Montag, 28. April 2014

Die Sache mit dem Zahn und Amalgan

Irgendwie ist der April schon wieder fast herum und ich habe weder Zeit noch Lust gehabt irgendwas zu schreiben. Das ganze Jahr wollte schon nicht so richtig in die Gänge kommen. Was solls, dachte ich, wird schon werden. Von wegen, na egal. Was ich eigentlich erzählen will ist die Story vom Zahn. Amalgan im Mund, na klar, Altlasten, die sollten raus. Aber wenn einer Schiss vorm Zahnarzt hat dann bleibt das erst mal drin. Soweit geht es ja, eine Bruchsteinhöhle mit Einschlaglöchern ist es auch nicht gewesen, eben ein paar alte Baustellen. Und eine um die geht’s jetzt: Diese sah man nicht, allenfalls auf einem Röntgenbild. Das lassen wir noch, sagte mein Zahnklemptner vor 2 Jahren, damit quäle ich sie jetzt nicht(?!). Frontzahn unten, Loch im Zahnzwischenraumbereich unterhalb der Zahnfleischkante. Da sollte man schon was machen, eigentlich. Ich wusste aber wo er wohnt  Zeit für Experimente. Das Loch, liebe Freunde, ist alleine zugewachsen, so wahr ich hier schreibe. Alles braucht Zeit, auch ein Zahn, aber die Zeit hatte er. Man kann ja nicht erwarten, dass die Sünderei von ein paar Jahren in ein paar Tagen ausgestanden ist. Meine liebe Sünde waren die ach so feinen Karamellbonbons. Jedenfalls ist dieser Zahn wieder gesund, von alleine. Das Schlüsselwort heißt Vollwert, Zuckerersatzstoffe (Xucker / Xylitol). 
Der reichliche Genuss von gescheitem Käse hat auch ein Kinderzähnchen sich regenerieren lassen, ich hab es gesehen. Meine vielgepriesenen und mittlerweile so sündhaft teuren Schindeles Mineralien (wird da der Berg alle – oder was?), vermischt mit pulverisierten Eierschalen haben ganz bestimmt dazu beigetragen. Ebenso das selbst gemischtes Zahngel und die Mundspüllösung aus angesetzter Beinwelltinktur. Da kann ich es an mir sehen, der Zahn kann sich, wenn er nur Zeit und Ruhe hat, ein bisschen Unterstützung erfährt, selber wieder heilen. Für alles andere gab es eine neue Zahnärztin, die die Amalganbomben durch fein gearbeitete Kunststofffüllungen ersetzte. Ich komme nicht umhin, ihr handwerkliches Geschick zu bewundern. Was mir aufgefallen ist: Seit der Pubertät stellten sich öfter als mir lieb war bohrende Kopfschmerzen ein, pünktlich Mittwoch, bei Wetterumschwüngen, Ärger oder Schlafmangel. Das ist deutlich besser. Selbst das Auge, das nach längerer Arbeit am PC nach Pause schrie, macht keine Probleme mehr, ich sehe auch besser, die Brille habe ich seit 8 Wochen nicht mehr auf. Ist doch erstaunlich, was das bisschen Schwermetall ausmacht. Vielleicht macht mein kurzer Bericht Mut sich das Zeug ausbauen zu lassen, es hat sich total gelohnt. Danke Fr. Dr. Flury! Und danke auch an das gesamte Team.


Rezept für Beinwelltinktur: 


Getrocknete Beinwellwurzeln aus der Apotheke in ein Schraubglas füllen mit 40 - 45 % Wodka übergießen, zuschrauben, dunkel stellen und täglich schütteln. Nach 6 Wochen Auszugszeit das Ganze filtrieren und in dunkle Flaschen Füllen. Beschriften nicht vergessen. Hält sich ca. 5 Jahre.


Hier noch ein Video vom Beinwell :-) von Markus Forster

Donnerstag, 17. April 2014

Kräuterpaste ohne Öl & Kräuterspätzle


Kräuterpasten herstellen ist nicht weiter aufwendig, plane aber bei entsprechenden Mengen genug Zeit

ein. Geeignete Kräuter solo oder in Kombination sind die gängigen Küchenkräuter und die wilden Kameraden:

Brunnenkresse, Gänseblümchen, Große Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn, Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Bohnenkraut, Salbei, Bärlauch, Quendel, Basilikum, Liebstöckel, Vogelmiere, Sauerampfer, Guter Heinrich, oder Gundelrebe wären einige Beispiele.

  • Nach dem Ernten werden die Kräuter verlesen und gewaschen. 
  • Dann lass sie gut abtropfen und schneide gröbere Stücke mit einem Messer klein. 
  • Die Kräuter durch den Wolf geben oder mit dem Zauberstab zerkleinern. Wer über einen Blender verfügt püriert sie ganz fein.
  • Anschließend die Kräuter wiegen und ca. 20 % der Menge in Salz zusetzen. Das zieht Wasser, aber der hohen Salzgehalt verhindert Verderb. Meine Bärlauchpaste steht jetzt seit Anfang März im Kühlschrank und ihr geht es Ende Mai immer noch hervorragend.
Die Paste sollte sehr sparsam eingesetzt werden, bzw. die Salzzugabe bei der Verwendung berücksichtigt werden. Für hausgemachte Kräuternudeln oder Spätzle sind solche Pasten hervorragend geeignet, ebenso für Dips auf Jogurtbasis usw. 


Kräuterspätzle


500 g Mehl, 5 Eier, 1 EL Kräuterpaste, soviel Wasser als nötig,

Die Eier mit dem Salz und ca. 100 ml Wasser verschlagen. Dann das Mehl zugeben und mit dem Kochlöffel ordentlich vermischen und solange kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Er sollte zähflüssig sein- Anschließend 10 Minuten quellen lassen. Nun den Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder ein Spätzlesieb in kochendes Salzwasser drücken. Kurz aufkochen lassen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, in kaltem Wasser abschrecken, ordentlich abtropfen lassen. Etwas Butter dazugeben, so kleben sie nicht zusammen.

Mittwoch, 9. April 2014

Muttertagsgeschenk - Bastelanleitung

So, Meine Einstellung zum Muttertag tut nix zur Sache. Hier eine Anleitung für einen "Bilderrahmen", von einem Kind gebastelt. 




 

Du braucht:
1 Schuhkarton
Tapetenkleister oder Bastelkleber
wasserfeste Farben und eine alte Zeitung
Buntes Bastelpapier
Stifte, Lineal, Schere, Küchenrolle, 
2 leere WC-Papierrollen oder ähnliches
(Optional: einen Kegel aus Plastik und einen  goldnen Knopf / Perle ect.)

  • Den Schuhkarton hernehmen und davon den oberen Teil abschneiden, das noch ca. 4 cm stehen bleiben. 
  • In den Deckel des Kartons ein Sichtfenster schneiden, Formgebung sei der Fantasie überlassen. Hier wurde es quadratisch gemacht.
  • mit Tapetenkleister und Zeitungspapierbögen dem Ganzen Struktur und Halt geben. Gut trocknen lassen. Weiß streichen mit wasserfester Farbe. Trocknen lassen.
  • zwei leere Rollen vom Toilettenpapier mit Krepp zusammenkleben, dass eine Lange entsteht. 
     
  • diese mit Tapetenkleister einstreichen, mit Küchenpapier umwickeln. Das ganze mehrlagig ausführen, nicht drücken, so bleibt die Struktur des Papiers erhalten. 
  • Einen Kunststoffkegel von einer Eisverpackung als Dach rotbraun streichen, trocknen lassen. Wer keinen Plastikkegel hat, nimmt Braunes Tonpapier und bastelt sich einen Kegel.
  • Aus rotem Tonpapier drei Streifen Schneiden. Bitte die WC-Papier-Röhre dafür messen und die Länge davon ableiten. Breite der Roten streifen so wie man mag.
  • Mit einem ganz feinen schwarzen Stift "Nieten" aufpunkten. Die Streifen ankleben und mit weißer Farbe etwas anschmieren. Ruhig einen Schwamm oder so was nehmen, sparsam sein. 
  • Wolken auftupfen. Den Leuchtturm auf dem Rahmen aufkleben.
  • Aus blauem Tonpapier Wellen ausschneiden und diese mittels etwas Knüllpapier als Abstandhalter aufkleben (Hexenleitern wären eine Alternative) 

  • Möwenmotive (Ausmalvorlagen!) Türen, Fenster und Schilder auf- und ausmalen, ausschneiden, aufkleben.
  •  das Ganze dekorieren mit Watte, trockenen Pflanzenmaterial und was ihr sonst so findet. Etwas Sand auf feuchten Kleber aufgestreut kommt auch gut. 
  • Als Leuchte nimm einen alten runden Messingknopf, Oma hat so was bestimmt oder eine Papierkugel,. Diese kommt ganz oben auf das Dach.










Dienstag, 25. März 2014

Maminka Landmanns Johgurtkäse

1 l beste Vollmilch erwärmen. Wenn sich eine Haut bildet mit
500 g Naturjogurt (natürlicher Fettgehalt) dazu geben und gleichmäßig rühren, bis sich die Molke absetzt. 

Nun das Ganze in dem Topf abkühlen lassen, durch ein Käsesieb laufen lassen und dabei die Molke auffangen. Diese kann getrunken oder ins Badewasser gegeben werden. Nun zu den gut abgetropften festen Bestandteilen 
1/2 Becher Sahne geben gut verrühren und verkneten.
Salz nicht vergessen. 

Dann den Käse nach Belieben würzen: 

  • mit feingehackten Kräutern, 
  • frisch gepressten Knoblauch,
  •  Chili usw. 

Man kann den Käse in ein Model drücken, ausformen, ruhen lassen. 

Oder als großen Ball in Gewürzen, grob gemahlenen Pfeffer, oder Lauch wenden. 

In jedem Fall aber verbessert eine Nachtruhe den Geschmack des Käses. Haltbar ist er ca. eine Woche bis 10 Tage.

Samstag, 15. März 2014

Landis 5 Saatenbrot ohne Sauerteig

Brot, das macht mein  Bäcker, und der macht das gut. 

Aber wenn Zeit ist mache ich das nun selber. Teig kneten entspannt ;-) hab ich so für mich entdeckt. Und nachdem die Supraspinatus ausgeheilt ist  geht das auch wieder.


Hier mein Rezept:

  • 800 g Weizenkörner – mahlen zu Vollkornmehl
  • 100 g Roggenkörner ebenfalls mahlen zu Vollkornmehl

Die Mehle  in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen. Da hinein
  • 20 g Bierhefe aus der Brauerei (oder 1 Würfel frische Hefe)geben.
  • 300 g warmes Wasser abmessen. 
Einige Esslöffeln abnehmen, zu der Hefe in die Schüssel geben und mit etwas Mehl vermischen. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Zu dem restlichen Wasser
  • 2 EL Apfelessig geben und
  • 500 g Malzbier.  
Das Essig-Malzbier-Wasser in die Schüssel geben mit dem Hefeansatz und dem Mehl vermischen. Dabei gut 
  • 20 g (Rauch)Salz mit 
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  und 
  • 4 Pimentkörnern im Mörser pulvern, hinzufügen, erneut gehen lassen..
  • 40 g Buchweizen schroten,
  • 80 g Hafer schroten
  • 40 g Dinkel ebenfalls schroten, außerdem
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  
mit dem Ansatz in der Schüssel gut verkneten. 


  

Nun in eine Form geben, in den Backofen stellen zusammen mit einer Schüssel Wasser.  Den Backofen auf 200 Grad erwärmen, dann zurückstellen auf 175,  das Brot durchbacken. 

Klopfprobe! 

Bei mir hat das 40 min gedauert. Nach dem Backen aus der Form stürzen, mit Wasser einsprühen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.


Sonntag, 9. März 2014

Bierbrot mit Kümmel - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Honig
  • 250 ml Bier (am besten Pils)
  • 100 g Butter, geschmolzen
  • 2 TL Kümmel

Zubereitung

Mehl, Backpulver, Salz, Honig und Kümmel in einer Schüssel vermischen. Das Bier zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen. Die geschmolzene Butter gleichmäßig darüber gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 1 Stunde backen. Das Brot schmeckt am besten noch warm.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Samstag, 8. März 2014

Sauerkirschen-Quarkkuchen

Ein Mürbeteig trägt einen lecker-saftigen Quarkbelag, der mit Sauerkirschsaft etwas eingefärbt wurde.



So gehts:

Mürbeteig (ausreichend für eine 4 eckige Springform:

65 g zimmerwarme Butter mit 
50 g Vollrohrzucker, 
1 Ei, 
1/2 TL gesiebtes Backpulver und 
200 g gesiebten Dinkelmehl zu einem Teig verkneten und die Form damit auskleiden. (Form einfetten nicht vergessen)

Füllung:

500 g Quark mit 
1 Ei und
150 Gramm Rohrzucker sowie 
1 Vanillezucker verschlagen.

1 Glas Sauerkirschen in eine Durchschlag abtropfen lassen, den Saft auffangen. In einen Messbecher geben, auf 500 ml mit Rhabarbersaft (alternativ Apfelsaft) auffüllen. 

Davon einen dicken Saftpudding kochen: 

 8 Esslöffel Saft abnehmen und mit 
3 Teelöffel Speisestärke vermischen. Den restlichen Saft zum Kochen bringen und mit dem Speisestärkesaft verquirlen. Abkühlen lassen und unter den Quark ziehen. Die Kirschen hinzufügen und vorsichtig unterheben. Die Masse nun auf den Mürbeteig streichen und bei 160 Grad ca. 45 Backen.

Als die Alpenblumen noch Märchenwesen waren - Buchbesprechung

Wie bringt man Kindern die sie umgebende Natur ganz nah? Indem man Geschichten, phantastische Märchen erzählt. Ein Buch erzählt 15 solcher Märchen, schön geschrieben, spannend, es ist zauberhaft illustriert von Kerstin Ramm. Entdeckt habe ich es auf der Website des Echinomedia Verlages. Dies Buch entführt den Leser märchenhaft sanft auf eine Reise zu weisen Feen, bösen Zauberern, tapferen Rittern und holden Maiden, ganz wie es sich für ein Sagen-Märchen-Legenden-Buch gehört. Am Ende der Handlung steht der Anfang einer den Alpen ganz eigenen Pflanzenart, die nur hier wächst und sonst nirgendwo. Anschließend folgt eine genaue Beschreibung der Pflanze, bei der so manche interessante Besonderheit aufgezeigt wird. Stimmungsvolle Fotos machen das Buch so zu einem wunderbaren Vorlese- und Bestimmungsbuch für Pflanzenfreunde jeden Alters.
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Hinein schauen


Die Autorin

1934 in Ostpreußen geboren, 1944 Evakuierung nach Thüringen, dort Schulzeit, Lehre und Arbeit als Schriftsetzerin. 1955 Flucht aus der damaligen DDR nach Westdeutschland. Arbeit als Schriftsetzerin in verschiedenen Orten, später in verschiedenen Büros in Düsseldorf als Sachbearbeiterin. 1974 erster Urlaub in den Alpen, wo die Liebe zu den Alpenblumen begann. Seit Beginn Ihrer Rente lebt sie einen Großteil des Jahres in Südtirol. Dort ist sie seit 1997 auch ehrenamtlich im Arbeitskreis „Flora von Südtirol" des Naturmuseums Südtirol in Bozen tätig. 2006 veröffentlichte sie ein regionales Bergblumen-Bestimmungsbuch für den Vinschgau. Die wachsende Liebe zu den Blumen im Gebirge veranlasste sie, das märchenhafte Wesen hinter den Blumengesichtern zu erspüren. Das Ergebnis ist dieses Märchenbuch. (Quelle)


17×24 cm, 96 Seiten, 4-farbig, zahlr. Zeichnungen u. Fotos, Hardcover, Fadenheftung
ISBN 978-3-937107-17-2, 
Preis: 15,90 €

Freitag, 7. März 2014

Kartoffelkuchen - von übergeblieben Kartoffelbrei /aus dem Redmond

Kartoffelkuchen kennen alle Sachsen. Nachdem bei uns am Wochenende etwas sehr fester Kartoffelbrei – selbst gestampft versteht sich – über geblieben war, gab es Resteverwertung in Kuchenform.
  • 300 g Kartoffelbrei mit
  • 2 Eiern verschlagen, ggf ,it dem Zauberstab durchgehen, dass alles ganz zart ist.
  • 300 g Dinkelmehl hinzugeben, außerdem
  • 1 Vanillezucker,
  • 1 Pack Weinsteinbackpulver, die abgeriebene Schale von
  • 1 Zitrone,
  • 160 g weiche  Butter und
  • 150 g Rohrzucker.

Aus den genannten Zutaten einen standfesten Rührteig herstellen. Diesen in den Topf geben, ein wenig glatt streichen und das „Bake“ Programm starten. Nach Ablauf mit dem Holzstäbchen prüfen. Wenn nichts am Stäbchen haftet, den Kuchen auf ein mit Zimt und Rohrzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Vorsichtig umdrehen. Auskühlen lassen.

Anstelle des Kartoffelbrei kann man auch Pellkartoffeln bzw. gekochte Kartoffeln nehmen. Diese durch die Kartoffelpresse drücken der fein reiben. Ist der Teig zu fest etwas Milch dran gießen. 


Wer es noch etwas festlicher mag, schneidet den Kuchen in der Mitte einmal durch, streicht die untere Teigplatte mit Heidelbeerkonfitüre ein und setzt die Andere passgenau auf. Nun mit Puderzucker bestäuben. 

Mittwoch, 5. März 2014

Brötchensonne - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 200 ml Weizensauerteig
  • ca. 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl (Type 700)
  • 300 g Weizenmehl (Type 700)
  • 50 g Haferflocken
  • 2 TL Salz

Zubereitung

Am Vorabend den Weizensauerteig mit dem Wasser und 300 g Mehl verrühren und abgedeckt stehen lassen.

Am nächsten Morgen die restlichen 300 g Mehl mit den Haferflocken mischen. Zusammen mit dem Vorteig und dem Salz zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke teilen. Daraus Brötchen formen und diese auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech (z. B. Pizzablech) setzen. Nach Belieben mit Körnern, Käse oder Kräutern bestreuen.

Die Brötchen an einem warmen Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind. Dabei hilft eine feuchtwarme Umgebung, z. B. im leicht angewärmten Backofen mit einer Schüssel heißem Wasser.

Vor dem Backen die Brötchen mit Wasser einsprühen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft backen und während des Backens mehrmals mit Wasser besprühen, damit sie locker und saftig bleiben.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Dienstag, 4. März 2014

Holunderblütenbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 600 ml Milch oder Buttermilch (lauwarm)
  • 40 g frische Hefe
  • 20 g Meersalz
  • 10 g Zucker
  • Schale von 2 Zitronen (abgerieben)
  • 14 frische Holunderblüten
    oder 3 EL getrocknete Holunderblüten

Zubereitung

Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen. Zucker und Salz in der restlichen Milch bzw. Buttermilch auflösen.

Die Holunderblüten vorsichtig abzupfen und zusammen mit dem gesiebten Mehl und der Zitronenschale in eine Schüssel geben. Die Hefemischung hinzufügen und nach und nach die Milch einarbeiten. Alles zu einem elastischen Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmals kräftig etwa 8 Minuten durchkneten und in zwei gleich große Stücke teilen. Diese zu Rollen in der Länge der Backform formen.

Die Backformen einfetten, ebenso die Teigrollen von einer Seite. Die Teigrollen mit der gefetteten Seite nach oben in die Formen legen und nochmals abgedeckt etwa 2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine Schüssel mit Wasser hineinstellen. Die Brote auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten goldbraun backen.


Holunderblütenbrot eignet sich besonders gut für Sandwiches, als Beilage zu Suppen und Salaten oder einfach mit Quark oder Käse bestrichen.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)