Montag, 30. April 2018

Der Mai ist gekommen :-)

Dein ganzes Wesen ist ein Widerhall, 
Gesetze, die aus fernen Weltall kommen,
Erneuern sich in dir, folg' dem in Frommen,
Erfüll'  sie schlicht und denk', du seist ihr Schall.
Doch glaub' nicht, Leben sei solch leichtes Glück,
Da du die Fernen spiegelst, bricht ein Feuer 
aus deiner Seele, wirfst du ungeheuer 
Gesetze deines Seins ins All zurück.

(Hans Friedrich Blunck)



Die hohe Blütezeit ist angebrochen, die Luft geschwängert von Myriaden schwefelgelben Pollen. Die Feiern zum 1. Mai bzw. in der Nacht vor dem 1. Mai in den Mai hinein hören zu den fest verankerten traditionellen Festivitäten in unserem Kulturkreis. Es ist das Fest des endgültigen Endes des Winters, die meiste Arbeit des Frühjahrs ist vorüber, alles blüht und grünt und schlägt aus. Es ist ein Wonnemonat, seit alters her wurden um diese Zeit die Brautwerber ausgeschickt und Hochzeiten mit Fortschreiten des Monats gefeiert. Die Nacht vor dem ersten Mai - die Freinacht - wird vom Jungvolk mit allerhand Schabernack gefeiert, der Liebsten wird ein Maiboschen vor die Tür gepflanzt. Der Text eines alten Volksliedes erzählt in der zweiten Strophe davon:

"Ich geh den Maien hauen wohl durch das grüne Gras und schenk ihn meinem Buhlen, die mir das Liebste was. Und ruf ich, wird sie kommen, an ihrem Fenster stan, empfangen Baum und Blumen, die sind gar wohlgetan." 

(Ich frage mich gerade, wer das alte Lied noch kennt und singen kann. Wir haben es in der Schule noch gelernt...) Stand am nächsten Morgen gar ein Besen oder schlimmer noch ein Strohmann vor Tor oder Fenster war das bitter: schloss es doch das Mädel aus der Reihe der möglichen Heiratskandidatinnen aus. 

Ein alter Brauch war das "Lehnausrufen", welcher ebenfalls von den jungen Burschen abgehalten wurde. Unter lautem Peitschenknallen zogen sie am Abend aus dem Dorf auf einen Anhöhe. In Ermagemlung ihrer stieg der Anführere schon auch mal auf einen Baum und sagt sein Sprüchlein auf: 

"Hier stehe ich auf der Höhe und ruf aus das Lehen, das es die Herren recht wohl verstehen, wem soll das sein?" 

Sofort wird ihm der Name eines Mädchens und eines jungen Mannes zugerufen, worauf der ganze Zug unter Peitschenknallen und Gesang bekräftigt: "In diesem Jahre noch zur Ehe." Die so miteinander durch Mailehen Verbundenen gingen das ganze Jahr über zusammen zum Tanz und aus mancher dieser gestifteten Verbandelungen entstanden richtige Ehen.

Der Mai ist auch die Zeit der Maifeuer, in denen man alles tote und abgestorbene des Vorjahres verbrannte. Die der Umzüge, des Maibaumsetzens und der Segnungen. In alter Segensspruch für die Felder vertraut auf germanische Gottheiten:

"Wut, Dunder und Dings,
Hütet die Saaten rings.
Wut gibt den Segen, 
Dunder den Regen,
Dings den Schutz allerwegen,
bei Wolf, Rab' und Schwert, 
bei der ewigen Erd'
sei mein Sprüchlein erhört."


Das Aufstellen des Maibaums gehört  in jedem Fall zu den Maifeiern. Er ist ein Sinnbild für die Hochzeit des Lebens, ein Segensspender und Lebensbaum, deshalb hat man ihn seit alters her auf Dorfplätzen mit viel Blasmusik, Speis und Trank aufgestellt. Es sind lange Stämme, denen oben eine neue Tanne aufgepflanzt wird, die aufwendig mit gewundenen Kränzen und Bändern geschmückt in luftiger Höhe das ganze Jahr über bis zum Herbst zu bestaunen ist. Dabei wird der Maibaum in der Nacht davor genauso wie die großen Funken (hoch aufgerichtete Scheiterhaufen, die zum Winteraustreiben angebrannt werden), in wechselnden Nachtschichten bewacht, denn man stiehlt sich gern gegenseitig das gute Stück. Dabei gibt es aber einige Regeln zu beachten: es darf nur ein Maibaum geklaut werden, der auch wirklich einer ist. Die schmückenden Zunfttafeln und die Dekoration sind tabu, selbstredend wird man sich nicht gegenseitig den Maibaum kaputt machen oder beschädigen. Ist der Baum erst einmal gestohlen kann er ausgelöst oder wieder gestohlen werden. In jedem Fall muss man sich ohne Anwalt einigen. Kann der Baum nicht ausgelöst werden so stellt man an der Gemeindegrenze einen Schandbaum auf. Damit alles möglichst lang geheim bleibt, wird der Baum in aller Heimlichkeit im Wald gefällt, an Ort und Stelle seiner Rinde beraubt und des Nachts von den Burschen zu Tal getragen. Wenn der geschmückte Baum anderen Tages erfolgreich gesetzt ist, die Sonne lacht und in den Mai getanzt wird, dann ja dann ist endlich Frühling, der Winter ist vergangen, wir sehen des Maien Schein.

Liebe Landsleute: Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, traditionelles Maifest im Kreise Eurer Lieben und jenen die Euch lieb und teuer sind. 
Landerun

Sonntag, 29. April 2018

Limonadengrundstock & Heublumenlimonade - süße Süffigkeit selbstgemacht

Im Sommer sind Limonaden und Brausen meist wahre Zuckerbomben und enthalten Zusatzstoffe wie künstliche Aromen oder  Farbstoffe. Das alles kann man umgehen, wenn man in Großmutters Kochbuch nachschaut und selber kreativ wird!

Sommerlimonade

Für die Selbstfabrikation von Limonaden bietet sich das Verdünnen von Fruchtsaft und Fruchtmus, Sirup, Wein und Essig an. Diese Zutaten werden mit reinem Wasser verdünnt und abgeschmeckt. Durch die Zugabe von Natron sprudelt es bzw. bitzelt es leicht auf der Zunge. Bei der Limonadenherstellung kannst du verschiedene Gewürze und Früchte miteinander kombinieren, ganz so wie beim Marmeladekochen, damit immer wieder neue Geschmacksnuancen entstehen. Ganz wichtig beim  Süßen ist die Entscheidung, ob mit Honig, Xylitol bzw. Rohrzucker gearbeitet wird. Xylitol, auch Xylit genannt, verstärkt das natürliche Aroma, brauner Rohrzucker fügt eine feine Karamellnote hinzu und Honig eben eine Honignote. Je nachdem, welche Art Limonade du haben möchtest, kannst du die Früchte roh auspressen, den Saft mittels Köcheln gewinnen und daraus einen Sirup herstellen oder mit dem Standmixer zu Fruchtmus verarbeiten. Nach dem Zusammenmischen der verschiedenen Zutaten gönne dem Ansatz zwei bis drei Stunden Ruhe im Kühlschrank. Danach kannst du abschmecken und servieren. Einer Limonade aus Apfelsaft und Ingwer gibt zum Beispiel ein Zweiglein Minze den letzten Schliff. Sei kreativ.

Limonadengrundstock:

In einen halben Liter kochendes Wasser 200 g Rohrzucker einrühren -und auflösen lassen. 4 Zitronen auspressen, den Saft durch ein feines Sieb laufen lassen und zusammen mit einer in Scheiben geschnittenen Limette in eine große Karaffe geben, abdecken. Die Schalen der 4 Zitronen in einen (nicht „weichgespülten“!) Leinenbeutel geben, in den Topf hängen. Die Rückstände aus dem Sieb ebenfalls zu dem heißen Sirup geben. Das Wasser aus dem Topf nach dem Abkühlen durch ein Sieb in die Karaffe gießen, den Beutel zuvor entfernen. 2 Liter kaltes Leitungswasser auffüllen.
Für die Geschmacksabwandlung kannst du statt des Leitungswassers z. B. (naturtrüben)Apfelsaft oder andere Säfte, Fruchtmus aus Früchten und Gemüse der Saison oder frisch aufgebrühten und abgekühlten Kräutertee benutzen. Kräuterlimonade gewinnt an Geschmack, wenn du die Kräuter am Vorabend heiß  brühst und über Nacht ausziehen lässt. Vor dem Servieren die Limonade durch ein feines Sieb in eine Karaffe laufen lassen, mit Eiswürfeln, in denen man Blüten- oder Kräuterblätter eingefroren sind, anrichten.

Limonadenextrakt aus Schalen von Südfrüchten

  • 1 Kilogramm Zucker mit 1,5 Liter Wasser zusammen zu Sirup aufkochen. 
  • Sechs Apfelsinen in Scheiben schneiden und in den heißen Sirup geben. 
  • Über Nacht ruhen lassen. Anderntags erhitzen und durch ein Sieb laufen lassen. 
  • Von diesem Extrakt gibt man einen Esslöffel auf ein Glas Wasser. Mit Zitronen und Limetten kann man ebenso verfahren. Sehr ergiebig: sozusagen die Urform der Limonade.

Landeruns Sommernade

  • 2 Liter sehr starken, erkalteten Kräutertee mit 1 Liter Kirschsaft, 3 - 4 Liter eiskaltem Wasser und ¼ Liter Holundersirup vermischen. Gut umrühren. Dann 1 EL Natron einrieseln lassen.

„Apfpet“-Limonade

  • Ein Bund Petersilie grob hacken und in den Standmixer geben. Einen kleinen süßen Apfel in Spalten und ein daumengroßes Stück Ingwer und Sellerie sowie den Saft einer Limette dazu geben. 200 ml Wasser dazu geben und ganz fein pürieren. In eine Karaffe geben und mit Mineralwasser (Menge nach Belieben) auffüllen.

Limonade und Bier aus Heublumen

Ganz hervorragend schmeckt im Sommer eine Limonade aus „Heublumen“. Der pharmazeutische Name dafür ist Flores graminis, der Volksmund nennt sie Grasblüten. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch der Wiesenflora: Samen, kleinere Blatt- und Stängelstücke, Blüten und Blütenteile von allerlei Gräsern wie z. B. Quecke, dem Fuchsschwanz, dem Ruchgras usw. in unterschiedlichen Anteilen.  Man kann die Heublumen auf dem Boden der Tenne einfach zusammenschaufeln, durchsieben und davon einen Aufguß oder Sirup bereiten – oder ihn, ganz bewusst für ein Kräuterbier vergären. Die Prozedur erklärt sich am Brennesselbier:

Brennesselbier

  • 400 g saubere, verlesene Brennnesselblätter (jung = mild, älter = herber) waschen, grob hacken und zusammen    mit einer in Scheiben geschnittenen ungespritzten Limette oder Zitrone (oder beides)   und etwas Ingwer in dünnen Scheibchen in einen Topf geben. 
  • Mit knapp 2 Liter Wasser kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten leise köcheln lassen.
  • Anschließend 120 g Rohrzucker zufügen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Als Starter für die Gärung etwas Bierhefe hinzufügen. Hier tut der Bodensatz vom Weißbier gute Dienste. Das schmeckt würzig und nicht so hefig wie Bäckerhefe. 
  • Gut umrühren und drei Tage abgedeckt stehen lassen. Nun in heiß ausgewaschene Bierflaschen mit Hebelverschluß einfüllen. Verschließen und nach 2 -3 Wochen Lagerzeit genießen. Alternativ dazu kannst du den Ansatz in einen Gärballon geben und wenn es   nicht mehr so heftig blubbert, auf Flaschen ziehen.

Bärenklaubier

Einen Liter - Messbecher voll klein gehackter Bärenklaublätter mit 2 l Wasser abkochen und dann in einem irdenen Gefäß mit ein wenig Hefe ansetzen und bei Zimmertemperatur gären lassen. 

Du kannst auch etwas geriebenen Ingwer in einem Leinensäckchen reinhängen. Je nach Temperatur ist die heftigste Gärung nach 4-7 Tagen beendet. Nun kann man abseihen und das Bier gut gekühlt servieren bzw. in saubere Flaschen füllen und verschließen.

Bettlerbier

Beim nächsten Spaziergang einen Strauß Kräuter oder auch nur Brennnesseln sammeln. 
  • Die Kräuter mit 2 l Wasser aufkochen und eine Stunde ziehen lassen, anschließend in ein ausreichend großes Gefäß seihen. 
  • 230 g Puderzucker mit 10g Weinstein und einem Päckchen Hefe vermischen, darauf den ausgepressten Saft von 1 Limette und 1 Orange geben. 
  • Dieses Gemisch nun in den Behälter geben, umrühren und mit einem Mulltuch abdecken. An einem warmen Ort 4 Tage gären lassen, dann in PET- Flaschen oder alte Sektflaschen füllen. Wichtig ist gut zuzuschrauben. Nach einer Woche Standzeit darf dann gekostet werden.

Maiweinansatz für den Winter

  • 6 Handvoll angewelkter, noch nicht blühender Waldmeister, 1 Handvoll Gudermann, eine halbe kleine Handvoll Walderdbeerblätter und 5 Blätter der Schwarzen Johannisbeere werden mit einer Flasche starken Weißweines übergossen und für eine halbe Stunde stehen gelassen. 
  • Dann entfernt man alle Kräuter, filtriert den Wein und gibt ihn in eine Flasche, welche man fest verschließt.
  • Dieser Ansatz hält sich monatelang, so kann man auch in den kalten Jahreszeiten jederzeit köstlichen Maiwein bereiten, ohne dass man auf künstliche Aromen zurückgreifen müsste. Die Verdünnung ist dann 1: 3;  dies ergibt  eine Weinschorle.
Dasselbe kann man mit Obstessig und Kräutern wie Minze, Melisse, Salbei usw. sowie auch mit Blütenblättchen machen. Von diesem schönen Essig einen Spritzer ins Mineralwasser gegeben, belebt den Geschmack ungemein.

Scharbockskraut & Hämorrhoiden-Kräutersalbe

Nach einem heftigkalten Februar kam der Frühling fast über Nacht. Und mit ihm erschienen blitzartig die Blüten des Scharbockskrautes. 
Man sieht man hier aller Orten, es handelt sich um ein Hahnenfußgewächs das mehrjährig aufscheint. Der Volksmund nennt das Blümlein auch `Dichtblatt` oder `Frühsalat`. In alten Aufzeichnungen wird das Verzehren der jungen Blättchen noch vor Erscheinen der Blüten in Salaten anempfohlen, sie sind dann reich an Vitamin C. Mit der Blüte verändert sich leider der Geschmack der Blätter von würzig nach bitter, eine leicht giftige Wirkung wird ihnen dann auch zugeschrieben.

Schneeglöckchen und Märzenbecher, die nach einem kaum begonnenen Intermezzo schnell verblühten. Auch die Veilchen hatten heuer nur ein kurzes Stelldichein bei uns, ebenso die Schlüsselblumen. Was mir aber auffällt dieses Jahr sind riesige Mengen an Scharbockskraut. Wahrscheinlich will es mir sagen jetzt beschäftige dich doch mal mit mir - wer weiß. Nun, dann wollen wir doch mal...

Das Scharbockskraut wird in der Volksmedizin als Hausmittel bei den allfrühjährlichen Blutreinigungs-kuren angewendet. Es findet außerdem Verwendung bei Hautleiden, wobei es hier sowohl innerlich als Tee (zwei bis drei Teelöffel auf ein viertel Liter Wasser zum Sieden bringen abseihen und über den Tag verteilt trinken) als auch als warme Waschung mit der gleichen Menge Kamillentee verdünnt benutzt wird. Interessant scheint mir die Wirkung des Aufgusses gegen Hämorrhoiden, traditionell erfolgt die Anwendung als Sitzbad. Aber man kann auch eine Kräutersalbe aus dem Scharbockskraut herstellen. Diese ist sehr wirksam.

Als Grundlage für die Salbe nahm meine Oma immer Schweineschmalz her, welches man mit den klein gehackten Kräutern eine kurze Zeit erhitzt. Rechne rechnet ungefähr 30g frisches Kraut auf 100g. Nach-dem das Scharbockskraut seine wirksamen Bestand-teile an die Trägersubstanz abgegeben hat, wird abgeseiht und in ein sauberes Behältnis abgefüllt. 

Das Ganze lässt man Erkalten und anschließend auftragen. Am Besten verwendet man eine Kompresse über Nacht die man mit einer gut sitzenden Unterhose an Ort und Stelle hält. Wer Schweineschmalz nicht mag kann die Salbe auch mit Vaseline herstellen oder aber mit einem Ölauszug, den man mit Bienenwachs die richtige Konsistenz gibt.

Sommerlimonade (Grundprinzip)

 

Zutaten

  • Fruchtsaft, Fruchtmus oder Sirup
  • Wasser
  • optional: Essig oder Wein
  • Natron
  • Süßungsmittel nach Wahl (Honig, Xylit, Rohrzucker)

Zubereitung

  1. Basis wählen
    Fruchtsaft, Sirup oder Fruchtmus mit Wasser verdünnen.
  2. Abschmecken
    Nach Geschmack süßen und kombinieren.
  3. Ruhen lassen
    Die Mischung 2–3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Sprudel erzeugen
    Kurz vor dem Servieren etwas Natron zugeben.
  5. Servieren
    Nach Belieben mit Kräutern oder Früchten verfeinern.

Hinweis

  • sehr frei kombinierbar
  • Gewürze und Kräuter bringen zusätzliche Tiefe

Donnerstag, 19. April 2018

Limonadenextrakt aus Schalen von Südfrüchten

 

Zutaten

  • 1 kg Zucker
  • 1,5 l Wasser
  • 6 Apfelsinen

Zubereitung

Zucker und Wasser zu Sirup kochen. Apfelsinen in Scheiben schneiden und in den heißen Sirup geben. Über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag erneut erhitzen und durch ein Sieb abseihen.

Verwendung

1 Esslöffel Extrakt auf 1 Glas Wasser geben.

Donnerstag, 5. April 2018

Elfi Pullover - Anleitung für Brother Grobstricker 260

  • Gefertigt aus Bändchengarn. 
  • Meine Maschenprobe: 18 Maschen und 33 Reihen gab einen 10 x 10 cm großes Probestück bei Maschenweite 2.
    Kein Muster.

Info:

Vorder- und Rückenteil werden gerade hochgearbeitet, in der Mitte ein großes Loch, wie ein überdimensionales Knopfloch eingefügt und dann weiter gestrickt. Für die Kapuze werden die erforderlichen Maschen wieder auf die Maschine gehängt, (so dass die Linken Maschen zu dir zeigen) und weitergestrickt wie unten beschrieben.

Für Vorder- und Rückenteil

  • 110 Maschen mit Wickelanschlag anschlagen 
  • Gerade hoch stricken bis der Reihenzähler 126 Reihen anzeigt. 
  • Nun auf der gegenüberliegenden Schlittenseite eine Masche abnehmen. Eine Reihe stricken (RZ 127). Auf der gegenüberliegenden Seite wiederum eine Masche abnehmen. Eine Reihe stricken (RZ 128). In Reihe 129 und 130 genauso verfahren. 
  • Weiter stricken bis der Reihenzähler 227 zeigt. Die Mittelmasche und die Außenmaschen (für die Ärmel) mit Fremdgarn markieren. 
  • Rechts und links für den Halsausschnitt 22 Maschen abketten. Die 24 freigewordenen Nadeln per Wickelanschlag wieder mit Maschen belegen, dabei die mittlere Masche wieder mit Fremdgarn markieren. 
  • Reihenzähler auf null stellen. 
  • Bis Reihe 127 stricken und auf der gegenüberliegenden Seite eine Masche zunehmen. Eine Reihe stricken. Auf der gegenüberliegenden Seite eine Masche zunehmen. In Reihe 129 und 130 genauso verfahren. Weiterstricken bis der Reihenzähler 227 zeigt. 
  • Abketten. 

Die Zipfel-Kapuze

Die Kapuze wird in einem Stück gearbeitet und hat so nur eine Naht die allerdings unten drunter verläuft. Wenn die Kapuze sehr lang wird, ist bei dieser Methode verständlicherweise auch der Umfang der Kapuze weiter. Wenn sie locker herunter hängt sieht das auch schön aus. Wenn man sie aber aufsetzen möchte rutscht sie so definitiv vom Kopf. Hier kann man dann einige dünne Fäden Smokgummi einfädeln oder man muss ein extra Bündchen stricken und festnähen. 

Los gehts:
  • Das Gestrick so legen, dass die markierten Maschen in der Mitte der Arbeit liegen, eine über der Anderen. Die unten liegende markierte Masche als Mitte nehmen und rechts und links von ihr 22 Nadeln mit Maschen belegen. Dabei soweit als möglich an der rechten Seite des Nadelbettes beginnen. 
  • Zwei Reihen stricken der Schlitten steht rechts. Links eine Nadel in Arbeit schieben, zwei Reihen stricken, der Schlitten steht wieder rechts. Links wieder eine Nadel in Arbeit schieben, zwei Reihen stricken der Schlitten steht rechts. 
  • Nun so lange Maschen links aufnehmen solange man seine Kapuze haben möchte (Maschenprobe beachten) bzw. bis alle nadeln des Nadelbettes belegt sind. 
  • Ist die gewünschte Länge erreicht, so hängt man bei jeder zweiten Reihe, wenn der Schlitten rechts steht, die äußerste linke Masche auf die Nachbarnadel nach rechts. 
  • Solange linke Maschen auf die Nachbarnnadel hängen bis 44 Restmaschen auf der Maschine hängen. Nun von der vorderen Seite des Gestricks die Maschen des Halsausschnittes auf die Maschine hängen und zwar so, dass die markierte Masche wiederum die Mitte festlegt. Jeweils zwei Maschen locker abketten indem man sie durchhäkelt. 

Ärmel:

  • 46 Maschen per Wickelanschlag 
  • ab der 6. Reihe aller 6 Reihen beidseitig eine Masche zunehmen, das Ganze 19-mal bis der Reihenzähler 120 zeigt. 
  • Nun jede 7. Reihe beidseitig 1 Masche zunehmen, insgesamt 7-mal. 
  • RZ steht bei 170, Mittlere Maschen markieren, abketten. 
  • zweiten Ärmel ebenso arbeiten. 

Fertigstellen

  • ich habe meinen Elfi so zusammengefügt, dass die linken Maschen außen sind. 
  • Ärmel einsetzen. Dabei helfen die Markierungen, das Fremdgarn ist beim Zusammennähen heraus zunehmen. Die Seiten- und die Ärmelnähte schließen. 
  • Die Naht der Kapuze per Matratzenstich schließen. ob die Naht innen oder außen sein soll müsst ihr selbst entscheiden. 
  • Anschließend aus Bändchengarn Fransen zuschneiden die doppelt so lang sein sollen, wie die Fransen am Pullover werden. Zuschnitte zur Schlaufe legen, diese mit einer Häkelnadel durch die Randmaschen ziehen und durch die Schlaufe zurückführen. Ich habe für meine Fransen immer 2 Zuschnitte genommen, bzw. einen 4-fach so langen zweimal zusammengelegt und am Ende mit der Schere unten aufgeschnitten. 
  • Das Ende der Kapuze ebenfalls mit Fransen versehen, im Gegensatz zum Pullover sind diese ab er nicht akkurat gerade, sondern ungleich lang. Ich finde das sieht schöner aus. 


Ergänzung zum Ärmel:

Die Ärmel sind bei diesem Pullover recht lang. Das ist beabsichtigt, denn den unteren Bereich der Ärmel (ungefähr 6 cm) habe ich mit Smokegummi enger gemacht. Damit wuschelt sich das Gestrick locker um den Arm, gleitet aber nicht über die Handgelenke hinunter. Der obere Teil der Ärmel wirft dann sehr lockere Staufalten. Ihr könnt natürlich die Ärmel so lange arbeiten wie ihr möchte, sie umfalten und festnähen - was euch gefällt.

Kordelgebammel für vorn

Um den Hals herum habe ich noch eine gestrickte Kordel befestigt die locker über die Brust nach unten hängt. Diese habe ich mit der Strickmaus von Pfaff (das ist eine kleine Strickmühle mit 4 Nadeln) gekurbelt. Wenn ihr einen doppelbettigen Grobi habt, dann bitte vorne und hinten je 2 Nadeln in Arbeit und per Schlauchstricken eine Kordel arbeiten. Von der Maschine nehmen, die vier Maschen auf die Häkelnadel nehmen, Bändchengarnzuschnitte durchziehen und durch die sich bildende Schlaufe führen. Auch hier sind sie nicht akkurat gleich lang, sondern ungleich. Das andere Ende ebenfalls mit Fransen versehen. 

Waschen, aufspannen, dämpfen.... na das kennt ihr ja. Ich hoffe, ihr könnt alles nachvollziehen, Fragen sind gerne willkommen, das war meine erste Beschreibung. :-)

Viel Erfolg beim Nacharbeiten. 
Eure Landerun

(Darf - wie alles was von mir ist - geteilt werden, bitte nicht vergessen per Backlink anzugeben woher es kam - Merci)

PS: Idee für das nächste Mal

Beim nächsten Modell auf dem Feinstricker werde ich an den Ärmelenden noch Häkelborten anbringen, aber von unten, dass sie unter dem Bündchen vorlugen. Die Fransen spare ich mir auch, das gibt eine ausgestellte breite Häkelborte.

Freitag, 23. März 2018

Gewürze aus Wald und Flur - Das Lavendelo Nr. 6 / Frühjahr 2018

Weiter geht es in der Frühjahrsausgabe in "Das Lavendelo" Nr. 6. Akuell ist das Thema Rhythmus der Taktgeber. In den Händen halte ich ein Heft wieder Querbeet mit einer wunderbar weiten Themenbreite. Schaut unbedingt mal rein. Ich liebe es

Lange bevor Pfeffer, Curry, Nelken oder gar Safran den Weg in die mitteleuropäischen Küchen fanden war das Essen keineswegs fade, wie man uns weissmachen will. Ich glaube nicht daran, denn in der Vielfalt der heimischen Fauna gibt es so manches Würzkraut, seltenes Wildgemüse, Pflanzen mit süßen Blüten oder Stengelmark, Honig, Salz, und allerlei Pilze, die die Speisen vielfältig zu würzen im Stande sind. Welche Speise gewürzt oder verfeinert werden soll entscheidet über die Zubereitung der Würze:  ob aus einem Kräuterbund ein Pesto, eine Kräuterbutter, banales Kräutersalz, ein Sirup oder ein Essig – der durchaus süß sein kann, oder ein Würzöl wird. Die Möglichkeiten sind so weit wie der Himmel rund, las uns nur kurz spazieren gehen. Wenn das wilde Weib in dir dich im Frühjahr auf die Heide treibt, dann sammle ruhig alles ein was Dir entgegenruft: Girsch, Bärlauch, Brennessel, Vogelmiere, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegerich - all das ist mehr oder weniger bekannt. Auch die lila Günselblüten, die der Taubnessel und Fliederblüten sammle ruhig ein. Der Flieder gibt einen farbenfrohen Essig, der im Sommer und Herbst als Schorle Frühlingsahnung in die Gläser zaubert. Kandiere Waldengelwurzwurzel oder Veilchenblüten, die auf einem Vanillepudding fein delikat mit deutschen Vanillezucker gewürzt dich im Dessertträume entführen. Die Blüten vom Mädesüß in ein Glas mit Zucker schichten, zuschrauben, hin und wieder schütteln, nach 8 Wochen kosten bitte: ganz apart. Lass uns schauen, was Gaia noch an seltenen Leckereien in Ihrem Füllhorn bereithält. Es versteht sich von selbst, dass alle Zutaten einwandfrei und sauber geputzt sein müssen. 
Aus gewöhnlichen Wasserlinsen kannst du eine Würzpaste bereiten die wunderbar zu Kartoffeln und ggf. zu gekochten Fleisch passt, auch als Brotaufstrich ist sie geeignet. Nimm 40 g Wasserlinsen, vermische es mit 40 g Butter, etwas Salz und 4 TL frisch geriebenen Meerrettich. 

Hier geht es zur Frühjahrsausgabe "Das Lavendelo" Nr. 6 



Samstag, 17. März 2018

Guten Morgen,

liebe Leser,

mich gibt es noch, leider ist in den vergangenen Monaten so viel passiert, dass ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Das wird jetzt aber wieder anders :-). Ich komme mir vor wie der Grashüpfer, springend von einer Narretei zur Nächsten, stets getrieben von dem was um einen herum passiert. Jetzt ist das aber vorbei - hoffe ich.


Liebe Grüße
Landerun


Kalkentfernergel.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich für eine liebe gute Bekannte eine Wohnung angemietet. Es handelt es sich um eine Dame fortgeschrittenen Alters, die zudem auch noch etliche 100 km von uns entfernt wohnte und einen riesen Umzug vor sich hatte. Also haben wir die besagte Wohnung bezugsfertig gemacht. Vorher wohnte ein Single drin, der die Wohnung wohl nie richtig geputzt hat. Eines der größten Probleme die wir hatten war ein so hochgradig verkalktes Bad, dass die Kalkplatten schon von selbst von den Armaturen putzelten. Da versagt selbst der beste Kalkreiniger und so machten wir aus der Not eine Tugend. Es gibt ja den berühmten Trick Küchenkrepp mit Essigessenz zu tränken und die Küchentücher um Armaturen & Co auszulegen. Das funktioniert übrigens auch bei Urinstein im Toilettenbecken wunderbar. Nun war aber das Armaturengedöns so unvorteilhaft eingebaut, so dass man mit besagter Methode überhaupt nicht ran- bzw. weiterkam und eigentlich nur fortwährend neuen Kalkentfernerschaum aufsprühen konnte. Das war weder der Umwelt noch der Atmung zuträglich. Daher haben wir kurzerhand  Essigessenz (das beste Reinigungsmittel - und nur das ist es - überhaupt) mit Cellulosepulver gemischt ein Weilchen durchziehen lassen, mit Deckel drauf versteht sich, das hält wirklich kein Mensch aus. Dann mit einem großen Flachpinsel das Gel schön dick aufgetragen. Es muss halt wirklich schön dickflüssig sein, dann tropft es auch nicht runter. Nach einer Stunde konnte es dann mit einem Wasserstrahl aus dem Duschschlauch hervorragend runtergespült werden. Unser Flachpinsel besorgt den Rest in den Armaturen Ritzen und was soll ich sagen: Kalk ade.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Yulgruß


Es ist mal wieder so weit, kurz vor Heilig Abend möchte ich Grüße hinaus senden an alle treuen Leser und an die, die durch Zufall hier gelandet sind. Das Jahr - sehr ereignisreich - ist fast zu Ende. Viel ist geschehen, vieles, von dem ich vorher annahm es könne nichts Gutes dabei herauskommen war im Nachhinein betrachtet ein wahrer Segen, anderes wurde schlimmer als befürchtet. So ist es oft. Freud und Leid, neues Leben und Tot, Gesundheit und Krankheit, banges Warten und Entwarnung - all das gehört zum Leben, dieses Jahr wieder in allen Farben. Doch, dieses Jahr war schon ein wenig sehr verrückt, doch auch mit glücklichen Wendungen bestückt und von einiger Impulsivität. Vieles geschah, weil man sich nicht zuhört, bzw. nur das verstehen und wahrnehmen will was in den eigenen Kram passt. Und warum solls im Kleinen anders sein als im Großen? Warum sich selbst infrage stellen, lebt es sich nicht bequem in dem Bewusstsein die eigene Meinung sei die einzige Richtige. Wozu den Anderen zuhören nur um dann - Schreck lass nach - erkennen zu müssen - man hat doch nicht in allen Teilen recht. Längst schon hätte man sich bewegen sollen, ja unbedingt MÜSSEN, wollte man größeres Übel abwenden. Ist dann das Fass am überlaufen stellt man nur ein größeres drum rum, passt doch, weiter geht’s. Von wegen. Hoffte man es ändert sich was, so hoffte man in vielen Fällen vergeblich. Wie bequem ist es doch und wie einfach, ist man nicht zum Überdenken angehalten. Am besten man stellt sich etwas dusselig an, plappert von Zeit zu Zeit dasselbe, dann erwarten die Menschen nichts anderes und man hat seine Ruhe. 
Die Ruhe ist etwas, was mir in den vergangenen Jahren eine gewisse Schrulligkeit eingebracht hat. Das habe ich erst gemerkt, als ich meinen Job gewechselt habe, aus einem ein-Mann äh- Frau-Büro rein ins Getümmel aus fast 20 Kollegen. Da habe ich etwas entdeckt, dass ich längst verloren habe. Nicht das ich es gesucht oder vermisst hätte - ich habe mich halt schleichend dran gewöhnt. Auf einmal gibt es mehr Menschen, Kollegen, neue Freunde mit all ihren Eigenheiten, Meinungen und Mucken. Darauf einsteigen, das habe ich neu lernen dürfen, darüber bin ich sehr froh. Es erfordert ein Sich-Öffnen, Vertrauen und aufeinander zugehen. Das bunte Miteinander der verschiedenen Altersstufen, die Abgeklärtheit der 40er neben dem ungestümen Gewusel der 20er, mittendrin die 30er mit ihrem erstaunten: Oh man war ich auch mal so? Jetzt bin ich eine von den Älteren, habe meine Freude an den Jungen. Alles ändert sich, trotzdem

bleibts im Grunde gleich: die Abfolge der Wechsel in verschiedene Perspektiven. Nicht unbedingt geht das mit Verständnis und folgerichtigen Entscheidungen einher. Doch ist man Mensch und hat immer die Möglichkeit etwas - nicht alles - zu korrigieren. Passt auf Euch auf! Schlaft eine Nacht drüber, macht eine Pro-Contra-Liste. Die andere Wange hinhalten – wenn dann aus Liebe, für einen Anderen. Aus Prinzip - NEE Danke. Jeder ist wichtig, jeder gehört angehört, entschieden wird was gut für alle ist. In diesem Sinne: Frohes Yulfest!


Landerun

Superschnelle Lebkuchen - Lebkuchen-Kuchen :-) Kartoffellebkuchen


Irgendwie hatte ich Lust auf Lebkuchen, Normalerweise bin ich nicht so der Fan davon, aber sie
gehören ja zu Weihnachten. Und die liebe Familie mag die Elisenlebkuchen besonders gern, nur werden davon nicht so viele verzerrt, dass sich der Aufwand eigentlich bisher nicht lohnte. Auf besonderen Wunsch gab es dann aber doch welche nachdem auch noch eine Ladung Kartoffeln übrig blieb. Heraus gekommen sind super weiche Lebkuchen, die überhaupt keine Lagerzeit brauchen die im Handumdrehen gemacht sind.


Zutaten:
  • 200 g gemahlene Haselnüsse.
  • 100 g Orangenat
  • 100 g Zitronat
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Ein Päckchen Pottasche
  • Eine halbe Packung Weinsteinbackpulver
  • 500 g Waldhonig.
  • 250 g Butter
  • 200 g Korinthen
  • 50 g Rosinen
  • 50 g klein gehackte Walnüsse oder Mandeln
  • 500 g gekochte und durchgedrückte Kartoffeln - keine Pellkartoffel
  • 550 g Dinkelmehl
  • 70 g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 1 - 2 Lebkuchengewürz
Aus den Zutaten einen Teig kneten, er darf ruhig klebrig sein, auf Oblaten von 50 cm Durchmesser Häufchen setzen und bei 180 Grad 10- 15 backen, Die Lebkuchen laufen etwas breit, am besten wäre ein Testkuchen zu backen. Ich habe die Lebkuchen nicht glasiert, sondern sie einfach so gelassen, sie sind sehr weich. 

Lebkuchenkuchen: 


Aus oben genannten Zutaten plus 100 ml Sahne einen Rührteig bereiten, diesen in einer Springform backen. Nach dem Auskühlen in der Mitte teilen mit Pflaumenmus füllen, zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben. 


Samstag, 16. Dezember 2017

Für das Füllen der Zaubernüsse kommen verschiedene Cremes in Frage.
Der Kreativität sind freilich gar keine Grenzen gesetzt. Als Grundrezept können Buttercremes auf Sirup-Basis, auf Puderzuckerbasis oder auf Milch-Eier-Basis oder nur auf der Grundlage von Ei hergestellt werden. Sehr beliebt - wahrscheinlich der Einfachheit halber sind Cremes aus Kondensmilch.

Grundrezept Buttercreme auf Kondensmilch-Basis

50 Gramm Butter werden in einem Topf vorsichtig erwärmt, dass die Butter ja nicht auseinanderläuft. Mit einem Schneebesen schlagen und nach und nach 2 bis 3 Esslöffel Kondensmilch zufügen und so lange weiter schlagen bis eine schaumige Masse entsteht. Wenn gezuckerte Kondensmilch verwendet wird, muss diese ebenfalls auf Zimmertemperatur erwärmt werden. Eine solche Buttercreme kann man verschiedentlich aromatisieren. Nachfolgend einige Ideen.

Apfelsinen-Buttercreme

Dafür wird der Buttercreme ein Esslöffel Apfelsinensaft und die abgeriebene Schale eine Apfelsine hinzugefügt. Wer ist prozentiger mag, kann statt des Saftes auch Apfelsinenlikör hinzufügen.

Buttercreme mit Schuss

Die Creme mit dem Likör nach Geschmack aromatisieren.  

Kaffee - oder Kakaobuttercreme

Entweder mit starkem Amaretto oder Kaffeelikör beziehungsweise Kakaopulver vermischen.

Honigcrem:



1 El festen Honig unterschlagen. 

Natürlich kann es auch deftiger zugehen, dafür den Zucker im Gebäck weglassen, den teig mit Kräutern würzen und ausbacken. Darauf ein Lachscreme oder Eiersalat drapieren.