Donnerstag, 24. April 2025

Lenzgesang - Aufnahmen am Iseler / Allgäu

Lenzgesang

[Intro]
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)

[Verse 1]
Feuers Kind streift durch die Gassen,
erwärmet Erde, Holz und Stein.
Hängt verwoben seine Massen,
warm und golden da hinein.

[Verse 2]
Leuchtet noch durch alle Ritzen,
kitzelt Nasen hier und dort.
In der Erde regt sich Leben,
endlich keimt’s in jedem Hort.

[Pre-Chorus]
Jedes Jahr ein duftend Wunder,
durch der Sonne strahlend Licht!

[Chorus]
Warmes Licht ist da der Zunder,
wie’s im Lenz sich zeigen sollt’!
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)

[Bridge]
Wind reist mit den Wolken,
bläht ihr Röcklein auf wie toll,
bald fließt Wasser auf die Felder,
jedes Brünnlein laufet voll.

[Verse 3]
Nach dem Brausen der Gewitter
glättend nun zieht das Licht,
jedes kleine Pflänzchen dankt
klarem Nassaustrieb.

[Pre-Chorus]
Jedes Jahr ein wonnig Wunder,
wenn nächtens laue Lüfte wehn’.

[Chorus]
Sind auch sie ein Teil vom Zunder,
an des Himmels blauem Diadem.
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)

[Verse 4]
Wächst behände, immer schneller,
hoch hinauf, strebt zum Licht,
windet sich und reckt die Blüte
für jedweden summend Wicht.

[Verse 5]
Bildet Samen, kleine Boten,
und so schließt sich still der Kreis:
Es wächst im nächsten Lenze
draus ein neues zartes Reis.

[Pre-Outro]
Wieder ist’s ein buntes Wunder,
wie ein Teppich, der sich rollt!

[Outro]
Frisches Nass ist Teil vom Zunder,
wenn endlich nun das Leben tollt’.
(Hmmmmmm mmmmm Mmmmm mmmm mmmm mm m)