80 g Meersalz
1 EL Olivenöl
1 EL Acetico Balsamico
5 g Rosmarin
1 TL Kräuter der Provence wer hat und mag
1 TL frisch gehackte Petersilie hinzufügen.
Es lebt im
Gurkenglas. Ich habe nach reichlicher Ernte von Dora A. - dankeschön – aus dem
Urlaub Gurken mitgebracht und nach Omas alter Art eingelegt. Mit einem Stück
Brot. Also hatten wir am Ende milchsauer vergorene Gurken, der Geruch war
natürlich nicht der von Gewürzgurken, sondern irgendwie gurkig-fussig-sauer :-) anders kann man es nicht
beschreiben. Der Geschmack freilich auch nicht mit o.g. zu vergleichen, er war völlig anders, die
Gurken selber knackfrisch. 
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| Salzgurken |
Senfgurken:
Knospen waschen und abtropfen lassen. In heißer Butter etwa 4 Minuten andünsten. Sahne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Schwarzwurzel waschen und in Scheiben oder kleine Stücke scheiden, mit einer kleinen in Würfeln geschnittenen Zwiebel in etwas Fett dünsten, mit 1/4 L saurer Sahne aufgießen und mit Mehlschwitze binden - wer´s mag. Abschmecken mit Pfeffer oder Paprika.
800g Wurzeln waschen, schälen in langen Stücken lassen und in Salzwasser mit einem Schuß Essig garen. 50 g Butter in einer Pfanne auslassen und etwas Semmelbrösel anbrutzeln. Diese dann über die angerichteten Schwarzwurzeln geben.
ca.750 g Wurzeln gründlich waschen, schälen in eine Schüssel mit Essigwasser (auf 1L 1 Tasse Essig) legen. Möglichst im Ganzen in Salzwasser weich kochen, heraus nehmen und abtrocknen lassen.
Aus 200g Dinkelmehl, 2 Eiern, 1 EL Öl und 1/4 l Milch einen zähflüssigen Teig bereiten, durch diesen zieht man die angetupften Schwarzwurzeln und bäckt sie in heißem Fett schwimmend aus.|
Allerheiligen ist vorbei, auch wir haben eine kleine Feier im Garten gehabt, allen die anwesend waren, danke ich fürs Kommen und die gute Laune sowie die schönen Stunden.
Zeit den durch Halloween eine Art Renaisance erlebenden Kürbis etwas näher zu betrachten, ist er doch eine der ältesten Kulturpflanzen, die den Menschen schon seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel dient. Alte kernige Funde aus prähistorischer Zeit werden auf etwa 10.000 v. Ch datiert. Das Fruchtfleisch musste gleich verwertet werden, da es sich bekanntlich schnell verdirbt, die eiweißhaltigen Kerne allerdings kann man länger aufheben und verschieden einsetzen. Süß-sauer eingelegt, als Füllung, Pie, Kuchen, Suppe und als Plätzchen - dafür kennt sicher jeder ein Rezept, daher habe ich etwas herausgesucht, was bestimmt nicht jeder kennt:
Mazedonischer Kürbis-Spargel
Man benötigt einen 1,5 kg schweren Kürbis, den man aushöhlt und dann in fingerdicke lange Stücke schneidet. Mit Küchengarn bindet man sie paketweise zusammen und kocht sie in Salzwasser, dem ein TL Zucker zugefügt wird, bis sie glasig sind. Dann nimmt man den Kürbis heraus, lässt ihn abtropfen, nimmt das Garn ab und schichtet alles in eine Auflaufform und gießt 1 Becher Sauerrahm darüber. Darauf krümelt man 4 EL Semmelbrösel, die man in Butter gelbbraun anbrät. Das Ganze schiebt man in den Herd und backt es bei 120 Grad 15 min.
panierter Kürbis
1,5 kg zarten Kürbis aushöhlen, waschen, in 6 cm lange und gut 1cm dicke Streifen schneiden, salzen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann in 2 verschlagenen, gepfefferten und gesalzenen Eiern wenden, anschließend in Semmelbrösel. Dann in heißem Fett (was auch immer Man sonst zum Braten nimmt) ringsherum braun braten und mit Tomatensauce servieren.
Zum guten Schluss, da wir nichts wegwerfen wollen:
Die Kerne heben wir auf und bereiten eine leckere Knabberei: Die Kerne sämtlich von Fruchtfleisch lösen und waschen, bis sie nicht mehr so klebrig sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegeten Bleche können sie gesalzen oder ungesalzen bei 200 Grad geröstet werden, wobei man sie mit dem Pfannenwender nach gut 10 Minuten wenden kann, damit man eine schöne gleichmäßige Bräunung erreicht.
Und wer die Knabberei vom Jahrmarkt vermisst, der kann sie karamelisieren. Dazu Rohrzucker und 1 EL Rübensirup in einer Pfanne auslassen die Kerne dazu und gut umrühren. Dann auf einem Backpapier ausgebreitet abkühlen lassen, eventuell in Stücke brechen.
Ungeröstet und getrocknet kann man sie im Müsli genießen oder zu Gemüseriegeln, Gemüseleder und zum Backen sowie für Salate verwenden.
Auch Kürbismilch läßt sich leicht selbst herstellen: Kürbiskerne in Mixer zerkleinern, mit warmen Wasser aufgießen, 20 min ruhen lassen, seihen und mit Honig abschmecken.
Frischkäse übrigens kann man mit gerösteten Kernen, die man nach dem Erkalten in der Mühle bzw. Küchenmaschine fein zerkleinert zu neuen Ehren als Herbstbrotaufstrich verhelfen. Abgeschmeckt wird mit Pfeffer, Salz. Eine Schalotte in feinen Ringen rundet das Ganze geschmacklich ab.
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