Aus einer Zeit des Ringens mit Geist und Erinnerung, geschrieben an einem Wendepunkt meines Lebens.
Was wollte mich da treiben? Sollt´ ich vergessen, was mich hielt?
Doch immer hat das Inneraug´ nach dieser Wund´ geschielt.
Mitnichten ist der Geist besessen, tentakelhaft verschlungen,
alter Verse Saitenspiel, Zwiegestalt, nie in Gänz´ besungen.
Altmustern trieft die Zeit dahin, Gedanken schwimmen fort.
Bohr´ tief in diesem Seelenleben, bis der Odem dumpf erstirbt,
im innersten Geschlinge, nur Frohn ist´s was die Seel´ erwirbt.
So find denn Trost in Flüssen, in Wäldern, Höhl und Berg,
Menschen meid´ ich, so es geht und ihrer Tumpheit Werk.
Nie könnten sie mich trösten, nie tragen, dies mein Joch!
Spiegel sind sie, nurmehr Schmerz, verschließe mich ja doch.
Wollt ´vergessen, was gewesen - weißt Du wie dies gelang´?
Nur bar von MIR, als Ammons Horn mit seinem Spuk begann.
Erinnerung ein ewger Zwinger? Der fesselt - und ist Bann?
Hält mich gefangen so ich´s will, und schweigt, weil ich es kann.