Dies ist MEINE Übersetzung / Anleitung / Meinung: Übersetzt, getestet, für gut befunden – aber trotzdem ohne Gewähr. Jeder strickt auf eigene Gefahr 😏 / Interprätation der Originalanleitung. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Liebes Strickerwesen,
ja – der Frust. Kennen wir alle. Nichts klappt, alles hakelt, und irgendwann sitzt du da und fragst dich, ob du das jemals kapierst. Wirst du. Aber nicht, indem du blind drauflos strickst. Nimm dir die Bedienungsanleitung vor. Ja, ich meine das ernst: Lies das Ding, bevor du anfängst. Die E6000 kommt nämlich daher wie ein Handbuch für eine Raumfähre – vollgestopft mit elektronischem Kauderwelsch, bei dem einem erstmal die Lust vergeht.
So ist das Handbuch aufgebaut:
- Seiten 1–17: keine Farbcodierung – Grundlagen der Maschine
- dunkelblau (18–33): grundlegende Programmierungen
- hellblau (34–54): u. a. Muster kombinieren
- Seiten 55–71: Vergrößerung und Positionierung
- Seiten 72–77: keine Farbcodierung – Kartenleser
- dunkelgrau (78–87): Formularprogramm
- hellgrau (88–124): grundlegende Stricktechniken
- Seiten 125–132: eigene Musterkarten erstellen
- schwarzer Rand (134–181): Musterdiagramme, Abnahmen, Techniken
- Seiten 182–191: Fehlermeldungen und Fehlerbehebung
- Seite 192: Register für die Anzeigen im Display
Jetzt kommt der rettende Ast:
Wenn dir das alles zu viel wird – geh einen Schritt zurück. Schau dir die Duomatic 80 an. Das ist die kleine Schwester der E6000 – und deren Anleitung ist Gold wert. Zu finden über: Rette-Strickmaschinen – Alfred Menzi (schweizer Seite) Da bekommst du:
- anschlagen
- abketten
- zu- und abnehmen
- Bemusterung mit Wählscheibe, Pfeiltasten und Stößern
Alles sauber erklärt. Ohne Elektronik-Zirkus. Wenn das sitzt, kannst du wieder zur E6000 zurückgehen. Und ja – am Anfang fühlt sich das alles an wie ein Berg. Aber bleib dran. Stell dir vor, du sitzt hier in der Hütte und erklärst jemandem deine Maschine – und der andere schaut dich an, als wärst du komplett durchgedreht. Ist egal. Das hier ist dein Ding. Dein Werkzeug. Dein Spielplatz. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto klarer wird es. Und irgendwann läuft’s. Dann beherrschst du die Maschine.
Und noch was: Geduld. Mehr brauchst du nicht. Lern das Kauderwelsch. Gewöhn dich an die Konsole. Mach Schritt für Schritt. Die Lernkurve ist steil – aber machbar.
Oh bitte: Wenn du Fragen hast, versuche erst mal auf eigene Faust zu knobeln - nicht nur für dein Lernen, sondern auch um die Anderen vor einem Frage-Marathon zu verschonen.
Hab Spaß beim Stricken und lass die kreativen Maschen springen!