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Dienstag, 1. Juli 2014

Vergorener Erdbeersaft nach uralter Methode

 

Die vorbereiteten gewaschenen und ein wenig zerkleinerten Früchte werden in eine hohe, nicht weite Schüssel gegeben und dort 5-6 Tage stehen gelassen. Es setzt dann die Gärung ein.

Die sich bildende Schimmelhaut wird nach der Standzeit vorsichtig abgenommen. Nun wird der klare Saft von der darunter stehenden trüben Flüssigkeit vorsichtig abgezogen, mit einer Blasenspritze aus der Apotheke geht das wunderbar. 

Diesen Saft lässt man einmal aufkochen, nimmt den sich bildenden Schaum mit einem Schaumlöffel ab. Unsere Urgroßmutter empfahl den Saft mit etwas Salicylsäure zu konservieren, ihn in Flaschen zu füllen und mit flüssigem Pech oder Siegellack zu verschließen. Wenn man den Saft gebrauchen will, süßt man ihn mit etwas Rübensaft, Xylitol oder Zucker.

Auch der zurückgebliebene trübe Saft kann verwendet werden, aber er sollte recht bald aufgebraucht werden da er sich nicht so gut haltbar machen lässt.

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Durch das Erdbeereiweiß können leider Unverträglichkeiten auftreten, was sich in Nesselfieber und Hautausschlag äußert.