Samstag, 25. Januar 2014
Hanf heilt: Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin
Freitag, 24. Januar 2014
Böhmische Küche: Über 200 Rezepte!
Donnerstag, 23. Januar 2014
Eiersalat aufs Brot
Eine Sache erinnert mich immer an zu Hause. Wenn da unverhofft Besuch kam, dann gab es Eiersalat zum Abendbrot. Das wurde aufs Brot geschmiert und war saulecker.Nimm 4 Eier, koch sie schön hart. Die Schale entfernen und mit dem Eierschneider in Würfeln zerschneiden. Nun Salz und Pfeffer dazugeben. Mit etwas Milch und Johgurt verrühren und zu den Eiern geben. Aber nur soviel Flüssigkeit zugeben, dass die Masse nicht vom Butterbrot läuft. Fertig.
Dienstag, 21. Januar 2014
Ungarische Küche
Ungarische Kochbücher nun gibt es ja einige, dieses aber enthält eine Auswahl der geläufigsten kulinarischen Gerichte, die die ungarische Küche weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und berühmt gemacht haben. Der Ungar Tamás Bereznay, Küchenchef in Budapest, hat es mit viel Liebe zur guten Küche geschrieben. Vorspeisen, Suppen, deftige Hausmannskost, Gebäck, Süßspeisen und Salat, von jedem das Beste. Einen Bereich vegetarisches gibt es auch, er fällt aber recht klein aus. Der ungarische Name steht immer dabei, alle Anleitungen sind klar und verständlich, die Rezepte mit Pfiff und Charme. Ein ganzseitiges Foto zeigt das Ergebnis. Also dann: Ran an die Töpfe und Guten Appetit.
Ungarische Küche - Tamás Bereznay
221 Seiten, Stocker Verlag; Auflage: 1., Auflage (Mai 2013)
ISBN-13: 978-3702014179
Preis 19,90€
Montag, 20. Januar 2014
Kräuterbrot mit Buttermilch - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle
Zutaten
- 400 g Weizenvollkornmehl
- 300 g Weizenmehl (Type 550)
- 1 Würfel frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe)
- 1 TL Zucker
- 350 ml Buttermilch (lauwarm)
- 1½ TL Salz
- je 1 TL Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran
Zubereitung
Die beiden Mehlsorten mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe mit dem Zucker und etwa 5 EL lauwarmem Wasser verrühren, in die Mulde geben und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis die Mischung Blasen wirft.
Nun die lauwarme Buttermilch, Salz und die Kräuter zum Mehl geben und alles mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig erneut zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, in zwei Stränge teilen, diese zu einer Kordel verdrehen und zu einem Ring formen. Noch einmal abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Den Teigring mit etwas Wasser bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 45 Minuten backen.
(Nach einem Rezept der Suxdorfer Mühle, mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig.)
Dienstag, 14. Januar 2014
Rosinen-Mandel-Hefebrot
Zutaten
- 500 g Weizenmehl
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- ½ TL Salz
- 1 Ei
- 250 g lauwarme Schlagsahne
- 100 g Butter, zerlassen und abgekühlt
Für die Füllung
- 150 g Rosinen
- 100 g Mandeln, ungeschält, in Scheiben
Zubereitung
Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und sorgfältig mit der Trockenhefe vermischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei, lauwarme Schlagsahne und die abgekühlte Butter hinzufügen und mit den Knethaken des Mixers zunächst auf niedriger, dann auf höherer Stufe etwa 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Falls der Teig zu klebrig ist, vorsichtig etwas Mehl zugeben – er soll jedoch weich bleiben. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Anschließend den Teig auf der Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Rosinen und Mandeln zugeben und gleichmäßig unterarbeiten, am besten kurz mit dem Mixer auf mittlerer Stufe.
Den Teig in die Länge einer Kastenform (ca. 35 × 11 cm) bringen, in die gefettete Form legen und erneut gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Mit etwas Wasser bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen backen:
- Ober-/Unterhitze: 175–200 °C
- Heißluft: 160–170 °C
- Gas: Stufe 3–4
Backzeit: etwa 40 Minuten.
Das fertige Brot sofort nach dem Backen nochmals mit etwas Wasser bestreichen.
(Nach einem Rezept der Suxdorfer Mühle, mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig.)
Samstag, 11. Januar 2014
Bunt gemixt in diesem Winter
Ein bisher kurzes Intermezzo gab der Winter im vorigen
Jahr, wenig Schnee, mild, nachts freilich bitterkalt, auch in der Silvesternacht. Aber wenn abends der Nebel in den Niederungen wabert und mit Väterchen Frost hochzeitet, dann ist morgens alles mit Eiskristallen bedeckt, die in der Sonne funkeln. Das was an Schnee da war, floss tauend schwerfällig ob der nächtlichen Kälte die steilen Felsen des Eistobel herab und gebar mannshohe Eiszapfen. Was sich immer noch hartnäckig in den Ecken hält, in die die Strahlen der Wintersonne nicht gelangt ist, ist gefroren, verharscht. Wunderschöne Winterbilder gibt es trotzdem, und immer wieder grün dazwischen. Ob die Pflanzen wissen, wann die Zeit zum Austreiben ist?
Das Wachsen und Werden wird von der Tageslänge und wesentlich von Frühjahrstemperatursummen und Temperaturschwellenwerten beeinflusst. Bei meiner Tante im Garten blühen die Primeln und das erste Veilchen schaut blauäugig in die gnädige Wintersonne. Glücklich der, der noch Veilchen findet, vorbei die großen duftenden Kissen meiner Kindheit an den Waldrändern. Den großen Säugetieren jedenfalls macht der wenige Schnee weniger aus, kommen sie doch so leichter an Futter. Die kleineren Säuger, die normalerweise zwischen Schneedecke und Boden geschützt umherhuschen, sind nun dem Zugriff ihrer Fraßfeinde ausgeliefert. Des einen Leid, des andern Freud?
Eine dauerhafte Verschiebung der Temperaturen(infolge des so heiß diskutierten Klimawandels) hat auf unseren Flora und Fauna mehr Auswirkung als man denkt.
Einige Beispiele: Die Puppen der vielen Falterarten bekommen durch die Wärme das Signal zum Schlüpfen, ebenso wie ihre Wirtspflanzen, die zur Eiablage benötigt werden. Durch das jetzt zeitgleiche (früher zeitversetzte) Geschehen ist die Wirtspflanze jedoch noch gar nicht richtig groß um die Eier und Räupchen der Falter ernähren zu können. Mit den wärmeren Temperaturen ändern sich die Lebenszyklen der Insekten, auch die der „schädlichen“.
Und wie ist es mit den amphibischen Lebensgenossen? Ihre Wanderung beginnt bei Temperaturen ab 4 °C, bis zu 5 Wochen sind sie unterwegs zu ihren Laichgewässern, dort verbleiben sie zur Eiablage und wandern in die Sommerquartiere, später wieder zurück in die Winterbehausung. Nach einem milden Winter setzt logischerweise die Wanderung der Frösche und Kröten früher ein und damit auch die Laichzeit. Starke UV-Strahlung machen den Eiern neben natürlichen Frassfeinden (Molche, Wasservögel, Fische) genauso zu schaffen wie plötzlich auftretender starker Frost. Viele Laichgewässer sind sehr flach, infolge höherer Temperaturen trocknen sie schneller aus, der Laich bzw. die Kaulquappen sterben ab. Auf die großen Gewässer jedenfalls hat der milde Winter auch Einfluss. Das Wasser in Seen ist in der Tiefe kalt und schwer, an der Oberfläche hingegen warm. Im Winter löst sich normalerweise diese Schichtung durch die Annäherung der Temperaturen auf, es kommt zur Durchmischung und damit Anreicherung mit Sauerstoff in den unteren Regionen.
In diesem Winter nun ist das Oberflächenwasser zu warm, die Zirkulation bleibt aus. Geschieht dies über viele Jahre, kann die Flora und Fauna Schaden nehmen. Den Vögeln macht der milde Winter weniger zu schaffen als schneereiche und kalte Monate. Die Liste lässt sich beliebig fortführen, komisch ist dieser Winter schon. Aber das hat es immer gegeben, so sagen die Alten. Kalt und Warmphasen wechseln sich genau so ab wie sich das Klima ändert. Sehr interessant ist dieser Artikel hier http://www.deutschland-im-mittelalter.de/klima-wetter.php.
- 1122 / 1123 beispielsweise gab es einen supermilden Winter, an dem nicht ein Flöcklein gefallen sein soll.
- 1186 gar sollen im Januar schon die Bäume geblüht haben, Getreide im Mai schnittreif gewesen sein. Dagegen gab es
- 443 einen sehr strengen Winter mit einer 6 Monate andauernden Schneedecke. Oder
- 763 / 764 einen so eisigkalten Winter, dass schon im Oktober alle Flüsse und Seen, ja selbst das Schwarze Meer zufror. Ebenso z.B.
- 927 / 918 in dem das Heer Kaiser Heinrichs auf der gefrorenen Havel lagerte um Brandenburg zu belagern. Oder
- 1076 / 1077, jener Winter in der Heinrich IV den Papst aufsuchte, dass er den Kirchenbann aufhebe, war eisigkalt, so schreiben es die Chronisten. Und während man Anfang
- 2013 noch vom 5 kältesten Wintern in Folge sprach, entgegen der Prognosen - natürlich, so schreiben die Gazetten
- 2014 vom zu milden Winter. Doch gab es auch schon Aussagen wie: der nächste Extremwinter sei schon überfällig.
Der Volksmund kennt diesen Spruch: Ist bis drei König kein Winter, folgt keiner dahinter. Mild ist es, auch hier, seltsam ist es, alles so grau. Caos kommt mit dem ersten Schnee und mit dem Letzten genauso. Mulmig wird es mir nur, wenn ich mich durch die vielen Berichte wühle, oder sehe, wie es jedes Mal in den Gebieten zugeht, die es eiskalt erwischt. Und wenn ich früh auf Arbeit fahre, das verschneite Panorama der Alpen sehe, ist es wie eine stumme Warnung, der Schnee ist so nah. Der nächste Winter kommt bestimmt.
Freitag, 10. Januar 2014
Nussbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle
Zutaten
- 30 g frische Hefe
- 35 g Traubenzucker
- 100 g geriebene Haselnüsse
- 250 g Kartoffelstärke
- 12 ml Bindemittel
- 8 g Salz
- 9 g Backpulver
- 400 ml Wasser
- 20 g Sesam
Zubereitung
Die Hefe mit dem Traubenzucker und 1–2 EL Wasser verrühren und etwa 15 Minuten stehen lassen, bis sie aktiv wird.
In der Zwischenzeit Kartoffelstärke, geriebene Haselnüsse, Bindemittel, Sesam, Salz und Backpulver gründlich miteinander vermischen.
Die Hefemischung zusammen mit dem Wasser zur Stärkemischung geben und alles mit dem Schneebesen zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
Den Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 11–20 cm) füllen. Eine Tasse Wasser mit in den Backofen stellen. Das Brot in den kalten Ofen schieben und bei 200–225 °C etwa 70–80 Minuten backen.
(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)
Donnerstag, 9. Januar 2014
Saatensemmel - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle
Zutaten
- 100 g Roggenmehl
- 500 g Weizenmehl (Type 1050)
- 50 g Leinsamen (oder andere Körner)
- 2 TL Salz
- 2 EL Balsamico-Essig
- 50 g Olivenöl
- 20 g frische Hefe
- 380–400 ml lauwarmes Wasser
Zubereitung
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in einer Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens 1 Stunde gehen lassen.
Anschließend mit bemehlten Händen etwa 12 Brötchen formen. Die Oberseite jedes Brötchens kurz in lauwarmes Wasser tauchen, dann in einer Körnermischung wälzen und auf ein Backblech setzen.
Die Brötchen mit einem Küchentuch abdecken und nochmals etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen und die Semmeln etwa 20–30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)
Montag, 6. Januar 2014
Mehrnussmouse
Sonntag, 5. Januar 2014
Russische Lebkuchen
Rezept:
Samstag, 4. Januar 2014
Liegnitzer Bomben „Landeruns Art“
| Lignitzer Bombe, Autor Skopp, Quelle Wikipedia |
Für den Teig:
60 g Rohrzucker und
- Nun je einen Teelöffel Zimt- und Nelkenpulver,
- 2 MSP Kardamom
- 1 Priese Meersalz
- (wer mag 50g Kakaopulver, gesiebt)
- 200 g Dinkelmehl vermischen und zu den o. g. Zutaten in die Schüssel geben, gut vermischen.
- 40 ml Rum
- 20 ml Arak
- 50 g Haselnuss gemahlen
- 50g Mandeln gemahlen und
- 1 El Rosenwasser einarbeiten
- 15g Pottasche in einem Esslöffel kochend heißen Wasser auflösen, rühren, durch ein feines Sieb die Flüssigkeit in die Schüssel laufen lassen und mit dem Teig verkneten.
Füllung:
- 1 Packung Fruchtmix kandiert mit
- 100 g Marzipan und
- 1 EL Quittenmarmelade vermischen, Vorsicht das klebt ganz schön.
Freitag, 3. Januar 2014
Sonnenblumenkernbrot mit Schmand - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle
Zutaten
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 25 g Sesam
- 250 g Weizenvollkornmehl
- 150 g Weizenmehl (Type 1050)
- ½ EL Salz
- 100 g Crème fraîche oder Schmand
- ½ Würfel frische Hefe
- 1 TL Honig
- 150–200 ml lauwarmes Wasser
Zubereitung
Die Hefe zusammen mit dem Honig im lauwarmen Wasser auflösen.
Sonnenblumenkerne, Sesam, beide Mehlsorten und das Salz in einer Schüssel mischen. Crème fraîche bzw. Schmand und die Hefemischung hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich nahezu verdoppelt hat.
Anschließend den Teig nochmals kräftig durchkneten, zu einem Brot formen und ein weiteres Mal etwa 30 Minuten gehen lassen.
Das Brot im vorgeheizten Backofen wie gewohnt backen, bis es eine schöne Kruste hat.
(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)
Mittwoch, 1. Januar 2014
Nusskracher
Die Nüsse zugeben alles miteinander verkneten, dann eine Rolle formen und in Folie eingeschlagen einfrieren. Nun in Scheiben schneiden und auf ein Blech geben. Ggf. etwas nachhelfen und die Plätzchen zusammendrücken. Bei 180 °C 9 -10 Minuten backen, sie sollten schön goldbraun sein.
Vollkorndinkelbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle
Zutaten
- 500 g Vollkorndinkelmehl
- 2 EL Weizenmehl (glatt)
- 4 EL Sesam
- 4 EL Kürbiskerne
- 4 EL Leinsamen
- 4 EL Sonnenblumenkerne
- 1 EL Honig
- 1 TL Salz
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 500 ml lauwarmes Wasser
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineingeben, mit dem Honig vermischen und mit etwas warmem Wasser sowie etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Diesen etwa 15 Minuten gehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
Dann die restlichen Zutaten – Körner, Salz und das übrige Wasser – hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Anschließend den Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 30 cm) füllen und im vorgeheizten Backofen backen, bis das Brot durchgebacken und goldbraun ist.
Abwandlung
- statt Trockenhefe: ½ Würfel frische Hefe
- Salzmenge leicht erhöhen (knapper EL)
- Honigmenge auf 1 TL reduzieren
(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)



