









Alle Zutaten außer Mineralwasser fein pürieren. In eine Karaffe geben und mit Mineralwasser nach Belieben auffüllen.
Label: Limonade
https://youtu.be/pLxAoscR1AY?si=OxP6-g1POY13_4Qw
Über gut ausgebaute Trittstufen gelangen wir in die Argenschlucht, die kühle Feuchte des Schluchtwaldes umfängt uns. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die sehr gute Wasserversorgung wachsen hier Mose, Farne, Baumpilze, verschiedene Arten Schachtelhalme und Bärlappe, Rotbuchen, der bis zu 40 m hohe Bergahorn. Auch Eschen die bestens angepasst an nasse und trockene Böden sind gedeihen hier.
Ein weiterer Anpassungskünstler ist die Grauerle, die zwar nur 20 m hoch wird, aber als Pioniergehölz kurzzeitig Überflutungen genauso gut verträgt wie Trockenheit. Weiterhin finden sich Fichten und Weißtannen, man kann sie sehr gut u.a. an den zwei silberweißen Streifen der abgeflachten Nadeln unterscheiden. Weißtannen werden bis zu 50 m hoch und 600 Jahre alt. Eisenhut, Pestwurz und der Waldgeisbart, dessen Blütenrispen über 10000 Einzelblüten umfassen gedeihen hier und später im Jahr die Türkenbundlilie, das Fuchsknabenkraut oder auch das Große Zweiblatt.
Seit 1970 ist dieser Talabschnitt der Oberen Argen ein Naturschutzgebiet und entführt den interessierten Wanderer in eine geologische Zeitreise:
Zum Ende der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 Jahren grub sich das Schmelzwasser eines Gletschesees auf dem Gebiet des heutigen Ebratshofen in den Höhenzug zwischen Kugel und Laubenberg ein.
In der Schlucht können die unterschiedlichen Molasseschichten an den steilaufragenden bis zu 130 m hohen Felswänden unaufgefaltet betrachtet werden. Einfach so, wie sie durch das Wasser dort abgelagert wurden. Harte Nagelfluhschichten trotzen der Wasserkraft bis heute, während Sandsteine und Mergel ausgeschwemmt werden.
Das Wasser stürzt kaskadenartig unter ohrenbetäubenden Donnern und Rauschen talwärts, oberhalb der Wasserfälle sind die typischen Strudellöcher zu bewundern.
18m ist der rauscht der Große Wasserfall in eine metertiefe Gumpe. Baden ist hier lebensgefährlich.
Die Höhe Wand aus Sandstein ist fast 50 m hoch, ein Überbleibsel des sich hier vor 20 Millionen Jahren befindlichen Meeres.
Im Winter verwandelt der Frost das stetig nachfließende Wasser in eine weißglitzerne Eiswelt, übermannshohe Eiszapfen wachsen an den Hängen, oder hangeln sich tropfend, stetig nachwachsend übereinander talwärts. Scheint die Sonne funkelt und glitzert es als sei die Eiskönigin selbst hier daheim, im Frühjahr leuchtet das zarte Grün zwischen Fels und azurblauen Wasser, sommers tropft es vom bemoosten Baum- und Buschwerk. Das Funkeln übernehmen dann Libellen und Eisvögel. Im Herbst wiederum leuchtet alles in den schönsten Orange- und Gelbtönen. Der Eistobel kann ganzjährig besichtigt werden, auf das entsprechende Schuhwerk ist unbedingt zu achten. Der Weg ist nicht kinderwagentauglich.
Die Bemusterung erfolgt mit einem sogenannten Dialogcomputer mit über 600 fest gespeicherten Mustern. Dabei werden Muster und Technik immer miteinander kombiniert – und das hat mich schon manches Mal überrascht. Mit neuen Speichern (EPROMs) kann die Maschine downloadfähig gemacht werden.
Dazu gibt es die Software Journal Six zum Download. Damit lassen sich eigene Muster und Schnitte recht komfortabel auf die Maschine übertragen. Die Software ist mittlerweile frei verfügbar. In der Facebookgruppe um Kirsten Schreiweis von der Strickschmiede wurde das Programm eingedeutscht. Dort erhält man auch fundierte und freundliche Hilfe zu allen Pfaff- und Passap-Maschinen.
Auf jedem Bett sitzen 179 Nadeln. Die Nadelskala auf dem vorderen Bett zeigt an, wie viele Nadeln links und rechts von der Mitte liegen. L-1 / R+1 markiert die genaue Mitte. Wer braucht schon eine Skala auf dem hinteren Bett – da schaut man ja ohnehin kaum hin. Oder doch? Dann darf man den Kopf verrenken.
Wenn du ohne Konsole strickst, musst du die Nadeln auf dem vorderen Bett selbst auswählen und sie dann entsprechend deiner Anleitung auf dem hinteren Bett anordnen. Benutzt du die Konsole, kannst du dich entspannt zurücklehnen und den E-Schlitten die Auswahl erledigen lassen. Die Nadeln auf dem hinteren Bett richtest du dann nach deinem treuen Handbuch ein.
Die Nadeln besitzen Zungen, die sich öffnen und schließen, um die Maschen zu bilden. Jede Nadel entspricht einer Masche. Es gibt zwei Positionen: Nicht arbeitende Nadeln ruhen unten an der Schiene, arbeitende Nadeln stehen etwas darüber, mit den Nadelköpfen an der Oberseite des Nadelbetts, aber nicht darüber hinaus.
Um die Randfedern zu verschieben, werden sie angehoben und gleiten dann entlang der Schiene bis zur Randnadel in Arbeitsposition. Die Zunge bleibt dabei unter der Randfeder geschlossen. Wenn du ohne Gewichte strickst, helfen die Randfedern, die Randmaschen auf den Randnadeln zu halten.
Die Riegelschiene am hinteren Bett ermöglicht das Bewegen der Stößer in und aus der Schiene und sichert ihren Weg. Öffnen lässt sie sich, indem du den Bolzen ganz nach links drückst. Nachdem du die gewünschten Stößer ausgeschoben hast, schließt du sie wieder. Achte darauf, dass sie wirklich geschlossen ist, sonst gibt es Selektionsfehler.
Der Stößer ist eine kuriose Vorrichtung mit drei Positionen.
Wenn ein Stößer aus der Riegelschiene herausgefahren ist, kann er leicht aus dem Bett angehoben werden. Und ja: Es gibt zwei Arten von Stößern für das vordere Bett – einen mit rundem Deckel und einen geraden. Skurrile Vorrichtungen, aber sie machen die Welt der Musterung immerhin etwas unterhaltsamer.
Der Versatzgriff regelt die Positionierung der Nadeln.
Kontrolliere unbedingt, ob das bei deiner Maschine wirklich so ist – bei meiner ist es genau umgekehrt montiert. Wenn dieses Biest nicht richtig eingestellt ist, kann das unerquicklich enden. Also besser vorher prüfen.
Behalte außerdem die Versatzanzeige im Auge. Sie zeigt die Richtung an, in die du zuletzt versetzt hast. Die Versatzskala wiederum zeigt, wie viele Nadelpositionen du von der aktuellen Position aus nach links oder rechts versetzen kannst.
Der Fadenmast hält den Faden fest und sorgt dafür, dass er sich nicht verheddert, während er sich durch die Maschine arbeitet. Für mehr Spannung drehst du in Richtung 7, für weniger Spannung in Richtung 1.
Die Schlösser vorne und hinten sind einander recht ähnlich, unterscheiden sich aber in einigen Punkten.
Der N-X-Hebel ist der kleine Zauberer der Maschine:
Steht der Hebel auf X, kann die Musterskala nicht bewegt werden.
Die E6000 besitzt zusätzlich eine weitere Wählscheibe zur Bestimmung der Maschengröße. Die Zahlen 1 bis 8, mit Viertelschritten dazwischen, kennzeichnen die Maschengröße. 1 ist die kleinste, 8 die größte Einstellung. Welche Größe du wählst, hängt von der Strickart und natürlich vom Material ab.
Deine Werkzeuge und die Abstreifer werden im Handbuch hinreichend beschrieben.