Die Frühlingstagundnachtgleiche ist kein Fest im üblichen Sinne. Sie ist ein Zustand. Zwei Kräfte stehen einander gegenüber, exakt im Gleichgewicht. Licht und Dunkel – ohne Übergewicht, ohne Sieg. Gerade deshalb beginnt es zu kippen. Was viele „Ostara“ nennen, ist kein gesicherter alter Brauch, sondern ein später Name, ein Versuch, diesem Wendepunkt ein Gesicht zu geben. Der eigentliche Vorgang liegt darunter. Er ist leise. Im Boden. In den Wurzeln. In dem, was sich unter Druck bewegt, lange bevor es sichtbar wird. Man sieht es nicht zuerst am Licht, sondern daran, dass das Alte den Halt verliert. Und plötzlich steht man irgendwo im Gebirge, zwischen Schnee und abgestorbenem Holz, und merkt: Es hat längst begonnen.
Zwischen Balderschwang, Sibratsgfäll und hinüber nach Immenstadt entstanden diese Aufnahmen. Noch liegt stellenweise Schnee. Was hier hörbar wird, ist der Frühling, wie man ihn erwartet. Und es ist der Moment davor – wenn es unter der Oberfläche bereits arbeitet und sich das Alte nicht mehr behaupten kann. Mehr geschieht nicht. Und genau darin liegt alles.
Dies ist MEINE Übersetzung / Anleitung / Meinung: Übersetzt, getestet, für gut befunden – aber trotzdem ohne Gewähr. Jeder strickt auf eigene Gefahr 😏 / Interprätation der Originalanleitung. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Ja, es wird langsam kalt draußen, Zeit euch eine Kurzanleitung für eine Decke zu geben.
Maße bei mir: 120 x 195
Muster 1004 / Technik 140,
Wolle: 2fädig. Maschenweite ist abhängig von der verwendeten Wolle.
Die Konsole programmieren und ausschalten. Es wird über alle Nadeln angeschlagen und insgesamt 1200 Reihen gestrickt. Locker Abketten.
Anschlag in 1:1, das wäre Nummer 2, wir werden die Konsole überlisten, dann ist vollkommen egal was vorher programmiert wurde.
Los geht's: Die Konsole ist jetzt bitte aus.
Auf dem Strickschloß N/N einstellen, Fäden einfädeln. Das Strickschloß fährt von rechts nach links. Nun CX / CX einstellen, Maschenweite um 1 erhöhen. Nun zwei Reihen stricken, so dass das Strickschloß wieder links steht. N/N einstellen und nach rechts fahren.
Erst jetzt die Maschine einschalten, warten, dann in die Startposition bringen und ABC drücken.
Damit wird der programmierte Anschlag übersprungen und sofort mit dem Muster begonnen. Folge nun den Anleitungen der Konsole, vergiss nicht die Stöße auf dem vorderen Bett in Arbeit zu stellen, und die auf dem hinteren Nadelbett nach Schema im Handbuch auszurichten.
Stricke ca. 1200 Reihen.
Beim Richtungswechsel achte darauf, dass du weit genug über die Strickbreite hinausfährst und dreh auch nicht so schnell um sonst kann es zu Selektionsfehlern bei den Stößern kommen.
Erhöhe die Maschenweite um 2 bis 2,5 Punkte, stricke eine Reihe nach links und und kette dann locker durch Abhäkeln ab.
Für die Franzen:
Nadeln 30-35 rechts und links von Null. Anschlag 1:1 , einige Reihen stricken dann alle Nadeln nach vorne hängen. Bei jeder Reihe über die nicht strickenden Nadeln in der Mitte bildet sich ein Querfaden.
422 Reihen stricken. Abketten, dann gerade auslegen und genau in der Mitte bei den Querfäden durchschneiden. So erhältst du zwei Ränder mit Fäden unten dran, diese bilden die Franzen. An die kurzen Seiten der Decke anbringen (häkeln, ketteln, nähen, was dir gefällt). Dann die Fransen alle gleichmäßig zuschneiden.
Wenn ihr die Franzen länger haben wollt, müsst ihr die belegten Nadeln weiter nach links und rechts der Null versetzen. Dann könnte man sich noch mit Makramee austoben, Muster einknoten, Zöpfe flechten, Perlen dranhängen 😂 was ihr wollt.
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Das Gepiepse ist eventuell nervig und kann nicht abgestellt werden.
Die Konsole kann nach vorne gezogen und auf dem Nadelbett abgelegt werden . Oh man – ich brauchte Jahre und das zu merken was hab ich mich über das Licht aufgeplustert. Jetzt zieren meine Maschinen schicke LED-Leuchtstäbe. Dennoch das Vorklappen erleichtert das Ganze ungemein. Auf der Konsole ist ein LED-Anzeigefenster. Es stellt dir nicht nur Fragen, sondern sagt dir auch was du als nächstes zu tun hast.
Die nummerierten Tasten teilen der Konsole mit , welchen Anschlag oder Maschenmuster du auswählen möchtest. Wenn du dich für eine bestimmte Stricktechnik entscheidest, gibt er dir genaue Anweisungen. Passap-like: hier kommt der Clou: Du kannst sogar ein spezielles Formprogramm eingeben, um deine Strickstücke in maßgeschneiderte Formen zu bringen! Und das Beste daran – Du kannst die Strickbreite sowie die Anzahl der gestrickten Reihen ganz nach deinen Wünschen angeben / verändern. Die Konsole hat einen elektronischen Reihenzähler und einen Manuellen an dem vorderen Strickschloß. Die Schaltnocke für den Reihenzähler ist das schwarze (manchmal auch grüne oder weiße) Teilchen, das sich auf der oberen Schiene des vorderen Bettes befindet. Es ist der Chef, der den Reihenzähler bei jedem Überfahren auslöst. Es gleitet elegant auf der Schiene entlang und ermöglicht es dir, es genau dort zu positionieren, wo du stricken willst.
Weiter gehts mit dem Tastenfeld für das große und kleine Palaver:
MINUS-Taste ist für die Strickbreite links von der Mitte und zur Angabe der Anzahl der Reihen die im Falle eines Problems aufgelöst werden müssen
PLUS-Taste ist für die Strickbreite rechts von der Mitte
PUNKT-Taste aktiviert den Kartenleser auf der Konsole und dient zur Eingabe von Nachkommastellen
ABC-Taste ruft das ausgewählte Maschenmuster auf – dafür müssen die Schlösser müssen sich rechts befinden. Die Reihenanzahl wird im Anzeigefenster angezeigt
COR-Taste wird verwendet, um die Strickbreite oder die gestrickten Reihen zu korrigieren. Auch dafür müssen die Schlösser rechts stehen. Im Fenster wird eine Reihenzahl angezeigt
R-Taste wird verwendet, um in der Programmierung einen Schritt zurück zu gehen.
Schnellvorlauftaste (>>>) wird PROGR, ANSCHLAG / CAST On im Anzeigefenster angezeigt. Es wird verwendet, um ein neues Programm zu beginnen, ein Programm zu überprüfen, zu ändern…
CLR wird verwendet, um eine falsche Zahl zu löschen, bevor die Taste ENT gedrückt wurde und zur Korrektur der FORM-Frage in der Programmierung
ENT-Taste wird verwendet, um mit JA zu antworten oder eine Antwort zu bestätigen
NO-Taste wird verwendet, um eine Frage mit NEIN zu beantworten. Sie wird auch im Programmteil z. B. bei der Positionierung des Musters verwendet, oder um falsch eingegebene Informationen zu korrigieren.
In den Schlitz an der Oberseite der Konsolenbox wird die Hülle und die selbst gestaltete Karte in die Konsole eingeführt wird, um gelesen zu werden: Der Leseknopf gleitet von links nach rechts, um jede Zeile der Karte zu lesen, das Transportrad schiebt die Karte vorwärts und die Karte kommt unten aus der Konsole heraus.
Mein liebstes Geräusch ist der Wind in den Fichten, dem zu lauschen ich in den letzten Monaten reichlich Gelegenheit hatte. Wie oft schlief ich in der Hängematte unter "meiner Fichte" im Garten ein, geborgen unter ihrem starken Sein, gebunden in dem ewigen Kreislauf der Dinge, in dem alles unaufhaltsam in Bewegung ist. Die Überzeugungen und Bräuche in den germanischen Gesellschaften zeigen den tiefen Glauben an die Beseeltheit allen Seins - insbesondere der Bäume, zu denen unseren Ahnen eine ganz eigene Verbindung hatten. Wer heute spöttisch jemanden als "Baumstreichler" tituliert hat meines Erachtens nach die Verbindung schon lang verloren, eventuell nie gehabt. Die Vorstellung, dass Bäume als vollendete Doppelgänger gleichwertig mit Menschen betrachtet wurden, hat sich in unterschiedlichen Formen entwickelt. Es gibt verschiedene Aspekte dieser Gleichsetzung, die in antiken Schöpfungsmythen und der Vorstellung von Bäumen als persönliche Wesen zu finden sind. Manchmal wurde sogar eine imaginäre Verschmelzung von Körper und Seele zwischen Mensch (oder Tier) und Pflanzen angenommen. Man glaubte, dass der Baum die Hülle einer Seele sein könnte, die sich durch den Tod vom menschlichen Körper gelöst hatte, oder dass Bäume von Elfen oder Schutzgeistern bewohnt werden könnten, die kaum von anderen Wesen zu unterscheiden sind. Es gibt auch Ideen, dass die Seele oder der Genius eines Baumes ein eigenes Leben neben dem Baum führt, in Stürmen, schlechtem Wetter, Wäldern und Feldern. Es kann vorkommen, dass du in der Darstellung des nordischen Baumglaubens auch einzelne Analogien aus entfernten Ländern und anderen Teilen der Welt findest. Ich stimme vollkommen mit den Worten von Theodor Mommsen überein, der in seiner römischen Geschichte bis zur Schlacht von Pydna (1861) betonte, dass man bei der historischen Kritik nicht den Hauptgrundsatz vergessen sollte:
"Jedes historische Phänomen sollte zunächst im Rahmen der Nation, zu der es gehört, geprüft und erklärt werden, und erst das Ergebnis dieser Forschung kann als Grundlage für internationale Vergleiche dienen."
Die germanische Welt hat die Verbindung zwischen Mensch und Pflanze in vielerlei Hinsicht erkundet. Bereits in alter Zeit war dieses Thema in unserer Poesie lebendig, auch ohne jegliche mythologische Verklärung. Es war und ist ein Miteinander, Füreinander, ein norwegischer Dichter, dessen Spruch später Odin in den Mund gelegt wurde, bringt es auf den Punkt:
"Der Baum, der einsam im Dorf steht, welkt dahin, ohne Blätter und Rinde, die ihn einst genährt haben. Ebenso der Mann, dem keine Liebe entgegengebracht wird, welchen Sinn hat sein weiteres Dasein?"
Diese poetische Analogie verdeutlicht die Verbundenheit von Mensch und Natur und betont die Bedeutung von Liebe und Gemeinschaft für das Wohlbefinden des Einzelnen, also auch der Sippe, der Gemeinschaft. Die Germanen glaubten, das "der Mensch ist wie ein Baum" ist, Sein Sichtbares Antlitz wiederholt sich in den Wurzeln und in seinr Aura. Im Volksglauben der skandinavischen und deutschen Stämme finden wir dies, sowie bei ihren slawischen und finnischen Nachbarn verbunden mit der Vorstellung, dass Bäume geheimnisvolle und übernatürliche Eigenschaften besitzen, die den Menschen ähneln. In einigen Regionen behandeln die Menschen Bäume als Individuen mit eigenen einzigartigen Eigenschaften und sprechen sie auch dementsprechend an. Zum Beispiel schüttelte man in Westfalen Bäume und sagt: "Der Wirt ist tot", um den Tod des Hausherrn anzuzeigen. In Mähren streicheln Bauern Obstbäume mit den klebrigen Händen, die sie für die Zubereitung des Weihnachtsteigs verwendet haben, und sagen: "Bäumchen, bring viele Früchte". In der Silvesternacht tanzten Menschen um Obstbäume herum und riefen: Freue ju Böme Nüjár is kömen! Dit Jar ne Käre vull, Up et Jär en Wagen vull!'
Es gab einmal einen Wald in Schweden, zwischen Eslöv und Sallerup, den eine Riesin gepflanzt haben soll. In diesem Wald stand eine besondere Eiche namens Gyldeiche, die für ihre unheimlichen Vorfälle in vergangenen Zeiten bekannt war. Wenn Menschen vorbeikamen, grüßten sie den Baum respektvoll mit "Guten Morgen Gylde!" oder "Guten Abend Gylde!" Einen alten Brauch, ähnlich dem um die Gyldeiche, findet man im Tirol: Gehst du an einem Holunderbaum vorüber so grüße ihn. Und als Zeichen des Respekts ziehe den Hut.
Holzarbeiter in der Oberpfalz sprechen von Bäumen, als wären sie Personen. Wenn der Wind durch die Baumkronen streicht, sagen sie, dass die Bäume "sich neigen und zu sprechen beginnen" untereinander. Die Bäume "verstehen sich". Der Baum "singt", wenn der Wind durch seine Zweige rauscht. Es heißt, dass der Baum nicht gerne "sein Leben aufgibt". Wenn er mit der Axt gefällt wird, "seufzt" und "stöhnt" er, wenn er zu Boden fällt. Es geht die Sage von einem Förster, der mit dem Besitzer eines Waldes darüber stritt, welcher von zwei wunderschönen Buchen vor ihnen gefällt werden sollte. Die beiden Bäume neigten sich seufzend hin und her. Der Waldbesitzer rief erschrocken: "Wer hat geseufzt?", aber es war niemand da, der antwortete. Voller Furcht gingen die beiden davon und verschonten diese prächtigen Bäume. Bis zum heutigen Tag bitten Holzfäller einen schönen und gesunden Baum um Verzeihung, bevor sie ihm "das Leben nehmen".
Wie oft habe ich Bäume ächzen und seufzen gehört bevor sie der Motorsäge zum Opfer fielen, unheimliche Stimmung, stocksteife Trauer. Auch die Fichte im Hofe ächzte und stöhnte als der Holzfäller ihr das Leben nahm. In der Vergangenheit glaubten die Menschen, es sei wichtig, um Erlaubnis zu bitten, bevor sie einen Holunderbaum fällten. Ich glaube, dass man dem jeweiligen Lebewesen sagen sollte, warum man seiner Kräfte bedarf. Früher sprach man ein Gebet, bat den Baum, etwas von seinem Holz zu geben. Dieser Glaube wurde auch in einer Aufzeichnung aus Dänemark im Jahr 1722 erwähnt. Ähnlich gibt es Erwähnungen des Bittens um Erlaubnis vor der "Holundermutter- Hyllefroa" und der "Eschenfrau - Askafroa" in Ljunitshärad. Am Aschermittwochsmorgen gossen die Menschen vor Sonnenaufgang Wasser über die Wurzeln des Eschenbaums und boten es Askafroa an, in dem Glauben, dass dies Glück bringe mit den Worten: "nu offrar jag, sá gör du oss ingen skada. (Nun opfere ich, tue uns keinen Schaden!)"
Man nahm an, dass Insekten, die in und um Bäume und Pflanzen herum leben, Menschen und Tieren schaden können. Diese Kreaturen wurden als böse Geister in Form von Würmern angesehen, eine Vorstellung, die nicht nur bei den Germanen verbreitet war. Man glaubte, dass diese Geister in Form von Schmetterlingen, Raupen, Regenwürmern, Kröten usw. in den menschlichen oder tierischen Körper eindringen und verschiedene Krankheiten wie Tuberkulose, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Zahnschmerzen, insbesondere nagende, stechende und pochende Schmerzen, verursachen können. Der Glaube an diese Kreaturen basiert auf einem einfachen psychologischen Phänomen und kann heute noch beobachtet werden. Man glaubte, dass diese Geister, oft als "Elbe" bezeichnet, aus dem wilden Wald kamen, um sowohl Menschen als auch Tieren zu schaden. Es wird angenommen, dass der Baum, der diese Geister in seiner Rinde beherbergt, sie entweder mit der Absicht aussendet, Schaden anzurichten, oder um sie loszuwerden, da sie in seinem eigenen Körper Unheil anrichten, aber niemals das Innere von Menschen angreifen. Es wird auch angenommen, dass der Baum oder Baumgeist diese krankheitsverursachenden geisterhaften Schädlinge (Elben usw.) wieder zurücknehmen kann. Bei Zahnschmerzen z. B. soll dieses helfen: einen Birnbaum rechts und umfassen und ihn mit den Worten anreden:
'Birnbaum, ich klage dir, Drei Würmer, die stechen mir, Der eine ist grau, Der andere ist blau, Der dritte ist rot, Ich wollte wünschen, sie wären alle drei todt'.
Diese Zeremonie nennt man den Baum 'anklagen'. Auch andere Pflanzen standen im Verdacht, durch ihren Willen Würmer im tierischen Organismus festzuhalten. Der böhmische Aberglaube kennt folgenden Spruch, der beweist, dass nicht nur Bäume Träger des eigenen Übels werden sollten. Geh auf das Felde ein Distel zu suchen, einen Stein und eine Ackerkrume darauf zu legen und zu sagen:
'Distelchen, Distelchen, Ich lass' nicht eher dein Köpfchen los, So lang du nicht frei läßt die Würmer der Kuh' (des Pferdes u. dgl.)
Nun also erfolgte die Zurückberufung, auf das Gesundheit wieder hergestellte werden möge, Schaden abgewendet werde. Aus dem alten Rußland berichtet die Volkskunde das bei Auftreten von Seuchen folgendes Lied gesungen wurde, indem dabei mit einem Pflug um das Dorf zu Abwehr der bösen Geister eine abwehrende Furche zu ziehen war:
'Vom Ocean, von der tiefen See Sind zwölf Mädchen gekommen; Sie nahmen ihren Weg - kein kleiner war's - Zu den steilen Höh'n, zu den Bergen empor Zu den drei alten Holunderbäumen'.
In diesen siedenden Kesseln Brennt mit unauslöschlichem Feuer Jedes Leben unter dem Himmel‘ Rund um die siedenden Kessel Stehen die alten Holunder
In diesen siedenden Kesseln Brennt mit unauslöschlichem Feuer Jedes Leben unter dem Himmel' Rund um die siedenden Kessel Stehen die alten Holunder
Die alten Holunder singen, Sie singen von Leben, sie singen von Tod, Sie singen vom ganzen Menschengeschlecht. Die alten Holunder verleihen Der ganzen Welt langes Leben;
Doch dem andern, dem Übeln Tode, Bestimmen die alten Holunder Eine weite und große Reise. Die alten Holunder versprechen Ein beständiges Leben Dem ganzen Geschlechte der Menschen'.
Ob die Frauen in den letzten Jahren auch gesungen haben? Die 12 Mädchen jedenfalls stehen für die Krankheiten, die Holunder geben im Liede ihre Zustimmung, die Menschen und / oder Tiere heimzusuchen, ihnen das Leben zu nehmen. Doch dann erfasst sie Mitleid, was sich in den letzten Versen äußert und den Holunder seine Heilkraft mit den Menschen teilen lässt.
Wenn das Besingen nicht helfen will, dann muss die Magie herhalten, allerlei Beschwörungsformeln haben die Chronisten niedergeschrieben, Ziel war immer das eigene Leid auf ein anderes Lebewesen zu übertragen. Eine von Räucherung geweihter Kräuter und Rosenblätter begleitete Beschwörung in Böhmen lautet:
'Ich verwünsche euch Gliederweh, Brandweh, Beinweh In den tiefen Wald, In die hohe Eiche, In das stehende Holz Und in das liegende. Dort schlagt euch herum und stoßet Und gebet dieser Person (Name) Ruhe'
Ob das geholfen hat? Ein Placebo hilft ja auch, so kann die Vorstellung des Rücksendens durchaus Linderung, ja sogar Genesung bringen. Der Glaube versetzt Berge, heute wie damals. Die Bäume also sind wichtig für unsere Gesundheit, das wer sich an ihnen verging mit heftigen Strafen zu rechnen hatte. Denn Baumfrevel wurde bestraft, die Gebrüder Grimm haben etliche Textstellen dazu gesammelt. Hier ein Beispiel:
'Item es soll niemand Bäume in der Mark schälen, wer das täte, dem soll man sein Nabel aus seinem Bauch schneiden und ihn mit demselben an den Baum nageln und denselben Baumschäler um den Baum führen, so lang bis sein Gedärm alle aus dem Bauch auf den Baum gewunden seien'. (Oberurseler Weistum.)
'Wenn jemand eine Weide abschält, so soll man ihn mit seinem Gedärme den Schaden bedecken lassen; kann er das verwinden, kann es der Baum auch verwinden'. (Wendhager Bauernrecht.)
'Wenn jemand einen fruchtbaren Baum abhauete und den Stamm verdeckte dieblicher Weise, dem soll seine rechte Hand auf den Rucken gebunden und sein Gemechte auf den Stammen genagelt werden und in die linke Hand eine Axe geben sich damit zu lösen. (Schaumburger altes Landrecht.)'
Bei diesen Strafen wird man sich sicherlich überlegen ob man die Hand an einen Baum legen zu wagt. Ob solcherlei Strafe jemals verhängt wurde weiß man nicht, vielleicht konnte sich der Missetäter mit klingender Münze freikaufen, das hat ja schon immer funktioniert und tut es noch. Jedenfalls drängt sich mir angesichts der Rodungen überall dieser Gedanke auf.
Ich wünschte mir die Kinder würden wieder darinnen unterrichtet was lebt, beseelt und atmet, denn das brächte mit Sicherheit eine wirkliche Verbesserung für Baum und Pflanzen, Mensch und Tier. Ihr Bäume - ich grüße Euch.
Von manchen Projekt träumt man ein Leben lang. Hat man dann die Möglichkeit es umzusetzen steht man vor eine Fülle neuer Herausforderungen. Davon wird dieser Teil des Blogs erzählen, wie manches umgesetzt wird, welche Hürden es zu meistern gilt und dazu Erquickliches und Ergötzliches rund ums Gewimmel. Ort des Geschehens ist ein altes Fachwerkhaus nebst Grund mit alten Obstbäumen, welches nun nach und nach unter ökologischen Gesichtspunkten zu neuem Leben erweckt werden soll.
Der Mann der Tat ist mein Bruder, er hat sich ein großes Liebensprojekt vorgenommen. In diesem Sinne: Frohes Schaffen.
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1:1 Anschlag (siehe Handbuch) über die gesamte Breite. Dann mit Maschenweite 3 - 50 Reihen stricken.
Nadeln auf das vordere Bett umhängen. Vorne LX und hinten Leerlauf.
Maschenweite auf 6 stellen
Unter die ersten 10 Nadeln Stößer stellen und 40 Reihen stricken. Faden 10 cm lang ziehen und mit einer Wäscheklammer beschweren.
Nun die eben benutzten Stößer außer Arbeit stellen und die nächste Zehnergruppe in Arbeit.
Wieder 40 Reihen stricken....
So weiter fortfahren bis zum Ende des Gestricks. Man musss da ein bisschen austüfteln und probieren wie viel Gewicht reingehängt werfen muss, mit den Händen zwischen die Nadelbetten fassen um immer ein bisschen zu ziehen damit die Maschen nicht von den Nadeln hopsen. Ich habe einige Stücke Vollstahlteilzylinder, das kann man in verschiedenen Längen im Baumarkt kaufen und diese dann in die entstehenden Schlaufen einfädeln.
Wenn Ihr am Ende angelangt seid müssen alle Maschen wieder so auf die Nadelbetten verteilt werden wie sie am Anfang waren also in 1:1.
Maschenweite wieder auf 3 stellen, vorsichtig drüber stricken.
50 Reihen in 1:1 stricken und dann abketten.
Damit der Zopf entsteht muss man die Schlaufen ineinander führen. Am Ende ein bisschen ziehen damit sich das gleichmäßig verteilt. Die zuletzt entstandene Schlaufe fungiert dann auch gleich als Öse für den Dekoknopf, der das Ganze dann zusammen hält. Hier habe ich es für den Hals einfach mal so hintrapiert.
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Liebes Strickerwesen,
bist du auch jemand, der Maschenproben hasst wie die Pest? Manche tun ja so, als wäre das der heilige Gral des Strickens. Und ehrlich: Es stimmt schon – Musterstücke sind ABSOLUT wichtig. Sonst sitzt das Strickstück nicht und hängt an dir wie ein Sack Kartoffeln.
So, nun weißt du es: Maschenproben sind wirklich wichtig. Du kommst nicht drum herum. Sie müssen natürlich mit demselben Garn (Muster und / oder Stricktechnik) gestrickt werden, das du auch endgültig für das fertige Gestrick verwendest. Sie müssen gewaschen, gedämpft werden – genau so behandelt, wie die fertige Klamotte später auch.
Jedes Muster verlangt seine eigene Maschenprobe. Wenn du zum Beispiel 40 Maschen breit anschlägst und 40 Reihen strickst, bekommst du beim Ausmessen unterschiedliche Werte – je nach Muster. Manche Muster wie Biesen „fressen“ geradezu Wolle. Das Gestrick wird sehr kompakt, selbst wenn es nur mit 2 Fäden und kleiner Maschenweite gestrickt wurde. Patent dagegen wird groß und flauschig. Breite und Länge variieren stark.
Und wenn du mehrere Proben am Stück strickst: Bitte einige Reihen musterlos dazwischen – als Trennschicht stricken.
Wenn du zum Beispiel ein Rippbündchen strickst und danach – meinethalben – Norweger als Ärmel, dann wirst du ein bisschen probieren müssen.
Und vergiss nicht: Selbst bei gleicher Garnfarbe ist die Partienummer nicht zu vernachlässigen. Garn ist sowieso ein seltsames Wesen – einmal verstrickt, wieder aufgetrennt und erneut verstrickt, kann es sich ganz anders verhalten als vorher gedacht.
Wenn du zwischen den Nadeln eine große Schlaufe entdeckst, ist die Maschengröße zu groß.
Dann einfach ein Viertel oder eine halbe Stufe runtergehen.
Andersrum: Wenn der Faden zwischen den Nadeln festklemmt, der Schlitten sich nur schwer über das Bett schieben lässt oder sich sogar verkantet, ist die Maschengröße zu klein.
Ob zu eng oder zu locker – die Symptome sind ähnlich: Es strickt sich schwer, das Garn verhakt sich irgendwann, das Schloss blockiert.
Dann gilt: neu anschlagen, Maschengröße leicht ändern – und weiter geht’s. Denk daran: Der Faden soll sich um die Nadeln schmiegen. Nicht würgen. Nicht schlackern.
Wenn die Maschengröße zu klein ist:
zieht sich das Garn zwischen den Nadeln zusammen, es zieht die Nadeln nach oben, und die Maschen der vorherigen Reihe werden gegen den Kopf der Nadel gezogen, statt weiter unten in ihrer normalen Position zu liegen.
Wenn die Maschengröße zu hoch ist:
bilden sich Schlaufen statt sauberer, gleichmäßiger Maschen. Es wird schwer zu stricken, das Garn verheddert sich im Schloss und das Strickschloss blockiert.
Wenn du die Dinge richtig machen willst, musst du das beachten. Wie Maschenproben genau angefertigt werden, steht im Maschinen-Handbuch.
Aber ein Tipp: Nimm kein Abfallgarn zum Anschlagen, sondern genau das Garn, aus dem dein Gestrick später entstehen soll.
Die Maschenprobe
Sei 30 oder besser 40 Maschen breit. Strick ein paar Reihen, stelle dein Muster ein, stricke weiter.
Dann markiere den Beginn der Probe, indem du andersfarbiges Garn in die äußeren Nadeln hängst – und zwar genau so viel, wie es der Maschenweite entspricht.
stricke 30 oder 40 Reihen, markiere wieder mit andersfarbigem Garn und strick noch ein paar Reihen Muster.
Zwischen diesen Markierungen kannst du dann sauber messen und auszählen. So kannst du auch ohne Probleme verschiedene Maschenweiten ausprobieren.
Beende die Maschenprobe nach einigen Reihen durch Abwerfen.
Die Maschengröße muss zu Muster und Material passen. Nimm dir die Zeit zum Probieren. Es lohnt sich.
Um Spannungen zwischen verschiedenen Abschnitten deiner Musterproben zu vermeiden, stricke mindestens 30 oder 40 Reihen mit (Abfall-)Garn dazwischen. Das schafft genug Abstand und verhindert Verformungen – und das macht am Ende einen gewaltigen Unterschied.
Beobachte deine Maschine und dein Gestrick genau. Lass die Nadeln an Ort und Stelle und schau dir an, wie die Fadenschlingen auf den Nadeln liegen und wie das Garn von Nadel zu Nadel läuft.
Achte auch auf die Randmaschen der vorherigen Reihe. Wenn alles gleichmäßig aussieht, bist du auf dem richtigen Weg.
Dann die Probe abwerfen, ein bisschen liegen lassen, ggf. waschen und / oder dämpfen. Ich sagte es schon: Behandle sie so, wie du später dein fertiges Gestrick behandeln wirst. Danach exakt ausmessen. Dann passt’s.
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Maschenprobe – DIE Grundlage für alles
Es ist zwingend notwendig, eine gescheite Maschenprobe (kurz MaPro oder MP) anzufertigen. So, wie das Kleidungsstück gestrickt werden soll, MUSS auch die Probe angefertigt werden: Maschenweite, Material und Muster MÜSSEN identisch sein.
Beim Rundstricken musst du auf jeden Fall eine Rundstrick-Maschenprobe erstellen, selbst wenn es nur glatt rechts gestrickt wird. Außerdem: Denk dran, dass sich die Reihenanzahl verdoppelt (2 Reihen auf dem Reihenzähler sind nur 1 Strickreihe). Es kann sein, dass das hintere Bett bei derselben Maschenweite nicht das selbe Strickbild bezüglich der Maschenweite erzeugt wie vorne.
Wenn du willst, dass es passt – mach eine MaPro! Da führt kein Weg dran vorbei. Und: Wenn du sie gestrickt, abgekettet, gedämpft und anschließend so „gepflegt“, also gewaschen hast, wie du das mit deinem fertigen Pullover, deiner Jacke etc. tun wirst, wenn sie getrocknet ist: DANN und nur ERST DANN kannst du sicher sein.
Achte immer darauf, dass deine Muster gleich groß sind, z. B. 40 Reihen × 40 Maschen. Je größer das Teil, desto mehr dehnt es sich, und desto kleiner wird deine Maschenprobe. Manche Doppelbett-Strickstoffe wie Tuck können sich sogar in beide Richtungen dehnen. Bei superweichem Musterzeug mach sie lieber doppelt so groß – du wirst dich wundern, was Strickgarn veranstalten kann.
Das Kontrastgarn, das du benutzt, um den Anfang und das Ende deines Musters zu markieren, sollte ungefähr die gleiche Beschaffenheit wie dein Hauptgarn haben. Wenn dein Hauptgarn aus Baumwolle ist, dann schnapp dir auch Baumwolle fürs Kontrastgarn. So verhalten sich beide gleich, und dein Kontrastgarn ruiniert nicht die Form deines Hauptstücks.
Und bitte: Bring niemals Bündchen an deinem Probestück an, es sei denn, du hast dazwischen eine ganze Menge Reihen – sonst wird die Maschenprobe vom eigentlichen Muster total durcheinandergebracht.
Wenn du verschiedene Muster als Probestück ausprobieren willst, dann strick mindestens 100 Reihen kontrastierendes Abfallgarn zwischen die verschiedenen Muster, sonst beeinflussen sich die Muster gegenseitig.
In irgendeinem Forum hab ich gelesen, dass eine Strickerin die MaPro komplett mit dem späteren Strickgarn erstellt hat – als Markierung der Messpunkte aber ein Stück kontrastierendes Abfallgarn an der linken Außenseite in die Nadeln gehängt hat, und zwar so, dass die behängten Nadeln der verwendeten Maschenweite entsprachen. Das tat sie am Anfang und am Ende der MaPro. Den Kontrast sieht man im Gestrick später mühelos.
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Liebes Strickerwesen,
ja – der Frust. Kennen wir alle. Nichts klappt, alles hakelt, und irgendwann sitzt du da und fragst dich, ob du das jemals kapierst. Wirst du. Aber nicht, indem du blind drauflos strickst. Nimm dir die Bedienungsanleitung vor. Ja, ich meine das ernst: Lies das Ding, bevor du anfängst. Die E6000 kommt nämlich daher wie ein Handbuch für eine Raumfähre – vollgestopft mit elektronischem Kauderwelsch, bei dem einem erstmal die Lust vergeht.
So ist das Handbuch aufgebaut:
Seiten 1–17: keine Farbcodierung – Grundlagen der Maschine
Seiten 182–191: Fehlermeldungen und Fehlerbehebung
Seite 192: Register für die Anzeigen im Display
Jetzt kommt der rettende Ast:
Wenn dir das alles zu viel wird – geh einen Schritt zurück. Schau dir die Duomatic 80 an. Das ist die kleine Schwester der E6000 – und deren Anleitung ist Gold wert. Zu finden über: Rette-Strickmaschinen – Alfred Menzi (schweizer Seite) Da bekommst du:
anschlagen
abketten
zu- und abnehmen
Bemusterung mit Wählscheibe, Pfeiltasten und Stößern
Alles sauber erklärt. Ohne Elektronik-Zirkus. Wenn das sitzt, kannst du wieder zur E6000 zurückgehen. Und ja – am Anfang fühlt sich das alles an wie ein Berg. Aber bleib dran. Stell dir vor, du sitzt hier in der Hütte und erklärst jemandem deine Maschine – und der andere schaut dich an, als wärst du komplett durchgedreht. Ist egal. Das hier ist dein Ding. Dein Werkzeug. Dein Spielplatz. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto klarer wird es. Und irgendwann läuft’s. Dann beherrschst du die Maschine.
Und noch was: Geduld. Mehr brauchst du nicht. Lern das Kauderwelsch. Gewöhn dich an die Konsole. Mach Schritt für Schritt. Die Lernkurve ist steil – aber machbar.
Oh bitte: Wenn du Fragen hast, versuche erst mal auf eigene Faust zu knobeln - nicht nur für dein Lernen, sondern auch um die Anderen vor einem Frage-Marathon zu verschonen.
Hab Spaß beim Stricken und lass die kreativen Maschen springen!
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Grundregel: Flusen raus. Öl rein. Aber mit Maß.
Deine Maschine ist weder Ölsumpf noch Staubfänger. Sie will sauber laufen, leichtgängig bleiben und in Ruhe gelassen werden, wenn alles passt.
Das Pflichtprogramm:
Nimm dir vor: Die Maschine erstickt nicht im eigenen Dreck.
Flusen runter von den Betten
Staub weg von Schienen, Motor und Fadenmast
Farbwechsler und Spannteile nicht vergessen
Das dauert ein paar Minuten – erspart dir aber später eine Menge Gefluche.
Öl – aber bitte kein Badeurlaub:
Ein Tropfen hilft. Eine Pfütze schadet.
sparsam ölen
Überschuss immer abwischen
Metall soll sich glatt anfühlen, nicht schmierig
Wichtig: Kein WD-40. Das greift dir auf Dauer die Kunststoffteile an.
Was funktioniert: Bellador-Öl oder Ballistol – da schwört jeder auf seins.
Schlösser reinigen:
Schlösser runternehmen
gründlich absaugen
mit weicher Bürste oder Pinsel nacharbeiten
Ich nehme einen Pinsel fürs Entstauben und eine zweite Bürste fürs Ölen.
Merksatz: Viel Fett zieht viel Dreck an. Und der bleibt nicht freundlich.
Nadelbetten pflegen:
Oberseite, Zwischenräume und Unterseite absaugen
angesammeltes Öl vorsichtig abwischen
bei Bedarf sparsam nachölen
Fadenmast nicht vergessen:
gründlich abwischen und absaugen
besonders zwischen den Spannscheiben
Wenn du mit Wachs arbeitest: Mit etwas Alkohol und Watte reinigen.
Sonst läuft dein Garn irgendwann wie durch Honig.
Motor und Antrieb:
Antriebsriemenkanal absaugen
Bereich um den Motor sauber halten
Kunststoffflächen abwischen
Sauber heißt hier: kein Widerstand, kein Ruckeln.
Spiralkabel:
Wenn du ohne Konsole arbeitest:
Kabel abkoppeln
am Fadenmast aufhängen
Einfach, aber wirkungsvoll.
Elektronisches Auge:
mit Wattestäbchen oder Pfeifenreiniger reinigen
Wenn das Ding nichts sieht, kommt auch nichts Gescheites raus.
Realität:
Jede Maschine ist anders.
viel Flusen → öfter reinigen
Nähe Heizung/Klima → öfter reinigen
viel Betrieb → deutlich öfter reinigen
Die große Runde:
Das hier ersetzt keine Grundreinigung.
Wenn du viel strickst:
Alle sechs Monate einmal richtig durchgehen.
Nach Umzug oder Standortwechsel:
Schlösser ohne Faden laufen lassen
wenn es nicht sauber gleitet → neu ausrichten
Kurz gesagt:
Halte sie sauber. Öle mit Maß. Ignoriere sie nicht.
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Ich werde diese Inhalte nach und nach erweitern, denn das viele Fragen offen sind - das verstehe ich.Mein Geschreibe ersetzt aber keinesfalls fehlende Eigenmotivation.Und ich bin nicht verantwortlich für euer Tun. Achtet bitte meine Arbeit und die viele Lebens-Zeit, die ich investiert habe. Verlinken? JA, bitte gern. Aber einfach kopieren und simpel verbreiten? Ganz klar: bitte NEIN!