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Montag, 10. Januar 2022

Hütten-Mischbrot

So, Hurra ich habe es. Das Brot meiner Kindheit. Kein anderes back´ ich mehr. 

  • 600 g Roggenmehl 1150
  • 400 g Dinkelmehl
  • 60 g Sauerteigpulver 
  • 1/2 Würfel Hefe (nehme Omas Urhefe)
  • 720 bis 740 ml Wasser
  • 20 g Salz

So gehts: 

Alle Zutaten gut vermischen, 20 Minuten ruhen lassen, dann ordentlich durchkneten und weitere 60 Minuten ruhen lassen.

Auf einem Kuchenblech einen Laib formen. Quer, das Brot wird richtig groß. Oder eben zwei und dann im Gußtopf backen. 

Einschneiden. Einmal einsprühen. Noch mal 10 Min gehen lassen. 

Jetzt den Backofen vorheizen auf 220 Grad und eine Metallschüssel mit Wasser einstellen.

Blech einschieben, 10 Minuten backen, Temperatur auf 180 Grad herunter regulieren, ca 45 weitere Minuten backen, dabei immer mal wieder einsprühen. Bitte das Brot beobachten wegen des Bäunungsgrades. 

Guten Hunger 😂

Donnerstag, 10. Mai 2018

Essener Brot - selber backen

Ein ganz tolles Brot ist auch das Essener Brot Es wird aus vorgekeimten Getreide gebacken. In Anlehnung ein altes Rezept aus den Qumran-Schriftrollen backen wir es mal so:

  • 300 g Weizenkörner in eine große Schüssel geben und mit Wasser gut einweichen, über Nacht zugedeckt stehen lassen. Das Wasser am nächsten Tag abgießen. 
  • Nach 8 Stunden die Körner mit handwarmen Wasser besprengen, überschüssiges Wasser wieder abgießen. 
  • Den Vorgang nach weiteren 8 Stunden wiederholen und das solange, bis die Keime so lang wie das Korn sind. 
  • Nun die Masse im Mörser mit 25 g Rosinen und 25 g Walnüssen zerstoßen. 
  • Den Teig zu flachen Fladen formen und an der Sonne trocknen. 

Durch die schonende Trocknung bleiben alles Vitamine und Mineralien erhalten. Es ist total gesund und vegan. Mit Fleischwolf und  Backofen geht es natürlich schneller. Allerdings wird es da auch eher getrocknet als gebacken. Bei 150 - bis max. 160 Grad dauert das bis zu 1,5 Stunden. Die 160 Grad-Grenze ist deshalb einzuhalten, weil drüber die Vitamine so langsam das Zeitliche segnen. Ein höherer Wassergehalt im Gebäck schützt die Vitamine durch die Verdunstung, d. h. auch bei höheren Backtemperaturen sind immer noch Vitas enthalten, wenn alles optimal ist, das nun mal so am Rande.

Freitag, 2. Mai 2014

Bauernvollkornbrot - Gewürz

Die Gewürze fein mahlen und gut unterkneten. Die Mengen sind für jeweils zwei größere Brote bestimmt. Es darf genascht und nachgewürzt werden.

Bauernvollkornbrot:
  • 3 ½  TL Meersalz, 
  • 2 EL Kümmel, 
  • 1 EL Koriander, 
  • 1 TL Anis, 
  • 1 TL Fenchel,
  •  ½ TL Kardamom 






Samstag, 15. März 2014

Landis 5 Saatenbrot ohne Sauerteig

Brot, das macht mein  Bäcker, und der macht das gut. 

Aber wenn Zeit ist mache ich das nun selber. Teig kneten entspannt ;-) hab ich so für mich entdeckt. Und nachdem die Supraspinatus ausgeheilt ist  geht das auch wieder.


Hier mein Rezept:

  • 800 g Weizenkörner – mahlen zu Vollkornmehl
  • 100 g Roggenkörner ebenfalls mahlen zu Vollkornmehl

Die Mehle  in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen. Da hinein
  • 20 g Bierhefe aus der Brauerei (oder 1 Würfel frische Hefe)geben.
  • 300 g warmes Wasser abmessen. 
Einige Esslöffeln abnehmen, zu der Hefe in die Schüssel geben und mit etwas Mehl vermischen. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Zu dem restlichen Wasser
  • 2 EL Apfelessig geben und
  • 500 g Malzbier.  
Das Essig-Malzbier-Wasser in die Schüssel geben mit dem Hefeansatz und dem Mehl vermischen. Dabei gut 
  • 20 g (Rauch)Salz mit 
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  und 
  • 4 Pimentkörnern im Mörser pulvern, hinzufügen, erneut gehen lassen..
  • 40 g Buchweizen schroten,
  • 80 g Hafer schroten
  • 40 g Dinkel ebenfalls schroten, außerdem
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  
mit dem Ansatz in der Schüssel gut verkneten. 


  

Nun in eine Form geben, in den Backofen stellen zusammen mit einer Schüssel Wasser.  Den Backofen auf 200 Grad erwärmen, dann zurückstellen auf 175,  das Brot durchbacken. 

Klopfprobe! 

Bei mir hat das 40 min gedauert. Nach dem Backen aus der Form stürzen, mit Wasser einsprühen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.


Donnerstag, 14. März 2013

Ungesäuertes Brot von Joshua - dankeschön

 500 g Weizen-Vollkornmehl mit einer Prise Salz, etwas gestoßenen Sesam und Kurkuma mit ungefähr 250 ml  Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei der Wasserzugabe aufpassen, es darf nicht zu viel und nicht zu wenig sein. Dann einen flachen Fladen formen, mit der Gabel Löcher pieksen und bei 200 °C ungefähr 10 min backen.


Ein ganz tolles Brot ist auch das Essenerbrot Es wird aus vorgekeimten Getreide gebacken. In Anlehnung ein altes Rezept aus den Qumran-Schriftrollen backen wir es mal so:

300 g Weizenkörner in eine große Schüssel geben und mit Wasser gut einweichen, über Nacht zugedeckt stehen lassen. Das Wasser am nächsten Tag abgießen. Nach 8 Stunden die Körner mit handwarmen Wasser besprengen, überschüssiges Wasser wieder abgießen. Den Vorgang nach weiteren 8 Stunden wiederholen und das solange, bis die Keime so lang wie das Korn sind. Nun die Masse im Mörser mit 25 g Rosinen und 25 g Walnüssen zerstoßen. Den Teig zu flachen Fladen formen und an der Sonne trocknen. 

Durch die schonende Trocknung bleiben alles Vitamine und Mineralien erhalten. Es ist total gesund und vegan. Mit Fleischwolf und  Backofen geht es natürlich schneller. Allerdings wird es da auch eher getrocknet als gebacken. Bei 150 - bis max. 160 Grad dauert das bis zu 1,5 Stunden. Die 160 Grad-Grenze ist deshalb einzuhalten, weil drüber die Vitamine so langsam das Zeitliche segnen. Ein höherer Wassergehalt im Gebäck schützt die Vitamine durch die Verdunstung, d. h. auch bei höheren Backtemperaturen sind immer noch Vitas enthalten, wenn alles optimal ist, das nun mal so am Rande.


Wem das alles zu viel Arbeit ist dem sei an dieser Stelle ein Dosenbrot nach Essener Art empfohlen, das in der Dose gebacken wird. Ohne Mehl, mit Granderwasser, nicht nur aus Weizen sondern auch aus Roggen, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkernen und Hanf. Und ehrlich, das ist richtig Klasse. Durch das Backen werden die Körner außen knackig, so das es leise knistert, wenn man rein beißt. Innen ist es ganz weich. Es duftet wunderbar nach dem was drin ist, schmeckt durch die aufeinander abgestimmte Mischung lecker rustikal: die milde Süße vom Weizen, die Würze vom Roggen, nussig durch Leinsamen und Sonnenblumenkern, der Hanf gibt eine grasignussige Schärfe. oberlecker. Es ist ganz sicher eine wahre Mineral- und Ballaststoffbombe, denn wenn Samen durch das Wasser aufquellen, schließlich platzen und das Wachstum des kleinen Keimes beginnt, dann geschieht ein kleines Wunder: Der Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen steigt sprunghaft an. Keime enthalten große Mengen an Calcium, Kalium, Phosphor, Zink, Eisen, Mangan, Folsäure Kupfer, Chrom, Magnesium, Selen…, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Niacin, essentielle Aminosäuren und Enzymen. Sonnenblumenkerne, Sesam und Leinsamen punkten ebenso wie der Hanf mit einem hohen Gehalt an mehrfach gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, der Hanf enthält sogar alle lebenswichtigen Aminosäuren, sein Eiweißgehalt ist höher als der von Soja. Botanisch gesehen gehört der Hanf zu den Nüssen. Da hat man sich wirklich richtig Gedanken um die Zusammensetzung gemacht, in Anbetracht der Art und Weise der Zubereitung und Zutaten ist es vollwertig und vegan. Das Nexenerbrot ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Unbedingt probieren. (Quelle: Festliche Menüs aus 2000 Jahren - Ruth Keenan; Keime und Sprossen; R.-M. Nöcker; Mobiwell.com)