Zutaten:
- Waldmeister
- Gundermann
- Erdbeerblätter
- Johannisbeerblätter
- Weißwein
Zutaten:
[Intro]
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)
[Verse 1]
Feuers Kind streift durch die Gassen,
erwärmet Erde, Holz und Stein.
Hängt verwoben seine Massen,
warm und golden da hinein.
[Verse 2]
Leuchtet noch durch alle Ritzen,
kitzelt Nasen hier und dort.
In der Erde regt sich Leben,
endlich keimt’s in jedem Hort.
[Pre-Chorus]
Jedes Jahr ein duftend Wunder,
durch der Sonne strahlend Licht!
[Chorus]
Warmes Licht ist da der Zunder,
wie’s im Lenz sich zeigen sollt’!
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)
[Bridge]
Wind reist mit den Wolken,
bläht ihr Röcklein auf wie toll,
bald fließt Wasser auf die Felder,
jedes Brünnlein laufet voll.
[Verse 3]
Nach dem Brausen der Gewitter
glättend nun zieht das Licht,
jedes kleine Pflänzchen dankt
klarem Nassaustrieb.
[Pre-Chorus]
Jedes Jahr ein wonnig Wunder,
wenn nächtens laue Lüfte wehn’.
[Chorus]
Sind auch sie ein Teil vom Zunder,
an des Himmels blauem Diadem.
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)
[Verse 4]
Wächst behände, immer schneller,
hoch hinauf, strebt zum Licht,
windet sich und reckt die Blüte
für jedweden summend Wicht.
[Verse 5]
Bildet Samen, kleine Boten,
und so schließt sich still der Kreis:
Es wächst im nächsten Lenze
draus ein neues zartes Reis.
[Pre-Outro]
Wieder ist’s ein buntes Wunder,
wie ein Teppich, der sich rollt!
[Outro]
Frisches Nass ist Teil vom Zunder,
wenn endlich nun das Leben tollt’.
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)
Kräuter aufkochen und 1 Stunde ziehen lassen, dann abseihen. Zucker, Weinstein und Hefe mischen, Zitrussaft zugeben und alles in den Ansatz einrühren.
4 Tage an einem warmen Ort gären lassen. In Flaschen füllen und gut verschließen. Nach etwa einer Woche trinken.
Neblig´ Dunst im flüchtig´ Schein,
silber´ Schleier. So nah?! wie fern!!
Enthüllt´s mir vergessene Pfade,
Neues Licht! Entführ´ mich gern.
Im Befinden sprießen Ängste,
ungefragt und ganz ohne Scheu,
nehmen leis´ sich meiner an.
Schwinden und erscheinen neu.
Immer dies´ Gedankenwispern,
Immer dann, geb´ ich nicht acht!
Im dunkl´ Brunn´ meiner Seel´.
Uumgarnt's mich Tag und Nacht.
Wie nur könnte ich entkommen?
Wenn ich nach den Sternen greif´?
Überzieht´s alles nur mit alten Staube.
Ist hohe Zeit, dass ich drauf pfeif!
Ja, mein Wille ist am schwanken,
wie volltrunken, hin und her.
Heute schmied´ ich neue Pläne,
Morgen ist der Geist nur leer.
Auf und ab und hin und her!
All das, was ich zu wissen glaub´,
drückte mir das Herz so schwer,
ward der schwankend Seele Raub.
Fall ich tief, so falle ich weiter,
bis der Aufschlag neu mich gebiert.
Steig' empor, trag´ meine Wunden,
weil das alles dies mein Feuer schürt.
Weiß bewahrt mich´, voller Leben
neu erstrahlt mein Selen´ Licht.
Keiner Torheit will ich weichen,
Und altes Muster hält mich nicht.
Immer weiter, trotz der Zweifel,
Ja, grad´ zum Trotz´e aller Pein.
Steh´ droben auf den Trümmern
und werd´ wie flüssig Eisen sein.
Jeder Sturz ist mir nur Lehre,
spreng´ der Kette spröd´stes Stück.
Denn ich lasse mich nicht fesseln,
Es wogt stets vorwärts und zurück.
Mag es endlos mir erscheinen,
mag die Angst mich binden heut',
So bin ich Funke, bin ich Donner,
Schau! Ich loder´- voller Freud!
In den Schatten alter Bäume,
wo Blätterrauschen Stille bricht,
liegt ein Mirakel, still und leise,
wie ein Geheimnis im Gedicht.
Doch Menschen hörn nicht hin,
glauben, sie verstünden mehr.
Und die Bäume, sie erzählen —
doch die Ohren bleiben leer.
Ach, wie oft war ich zu Gaste
tief im dunklen Eichengrund.
Oh, wie oft ich dort gerastet,
saß im Schatten manche Stund’.
Was im Tann’ ich da gesehen,
war tiefe Liebe, meiner Treu’.
Wie der Wald sich leise schickt,
pflanzt so viele Bäumchen neu.
Freundlich jedes Kräutlein nickt,
macht mir liebevoll Offerte.
Die unverkäuflich mich beglückt,
und Vöglein singen mir Konzerte.
Wenn es grünt, ja sprosset froh,
nicht jeder labet sich daran,
weil man mit Holz und Boden
klingend Münz’ verdienen kann.
Wenn stöhnend jede Wurzel reißt
und die letzten Bäume fallen,
weil mancher gerne um sich beißt —
auch das wird einst verhallen.
Wenn die letzten Riesen brechen,
tönt im Wind ein leises Klagen.
Mit dem Wald vergeht der Mensch,
mit all’ seinen stolzen Fragen.
Hör das Flüstern, voller Trauer:
Meine Liebe, mein schöner Wald —
du stehst nicht mehr.
Meine Seele weint und friert.
Mit einer Masche ist das Abnehmen ist eigentlich ganz einfach: Du hängst die Maschen einfach von der Außenkante nach innen um zur Mitte. Wenn du zwei Maschen auf eine Nadel packst, hast du eine Masche abgenommen. Das ist das Einfachste.
Es gibt aber mehr als nur eine Methode, um zwei Maschen auf eine Nadel zu bekommen, und es ist super wichtig, dass du das bei einem Kleidungsstück immer gleich machst. Beständigkeit ist echt das A und O, sonst sieht dein Teil an den Stellen, wo du die Maschen umgesetzt hast, ganz seltsam aus. Denk immer daran: Wenn du mit allen Nadeln in einem Doppelbettmuster (wie zum Beispiel Patentmuster) arbeitest, musst du die Maschen auf beiden Betten verschieben, damit alles synchron bleibt. Wen du eine Masche auf dem VNB und eine auf dem HNB verschiebst – zählt als eine einzige Abnahme. Du kannst jedes der verschiedenen Decker-Werkzeuge nutzen, um Abnahmen zu machen. Abnahmen mit dem 3er-Decker, nennt der Fachmann (Danke Tante Judith) auch „vollständige Abnäher“.
Von der äußeren Nadel ausgehend werden die Nadeln 1, 2 und 3 auf die Nadeln 2, 3 und 4 umgehangen. Diese Methode passt super in den vorhandenen Stoff und fällt echt nicht auf. Wenn du möchtest, dass die Abnahme ein bisschen mehr zur Geltung kommt (da sind wir wieder beim Raglan :-)) verschieb die vierte Masche auf die dritte Nadel und dann die Maschen von Nadel 1, 2 und 3 (wo zwei Maschen sind) auf die Nadeln 2, 3 und 4.
Wenn du die vierte Masche eine Nadel nach außen umhängst und alles nach innen, bekommst du eine schicke Schräge für alle umgehängten Maschen. Bei mehreren Abnahmen (wie Raglan oder V-Ausschnitt) entsteht so ein cooles Band aus richtig scharf definierten Maschen. Und auch hier kannst du den Maschenwendekamm benutzen, dann wird das seht viel deutlicher und am Ausschnitt stabiler. Noch mal der Hinweis auf den variablen Umhängekamm von Paff.
Bei 2 Maschen gleichzeitig
Wenn du 2 Maschen gleichzeitig abnehmen musst, nimm am besten gleich 5 Nadeln dazu her und verteile 2 der Maschen auf 2 Nadeln. Wenn du dann die Nadeln 2 und 3 auf 5 und 4 verschiebst, gibt's eine Falte im Stoff, die du vielleicht nicht haben willst. Es wäre besser und weniger auffällig, die Nadel 4 auf Nadel 5 und dann Nadel 2 auf Nadel 3 zu verschieben, und dann alles so lange zu schieben, bis alle leeren Nadeln mit Maschen belegt sind.
Bei MEHR als 2 Maschen gleichzeitig
Das Abnehmen von mehreren Maschen in einer Reihe (mehr als 2) machst du ganz easy auf der Seite mit den Strickschlössern.
Das geht beim Doppelbett genauso, du musst nur die Maschen vom HNB aufs VNB umhängen und dann mit dem Abketten des Umschlags weiter machen. (Siehe E6000 HB Seite 109, Duo-HB Seite 49)
Erhöhe die Maschenweite, weil’s den Übergang zwischen dem engen Rippenmuster und dem fluffigeren Doppelbett- Strickmuster viel einfacher macht. Wenn wir die Maschen nicht vergrößern, werden die ersten Reihen möglicherweise zu eng und unbequem! Außerdem sieht es unfein aus.
So gehts:
Wenn wir einfach drauflos stricken und gleich mit dem Doppelbettstoff starten, gibt’s da „Löcher“ oder Leerstellen, wo der Rippenstrick auf den Doppelbettstoff trifft. Testen mal beides, damit der Unterscheid klar ersichtlich ist.
Schau dir mal den Übergang zwischen dem Rippenstrick und dem Stoff an. Siehst du die „Löcher“? Wenn es dir gefällt ist es gut - man kann da auch Zierkordel durchziehen. Wenn´s Dir nicht gefällt - weil es halbfertig ist: füllen wir leeren Nadeln mit Maschen. Es gibt zwei schöne Möglichkeiten, um die „Löcher“ loszuwerden. Beide funktionieren:
Pass auf, dass die leere Nadel eine Garnschlaufe aus der ersten (VNB) und zweiten (HNB) Reihe aufnimmt. Dann wird in der dritten (VNB) und vierten (HNB) Reihe eine richtige Masche daraus gebildet. Diese vier Reihen füllen den Raum aus, sodass keine Löcher zwischen dem Bündchen und dem Stoff entstehen.
Es ist echt wichtig, den Übergang zwischen dem Bündchen und dem darauf folgendem Gestrick gut im Auge zu behalten: Wenn dir eine komisch geformte Masche oder eine runtergefallene Masche auffällt, und das immer an der selben Stelle - dann stimmt da vielleicht etwas mit der Nadel nicht. Wechsle sie -siehe Handbuch.
Ich hänge lieber die Linken auf. Das braucht zwar ein paar Minuten länger, aber das Ergebnis ist es wert. Rippenmuster wie oben beschrieben einrichten und stricken.
Und jetzt kommt was Wichtiges: Vor der letzten Maschenanzahl der Rippe die Maschengröße auf 4,5 / 4,5 erhöhen.
Wir erhöhen die Maschengröße jetzt, weil beim Aufhängen der linken Maschen etwas Garn von den bereits gestrickten Maschen hergenommen wird. Lassen wir die Maschenweite wie sie ist, würden die Maschen viel zu eng werden, und das Ganze könnte schnell zum Desaster führen. Der Schlitten verkanntet, weil das Garn nicht mitarbeiten kann oder noch schlimmer, das Garn reißt und ruiniert alles!
Nach dem Bündchen / Rippe alle leeren Nadeln in (AP) auf beiden Betten bringen und los gehts mit den Aufhängen der linken Maschen.
Dazu schau dir mal die Maschen auf den Nadeln beim VNB an. Siehst du die Fadenschlinge / Masche auf der Nadel? Das ist die letzte Masche, die du gestrickt hast. Schau genauer hin! Siehst du die Fadenschlinge direkt hinter dieser Masche? Die liegt ganz entspannt horizontal zur Masche (Fadenschlinge) auf der Nadel. Das ist die linke Masche.
Schieb das orange Werkzeug einfach mit dem Auge zwischen die linke Masche und die Oberseite vom Abschlagkamm. Das horizontale Maschenstück sitzt jetzt auf deinem Werkzeug. Heb die linke Masche vorsichtig hoch und häng sie auf die leere Nadel gegenüber auf das HNB. Mach weiter und häng die linken Maschen vom VNB auf das HNB über die ganze Breite vom VNB.
Tipp: Wenn du Schwierigkeiten hast, die horizontale linke Masche zu erkennen, zieh die Nadel auf dem VNB, wo die rechte Masche ist, einfach ein bisschen nach unten. So wird die linke Masche ein wenig angehoben und du solltest das orangefarbene Werkzeug viel einfacher zwischen die linke Masche und die Oberseite des Abschlagkammes schieben können. Wenn du die linke Masche aufhängst, schau dir die Strickarbeit nochmal an, und du wirst merken, dass ein Stück Garn von den schon gestrickten Maschen weggenommen wird. Du wirst sehen, dass die benachbarten Maschen etwas kleiner werden.
Na bitte - geht doch, das VNB ist erledigt. Häng nun die Maschen vom Rückenbett einfach in die freien Nadeln vom Frontbett und wende dabei dieselbe Methode an. Vielleicht fällt dir die eine Richtung leichter – vom Rückenbett zum VNB oder vom VNB zum Rückenbett – als die andere. Auch das ist ganz normal :-).
Strickschloss auf N/N einstellen. Maschenweite 5/5. Orange Abstreifer. Versatzhebel nach unten. 30 Reihen stricken & abwerfen.
Schau dir an, wie der Übergang zwischen dem Rippenmuster und dem Kleidungsstück aussieht. Was gefällt dir besser? Das Rippenmuster auffüllen oder die linken Maschen hängen lassen?
Beide Techniken – Maschen auffüllen oder die linken Maschen aufhängen – passen fast zu allen Rippenmustern. Ich persönlich finde das Aufhängen der linken Maschen besser, auch wenn es ein bisschen länger dauert, weil’s einfach schöner aussieht. Je mehr du strickst, desto mehr wirst du herausfinden, was dir gefällt. Sei ruhig pingelig – ein geschickter Übergang von Rippstrick zum Strickmuster ist das Tüpfelchen auf dem I.
Warum vergrößert man eigentlich die Maschenweite? Wenn man das nicht macht, kann das Rippenmuster dazu neigen, am Kleidungsstück zu wellen. Eine größere Maschenweite sorgt dafür, dass der Übergang zwischen dem engen Rippenmuster und dem lockeren Strickmuster viel besser aussieht.
Wenn du glatt rechts strickst, ist das egal. Ich finde es einfacher, die Maschen vom VNB auf die leeren Nadeln des HNBs zu übertragen, weil ich sie besser sehen kann. Bei gemustertem Stoff, wie Tuck oder Fair Isle, machst du es besser umgekehrt, vom HNB auf den VNB.
AUFPASSEN: Halt das Arbeitswerkzeug einfach in einer Linie mit der Nadel, während du die Masche von der Nadel hebst – ganz einfach. Schau ins Handbuch :-) Wir üben hier, kein Stress. Je öfter du es machst, desto leichter wird's ... einfach üben, üben, üben!
Nimm die Doppelöhrnadel und greif den Nadelhaken von der ersten Nadel mit einer Masche auf der rechten Seite vom hinteren Bett, dann zieh die Nadel einfach raus, bis die Masche hinter dem Zungenverschluss rutscht. Schieb die Nadel wieder zum Nadelbett, bis die Masche auf der Doppelöhrnadel landet. Hinten aushängen, das andere Ende der Doppelöhrnadel Richtung VNB kippen, sodass das Öhr in den Haken der leeren Nadel auf dem VNB einhängt. Nadel hinten hochlupfen, während das Öhr im Nadelhaken festhängt. Jetzt rutscht die Masche auf die neue Nadel.
Wirf das Strickstückab und schau es dir an. Wenn die Rippen noch ein bisschen hängen, sich kräuseln strick sie noch mal mit anderer Maschenweite.
Nachdem du jetzt vom HNB zum VNB gewechselt bist, mach diese Übung einfach noch einmal. Strick ein 1x1 Bündchen, erhöhe die Maschenweite weiter, mach alle Anpassungen, die du brauchst. Übertrage die Maschen vom VNB auf leere Nadeln am HNB.
Du solltest das Übertragen in beide Richtungen üben, denn wie sonst sollst du lernen, gleichzeitig auf beiden Betten Maschen zu jonglieren? Alles wird gut, besser, perfekt...
Mit der gezahnten Seite des orange/roten Schiebers jede 2. Nadeln auf dem VNB in AP bringen
Abwerfen & Anschauen: Wenn du am Faden ziehst, ziehen sich die Maschen zusammen – manchmal ist das echt nützlich. Frag mich nur wann ich das mal gebraucht haben? :-)
Falls du Schwierigkeiten mit der zweiten Reihe hast, schau nach deinen Abstreifern. Vielleicht sind die ja beschädigt oder die Maschenweite passt nicht. (Und hey, manche Wolle macht einfach ihren eigenen Kram...)
Langsames Stricken hilft dir, ein ordentliches Maschenbild hinzukriegen. In der ersten Reihe strickst du jede vierte Nadel (eine Nadel arbeitet, drei bleiben ohne Arbeit), und dann wird die mittlere von den drei Nadel, die nicht arbeiten, für die zweite Reihe am werken sein.
Grundlagen - E 6000 & (auch einiges über DM5 oder „Pinkie“; DM80 oder „Duo 80“ oder „Duomatic 80)
Es ist super wichtig, dass wir alle auf der gleichen Wellenlänge sind, wenn wir über die verschiedenen Teile der Maschine quatschen. Der Erfolg fängt mit den richtigen Infos an. Also schauen wir uns mal drei Maschinen an – vor allem die E6000, denn zu ihren Vorgängern gibt's schon jede Menge Infos im Netz.
Die DM5 oder „Pinkie“; dann die DM80, auch bekannt als „Duo 80“ oder „Duomatic 80“, die mit den grünen Schlossabdeckungen (außer bei der Jubilee-Serie, die waren grau); und die E6000 sehen zwar anders aus, sind aber eigentlich ganz ähnlich.
Die Schlosseinstellungen und die Stößler auf beiden Betten sind gleich, was das Lernen echt einfacher macht.
Erkunden wir sie: Setzen Sie sich vor die Maschine, (mit dem Handbuch) und schauen die Betten an. Von oben nach unten finden wir die weißgrauen Abschlagkämme, auch Fließkämme genannt. Am unteren Ende der Abschlagkämme ist die obere Schiene mit hellgrauen Zahnreihen angebracht.
Unter der oberen Schiene findest du den Nadelbettbereich, der voll mit Nadeln in Metallkanälen ist, und in neun Bettabschnitten aufgeteilt ist. Ein bisschen über der Mitte liegt die Nadelschiene mit der Nadelskala, und direkt darunter ist der Stößerbereich. Bei der DM5, DM80 und dem E6000 (nur hintengibt's am unteren Ende des Stößerbereichs eine Sperrschiene, die hilft, den manuellen Stößer zu fixieren.
Die Sperrschiene bewegt sich nach rechts auf dem VORDEREN NADELBETT und nach links auf dem HINTEREN NADELBETT, um die Stößer zu öffnen (verwende den Knopf am linken Ende der Schienen). In Ruhestellung liegen die Stößer des VORDEREN NADELBETTs an der Hilfsführungsschiene an.
Diese Nadeln haben zwei Positionen: Ruhestellung (unten an der Nadelschiene) und Arbeitsstellung (oben von der Schiene weg in Strickposition).
Die Stößer haben drei Positionen:
Weitere Elemente auf dem Bett sind die Randfedern, jeweils 2 pro Bett, die in der oberen Schiene laufen, und der Schaltnocken, der den Reihenzähler auslöst. Randfedern befinden sich auf der letzten ARBEITSNADEL am Ende des Strickstücks. Der Begriff „Arbeit“ ist wichtig, weil die letzte Arbeitsnadel nicht immer die Randnadel ist. Dazu später mehr.
Der Hebel zum Versetzen der Nadelbetten - die Versatzkurbel - befindet sich am Ende des vorderen Betts, links darunter und bewegt das hintere Bett bei Drehung horizontal nach links oder rechts - je nach Kurbelrichtung.
Wenn die Versatzkurbel oben ist, stehen sich die Nadeln auf beiden Betten gegenüber und würden sich berühren, möglicherweise verkanten, und sich gegenseitig beschädigen, wenn die dieselben Nadeln auf beiden Betten gleichzeitig stricken würden.
Wenn die Versatzkurbel unten ist, sind die Nadeln versetzt und berühren sich nicht, wenn sie gleichzeitig arbeiten. (Bitte bei ihrer Maschine prüfen, manchmal sind die Versatzkurbeln "komisch" angebaut.)
Der Griff / Knopf rechts unter dem VORDEREN NADELBETT senkt es ab, wenn er nach vorne gezogen wird. Bei neueren Maschinen gibt es einen Ring am Absenkknopf, der verhindert, dass das VORDERE NADELBETT versehentlich herunterfällt.
Die Fadenspannung ist das Teil oben am Fadenmast, durch das der Faden gezogen wird. Eine höhere Zahl bedeutet eine festere Spannung: 1 ist die schwächste (nahezu ohne Zug) und 8 die stärkste (normalerweise nur für sehr dünnes Garn).
Die Maschine hat ein zweiteiliges Strickschloss. Dieses Schloss wird beim Stricken hin- und hergeschoben. Bei Passap heißen sie "Schloss", während sie bei anderen Fabrikaten "Schlitten" genannt werden. Ein kleiner Metallschieber in der oberen linken Ecke des vorderen Schlosses hält die beiden Strickschlossteile zusammen. Wenn man den Bolzen nach unten schiebt, können die Strickschlösser getrennt werden. Jedes Strickschloss hat einen N/X-Hebel sowie eine Buchstaben- und Maschenweiten-Skala. Die Maschenweiten reichen von 1 bis 8, wobei 1 die kleinste und 8 die größte Nadel ist.
Die Einstellungen sind in Vierteln unterteilt: ein Viertel (erster Klick), die Hälfte (zweiter Klick) und drei Viertel (dritter Klick). Wenn die Maschenweite geändert werden soll, dann immer in kleinen Schritten, um ein Viertel, nicht um eine volle Zahl, es sei denn, es wäre sicher nötig ist. Ein weiteres Viertel kann große Unterschiede machen.
N steht für „neutral“, oder „Stricken“. Denn wenn der Hebel auf N ist, spielt die Musterscheibe (Buchstabenskala) keine Rolle, und das Strickschloss aktiviert jede Nadel. Bei Hebelstellung X hingegen entscheidet die Musterscheibe über das Strickschloss. Bei Verwendung von Stößern gilt bei den Einstellungen auf A, B, D, F, H, K, L, O, U: Die Nadel mit einem aktiven Stößer strickt immer. Ist der Stößer in Ruhe, regelt die Musterscheibe die Nadelaktion. Die Musterscheiben variieren je nach Maschine in der Anzahl der Einstellungen und Buchstaben.
Für DM5s, DM80s und das Strickschloss des E6000 sind die gebräuchlichen Buchstaben und ihre Bedeutungen:
| Buchstabe | Bedeutung | Stößer oben | Stößer unten | Ohne Stößer | Info | |
| A | Tuck | Alle Nadeln mit einem Stößer in Ruhestellung einziehen | Masche | Henkel | Maschen auf beiden Betten | |
| B | Slip or Skip | Masche oder Henkel bilden | Masche | Keine Masche | Verkürzte Reihen, wenn auf beiden Betten Maschen | |
| C | Tubular | Schlauch / glatt rund | - | - | Rund mit allen glatten Maschen | für die Socken-Strickerei |
| D | Tubular Tuck | Schlauch | Rund Masche | Rund Henkel | ||
| E | Fisherman's Rib | Patent | ||||
| F | Patterned Fisherman's Rib | Gemustertes Patent | ||||
| G | Free Move | Leerlauf | ||||
| K | Tuck | Masche | Henkel | |||
| L | Slip or Skip | Masche | Keine Masche | Verkürzte Reihen, wenn auf beiden Betten Maschen |
Für DM80 und E6000:
| Buchstabe | Bedeutung | Stößer oben | Stößer unten | Ohne Stößer | Info | |
| H | Tubular-Slip or Slip | Schlauch-Slip oder Slip (?) | Rund, Masche |
Rund, keine Masche |
||
| N | Stickt alle Nadeln | Maschen auf beiden Betten | Maschen auf beiden Betten | Maschen auf beiden Betten | für die Bündchen 1/1 wichtig! |
Für das Strickschloss auf der Vorderseite der E6000:
| Buchstabe | Bedeutung | Stößer oben | Stößer unten | Ohne Stößer | Info | |
| K | Tuck | Masche | Henkel | |||
| L | Slip or Skip | Masche | Keine Masche | verkürzte Reihen: Ferse, Halsaus-schnitt | ||
| C | Tubular | |||||
| O | Tuck going right to left, Slip going left to right | Tuck von rechts nach links, Slip von links nach rechts | Masche von rechts nach links (für rund) | Henkel von rechts nach links (für rund) | Für rundgestrickte Henkelmuster | |
| E | Fisherman's Rib | Patent-Muster |
- | - | Patent-Muster | |
| S | Pusher selection, no knitting at any time | NUR Stößer selektieren – Strickt nicht / Siehe HB, Beginn. Ohne Abstreifer und Garn |
||||
| G | Free Move | Leerlauf | Leerlauf | Leerlauf | Leerlauf | Leerlauf |
| U | Slip going right to left, Tuck going left to right. | Slip von rechts nach links, Tuck von links nach rechts. | ? | ? | ? | Lt. HB für spätere Verwendung vorgesehen |
Alle Strickschlösser haben 3 Tasten. Die rechte, linke und mittlere Taste ist mit 0 gekennzeichnet, was „Aus“ oder „Abbrechen“ bedeutet. Nur das vordere Strickschloss des E6000 hat keine Pfeiltasten.
Pfeiltasten haben eine coole Funktion für den Passap. Die beeinflussen nur die Stößer und sind für viele der automatischen Muster zuständig. Wenn du eine Pfeiltaste drückst, dreht das die Position eines Stößers, wenn das Strickschloss in die Richtung des Pfeils bewegt wird, UM! Wenn die linke Pfeiltaste gedrückt ist und das Strickschloss von rechts nach links wandert, bewegen sich die Stößer aus der Ruheposition in die Arbeitsposition und umgekehrt. Eine wichtige Sache ist, dass die Stößerposition sich ändert, BEVOR das Strickschloss entscheidet, was mit der Nadel abgeht.
Wenn das Strickschloss auf AX eingestellt ist, bleiben alle Nadeln mit Stößern ruhig und stricken nicht, aber wenn du die linke Pfeiltaste drückst, fängt eine Nadel mit einem Stößer trotzdem an zu stricken. Das ist schon korrekt. Die Nadel wird nicht gehalten, weil die Pfeiltaste den Stößer bewegt, der dann in die Arbeitsposition kommt. Danach entscheidet das Strickschloss, was mit der Nadel passiert. Jede Nadel mit einem Stößer in der Arbeitsposition strickt weiter, solange das Strickschloss auf AX steht. Andersherum, wenn der Stößer in der Arbeitsposition war, bringt die Pfeiltaste ihn in die Ruhestellung, und die entsprechende Nadel fängt nur den Strickfaden auf und bildet einen Henkel. Mit den Pfeiltasten strickt das Strickschloss alle Nadeln, die von den Stößern bewegt werden.
ACHTUNG: Das Strickschloss der E6000 arbeitet ein bisschen anders; die Positionen der Stößer ändern sich nicht, weil das Schloß auf die vorherige Reihe eingestellt sind. Denk mal an die leeren Reihen, die du am Anfang eines Designs strickst: Die letzte leere Reihe entscheidet, wo die Stößer für die nächste Reihe stehen.
ÜBUNG:
Größere Rippenmuster lassen sich ganz easy wie das offene 2x2-Rippenmuster hinbekommen. Fang einfach mit einem simplen 1x1-Rippenanschlag an und verteile dann die Maschen auf die Nadeln, die du möchtest. Du kannst 3x3, 4x4, 5x5 und so weiter erreichen, indem du die Maschen vom 1x1-Muster einfach umhängst. Auch ein breiteres Rippenmuster kriegst du hin, indem du die grundlegenden Schritte des 1x1-Rippenanschlags nutzt. Zum Beispiel kannst du ein Muster machen, bei dem nur jede dritte Nadel aktiv ist - was du willst :-)
Der 1x1-Rippenanschlag ist super, wenn du einen sauberen Rand für dein Einbettgestrick brauchst. Der Trick ist einfach: Strick nur 3 Reihen des Anschlags und übertrage dann alle Maschen für die 4. Reihe auf das VORDERE NADELBETT. Wenn du einen Rand für einen Doppelbettstoff willst, wo nicht alle Nadeln gebraucht werden, aber du mehr Maschen brauchst, als das 1x1-Rippenmuster bietet, dann schau dir mal den geschlossenen Rundstrickanschlag über allen Nadeln an. Wenn dein Stoff eine verrückte Anzahl von Maschen oder Nadeleinstellungen hat, probiere verschiedene Anschlagsarten aus.
Strick genug Reihen, damit du das Muster richtig sehen und entscheiden kannst, ob dir der Anschlag gefällt.
Viele Stricker haben schon gemerkt, dass für den Stoff eines Kleidungsstücks eine andere Rippe besser klappt als die Angedachte. Wenn du ein Teil im Patentmuster stricken willst, ist der geschlossene Rundstrickanschlag über alle Nadeln die beste Wahl. Ansonsten ziehen sich die Rippen für dein Kleidungsstück viel zu stark zusammen.
Es gibt zwei unterschiedliche Versionen.
Engerer 2x2 Rippstrick: Die erste Version wird als "engerer Rippstrick" benannt. Der Stoff ist schön fest und hat echt coole „Elastizität“.
Lockerer 2x2 Rippstrick: ist viel entspannter, weniger drückend und hat nicht so eine feste Elastizität. Und: sie zieht sich mehr zusammen als die erste Version, aber das liegt nur daran, dass weniger Nadeln verwendet wurden. Daher ist sie nicht so formschön.
Hey Leute, je nach Wolle kann die Maschenweite für die Anschläge natürlich unterschiedlich ausfallen! Hier sind meine Tipps für dünnes Konengarn.
Versatzhebel unten, orange/rote Abstreifer, Maschenweite 1,5/1,5, N/N. VNB 2 Nadeln in Arbeit nehmen und 1 nicht NHB das Schema unmittelbar rechts von der ersten VNB-Nadel beginnen das Bett verteilen, wie Sie es für das VNB getan haben. Links von den letzten beiden Nadeln auf dem VORDEREM NADELBETT sollten sich keine Nadeln auf dem HINTEREM NADELBETT befinden.
Der Maschenanschlag ist jetzt beendet. Wenn das Gestick für dich zu eng ist, strick einfach lockerer, indem du die Maschenweite erhöhst.
Versatzkurbel nach oben. Die Maschenbildung ist die gleiche wie bei 1x1 Rippenmuster.
Der Anschlag ist nun abgeschlossen.