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Dienstag, 12. November 2019

Von Springerle, Eierschaum und Anisbrötli


Gerade erinnerte mich eine Leserin an ein versprochenes Rezept. Nun da wollen wir nicht zaghaft sein 😊 es ist ja fast Weihnachten.

Das Objekt der Begierde sind diesmal Springerl, Springerle, die in der Schweiz auch Anisbrötli genannt werden. Das traditionelle Gebäck aus Eierschaumteig, welches in der Regel mit Anis gewürzt wird. Nicht nur zu Weihnachten wurden diese formschönen Gebilde kredenzt, nein auch an Ostern und Pfingsten, zur Hochzeit, Taufe mit entsprechenden Motiven. Wie die Spekulatius sind auch Springerl ein Bildgebäck, die vor allen Dingen in Süddeutschland, in Teilen der Schweiz und Österreich als auch im Elsass und Ungarn gebacken werden. Die deutsche Namensgebung ist wahrscheinlich der Eigenart des Gebäcks geschuldet, beim Backen aufzuspringen und einen Fuß auszubilden, welche das Gebäck auf die doppelte Höhe aufgehen lässt. Das Bild - sofern der Teig in ein Model gedrückt wurde - bleibt in aller Filigranität erhalten. Die Model selbst bestehen in der Regel aus Holz, meist aus Birne, weil es nicht splittert, überaus hart ist und nicht aufquillt, wenn es feucht wird. Die Modelschnitzerei gehört zur traditionellen Volkskunst, deren Ideenreichtum und Kunstfertigkeit in Museen bewundert werden kann. Ich habe schon traditionelle uralte Model im Antiquitätenladen für wenig Geld gefunden. Die habe ich natürlich ordentlich geschrubbt, auch auf die Gefahr hin diese nur noch zur Dekoration verwenden zu können. Aber sie haben sich wunderbar reinigen lassen und sind nun wieder im Einsatz und schmücken unseren Adventsteller mit wunderschönen alten Motiven. Es gab aber auch Model aus Keramik Stein oder Metall, aus dem Mittelalter sind solch erhalten. Für die Prägung des Teiges können alle Materialien verwendet werden, die ein Bild in entsprechender Struktur aufweisen. Lediglich auf die Lebensmittelechtheit sollte Wert gelegt sein. Die genaue Datierung der erstmaligen Herstellung liegt im Dunkeln der Geschichte, man geht davon aus, dass sie ihren Ursprung in der Hostienbäckerei haben. Diese sind ebenso mit hübschen Bildern versehen. So wundert es nicht, dass auch die Springerle vorerst mit kirchlichen Darstellungen geschmückt waren. Dies änderte sich im Laufe der Zeit. In den traditionellen Motiven wurde dem jeweiligen Anlass Rechnung getragen. So waren es z. B. Hochzeitskutschen, Paaren, Darstellungen von Liebe, Glück und Fruchtbarkeit. Im Nürnberger Raum heißen Springerle auch Eierzucker.

Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus: 


  • 500g Puderzucker werden mit 4 Eiern schaumig gerührt.
  • 500g Dinkelmehl und zugeben und
  • 3g klumpenfreies Hirschhornsalz welches in
  • 1 -2 EL Kirschwasser aufgelöst wird.

Alles gut verkneten. Den Teig eine Stunde zugedeckt und kühl ruhen lassen. Für die Bearbeitung die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken. Ein wenig vom Teig abtrennen, nochmals durchkneten. Bis zu 0,5 cm dick auswellen, die Oberfläche leicht mit Stärkemehl einstäuben. Dann das Model mit der Bildseite nach unten mit Kraft fest in den Teig drücken, schließlich senkrecht abheben. Mit einem Teigrädchen die einzelnen Motive voneinander trennen und auf einem Blech ca. 12 Stunden trocknen lassen. Nun auf ein anderes Backblech welches mit Anis bestäubt ist setzen und bei 130 - 160 Grad ca. 25 -30 Minuten abbacken. Ich backe es eher mit wenig Hitze, dafür länger. Probestück backen.

Abwandlungen:


  • Statt mit Hirschhornsalz 10g Natron zugeben.
  • Zugabe von Saft und Schale einer halben Zitrone
  • Limetten oder Orangen eignen sich ebenso.
  • Statt der Zitrone kann der Anis auch gleich in den Teig eingearbeitet werden. Auch kann der Teig mit Lebensmittelfarbe gefärbt oder nach dem Backen angemalt werden. Bitte vorsichtig hantieren damit das Springerle nicht zu weich wird. Springerle eignen sich auch als Behang für Traditionell geschmückte Weihnachtsbäume.
  • Statt mit Kirschwasser kann das Hirschhornsalz auch mit kalter abgekochter Milch angerührt werden. Hierzu nimmt man folgendes Rezept – gefunden im Mutterhausrezeptbuch der Diakonissen:


530g Puderzucker, 7g Hirschhornsalz, ein viertel Liter Milch. Miteinander verrühren und stehen lassen. Darauf gibt man Saft und Schale einer halben Zitrone und eineinhalb Pfund Mehl.

Anstelle des Arnis und den altbekannten weißen Springerle könnte man nun auch die Springerle mit Blüten bzw. Kräutern würzen. In Frage kommt hier Veilchen, Rosen, Wegwarte, Malve oder Lavendel. Die Blüten werden getrocknet und fein gemahlen in den Teig geknetet. 


Sonntag, 24. Dezember 2017

Superschnelle Lebkuchen - Lebkuchen-Kuchen :-) Kartoffellebkuchen


Irgendwie hatte ich Lust auf Lebkuchen, Normalerweise bin ich nicht so der Fan davon, aber sie
gehören ja zu Weihnachten. Und die liebe Familie mag die Elisenlebkuchen besonders gern, nur werden davon nicht so viele verzerrt, dass sich der Aufwand eigentlich bisher nicht lohnte. Auf besonderen Wunsch gab es dann aber doch welche nachdem auch noch eine Ladung Kartoffeln übrig blieb. Heraus gekommen sind super weiche Lebkuchen, die überhaupt keine Lagerzeit brauchen die im Handumdrehen gemacht sind.


Zutaten:
  • 200 g gemahlene Haselnüsse.
  • 100 g Orangenat
  • 100 g Zitronat
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Ein Päckchen Pottasche
  • Eine halbe Packung Weinsteinbackpulver
  • 500 g Waldhonig.
  • 250 g Butter
  • 200 g Korinthen
  • 50 g Rosinen
  • 50 g klein gehackte Walnüsse oder Mandeln
  • 500 g gekochte und durchgedrückte Kartoffeln - keine Pellkartoffel
  • 550 g Dinkelmehl
  • 70 g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 1 - 2 Lebkuchengewürz
Aus den Zutaten einen Teig kneten, er darf ruhig klebrig sein, auf Oblaten von 50 cm Durchmesser Häufchen setzen und bei 180 Grad 10- 15 backen, Die Lebkuchen laufen etwas breit, am besten wäre ein Testkuchen zu backen. Ich habe die Lebkuchen nicht glasiert, sondern sie einfach so gelassen, sie sind sehr weich. 

Lebkuchenkuchen: 


Aus oben genannten Zutaten plus 100 ml Sahne einen Rührteig bereiten, diesen in einer Springform backen. Nach dem Auskühlen in der Mitte teilen mit Pflaumenmus füllen, zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben. 


Samstag, 16. Dezember 2017

Für das Füllen der Zaubernüsse kommen verschiedene Cremes in Frage.
Der Kreativität sind freilich gar keine Grenzen gesetzt. Als Grundrezept können Buttercremes auf Sirup-Basis, auf Puderzuckerbasis oder auf Milch-Eier-Basis oder nur auf der Grundlage von Ei hergestellt werden. Sehr beliebt - wahrscheinlich der Einfachheit halber sind Cremes aus Kondensmilch.

Grundrezept Buttercreme auf Kondensmilch-Basis

50 Gramm Butter werden in einem Topf vorsichtig erwärmt, dass die Butter ja nicht auseinanderläuft. Mit einem Schneebesen schlagen und nach und nach 2 bis 3 Esslöffel Kondensmilch zufügen und so lange weiter schlagen bis eine schaumige Masse entsteht. Wenn gezuckerte Kondensmilch verwendet wird, muss diese ebenfalls auf Zimmertemperatur erwärmt werden. Eine solche Buttercreme kann man verschiedentlich aromatisieren. Nachfolgend einige Ideen.

Apfelsinen-Buttercreme

Dafür wird der Buttercreme ein Esslöffel Apfelsinensaft und die abgeriebene Schale eine Apfelsine hinzugefügt. Wer ist prozentiger mag, kann statt des Saftes auch Apfelsinenlikör hinzufügen.

Buttercreme mit Schuss

Die Creme mit dem Likör nach Geschmack aromatisieren.  

Kaffee - oder Kakaobuttercreme

Entweder mit starkem Amaretto oder Kaffeelikör beziehungsweise Kakaopulver vermischen.

Honigcrem:



1 El festen Honig unterschlagen. 

Natürlich kann es auch deftiger zugehen, dafür den Zucker im Gebäck weglassen, den teig mit Kräutern würzen und ausbacken. Darauf ein Lachscreme oder Eiersalat drapieren.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Oрешки - Russische Oreschki - Zaubernüsse

Es gibt eine Leckerei, die gerade zu Weihnachten etwas ganz Besonderes auf dem Gebäckteller ist. Freilich, nicht jeder mag sie, aber man kann sie abwandeln. Statt klassisch mit Karamellcreme und Walnüssen gefüllt sind sie auch mit Nuss-Nougat sehr lecker. Manch einer färbt sie zu Ostern mit Lebensmittelfarbe. Ich werde sie ohne Zucker mit Lachscrem zu Silvester reichen. Voererst nun die süße Variante. Übrigens heißt Oreschki in Russland auch ein anderes Nussgebäck. Das Rezept dazu steht ganz unten.

Für die Zaubernüsse benötigt man ein spezielles Waffeleisen mit dem man halbe Nüsschen backen
kann.


Zutaten:

  • 400 g Dinkelmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Vanille
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch  - gibt es im russischen Laden bereits fertig karamelisiert. Wenn das nicht zu haben ist muss man die geschlossene Dose im Wasserbad 2 Stunden leise kochen lassen. Das allerdings dauert und in einer Keramikpfanne mit einem breitem Flachen Rührholz geht es wesentlich schneller. 


So wirds gemacht:

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten. Kleine Kugeln in etwa der Größe einer Haselnuss formen, sie müssen nicht 100% rund sein, das besorgt das Waffeleisen. Das Zaubernuss-Waffeleisen aufheizen und befüllen, ausbacken. Die Teile vorsichtig mit einem Holzstäbchen raus schieben. Wenn die Nüsse den richtigen Bräunungsgrad haben lassen sie sich ganz einfach raus schieben. Sie flutschen von alleine raus. Ausgekühlt die Ränder abschneiden, man kann auch eine Ausstechform mit geradem Rand zurechtbiegen, das geht schneller. Die Abschnitte können in die Karamellcreme gemischt werden. Nach dem Auskühlen die Nusshälften mit der Karamellcreme füllen, eine halbe Walnuss reinstecken  und zusammen kleben.











Oreschki - Pfefferkuchennüsschen

Für den Pfefferkuchenteig:
  • 480 g Mehl
  • 290 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • ½ TL Natron
  • 125 g wasser
  • 1 Pfefferkuchengewürz

außerdem: 300 g Haselnüsse und 50 g Butter

Die Haselnüsse werden ohne fett goldgelb angeröstet, fein gemahlen und anschließend unter den Pfefferkuchenteig geknetet. Aus dem fertigen Teig kirschgroße Kugeln formen, 7 bis 8 Minuten bei 230 Grad backen. Die Oreschki sofort - so lange sie noch warm - sind in einem Top geben, 50 g zerlassene Butter zufügen, den Topf zudecken und mehrfach schütteln damit die Butter die Pfefferkuchennüsschen gleichmäßig überzieht, so werden sie schön glänzend.  


Samstag, 6. Dezember 2014

Totenbeinli - Schweizer Gebäck

Das in der Schweiz unter den Namen "Totenbeinli" bekannte Gebäck erinnert ein wenig an
Cantuccini. Es macht überhaut nicht viel Arbeit und ist krachend trocken, knackig, zergeht auf der Zunge. Es schmeckt nicht nur zu Weihnachten. Wenn mal nichts im Haus ist sind sie schnell gemacht. Das Originalrezept verwendet nur Haselnuss und Mandel, Weize- statt Dinkelmehl und raff. Zucker. 


Hier Landis Version


Als erstes stellst Du einen Rührteig aus folgenden Zutaten her:

250 g Rohrzucker verschlagen mit
3 Eiern und der abgeriebenen Schale von
1ner Zitrone
300 g Dinkelvollkornmehl vermischt mit 
1 TL Weinsteinbackpulver und 
50 g Butter

Der Teig wird recht fest. Gib nun

150 g ganze Haselnüsse
100 g gestiftelte Mandeln
 50 g ganze Zedernüsse hinzu, rühre gut um und streiche die Masse auf ein Blech, aber nur so hoch, das die Haselnüsse gerade noch rausgucken.

Nun backe das ganze bei 170 °C bis es hellbraun ist.
Dann schneide es in schmale Streifen, diese wiederum in Stücke. Nimm dazu ein großes scharfes Messer, dass die Nüsse ja auch ganz bleiben. Drehe die Stücke nun, dass die Schnittseite nach oben zeigt und backe es erneut, bis das Gebäck schön Farbe angenommen hat. Lass es auskühlen und gib es in eine Dose, da bleibt es knackig.

  

Sonntag, 30. November 2014

Rheinischer Spekulatius

Ganz nostalgisch soll es sein in diesem Jahr. War auf der Suche, nach etwas Schönen. In dem alten Buch "180 Preisgekrönte Hauskonditoreirezepte - Emilie Kisslinger, Ausgabe von 1915" fand ich das schöne, einfache Rezept.

Originalrezept für Rheinische Spekulatius: 


370 g gesiebtes feines Mehl, 200 g Staubzucker, 120 g Butter, 1 Ei , ein mittlerer Kochlöffel voll dicker, saurer Rahm, ein  Teelöffel Zimtpulver und eine Messerspitze Ammonium (Hirschhornsalz zerdrückt) werden zu einem glatten Teig rasch angemacht, der Teig 1 Zentimeter dick ausgerollt, daraus Sterne, Blumen, Tiere usw. ausgestochen, auf geschmierte Bleche gesetzt und bei mittlerer Ofenhitze gebacken. 

Übertragen in Landeruns Küche & Backwut entstanden hauchdünne Kekse, um die Knusperhexe uns sicher beneiden würde.

Zum Ausstechen benutzte ich eine Puddingform aus Kunststoff mit 5 cm Durchmesser und zum Prägen einen Mandalastempel, ebenfalls 5 cm Durchmesser. 


Landeruns Version:

370 g Vollkorndinkelmehl 
200 g Rohrzucker im Standmixer staubfein gemahlen
120 g Butter
1 Ei
1 1/2 El Jogurt 10 % Fett (wollte die saure Sahne nicht anreißen)
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Tl Zimtpulver
1/4 TL Kardamon

1 gute Messerspitze Nelkenpulver
1 gute Messerspitze Anispulver
1 gute Messerspitze Muskatblüte 

1 gute Messerspitze Muskatpulver 

  • Einen schönen Teig herstellen, diesen über Nacht ruhen lassen. 
  • Am nächsten Tag auf einer Silikonunterlage ausrollen. Auf den Teig lege ich dabei ein Backpapier, so brauche ich kein zusätzliches Mehl. 
  • Runde Formen ausstechen und auf das Backblech legen. Stempel in Puderzucker tunken, ein wenig abklopfen, dann die Plätzchen prägen, wieder eintunken, prägen... Du musst ganz fest auf den Stempel drücken, dass das Motiv sehr gut sichtbar ist.
  •  Die runde Ausstechform aufsetzen und 
  • denn überflüssigen Teig entfernen. 
  • Bei 175 Grad backen. 

*




Sonntag, 23. November 2014

Christstollen

Viele Köche verderben den Brei? Nein, diesmal nicht. Meine liebe Freundin fand sich in der Vorweihnachtszeit bei mir ein, natürlich haben wir ganz viel geredet und noch mehr gelacht und gebacken. Dabei haben wir vorwitzig am heißem Amaretto genascht. Das konnte nicht lange gut gehen: zwei zu rockiger Weihnachtsmusik in der Hüttenküche hüpfenden Bäckerinnen und die Zutatenliste des fein ausgetüftelten neuen Stollenrezeptes. Aus dem im Rezept angegeben 120 g Rohrzucker wurden unter schwungvoll kreisenden Hüften 500 g. Das hieß Zutaten verfünffachen und kräftig kneten, kosten, naschen, nachwürzen und alles fein wiegen. Rausgekommen ist ein Stollenrezept, dass mich wirklich umgehauen hat. So genug des Lobgesangs auf die beschwipsten Weiblein und des Beinahe-trotzdem- total-Erfolgs :-) Danke A. K. :-) Bussi für Dich! Die vielen Stollen haben wir verschenkt an Verwandte und Freunde :-).

Das brauchst du: 



  • 2000 g Dinkelvollkornmehl
  • 2000 g Weizenmehl
  • 2500 g Sultaninen
  • 1000 g Korinthen
  • 1250 g Butter
  •  500 g Schweineschmalz
  •  250 g süße Mandeln
  •  120 g bittere Mandeln (aus der Apotheke, ordentlich beschriftet außerhalb kindlicher Reichweite aufbewahren!)
  • 150 ml Amaretto
  • 350 g weißen Rohrzucker
  • 250 g Zitronat
  • 250 g Orangenat
  • 200 g Hefe
  • 1500 ml Milch
  • 2 1/2 Tl Meersalz
  • 30 g Stollengewürz (Rezept weiter unten)
  • abgeriebene Schale von zwei Zitronen
  • und das Mark einer Vanilleschote


Alle Zutaten bereit stellen, dass sie alle die gleiche Temperatur haben.

Am Backtag:

  • gib das Mehl in die Schüssel und mache eine Vertiefung
  • gib die Hefe und den Zucker da hineine, gib 700 ml der handwarmen Milch hinzu, rühre um, und lass den Vorteig 30 min abgedeckt gehen. 
  • Gib nun die Butter (nicht auslassen), Milch, Stollengewürz hinzu und knete es zu einem schönen Teig und lass ihn weitere 30 min gehen. 
  • Gib nun Orangenat und Zitronat, die gehackten Mandeln und die geriebenen bitteren Mandeln dazu nochmals Kneten und wieder 30 min gehen lassen. 
  • Korinthen und Sultaninen mit Amaretto vermischen, vorsichtig in den Teig einarbeiten. 
  • Forme nun 6 Stollen daraus. Ab besten forme Laibe wie Brote, diese drückst du dann etwas auseinander, dass ein Viereck ensteht. Nun schlage eine Teigseite um, dass ein Rechteck entsteht. Dadurch entsteht die typische Stollenform. 
  • Gib den Stollen auf ein Blech und lasse ihn im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene 30 Minuten mit Backpapier abgedeckt backen. 
  • Dann nimm das Papier weg, stell die Temperatur auf 175 Grad zurück und backe ihn für weitere 40 Minuten. achte darauf, dass er nicht zu dunkel wird.
  •  Prüfe ihn mit einem Holzstäbchen. wenn nichts kleben bleibt, nimm ihn raus. 

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Sofort buttern oder kurz vorm Verzehr. 

  • Sofort: stich viele kleine Löcher in den warmen Stollen, bepinsele ihn mit heißer, leicht gebräunter Butter, besiebe ihn mit weißem Puderrohrzucker, den du Vanillezucker und 1 El Kartoffelstärke beimischen kannst, dadurch saugt sich der Zucker nicht so voll, was ich aber schön finde. 
  • Wenn du kurz vor Verzehr butterst brauchst Du keine Löcher stechen, finde auch, dass das heiß buttern noch zusätzlich Kalorien ins Gebäck bringt. Aber wer zählt zur Weihnachstzeit schon :-)
  • Lass den Stollen auskühlen und schlage ihn in Butterbrotpapier ein. Wenn Du hast schiebe ihn in einen Stollenbeutel, den du dir aus einem Leinentuch selber nähen kannst.  Lagere ihn an einem kühlen Ort. 

Lagerzeit: 


Ich habe nun schon viele Stollen gegessen und denke, dass der Stollen nach zwei Wochen bestens durchgezogen ist. Das traditionelle Stollenbacken läutet die Weihnachtsbackzeit ein, da man es sich aber einteilen kann und auch soll, lagern dann die meinigen 4 Wochen ab.

Noch was: die raus gefallenen und nach dem Formen oben liegenden Korinthen und Sultaninen wegnehmen und in den Teig stecken. Oder nach dem backen abnehmen. Sind fast schwarz und schmecken nicht. 


Rezept für Stollengewürz: 

  • 7g Muskatblütenpulver
  • 8 g Kardamompulver
  • 2 g Nelkenpulver
  • 10g Muskatpulver
  • 10 g Pommeranzenschalenpulver
  • 70g Vanillezucker selbst gemacht 










    Freitag, 14. November 2014

    Yulstollen

    Die Zeit rast dahin, schon ist der November halb herum, nun sollten die ersten Yulstollen
    gebacken werden, damit sie bis Weihnachten genug Zeit zum Durchziehen haben. Dieses Jahr habe ich alle Rezepte gewälzt die ich finden konnte, miteinander verglichen und zu einem zusammengefasst. Und hier ist es:

    Über Nacht vor dem Backen 150 g Sultaninen in 100 ml Rum oder Amaretto einweichen.

    • 1/4 l Mich etwas mehr als handwarm  erwärmen. Da hinein 
    • 1 Würfel Hefe bröckeln, 10 Minuten ruhen lassen.
    • 600 g Dinkelmehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Dort 
    • 85 g Rohrzucker und 
    • 2,5 g Salz geben sowie
    • das Mark einer Vanilleschote,
    • Je eine gute  Messerspitze Muskat, Koriander und Kardamom, außerdem
    • die abgeriebene Schale einer Biozitrone geben.


    Auf den Rohrzucker die Hefemilch gießen und etwas unterrühren. 
    Den Vorteig mit etwas Mehl bestäuben, die Schüssel abdecken, an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Wenn die Mehlschicht Risse bekommt hatte die Hefe genug Zeit zum Gehen.
    • 200 g Butter in Flöckchen und 
    • 1 Ei sowie
    • 2 Eigelbe zu den Zutaten in der Schüssel geben und alles miteinander verkneten, bis der Teig Blasen wirft. 
    45 Minuten in Ruhe gehen lassen, danach erneut ordentlich durchkneten, für weitere 30 Minuten ruhen lassen.
    • Je 100 g Zitronat und Orangenat und zusammen mit 
    • 150 g gehackten Mandeln auf die Arbeitsfläche geben und mit.
    • 20 g bittere Mandeln (auf der Reibe fein gerieben) in den Teig einkneten.
    Nun vorsichtig die eingeweichten Sultaninen in den Teig einarbeiten. Aus dem Teigstück einen großen Stollen formen, diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Den Backofen vorheizen auf 165 Grad, auf der mittleren Schiene 60 min. backen. Auskühlen lassen und in Folie einschlagen. Vor Verzehr mit ausgelassener brauner Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.



    Sonntag, 5. Januar 2014

    Russische Lebkuchen

    Pfefferkuchen zählen zu den ältesten Leckereien in Russland. Man bug sie ausschließlich mit Honig, Zucker war teuer, es gab sie in allen möglichen Formen und Größen, kunstvoll verziert. Ein Rezept wird mit saurer Sahne gemacht. Das musste unbedingt aus der Versenkung auftauchen und neu getestet werden. Mit einer Mondkekspresse erhielten sie dann eine hübsche Form, eine kleine Homage an die russischen Kollegen. Hier nun die Abwandlung mit Vollrohrzucker.

    Rezept:


    180 g Rohrzucker
    160 g saure Sahne
    1 Ei und
    ½ TL Pfefferkuchengewürz - zusammen ordentlich schlagen.
    130 g Dinkelvollkornmehl mit
    ½ Tl gesiebten Natron vermischen und mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.


    Die Pefferkuchen formen und bei 200 – 220 °C ca. 15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können sie glasiert werden. 

    Samstag, 4. Januar 2014

    Liegnitzer Bomben „Landeruns Art“

    Lignitzer Bombe, Autor Skopp, Quelle Wikipedia
    "Die Liegnitzer Bombe ist eine Pfefferkuchen-Spezialität aus Liegnitz in Niederschlesien. Es
    handelt sich um kleine runde Kuchen aus braunem Lebkuchenteig mit einer Frucht-Marzipan-Füllung. Die Füllung kann zum Beispiel kandierte Kirschen, Orangeat, Rosinen und gehackte Mandeln enthalten. Vor 1945 wurde dieses Gebäck tatsächlich vor allem in Liegnitz und Umgebung hergestellt und von dort aus weltweit exportiert, aber mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung kam diese Pfefferkuchentradition im polnischen Teil Niederschlesiens zum Erliegen. In der Oberlausitz sind sie weiterhin verbreitet". (Quelle Wikipedia)

    Hier sind nun meine:

    Für den Teig:

    150 g brauner Honig mit 
    2 Eiern
    60 g Rohrzucker und
    50 g zimmerwarmer Butter ordentlich verschlagen. 

    ***
    • Nun je einen Teelöffel Zimt- und Nelkenpulver,
    • 2 MSP Kardamom
    • 1 Priese Meersalz
    • (wer mag 50g Kakaopulver, gesiebt)
    • 200 g Dinkelmehl vermischen und zu den o. g. Zutaten in die Schüssel geben, gut vermischen.

    Anschließend
    • 40 ml Rum
    • 20 ml Arak
    • 50 g Haselnuss gemahlen
    • 50g Mandeln gemahlen und 
    • 1 El Rosenwasser einarbeiten



    ***

    •  15g Pottasche in einem Esslöffel kochend heißen Wasser auflösen, rühren, durch ein feines Sieb die Flüssigkeit in die Schüssel laufen lassen und mit dem Teig verkneten. 


    ***

    Füllung:

    • 1 Packung Fruchtmix kandiert mit
    • 100 g Marzipan und
    • 1 EL Quittenmarmelade vermischen, Vorsicht das klebt ganz schön.


    ***

    Eine für Kleingebäck geeignet Form ausbuttern, mit Mehl bestäuben. Ich habe ein Blech mit 12 Vertiefungen. In diese habe ich den Teig ca. einen kleinen Fingerbreit eingefüllt. Nun die Füllung auflegen und wieder Teig obenauf geben, dass die Füllung bedeckt ist, glatt streichen.  Bei 180°C backen. Die Backzeit ist abhängig von der gewählten Form, also Größe und Höhe der Bomben. Nach dem Backen sofort mit Quittenmarmelade bestreichen, die mit 1 EL Orangenlikör verrührt wird. Anschließend mit Zartbitterschokolade überziehen. Eine Ruhezeit von einer Woche tut den Bomben gut.


     

    Mittwoch, 1. Januar 2014

    Nusskracher

    Für Nussfreunde gibt es hier ein Rezept, das zwischen den Zähnen kracht und trotzdem auf der Zunge zergeht. Zugegeben, der Teig ist störrisch wie ein altes Maultier und hat mich gewaltig geärgert, das Ergebnis aber hat mich versöhnt.


    120 g ganze Haselnüsse mit ein klein wenig Sonnenblumenöl anrösten, mit einem Schuß Wodka ablöschen und fleißig weiter rühren, bis die Nuss wider trocken ist, abkühlen lassen. 

    In der Zwischenzeit einen Teig aus: 

    300 g Dinkelvollkornmehl
    200 g Rohrzucker
    100 g Butter 
    1 Vanillezucker
    etwas abgeriebene Zitronenschale
    1 Priese Meersalz  und

    1 Eigelb bereiten.

    Die Nüsse zugeben alles miteinander verkneten, dann eine Rolle formen und in Folie eingeschlagen einfrieren. Nun in Scheiben schneiden und auf ein Blech geben. Ggf. etwas nachhelfen und die Plätzchen zusammendrücken. Bei 180 °C 9 -10 Minuten backen, sie sollten schön goldbraun sein. 

    Samstag, 14. Dezember 2013

    Schlesischer Mohnstrietzel

    Noch so ein uralt Rezept von Oma, dass nun aus der Versenkung aufgetaucht und etwas abgeändert wurde. Klar Naschkatze Landerun muss den Teig und Füllung vorher kosten :-). Das Ergebnis ist saulecker und ansehnlich wie ich finde. Es hat auch sehr viel Lob eingeheimst. Los geht´s. 

    Über Nacht 100 g Sultaninen und 100 g Korinthen in Rum einweichen

    Am Backtag:

    250 ml Milch erwärmen, darin
    20 g Hefe auflösen, 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

    600 g Dinkelvollkornmehl  in eine große Teigschüssel geben. In der Mitte eine Vertiefung machen.



    60 g Rohrzucker
    1 TL Salz
    1 Eigelb 
    die abgeriebene Schale von einer Zitrone und
    100 g weiche Butter  und die Hefemilch dazu geben, alles schön verkneten. Für 45 Minuten zugedeckt gehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung bereiten.

    Füllung:

    375 ml Milch erhitzen bis sie kochen will, damit dann
    500 g frisch gemahlenen Mohn übergießen. Das Ganze 30 Minuten ausquellen lassen. Dazu nun
    180 g Rohrzucker
    1 Vanillezucker
    3 geriebene bittere Mandeln oder ein Bittermandelaroma 
    ½ TL Zimt
    40 g ausgelassene Butter
    50 g gehackte Mandeln
    2 Eiweiß sowie
    100 g eingeweichte Sultaninen
    100 g eingeweichte Korinthen geben.

    Den Strietzelteig noch mal durcharbeiten und für weitere 30 min gehen lassen. Dann den Teig teilen. Den ersten Teil zu einem Viereck auswalken, darauf die Hälfte der Füllung verteilen. Nun den Teig von rechts bis zur Mitte aufrollen, dann von links ebenfalls aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.  An die Seiten des Stollens kann man mit zerknautschter Alufolie etwas Halt geben, diese bitte unter das Backpapier drapieren, damit die Folie nicht mit dem Teig in Berührung kommt. Nun nochmal 15 Minuten gehen lassen. Anschließend in den vorgeheizten Backofen  bei 180 Grad einschieben, die Temperatur auf 150 Grad zurückstellen und ca.  30 bis 45 backen.

    Die zweite Teighälfte ebenfalls dünn auswalken und mit Füllung bestreichen. Diesen aber komplett von einer Seite her aufrollen. In eine Gugelhupfform legen oder als Ring auf das Backblech setzen, hier dann auch mit etwas Alufolie halt geben. Anschließend in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad einschieben, die Temperatur auf 150 Grad  zurückstellen und ca.  30 bis 45 min backen. 

    Noch heiß mit dickem Zuckerguß bestreichen. Einige Tage verpackt ruhen lassen.


    Montag, 2. Dezember 2013

    Thüringer Christstollen

    Wieder einmal habe ich ein Stollenrezept getestet. Es ist nicht schlecht, aber eher nicht so schwer und feucht, etwas lockerer. Die Zutaten sollen alle Zimmertemperatur haben, also paar Stunden vor Backbeginn alles bereitstellen.

    So geht`s:
    In der Nacht vorher:
    300 g Sultaninen in
    8 cl Rum einweichen und ziehen lassen

    *

    150 ml Milch etwas erwärmen
    42 g gute Hefe darin auflösen, das Ganze zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten (Auf dem Kühlschrank z. B.) gehen lassen

    600 g Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel sieben,
    80 g Zucker,
    1 Ei
    1 Eigelb
    1 Priese Salz
    etwas Nelkenpulver, eine Idee Muskat und
    200 g Butterflöcklein dazu geben. Die Hefemilch dazu geben und den Teig solange walken und kneten bis er glänzt. Zudecken und 45 Minuten gehen lassen. Nochmal durcharbeiten und weitere 30 Minuten gehen lassen.

    Nun

    100 g gehackte Mandeln
    100 g Zitronat
    100 g Orangeat und die
    Sultaninen gut unterkneten.

    Teig auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech setzen und mit dem Nudelholz auseinander walken, sodass ein Viereck, das in der Mitte eine Mulde hat  entsteht. Dahinein eine Rolle aus

    100 g Marzipan (selbst gemacht oder eben dann Rohmasse) mit
    100 g Puderzucker verknetet
     legen und die Teigränder darüber schlagen, gut verschließen.
    An die Seiten des Stollens kann man mit zerknautschter Alufolie etwas Halt geben, diese bitte unter das Backpapier drapieren, dass die Folie nicht mit dem Teig in Berührung kommt. Nun nochmal 15 Minuten gehen lassen. Anschließend in den vorgeheizten Backofen  bei 180 -200 ° C 30 bis 45 backen. Noch heiß mit ausgelassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. Einige Tage in Folie verpackt ruhen lassen.



    Samstag, 8. Dezember 2012

    Früchtebrotrezept in stollenart mit Maroni, Nüssen und Mandeln

    Früchtebrotrezept in stollenart gefällig? War heute wiedermal am backen, wer ist das nicht zur Zeit. Der Stollen schmeckt, so wird man mutig. Hier kommt mein Frei-Nach-Schnauze-Früchtebrot in stollenart. Alle Zutaten sollen zimmerwarm sein. 

    2 Eier mit
    1 Vanillezucker
    3 El dunker Honig
    150 g Rohrzucker 
    125 g sehr weiche Butter (oder 80 g Butterschmalz, 20 g Butter und 50 g Schweineschmalz)
    20 ml Milch glatt schlagen. 

    Gewürzmischung: (MSP = Messerspitze) 
    2 MSP Nelkenpulver
    2 MSP Zimtpulver
    2 MSP Kardamonpulver
    2 MSD Macisblüte (ersatzweise Muskatnuß gerieben)
    2 Pimentkörner im Mörser zerkleinert zusammen mit dem Abrieb von Tonkabohne auch 2 MSP voll

    Zu den o. g. Zutaten geben und gut einarbeiten. 

    Anschließend u. g. Zutaten dazu geben und zu einem Teig verarbeiten: 
    250 g Dinkelvollkornmehl
    250 g Weizenmehl gesiebt
    250 g über Nacht abgetropfter Quark 
    1 1/2 Tütchen gesiebtes Backpulver geben. Dann die Früchte & Nüsse einkneten

    100 g Orangenat
    100 g Zitronat
     80 g Korinthen
     80 g Sultaninen
    100 g gehackte Mandeln
     80 g fein gehackte Maroni (die habe ich etwa eine Woche neben der Heizung gelagert, dann trockenen sie etwas aus, so kann man die Schalen gut abpopeln, anschließend ganz klein hacken)
     80 g Walnuß
    100 g klein gehacktes Trockenobst (selbst hergestellt wenn möglich, ungeschwefelt) Apfel, Pflaumen, Bananen ect. in 
    2 El Rum eingeweicht. 

    Wenn der Teig fertig geknetet ist, einen Stollen auf klassische Art ausformen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Das Backpapier hochklappen und dann so fixieren, dass der Teig nicht in die Breite gehen kann, das macht er beim Backen ohne Form. Ich habe zwei Kastenkuchenformen hindrapiert. Dann bei 160 Grad 20 min backen. Die Rinde prüfen, ob sie noch in die Breite expandieren will, wenn nicht die Kastenformen oder was auch immer ihr da hin gebaut habt wegnehmen und fertig backen. Nadelprobe nicht vergessen. Das dauert eine gute Stunde. 
    Dann das heiße Früchtebrot aus den Ofen nehmen, nach Stollenart mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. Man kann das auch in der Kastenform backen, nur mir gefällt das nicht :-). Ich denke, ein bis zwei Wochen Ruhezeit sollte man dem Brot zur Aromaentfaltung gönnen. Gutes Gelingen.