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Dienstag, 14. April 2026

Pizzaiola – Grundrezept für echte Pizzasauce

 


Zutaten

  • 5 vollreife Tomaten (mittelgroß)
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 Glas guter Rotwein
  • ggf. etwas Tomatenmark

Gewürze:

  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Meersalz
  • Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian (je ca. ¼ TL, fein gewiegt)
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Tomaten vorbereiten
    Tomaten waschen, blanchieren, häuten.
    Halbieren, Kerne entfernen, Blütenansatz wegschneiden.
    Fruchtfleisch würfeln.
  2. Basis ansetzen
    Schalotte und Zwiebel sehr fein schneiden.
    Knoblauch durchpressen.
    Alles in Olivenöl andünsten – nur leicht Farbe nehmen lassen, nicht bräunen.
  3. Sauce aufbauen
    Tomatenwürfel zugeben.
    Mit Rotwein ablöschen.
    Bei Bedarf etwas Tomatenmark ergänzen (wenn die Tomaten schwach sind).
  4. Würzen
    Zucker, Salz, Kräuter und Pfeffer zugeben.
    Gut umrühren.
  5. Einkochen
    Bei kleiner Hitze langsam reduzieren lassen.
    Geduld – die Sauce braucht Zeit.
  6. Fertigstellen
    Wenn die Masse streichfähig ist:
    kurz mit dem Zauberstab durchgehen.
    Abschmecken.

Ergebnis: dichte, aromatische Pizzasauce 





Bierhefe züchten - für Pizzateig

 

Geh bitte zur nächsten Brauerei und nimm ein großes, ein richtig großes Glas mit gut schließendem Deckel mit. Groß nicht etwa weil du gierig bist, sondern weil die neue lebende Zutat, die es da gibt, stark auf Expansion aus ist, zumindest am Anfang. Frage den Braumeister nach Bierhefe, das ist das Zeug, was sich beim Brauen im Faß absetzt, davon haben die Brauereien überreichlich, das schütten sie meist weg. Lass also das Glas 1/4 füllen, schraub es zu, der Glasrand muss sauber sein, das verklebt gern, trag deinen Schatz nach Hause. 
Vorsicht! Schüttel nicht so dolle, es muß sich alles erst setzen. Stell es in den Kühlschrank, da kann es sich gleich eingewöhnen, denn da bleibt es. Nach ein, zwei Tagen kannst du schauen, da hat es sich gesetzt, du kannst es gefahrlos in ein anderes Glas umschütten: es riecht nach Bier, es ist aktiv und es hat Hunger: gib ab und an 1/2 TL Zucker zum Futtern in dein Glas. 
Nach einer Weile hast du eine schöne dicke Schicht auf dem Glasboden: das ist die Bierhefe, die sich wohlfühlt und sehr schön gewachsen ist. Wenn du mal an Bäckerhefe genascht hast, kennst du den Hefegeschmack, den hast du hier auch, nur viel herber. 

So lebt sie glücklich und zufrieden bei dir: 

  • Wenn Du sie holst, sieh zu dass du auch einen kleinen Schwapp Bier im Glase hast.
  • Lagere sie verschlossen im Kühlschrank.
  • Gib ihr ab und zu was zu futtern. 
  • Hin und wieder gib eine Teelöffel sauberes Wasser dazu.
  • Lang nicht mit den Fingern rein. 
  • Benutze einen sauberen Löffel, wenn Du Hefe entnimmst.
Meine Hefe habe ich im Mai diesen Jahres geholt, sie ist sehr gut gewachsen und funktioniert immer noch, also lebt sie. Ich denke, man wird die Hefe auch einfrieren können.