Dieses Stück ist aus den Aufnahmen im Gebirge entstanden. Nicht aus einem Gedanken heraus, sondern aus dem, was dort spürbar war. Zwischen Schnee, Fels und erstem Grün liegt eine Kraft, die nicht gemacht wird.
Sie ist einfach da. Alte Dinge tragen sie. Der Boden, das Wasser, das, was unter der Oberfläche arbeitet. Man hört es nicht sofort. Aber wenn man stehen bleibt, merkt man, dass es überall gleichzeitig geschieht. Dieses Lied versucht nicht, das zu erklären. Es greift nur einen Teil davon auf: die Bewegung, das Wiederkehren, und das, was sich durch alles hindurchsetzt.
Dieses Stück ist aus den Aufnahmen im Gebirge entstanden. Nicht aus einem Gedanken heraus, sondern aus dem, was dort spürbar war. Zwischen Schnee, Fels und erstem Grün liegt eine Kraft, die nicht gemacht wird.
Sie ist einfach da. Alte Dinge tragen sie. Der Boden, das Wasser, das, was unter der Oberfläche arbeitet. Man hört es nicht sofort. Aber wenn man stehen bleibt, merkt man, dass es überall gleichzeitig geschieht. Dieses Lied versucht nicht, das zu erklären. Es greift nur einen Teil davon auf: die Bewegung, das Wiederkehren, und das, was sich durch alles hindurchsetzt.
Hinweis:
Die lateinischen Zeilen sind frei formuliert und nicht wissenschaftlich oder klassisch korrekt.
Sie folgen dem Klang und der Bildsprache des Stückes, nicht einer schulischen Übersetzung.
Latein – Deutsch (Übersicht)
| Lateinischer Text | Deutsche Übersetzung |
|---|---|
| Amor ferus, natus in corde, floribus ornatus, esse meum transformat. | Wilde Liebe, im Herzen geboren, mit Blüten geschmückt, verwandelt mein Sein. |
| Fulget in foliis, sine vitiis. | Sie leuchtet in den Blättern, ohne Makel. |
| Natura tibi dicit: „Vive! Noli timere!“ | Die Natur sagt dir: „Lebe! Fürchte dich nicht!“ |
| In cacuminibus montium, sub radicibus, in rivis fluentibus, amor et vox Dei manent. | Auf den Gipfeln der Berge, unter den Wurzeln, in fließenden Bächen bleiben Liebe und die Stimme Gottes. |
| Vis silvarum per nos fluit! | Die Kraft der Wälder fließt durch uns! |
| Ignis terrae nos nutrit! | Das Feuer der Erde nährt uns! |
| Te laudamus, Mater Vitae! | Wir preisen dich, Mutter des Lebens! |
| Gratias tibi agimus, Terra Mater! | Wir danken dir, Mutter Erde! |
| Non in palatio, nec sub auro: hic, in nudis rupibus, stat verus thronus. | Nicht im Palast, nicht unter Gold: hier, in nackten Felsen, steht der wahre Thron. |
| Sub luna, sub sole, sanguis terrae fluit. | Unter Mond und Sonne fließt das Blut der Erde. |
| Tam pulchri, ut de eis in aeternum canere possim. | So schön, dass ich ewig von ihnen singen könnte. |
| Silva carmina antiqua portat, et respondet. | Der Wald trägt alte Lieder und antwortet. |
| Qui silvam amant, mortem non timent. | Wer den Wald liebt, fürchtet den Tod nicht. |
| Herbae sacrae, sapientia antiqua. | Heilige Kräuter, alte Weisheit. |
| Terra Mater. | Mutter Erde. |