Hinweis: Dieser Beitrag stellt meine persönlichen Gedanken, Beobachtungen und Recherchen dar und versteht sich als Ergänzung zu einer Buchbesprechung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Inhalte dienen der Information und Einordnung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder allgemeine Gültigkeit. Jede Anwendung erfolgt eigenverantwortlich.
Hier einige Gedanken, möge sich jeder seine eigenen dazu machen, wenn er mag, und wenden wir uns dem Mittel zu – ohne an den Haaren herbeigezogene Vergleiche, Spott und Häme.
Zu tun haben wir es mit einer Substanz, die in der Not ihrer Erfindungsstunde offensichtlich Leben rettete. Jim Humble durfte ich selbst begegnen, er ist der Urvater von MMS, er machte absolut keinen verqueren Eindruck. Vielmehr schien er mir vor vielen Jahren etwas müde, ein wenig Resignation in der Stimme. Ich war vorsichtig und brauchte noch Zeit, bis ich mich an die äußerliche Anwendung wagte, ja, und ich bin immer noch etwas misstrauisch, gleichwohl ich mit eigenen Augen die Wirksamkeit bei einigen Geschehnissen beobachten durfte.
Natriumchlorit (NaClO₂) ist das Natriumsalz der chlorigen Säure. Seine hauptsächliche Anwendung ist neben dem direkten Einsatz als Oxidationsmittel die Herstellung von Chlordioxid, da dieses zu instabil für Transport und Lagerung ist. Es ist das Mittel der Wahl zur Herstellung von Chlordioxid zur Desinfektion von Wasser. Für die andere Hauptanwendung von Chlordioxid, der Zellstoffbleiche bzw. Papierherstellung, ist es generell zu teuer, es entsteht dort jedoch während des Bleichprozesses.
Medizinisch wird eine aus Natriumchlorit und Natriumhypochlorit entstehende und als „Reaktionsprodukt“ bezeichnete Verbindung in Form einer stark verdünnten wässrigen Lösung äußerlich zur Behandlung von Wunden und Wundheilungsstörungen verwendet. Die Wirksamkeit gilt als umstritten. Natürlich ist eine hochprozentigere Lösung giftig – das ist Essigessenz auch, und trotzdem wird sie im Supermarkt verkauft. Das BfArM bemerkte dazu: Es bestehe der „begründete Verdacht“, dass sie „bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein vertretbares Maß hinausgehen“. Doch in der Medizin ist die Behandlung von Wunden und die Anwendung bei Wundheilungsstörungen dokumentiert. Selbstverständlich wird das Mittel entsprechend verdünnt. (Es hat auch wirklich gar nichts mit elementarem Chlor (Cl₂) zu tun und verhält sich auch nicht so.)
Im Körper zerfällt es nach längstens 60 Minuten zu Wasser und Kochsalz, zu zwei völlig harmlosen Stoffen also. In der Zwischenzeit – so die Theorie – trifft das Chlordioxid, vom Blut in Kleinstmengen im Körper transportiert, auf krankmachende Keime. Es kommt zu einer chemischen Reaktion, bei der idealerweise pathogene Keime zerstört werden. Die zurückbleibenden Schlacken baut der Körper wie jedes andere Stoffwechselprodukt ab und scheidet sie aus. Bei der verwendeten Lösung handelt es sich vor Verdünnung und Verabreichung um eine 0,3 % Flüssigkeit.
Die Autorin des Buches, Frau Dr. med. Antje Oswald, ist zunächst Ärztin. Sie hat studiert und sie weiß um viele verschiedene Mittel der Gesundheitslehre und deren Kombinations- und Anwendungsmöglichkeiten. Sie hat MMS und CDL selbst ausprobiert und konnte anhand ihres Wissens die gemachten Beobachtungen bei sich selbst und anderen Menschen richtig einordnen und bewerten. Es braucht immer mutige Menschen mit Forschergeist, die vorangehen und das bis dato Unmögliche wagen. Nichts anderes tut die Pharmazie: neue Arzneimittel entwickeln – wohl eher an und mit Labortieren als an sich selbst.
Die Gesetzgebung hat der Ärzteschaft klare Leitlinien aufgezeigt, innerhalb derer sich Frau Dr. med. Antje Oswald bewegt. Das Gesetz ist nicht unfehlbar, es bedarf immer wieder einer kritischen Prüfung, auf dass es den Menschen wirklich diene. Das Mittel ist (noch) nicht, beziehungsweise immer noch nicht, als Medikament zugelassen und darf deshalb auch nicht als solches oder als Heilmittel benannt werden. So trug die Autorin alle wichtigen Informationen und bekannten Fakten zusammen, ordnete sie und setzte sie medizinisch richtig zusammen, damit man als Suchender – vielleicht nach dem letzten Strohhalm – sich eigenverantwortlich selbst helfen kann.
Und bitte schön – wer will es einem Menschen verdenken, gesund werden zu wollen? Manche haben einen jahrelangen Ärztemarathon hinter sich. Ich auch.
Dank dieser mutigen Frau weiß ich jetzt detailliert über MMS (das erste Buch habe ich auch) und CDL Bescheid:
- Was ist es und wie wirkt es
- Wie kann ich es selbst herstellen – Selbstversuch erfolgreich 😊 und vor allem preisgünstig 👍
- Wie wende ich es an, welche Dosierung ist richtig
- DMSO als Wirkungsverstärker, MMS und CDL im Vergleich
Ein bisschen länger und schöner leben – ja bitte. Dabei lasse ich mir von Mutter Natur helfen, und wenn es mit CDL funktioniert, sehr gerne auch. Schon der ausbleibenden „normalen“ Neben- und Wechselwirkungen wegen.
Warum denn nicht? Meinen Körper kenne ich am besten – ich wohne darin. Darf ich nicht selbst entscheiden, welche Therapie ich anwende? Und was soll der Unfug von wegen: Wenn du das machst und wirst krank, dann dürftest du nicht behandelt werden? Gilt das dann auch für Raucher, die sich wissentlich extrem selbst schädigen? Oder für Sonnenanbeter, die sich brutzelbraun braten lassen?
Da fänden sich noch viele Beispiele, nicht wahr.
Es ist mein Körper, mein Leben.
Das CDL-Handbuch
Dr. med. Antje Oswald
Daniel Peter Verlag
Zum Verlag
Dr. med. Antje Oswald ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Psychotherapie und in eigener Praxis tätig. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der körperliche, geistige und seelische Aspekte verbindet, und arbeitet mit verschiedenen Therapieansätzen aus östlicher und westlicher Medizin.
Sie ist Autorin mehrerer Bücher zu alternativen Heilmethoden, darunter „Das MMS-Handbuch: Gesundheit in eigener Verantwortung“, „Das CDL-Handbuch“ sowie „Heilung für Körper, Geist und Seele“.