Dies ist MEINE Übersetzung der Originalanleitung und wurden aus dem Schwedischen übertragen. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Diese Socken waren sehr lang und bedeckten das ganz Bein und wurden an einem Sockenhalter befestigt. Darüber trug man je nach Witterung ein Höschen und Hemdchen, darüber ein Schürzenkleidchen. Es werden Abnahmen eingearbeitet, Schaft und Fuß werden nicht in Runden gestrickt, sie werden nach Beendigung des Strickvorgangs per Naht geschlossen.
Stricken – Vorbereitung, Maschenanschlag
- Die Maschine (Abb. 3) nun mit dem „Anslag“ nach vorn zeigend auf den Standfuß stellen, dabei auf die Führungsnut im Standfuß achten, damit steht die Maschine sicher
- nun langsam 2 Umdrehungen in die entgegengesetzte Richtung des Pfeils und halte mit dem „Anslag“ nach vorne zeigend an.
- Ziehe das Gestänge (A) so weit wie möglich heraus und drehe in Pfeilrichtung, bis alle die Nadeln aus der Maschine gekommen sind – also in Arbeit stehen.
- Entferne Deckel B
- Entferne 19 Nadeln an der hinteren Seite der Maschine
- Drehe den „Anslag“ in Pfeilrichtung und schiebe jede 2 Nadel vollständig in die Maschine
- Schiebe das Gestänge (A) wieder vollständig zur Mitte ein.
- Setze Deckel B wieder ein
- Manche Nadeln rutschen zu weit hinaus, mit den Handflächen alle in Arbeit schieben
Maschenanschlag für offen stricken
- Drehe den „Anslag“ nach hinten und ziehe die vordersten (zu Ihnen zeigenden) 10 (12) Nadeln- außer Arbeit
- Drehe den „Anslag“ so, dass er in der Mitte der außer Arbeit befindlichen Nadeln steht
- Stelle die Maschengröße (G) auf S
- Fädle mit dem langen Drahthaken das Garn durch den Standfuß und das Öhr. Fädle mit dem kurzen Drahthaken das Garn durch die Löcher des Fadenführers
- Schiebe den Anschlagkorb (Abb. 2) um die Maschine herum nach oben, so dass in den Nadelzwischenräumen die Haken des Korbs über den Nadeln stehen.
- Korb oben- und Garnende festhalten und langsam eine Umdrehung tätigen – unbedingt darauf achten, dass alle Haken das Garn fassen, dieses auch über den Nadeln liegt
- 3 Gewichte verteilt einhängen, eines vorn wo das Garn hängt. Das garn am Gewicht fixieren
- Maschengröße (G) auf L (= lose) stellen.
- Vorsichtig weiterdrehen und sofort die ausgezogenen Nadeln in Arbeitsposition schieben, vorsichtig weiterdrehen – ist etwas hakelig, dabei mit dem Arbeitshaken ggf. etwas nacharbeiten, damit das Garn gleichmäßig auf den Korbhaken verteilt ist.
- Richtung ändern, wenn der Anslag über den 17 leeren Nadelkanälen steht
- Den losen Ring des Anschlagkorbes nach oben Richtung Haken schieben. Nach 2-4 Runden steht das Gestrick nicht mehr so unter Spannung und der Ring kann noch ein wenig nach oben geschoben werden
- Anhand des typischen Geräusches des beim Passieren der Nadelkläppchen durch das Garns entsteht kann man genau nachvollziehen wo die Masche noch nicht hinter das Kläppchen gerutscht ist und bei der nächsten Runde nicht abgestrickt wird. Ein bisschen den Korb hin und her bewegen falls es klemmt.
Nach der Beschreibung des obigen Anschlags mit Hilfsgarn in einer gänzlich anderen Farbe als das Sockengarn fahre wie folgt fort für den SAUM fort:
- Stricke 12 REIHEN mit Hilfsgarn. Richtung ändern, wenn der Anslag über den 15 leeren Nadelkanälen steht
- Verbinde das Hilfsgarn mittels „Russischen Knoten“ mit dem Sockengarn, wenn der Anslag über den 15 leeren Nadelkanälen steht
- Stricke 12 Reihen (immer die Richtung wechseln)
- Stoppe mit dem Anslag über den 15 leeren Nadelkanälen
- Stelle die Maschengröße (G) auf „H“ damit festere Maschen entstehen.
- Lege den Faden in die Spannfeder.
- Ziehe Gestänge (A) vollständig heraus
- Arbeite von der ersten rechten Nadel zur letzten Linken Nadel
- Nach ¼ Drehung mittels Deckernadel / Arbeitshaken die Maschen der ersten Reihe nach dem Hilfsgarn auf die erste rechts in Arbeit befindlichen Nadel hängen.
- So fortfahren bis die das Hochhänden des Saumes an der letzten linken Nadel vollendet ist und sich alle Nadeln in Arbeitsstellung befinden
- Gestänge (A) vollständig einschieben
- Eine Reihe stricken. Alle (noch in der Maschine befindlichen) Nadeln sind in Arbeit und tragen eine Masche
- Sticke 12 Reihen
Schaft
- 60 Reihen mit Richtungswechsel stricken
Abnahmen
- Jetzt rechts die letzte Masche auf die nächste belegte Nachbarnadel hängen und die freigewordene Nadel außer Arbeit stellen
- Links gegengleich arbeiten, dabei dann, wenn der Deckel B über den nun außer Arbeit stehenden Nadeln liegt, die Nadel vollständig in die Maschine schieben
- Stricke 7 Reihen
- Vorgang der Abnahmen wiederholen, insgesamt 5x mit jeweils 7 Reihen dazwischen
- Weitere 20 Reihen für den Schaft stricken
Fersenbildung
- An der Vorderseite der Maschine anhalten
- Rechts und links jeweils weitere 18 Nadeln außer Arbeit bringen (Gesamtreihen 30)
- Das Garn in die Feder legen (der Windung folgend kann es ein- und ausgelegt werden)
Bei verlängerten und verkürzten Reihen immer das Garn etwas zurückziehen damit sich keine unschönen Schlaufen bilden
- Markiere die äußerste verlängerte Nadel, z. B. mit einem Stück Garn
- „Anslag“ in Pfeilrichtung drehen bis er über den herausgezogenen Nadeln steht – aber nur soweit, dass die Ihnen am nächsten stehende in Arbeit befindliche Nadel mit dem Arbeitshaken außer Arbeit gezogen werden kann
- den „Anslag“ in entgegengesetzte Pfeilrichtung drehen – wieder soweit bis die erste in Arbeit befindliche Nadel mit dem Arbeitshaken außer Arbeit gezogen werden kann.
- so fortfahren bis nur noch 10 Nadeln in Arbeit stehen und nun bei Ziehen der allerletzten Nadel
- auf der gegenüberliegenden Seite sofort eine Nadel in Arbeit schieben.
- Drehe den „Anslag“ zurück und stelle wieder eine Nadel in Arbeit, solange bis man bei den Markierten Nadeln angekommen ist
Fußspann
- Stelle am Reihenzähler`30` ein und stricken die Reihen ab bis die Glocke ertönt. Dabei immer das Gestrick leicht ziehen
Zehenspitze
Wird genauso wie die Ferse gearbeitet:
- An der Vorderseite der Maschine anhalten
- Rechts und links jeweils weitere 18 Nadeln außer Arbeit bringen
- Das Garn in die Feder legen (der Windung folgend kann es ein- und ausgelegt werden)
Bei verlängerten und verkürzten Reihen immer das Garn etwas zurückziehen damit sich keine unschönen Schlaufen bilden
- Markiere die äußerste verlängerte Nadel, z. B. mit einem Stück Garn
- „Anslag“ in Pfeilrichtung drehen bis er über den herausgezogenen Nadeln steht – aber nur soweit, dass die Ihnen am nächsten stehende in Arbeit befindliche Nadel mit dem Arbeitshaken außer Arbeit gezogen werden kann
- den „Anslag“ in entgegengesetzte Pfeilrichtung drehen – wieder soweit bis die erste in Arbeit befindliche Nadel mit dem Arbeitshaken außer Arbeit gezogen werden kann.
- so fortfahren bis nur noch 10Nadeln in Arbeit stehen und nun bei Ziehen der allerletzten Nadel
- auf der gegenüberliegenden Seite sofort eine Nadel in Arbeit schieben.
- Drehe den „Anslag“ zurück und stelle wieder eine Nadel in Arbeit, solange bis man bei den Markierten Nadeln angekommen ist
Fußsohlen
- Stelle am Reihenzähler`30` ein und stricken die Reihen ab bis die Glocke ertönt. Dabei immer das Gestrick leicht ziehen (auf das Geräusch achten).
Fertigstellen
- Alle in der Maschine befindlichen Nadeln wieder in Arbeit stellen
- Restgarn einfädeln und 8 -10 Runden stricken
- Das Garn nun durchschneiden und drehen bis die Maschine das Gestrick frei gibt. Maschine abheben und bei Seite stellen
- Das Gestrick ausfädeln, nicht ziehen, damit keine Laufmaschen entstehen.
- Den Anschlagkorb aushängen.
- Zusammenklappen und dann den Socken auf der rechten Seite mittels flacher Naht schließen.
- Das Anschlaggarn und das Restgarn entfernen.
- Flach hinlegen, etwas befeuchten und trocknen lassen. Ggf. vorsichtig dämpfen um eine flachere Naht zu erhalten und die Form zu verbessern