Donnerstag, 28. April 2022
Freitag, 22. April 2022
FAVORIT: Gamaschen im „FAVORIT“-Stich mit 96er Nadeln
Dies ist MEINE Übersetzung / Anleitung / Meinung: Übersetzt, getestet, für gut befunden – aber trotzdem ohne Gewähr. Jeder strickt auf eigene Gefahr 😏 / Interprätation der Originalanleitung. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Gamaschen im „FAVORIT“-Stich mit 96er Nadeln
(für Kinder von 8-10 Jahren – feinere Garne als die 4-fache Nr. 16 sollten nicht verwendet werden).
- Setzen Sie jede fünfte Nadel um die gesamte Maschine herum ein. Der Maschenanschlag erfolgt auf die übliche Weise.
- Stellen Sie den Zeiger (G) auf H und legen Sie den Faden in die Spannfeder.
- 225 Runden stricken. Ziehen Sie 10 Nadelgruppen (=40) auf der hinteren Hälfte der Maschine heraus.
- Die restlichen 9 Gruppen (=36 Nadeln) stricken Sie jeweils 20 Reihen.
- Nehmen Sie auf jeder Seite die Masche von der äußersten Arbeitsnadel ab und legen Sie sie auf die daneben liegende Nadel.
- Bilden Sie 4 solcher Cluster, mit 5 Reihen zwischen einer jeden Wiederholung.
- Dann 5 Reihen stricken und alle Nadeln in Arbeitsstellung bringen.
- In der Runde 4 Reihen stricken, den Faden abnehmen und weiterdrehen, bis die Nadeln die Arbeit freigeben
Säumen sie die Kante ca. 1 cm: einklappen und festnähen.
FAVORIT: Kindergamaschen mit 96 Nadeln
Dies ist MEINE Übersetzung / Anleitung / Meinung: Übersetzt, getestet, für gut befunden – aber trotzdem ohne Gewähr. Jeder strickt auf eigene Gefahr 😏 / Interprätation der Originalanleitung. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Kindergamaschen mit 96 Nadeln.
Für Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren.
- 17 Nadeln werden auf der Rückseite der Maschine eingesetzt. Von den verbleibenden Nadeln wird jede zweite Nadel eingesetzt.
- Stellen Sie den Zeiger (G) auf S.
- Arbeitsweise wie unter „offenen Stricken beschrieben.
Saum
- Stellen Sie den Zeiger auf H.
- Stellen Sie den Reihenzähler auf 12 und stricken Sie, bis er ein Signal gibt.
- Setzen Sie den Anschlaghebel in die Mitte der 17 Nadel. Drehen Sie in der durch den Pfeil angegebenen Richtung, bis sich die Hebel (A) in der Mitte der ersten Nadel befindet. Ziehen Sie dann den Hebel (A) heraus und drehen Sie weiter in dieselbe Richtung, bis sich der Anschlaghebel in der Mitte des 17 der eingeführten Nadeln befindet.
- Stellen Sie den Zeiger (G) auf S.
- Drehen Sie in der gleichen Richtung weiter, bis die zwischen jeder zweiten Nadel eingesetzten Nadeln vollständig in die Arbeitsposition ausgefahren sind.
- Schieben Sie die Hebel (A) vorsichtig ein.
- Bringen Sie den Anschlaghebel über die 17 eingesetzten Nadeln zurück.
- Stellen Sie den Zeiger (G) auf H.
Schaft.
- Stellen Sie den Reihenzähler auf die Zahl 100, stricken Sie hin und her, bis er ein Signal gibt.
Zunahmen
- Nehmen Sie die Masche auf beiden Seiten der äußersten Nadel ab und legen Sie sie auf die daneben liegende Nadel.
- Ziehen Sie die leeren Nadeln aus der Arbeitsposition.
- 9 Reihen hin und her stricken.
- Machen Sie nun eine doppelte Wiederholung wie oben beschrieben und fahren Sie mit fünf doppelten Wiederholungen auf jeder Seite mit 9 Reihen zwischen jeder doppelten Wiederholung fort.
- Wenn sich die Abdeckung (B) in der Mitte der leeren Nadeln befindet, entfernen Sie die Abdeckung und setzen Sie die leeren Nadeln in die Maschine ein.
- Bringen Sie dann die Abdeckung (B) wieder an. Stellen Sie den Reihenzähler auf 40 und stricken Sie, bis er ein Signal gibt.
Spann.
- Platzieren Sie den Anschlaghebel an der Vorderseite der Maschine und ziehen Sie auf jeder Seite 17 Nadeln heraus.
- Stellen Sie den Reihenzähler auf 20 und stricken Sie hin und her, bis er ein Signal gibt.
Abnahmen
- Entfernen Sie die Masche von der äußersten Nadel, auf beiden Seiten, und legen Sie sie auf die Nadel daneben. Ziehen Sie die leeren Nadeln aus der Arbeitsposition.
- 4 Reihen vorwärts und rückwärts stricken. Machen Sie nun eine Wiederholung wie oben beschrieben und fahren Sie auf diese Weise mit fünf Nadeln auf jeder Seite und 4 Reihen zwischen jeder Wiederholung fort.
- 5 Reihen stricken. Schieben Sie alle Nadeln in die Arbeitsposition.
- 4 Reihen vorwärts und rückwärts stricken.
- Schneiden Sie den Faden ab, drehen Sie weiter bis die Nadeln die Arbeit freigeben. Säumen Sie das Strickstück und bügeln sie es.
Donnerstag, 14. April 2022
Pizzaiola – Grundrezept für echte Pizzasauce
Zutaten
-
5 vollreife Tomaten (mittelgroß)
-
1 Schalotte
-
1 kleine Zwiebel
-
2–3 Knoblauchzehen
-
Olivenöl
-
1 Glas guter Rotwein
-
ggf. etwas Tomatenmark
Gewürze:
- 1 TL Zucker
- 1 TL Meersalz
- Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian (je ca. ¼ TL, fein gewiegt)
- Pfeffer
Zubereitung
-
Tomaten vorbereiten
Tomaten waschen, blanchieren, häuten.
Halbieren, Kerne entfernen, Blütenansatz wegschneiden.
Fruchtfleisch würfeln.
-
Basis ansetzen
Schalotte und Zwiebel sehr fein schneiden.
Knoblauch durchpressen.
Alles in Olivenöl andünsten – nur leicht Farbe nehmen lassen, nicht bräunen.
-
Sauce aufbauen
Tomatenwürfel zugeben.
Mit Rotwein ablöschen.
Bei Bedarf etwas Tomatenmark ergänzen (wenn die Tomaten schwach sind).
-
Würzen
Zucker, Salz, Kräuter und Pfeffer zugeben.
Gut umrühren.
-
Einkochen
Bei kleiner Hitze langsam reduzieren lassen.
Geduld – die Sauce braucht Zeit.
-
Fertigstellen
Wenn die Masse streichfähig ist:
kurz mit dem Zauberstab durchgehen.
Abschmecken.
Tomaten waschen, blanchieren, häuten.
Halbieren, Kerne entfernen, Blütenansatz wegschneiden.
Fruchtfleisch würfeln.
Schalotte und Zwiebel sehr fein schneiden.
Knoblauch durchpressen.
Alles in Olivenöl andünsten – nur leicht Farbe nehmen lassen, nicht bräunen.
Tomatenwürfel zugeben.
Mit Rotwein ablöschen.
Bei Bedarf etwas Tomatenmark ergänzen (wenn die Tomaten schwach sind).
Zucker, Salz, Kräuter und Pfeffer zugeben.
Gut umrühren.
Bei kleiner Hitze langsam reduzieren lassen.
Geduld – die Sauce braucht Zeit.
Wenn die Masse streichfähig ist:
kurz mit dem Zauberstab durchgehen.
Abschmecken.
Ergebnis: dichte, aromatische Pizzasauce
Freitag, 8. April 2022
Der Wald - Buchbesprechung
![]() |
| Quelle: www.penguinrandomhouse.de/ |
den Urwüchsigen, zum Wilden zu kommen, da blutet mir das Herz. Wieder einmal hat sich sein Gesicht verändert, klaffen neue große Lücken. Nein, es ist kein Wald indem wir herumstolpern, vielleicht eine kleine Ahnung von dem was einmal war und was unbedingt wieder sein muss.
Was Wald ist, wie er lebt, atmet, sich fortwährend erneuert, zu unser aller Heil und Gesundheit, davon erzählt Peter Wohlleben. Und davon wie er tatsächlich sein könnte, wenn man ihn den ließe. Wären da nicht Waldbesitzer, Politiker, eine ganze Industrie, die - nun sagen wir mal – die einer wenig auf natürlichen und gesunden Gesetzmäßigkeiten bauenden Bewirtschaftung frönen.
Warum wird so viel abgeholzt, warum wird mit Fleiß und Mutwillen so viel getötet? Nachhaltig ist das nicht, es fördert auch keine Artenvielfalt. Es sind nicht nur die Tiefen der Wälder, die da so rasant verschwinden. Auch an ihren Rändern, da wo das Buschwerk steht, lichtet es sich bedenklich. Und das soll
noch mehr werden. Denn wann ist ein Wald ein Wald? Eine Fichtenplantage in MeckPomm anscheinend nicht. Auch wenn sie in sich funktioniert, überall nur Abholzung, Bodenzerstörung, Raubbau.
Selbst im alten Forst sehe ich neue Fahrrinnen, donnern Biker irgendwo durch, die blanken Wurzeln der Bäume liegen schutzlos wie wundgescheuerte Knochen im Weg. Treten "Besucher" Pilze um, sammeln die Essbaren in rauen Mengen, rupfen Blumen, zerren am Gezweige. Ich wünschte mir, der Wald könnte
Ohrfeigen verteilen, aber kräftige. Leise, vorsichtig, niemand stören, nichts zerstören, ich bin Gast. Oh, wie liebe ich den Wald, den dunklen Tann, die lichten Birkenwäldchen mit Bachlauf, die hochaufstrebenden kräftigen Buchen. Wenn die Menschen doch endlich wieder ein Gespür dafür aufbrächten, es ist so
wertvoll was ihnen verloren ging. Ich werde Wohllebens Buch verschenken, an ein paar Zeitgenossen, wo noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Vielleicht erkennt´s der Eine oder Andere doch: Der Wald ist ein Dom.
Der Wald - Eine Entdeckungsreise von Peter Wohlleben
Erschien am 11. Oktober 2016
256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3453615083, 256 Seiten
Preis 9,99
Donnerstag, 7. April 2022
So ist ein kleiner Trost errungen
So ist ein kleiner Trost errungen und eine kurze Frist gegönnt. Fürderhin kommt der Gleißner nicht umhin, für Nachsommer weiteres Unbill anzudräuen. So darf ein jeder freier Denker nicht fürliebnehmen mit Errungenen, denn die hoffärtigen Scharlatane werden weiterhin den garstig Schofel anbieten, zu leicht erwirtschaftet sich klingende Penunze damit. Der Weg hin zum Homunkulus ist bereitet, der ihren Scheffel stetig füllt. Weiterhin werden sie uns schrinnen, bedrängen, meucheln gar, ihre klaftertiefen Ränke schmieden, die ibiziele Rosskur durchzusetzen, was Wunder ihre irrschweifigen Narrenpossen erheben sie über die, die ihnen anvertraut. Derohalben erhebt euch gegen die Rabulisten, geharnischt & geeint für ihr Menetekel, lasst sie Bösmaulgeld entrichten. Bedungen vom erlebten Braste sollt vergangene Zeit uns Lehrer sein, das nicht sinkt der Kopf zum Sorgenmaste, nein aufrecht lasst uns weiter stehn.
Sonntag, 3. April 2022
Ihr Kreaturen, kommet! Los! Kommet all!
Ihr Kreaturen, kommet! Los! Kommet all!
Zur Ausrichtung kommt in Augias’ Stall,
und spürt, was beschlossen in finsterer Nacht
der Oberen Schergen für Kummer euch bracht.
Gedruckt in Gazetten ganz harmlos und rein,
Gesendet im TV für Groß und für Klein,
Versteckt in der Werbung sonnenklar steht -
wie man mit Querulanten am besten umgeht!
Gib Ruhe, Knecht, wärst gern anderswo
Nicht nur der Büttel wär´ da erleichtert und froh.
Jetzt pass dich doch endlich der Herde an
damit man wieder normal leben kann!
Los! Beugt dich, Bückling! Auf die Knie
fürs Sakrament und danket wie Vieh!
Leb arm unterm Joche! Wer wagts - Wer verneint?
Der richtige Druck und die Scharr ist geeint. (LH)

