Unaufhörlich verrinnt die Zeit, entwickeln sich Kinder unter der hoffentlich liebevollen Betreuung ihrer Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft, zur scharfsinnigen und wachsamen Hinterfragern, zu Gestaltern einer neuen, einer besseren Gesamtheit. Denn schließlich muss ja alles besser werden, humaner, gerechter; und das völlig frei und ohne Zwang, ohne Dogmen, ohne Stigmatisierung. Damit sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Damit sich Kinder gesund an Leib und Seele entwickeln, sind einige Grundvoraussetzungen vonnöten, die zu erfüllen einige in der Hand des Staates liegen. Der Staat sorgt per Gesetzgebung dafür das Frieden und Sicherheit für seine Bevölkerung gegeben sind. Denn unter diesen Voraussetzungen kann die kleinste Keimzelle der Gesellschaft Früchte tragen. Im Falle einer Bedrohung muss die Politik reagieren und sich Gegenmaßnahmen überlegen, um das bis dato funktionierende Konstrukt weiterhin aufrechtzuerhalten, bedeutet stete Wiederholung ja auch Sicherheit für die Bevölkerung.
Wie sich die Früchte entwickeln liegt an der Pflege. Werden sie mit Liebe, Geduld, und Bildung begossen, einhergehend mit der Möglichkeit der Entfaltung, der freien Meinungsäußerung und des natürlichen Kontaktes zu Altersgenossen, des freien Spielens in der Natur sodass der Prozess des Wachsens, Werdens und Lernens nicht unterbrochen wird, so ist davon auszugehen, dass sie sich gesund und munter einige Jahre später (selbst als Eltern) präsentieren.
Immer wieder - und das ist die Natur des menschlichen Lebens selbst - flammen Konflikte auf, deren Problemlösung sicherlich die eine oder andere drastische Maßnahme einfordern könnte. Ach, wären die Staatenlenker, Entscheidungsträger, die Menschen selbst doch schon soweit Dispute nicht mehr mit Keule und Faust austragen zu können, der derzeit praktizierte Diskurs jedenfalls kann es nicht. Dieser Eindruck entsteht mir beim Betrachten der vielen Widersprüchlichkeiten, insbesondere im Hinblick auf das nun schon ein Jahr andauernden Hin und Her. Was viele Erwachsene als beschwerlich, zermürbend und sicherlich auch oft als aussichtslos empfinden, das ist für Kinder und Jugendliche noch um ein Vielfaches erschütternder. Kinde fühlen die Ohnmacht ihren Eltern, Erzieher, Lehrer und Vertrauenspersonen wo Stärke sein sollte, auch Schutz, Geborgenheit, Hilfe – und das zieht ihnen den Boden unter den Füßen weg. Sie fühlen ganz genau wie ihre Welt schwankend und taumelnd vielfach ohne Not, sich Tag für Tag ein Stück weiter zu einem grusligen Zerrbild verformt.
Ab- und auffangen kann man das schon lange nicht mehr – wie auch! Man darf ja nicht einmal mehr fragen. Wir Eltern denken ständig darüber nach, wie mit dieser Situation umgehen, wie den Kindern helfen, wie das Leben gestalten ohne ihnen einen wichtigen Teil ihrer Erfahrungen zu nehmen. Genau die Erfahrungen der Kindheit sind es doch, die über das seelische Gleichgewicht und damit die Stabilität des Daseins selbst entscheiden. Der Idealfall ist willkommen, umsorgt, gehegt und gepflegt. Selbstverständlich trug man die ersten auferlegten Maßnahmen geduldig mit, man wusste ja nicht was kommt. Über das Warum und Wieso und das Woher und Wohin wollte man doch gar nicht nachdenken - wozu auch, dafür gab es ja schließlich studierte Köpfe, denen vertraute man. Man arrangierte sich, hoffte, das ganze Übel wäre bald vorbei. Doch man bekommt ständig neue Regeln auferlegt und die ganze Diskussion ist - sofern sie stattfindet - mir viel zu einseitig, zum Heilsbringer wird die Impfung stilisiert, Menschen zu Haus gehalten und ihnen eigentlich alles auferlegt, was dem Immunsystem nicht hilft. Freude am Leben, regelmäßig Sport, frische Luft, leben, lieben, lachen - Mangelware wenn man sich mitschleifen lässt.
Und als ob das alles noch nicht genug ist jagt ein Skandal den Nächsten, ändert sich etwas? Nein, da wächst ja Gras drüber.
Mein Gott, euer Ehrgefühl, eure moralische Integrität ist ohne Gleichen. Nehmt alle den Hut, was bildet ihr euch eigentlich ein? Echt - ich koche vor Wut. Hat überhaupt irgendetwas Konsequenzen? Schämt ihr euch nicht? Immer sind es die andern, alles bleibt wie es wird schlimmer... Hauptsache der moralischen Zeigefinger ist oben, Herrgott im Himmel, was für Zeiten. Für Pflegekräfte kurz mal Beifall klatschen, von Solidarität schwadronieren, auf gestellte Fragen nur mit Bla Bla antworten. Die einzige Solidarität die ihr kennt ist die für eure Geldbeutel und für die ganzen hofierten Lumpen in eurer Entourage die nach euch kommen. Aber ihr macht ja bestimmt gute Arbeit, nicht wahr! Eckelhaft!!! Auf die eintreten, die nach euren Reden euern Schutz verdient haben. Ist mir schlecht!!!! Und da ist nicht nur eine Figur Schuld, da sind immer mehr daran beteiligt. Und hurra, selbst wenn sie nicht mehr das Amt innehaben - kosten die uns Steuerzahlern weiter
. Wir haben fertig!!! Solche Leute entscheiden über unser aller Leben, Gesundheit. Es reicht definitiv.