Mittwoch, 5. März 2014

Brötchensonne - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 200 ml Weizensauerteig
  • ca. 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl (Type 700)
  • 300 g Weizenmehl (Type 700)
  • 50 g Haferflocken
  • 2 TL Salz

Zubereitung

Am Vorabend den Weizensauerteig mit dem Wasser und 300 g Mehl verrühren und abgedeckt stehen lassen.

Am nächsten Morgen die restlichen 300 g Mehl mit den Haferflocken mischen. Zusammen mit dem Vorteig und dem Salz zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke teilen. Daraus Brötchen formen und diese auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech (z. B. Pizzablech) setzen. Nach Belieben mit Körnern, Käse oder Kräutern bestreuen.

Die Brötchen an einem warmen Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind. Dabei hilft eine feuchtwarme Umgebung, z. B. im leicht angewärmten Backofen mit einer Schüssel heißem Wasser.

Vor dem Backen die Brötchen mit Wasser einsprühen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft backen und während des Backens mehrmals mit Wasser besprühen, damit sie locker und saftig bleiben.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Dienstag, 4. März 2014

Holunderblütenbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 600 ml Milch oder Buttermilch (lauwarm)
  • 40 g frische Hefe
  • 20 g Meersalz
  • 10 g Zucker
  • Schale von 2 Zitronen (abgerieben)
  • 14 frische Holunderblüten
    oder 3 EL getrocknete Holunderblüten

Zubereitung

Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen. Zucker und Salz in der restlichen Milch bzw. Buttermilch auflösen.

Die Holunderblüten vorsichtig abzupfen und zusammen mit dem gesiebten Mehl und der Zitronenschale in eine Schüssel geben. Die Hefemischung hinzufügen und nach und nach die Milch einarbeiten. Alles zu einem elastischen Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmals kräftig etwa 8 Minuten durchkneten und in zwei gleich große Stücke teilen. Diese zu Rollen in der Länge der Backform formen.

Die Backformen einfetten, ebenso die Teigrollen von einer Seite. Die Teigrollen mit der gefetteten Seite nach oben in die Formen legen und nochmals abgedeckt etwa 2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine Schüssel mit Wasser hineinstellen. Die Brote auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten goldbraun backen.


Holunderblütenbrot eignet sich besonders gut für Sandwiches, als Beilage zu Suppen und Salaten oder einfach mit Quark oder Käse bestrichen.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Freitag, 28. Februar 2014

Sprachausgabe - Vorlesefunktion unter Win 7 Deutsch.

Leider fehlt auf Win 7 die Vorlesefunktion in deutscher Sprache, die man aber über einige Umwege nach installieren kann. „Steffi“ wäre so ein  Umweg, oder Yannik. Diese könnte man hier Steffi downloaden und installieren. Allerdings ist das Zuhören etwas mühselig mit der Zeit. Daher habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die nicht so blechern klingen. CereProc z. B. biete gut klingende Stimmen an. 


Neben Gudrun Hörprobe und Alex Hörprobe als deutsche stimmen gibt es noch „Leopold“, der mir am besten gefiel, er hat einen österreichischen Klang Hörprobe Leo. Ich wollte mir meine Rezepte vorlesen lassen, natürlich mit den entsprechenden Maßeinheiten. Hier hatte Leo dann ein kleines Problem, was aber dank des wirklich hervorragenden Supportes schnell gelöst werden konnte. 

Man erstellt sich eine Textdatei mit dem Namen „user_abbreviations.txt“. Diese wird im Programm-Verzeichnis abgelegt. Pfad: c:\Program Files (x86)\CereProc\CereVoice Leopold 3.1.0\ Möchte man nun z.B. die Maßeinheiten korrekt ausgesprochen haben so schreibt man sie in diese Datei. Zwischen dem geschriebenen Wort und der Aussprache steht die Ziffer Null als Zahl: Also:

EL 0 Esslöffel
ml 0 Milliliter
l 0 Liter

Dann hat man ja immer mal den Bindestrich stehen, dieser wird als Minus gesprochen. Möchte man das nicht sonder z. B. „2 bis 3“ ausgesprochen hören, schreibt man in die txt. Datei  "- 0 bis" (ohne Ausrufezeichen natürlich) und schon wird der Bindestrich als „bis“ gesprochen.


***

Ivona hätte noch den Natural Free Reader, mit dem man die kostenfreie Steffi einfach nutzen kann, auch auf der 64 Bit-Version. Für Word gibt es ein Addon, da kann man den geschriebenen Text auch gleich vorlesen lassen.







Dienstag, 18. Februar 2014

Dinkelbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle



Zutaten

125 Gramm Sonnenblumenkerne
300 Gramm Dinkelmehl
1 Teel. Zucker
1 Pack. Trockenhefe
250 Gramm Quark (20%)
300 Gramm Dinkelschrot
2 Teel. Salz
 
Zubereitung

Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne langsam anrösten, bis sie goldbraun sind. Mehl, Zucker und Hefe vermischen. Den Quark mit 500 ml lauwarmem Wasser verrühren, zum Mehl geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Dinkelschrot, 100 g geröstete Sonnenblumenkerne und Salz unterkneten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in eine gerettete Kastenform (30 cm Länge) füllen und mit den restlichen Sonnenblumenkernen bestreuen. Die Form auf dem Gitter in den Backofen einschieben und backen. Beigaben: Kräuterquark, gemischter Salat, Butter

Backzeit: ca. 50 min

(Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle: Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel, M. Flaig)

Freitag, 14. Februar 2014

Giftcocktail Körperpflege - Unbedingt lesen!

Das Bestreben den Körper mit Haut und Haar möglichst lange dem gerade angesagten
Schönheitsideal anzupassen und den erreichten Zustand zu erhalten zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kulturen und Epochen. Er treibt gar wunderliche Auswüchse. Ein sehr bekanntes Beispiel sind die Lotusfüsschen der Chinesinnen, über die die Europäer erstaunt den Kopf schüttelten. Ebenso dürften sich die Damen Arabiens in ihren den Körper umschmeichelnden Gewändern mit Sicherheit über die Sinnhaftigkeit des Korsetts Gedanken gemacht haben. Wenn man sich etwas mit der Geschichte der „Kosmetik“ befasst, liest man staunend von z. B. Bleiweiß in alten Büchern, bedauert die armen Geschöpfe, die um der Mode willen Schönheit und Gesundheit opferten, vor der Zeit alterten, blind wurden, ja sogar wegen diverser Mittelchen gestorben sind. Das war einmal möchte man meinen, wir leben ja in aufgeklärten Zeiten, weit gefehlt. Schönheit ist ein Produkt mit Vermarktungsstrategie geworden, es hat neue Berufe hervorgebracht und Arbeitsplätze geschaffen, global versteht sich. Längst sind bekannte Hersteller große Konzerne, die in erster Linie eins sind: gewinnorientierte Unternehmen, denen es gänzlich egal zu sein scheint, das ihre Produkte ganz und gar nicht den Aussagen gerecht werden, mit denen sie die aufwendig designeten Packungen schmücken. Eine ganze Armada von Spezialisten tüftelt die wirksamsten Psychofinten aus um den nichts ahnenden „Verbraucher“ hinters Licht zu führen, ihm etwas vorzugaukeln. 


Dass es schlimm ist, wusste ich. Aber so! in diesen Ausmaßen, das übertrifft alles. Was Marion Schimmelpfennig da so mutig recherchiert und publiziert hat wächst mit jeder Seite des Buches zu einem monströsen Irrsinn an. Alles ist alles gründlich belegbar. Man vergiftet uns täglich, stündlich, in jeder Minute, nur um die äußere Hülle angeblich jung, vital, schön und gesund zu erhalten. Nicht einmal vor den Kleinsten macht der Pflegewahn Halt. Da redet man davon, die empfindliche Haut schützen zu wollen, präsentiert Produkt auf Produkt mit zweifelhaftester Zusammensetzung, immer schön an das Gewissen der Eltern appellierend. Die getäuschten Eltern, die ja alles richtig machen wollen, glauben den Versprechungen. Als ob Mutter Natur in ihrer Trickkiste nichts hätte, den Unbilden der Witterung zu trotzen, wird aggressivste Chemie zusammen gepanscht, obwohl man von der Toxizität, karziogene oder allergieauslösenden Wirkung weiß. Täglich wird Haar, Haut und Nagel zugeschmiert, angemalt, gefärbt, gebleicht, gepudert, mattiert, gesprayt, desodoriert und weiß der Teufel was sonst noch, nur um eins zu bedienen: das Bankkonto der Hersteller, die sich nicht darum scheren, ob der arme Verbraucher irgendetwas in seinem Körper anreichert und dieser sich dann mit Krankheit und Siechtum revanchiert

Das Schlimme ist, ich glaube nicht, dass es möglich ist, die Mehrzahl der Verbraucher zum Umdenken anzuregen, weil es ihnen schlicht und ergreifend egal ist. Ich hatte in den letzten Wochen wirklich viele Gespräche, schon wenn man im Discounter steht und die Zusammensetzung studiert wird man angesprochen. „Das ist mir egal, ich möchte gut riechen und schön aussehen“ war die Antwort. Oder: „Naund, ich mach es ja abends wieder ab“. Oder: „Das ist eben so“. Der wirklich mit Abstand saudämlichste Satz den ich in diesem Zusammenhang gehört habe war: „Die Chemie macht die Biologie erst nutzbar.“ Da ist wirklich alle Zeit und Mühe vertan. Wenn schon nicht diese Menschen die Verantwortung für sich selbst und ihr Tun übernehmen wollen, warum sollten es denn bitteschön die Fabrikanten tun? Wo kein Kläger, da kein Beklagter, sagt das Sprichwort. Und wie Einstein schon sagte: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Neben der Dummheit dürfte die Profitgier aber noch viel unendlicher sein als eben jene, dazu gesellen sich Naivität, Unvorsichtigkeit und Urvertrauen auf der anderen Seite. Wenn man dann noch das Glück hat und kann etwas weiter ausholen, nennt Beispiele, ja dann werden Bauklötzer gestaunt. Nur diese dann auch noch zusammenzusetzen und endlich aufzuwachen - Himmel hilf. Das kann es doch wirklich nicht geben, dass man den Mensch nicht vor solchen Elementen schützen kann. Wo bleibt denn bitte die Politik? Das wäre doch mal ein neues Thema, dass sich die Grünen ganz groß auf ihre Fahne schreiben können: Verbraucherschutz, der tatsächlich einer ist. Oh, ich fühl es in mir kochen und brodeln, stocksauer bin ich und gleichzeitig froh, meinem Instinkt vertraut zu haben. Ich frag mich, was das für Leute sind, ob die niemals Grenzen kennen lernen durften. Es gab ja in der Vergangenheit Puplikationen zu diesem Thema, man sollte doch meinen, es habe sich etwas getan. Von wegen. Und wenn ich auch nur einen Teil des Buches Glauben schenken will, meinetwegen auch nur einem Viertel, so ist das immer noch schlimm genug, dass was man zu wissen glaubte aus den Angeln zu heben und mit den ganzen bunten Plastikpackungen in die Mülltonne zu werfen. Dr. Rüdiger Dahlke, Arzt, Psychotherapeut und Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher, hat ein umfangreiches Vorwort geschrieben, das verdeutlicht nochmals die Wichtigkeit des Buches. Ich denke nicht, dass er sich dazu hinreißen lassen würde, wenn es nicht wirklich so wäre wie geschrieben. Sehr gut ist auch die Übersichtstabelle die ganze 30 Seiten umfasst und damit das Nachschlagen leicht macht.

Jeder der mehr ist als ein „Verbraucher“, jeder der sich Gedanken um die Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit macht, der kommt um diese eindrucksvoll beschriebenen schrecklichen Wahrheiten nicht herum. Wir alle haben es selbst in der Hand, wir sind viele, wir haben gemeinsam die Macht, etwas zu ändern! Zeigen wir den Herstellern, das wir das nicht wollen, lassen das Zeug da wo es steht, dann können die sich ja damit krank und womöglich zu Tode pflegen. Ich möcht´ wetten, die lassen an ihre Haut nur Wasser ... und sonst nix.  Danke für das Buch!

Ein Stück Seife selber zu "sieden" oder sich ein Cremchen zu rühren, ist wirklich nicht schwer. Fast alles was du dazu brauchst gibt es deiner Küche. 

Sonntag, 9. Februar 2014

Mehrkornbrot mit Backferment - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 100 g Gerstenkörner
  • 100 g Weizenkörner
  • 100 g Haferkörner
  • 100 g Roggenkörner
  • 100 g Hirsekörner
  • 1 l Wasser
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Backferment
  • 2 TL Salz
  • 50 g Sesam
  • 50 g Leinsamen
  • 5 TL Öl
  • ca. 500 ml warmes Wasser

Zubereitung

Alle Körner gründlich unter warmem Wasser waschen und gegebenenfalls auslesen. Anschließend mit 1 Liter Wasser auf kleiner Stufe etwa 20 Minuten kochen. Falls noch Wasser übrig ist, abgießen und die Körner vollständig abkühlen lassen.

Die abgekühlten Körner mit dem Mehl, dem Backferment und dem Salz vermischen. Sesam, Leinsamen und das Öl hinzufügen und mit dem warmen Wasser zu einem feuchten, gut formbaren Teig verkneten.

Den Teig etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen, mit Alufolie abdecken und zunächst 40 Minuten backen.

Anschließend die Temperatur auf 220 °C erhöhen und weitere 40 Minuten backen. Danach die Folie entfernen und das Brot nochmals etwa 30 Minuten backen, bis es eine schöne Kruste hat.

Das Brot aus der Form nehmen und unter einem Tuch vollständig auskühlen lassen. Erst im kalten Zustand anschneiden.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Freitag, 7. Februar 2014

Käsefladenbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 20 g frische Hefe
  • 2 EL warmes Wasser
  • 350 g Weizenmehl
  • 200 g Tilsiter
  • 2 Eier, verquirlt
  • Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • etwas Mehl zum Arbeiten

Zubereitung

Die Hefe im warmen Wasser auflösen und mit etwa einem Drittel des Mehls zu einem festen Vorteig verkneten. Diesen kreuzweise einschneiden, abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.

Inzwischen die Hälfte des Käses reiben, den Rest in kleine Würfel schneiden und beides mit den verquirlten Eiern vermischen.

Das restliche Mehl mit etwas Salz, 1 EL Öl und etwa 4 EL Wasser verrühren. Den aufgegangenen Vorteig und die Käse-Ei-Mischung hinzufügen und alles auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen und nochmals abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Anschließend den Teig in eine leicht geölte, flache Form geben und flach andrücken. Die Oberfläche dünn mit dem restlichen Öl bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C etwa 30–40 Minuten backen, bis das Fladenbrot goldbraun ist. Heiß in Stücke geschnitten servieren.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Dienstag, 4. Februar 2014

Knoblauchbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle


Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe)
  • 1 TL Salz
  • 500 ml kalte (!) Milch
  • 100–150 g Butter
  • 1 Ei
  • 3 TL Salatkräuter
  • 11–15 Knoblauchzehen, fein gehackt
    oder 2–3 EL Knoblauchgranulat, in etwas Wasser aufgeweicht

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmals kräftig durchkneten und in eine gefettete Backform geben. Wieder abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Brot auf der unteren Schiene etwa 35–45 Minuten backen, bis es goldbraun ist.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)





Samstag, 1. Februar 2014

Ein Püppchen fürs Püppchen

Kinderaugen, groß und rund, noch runder wenn es ein neues Püppchen geben soll. Aber nun kam der Knaller, genäht bitte, selbst genäht und nicht gekauft. Ohman, :-)  raus gekommen ist dieses Exemplar, gerade mal 15 cm. groß. So schnell nähe ich bestimmt keins mehr.


Samstag, 25. Januar 2014

Hanf heilt: Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin

Ich habe mich nie mit Hanf befasst, klar ist ja auch verboten. Was bin ich unwissend und voreingenommen gewesen, weiß ich doch nichts wächst ohne Grund. Das Einzige was ich kannte war das Volkslied von der Flachsernte, die Geschichte des Flachsanbaus und der Niedergang. Dabei ist Hanf eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit,  eine kraftvolle Heilpflanze, die unendlich viel Leid und Schmerz lindern kann, wie Herr Bruining eindrucksvoll ausführt. Das hinter dem angeblich wohlmeinenden Verbot eine geradezu bösartige Kampange steckt, hätte ich nie erwartet. Aber wie immer ist es auf den ersten Blick niemals so wie es scheint. Wenn nun die Nutzung dieser Pflanze helfen kann, Krankheiten zu lindern, zu heilen, dann muss eine Freigabe unter Aufsicht eines Mediziners, Heilpraktikers ect. erfolgen. Ich sehe nicht ein, warum man Menschen leiden lassen soll. Das ist ja wie im Mittelalter: man kennt ein Mittel und darf es nicht anwenden. Und wieder geht’s nur um Macht und Geld, darum die Massen klein und unwissend zu halten. Gut, dass es dieses Buch gibt, es leistet wichtige Aufklärungsarbeit, das ist keine Fantasterei, es wirkt offensichtlich. Das was uns gesund macht, wächst vor der Haustür, wenn man es nur lässt und nutzt.  Menschlich ist es den Durstigen zu trinken und Hungernden zu essen zu geben und Heilmittel den Kranken zu bringen. 

Hanf heilt: Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin
Wernard Bruining (Autor), Steffan Webel (Übersetzer)
250 Seiten
Verlag: Mobiwell; Auflage / 2013
ISBN-13: 978-3981409888

Freitag, 24. Januar 2014

Böhmische Küche: Über 200 Rezepte!

Die Böhmischen Genüsse lernt man irgendwann kennen und bestimmt auch schätzen. Dabei waren die Köchinnen aus dem Böhmischen  um die Jahrhundertwende begehrt, ihre Kochkunst weit über die Grenzen der österreichischen Monarchie gerühmt. Geradezu Mode wurde es, eine Böhmerin zum Kochen angestellt zu haben und das war nicht gerade billig. Herzhaft kochten sie, mit Kreativität, fein und sättigend, dabei beeinflussten sich die österreichische, deutsche und böhmische Küche gegenseitig.  Die Rezepte hatten die Frauen im Kopf, die legendäre M. D. Rettigova  schrieb das erste Buch, dass schnell bekannt wurde und zum Klassiker avancierte. Wer auf der Suche ist nach kräftiger Hausmannskost, mit einem Schuss Raffinesse abgeschmeckt, der ist in Böhmen genau richtig und mit diesem Buch gut beraten. Die Rezepte sind einfach nach zu kochen, Schritt für Schritt erklärt. Sehr schön auch der geschichtliche Abriss, die das Buch zu einem Lesekochbuch machen, interessant und aufschlussreich.  Backobsttorte, Buchteln, Kolatschen, Milchsuppe, Graupensuppe, Hase in Rahmsauce, Knödel in allen Variationen, Knoblauchsuppe, Rouladen oder mährischer  Gulasch, , Manche Gerichte vergisst man nie, genau die, die man als Kind immerzu gegessen hat. Wohlbekannte Düfte erschnüffelt das Näschen, wenn man in Böhmen gastiert, der Heimat meiner Großmama.  Heimisch fühlt man sich gut aufgehoben, satt und rund das Bäuchlein nach einem herzhaften Male. Nach dem Buch gelingt das auch selbstgekocht in der eigenen Küche.

Böhmische Küche: Über 200 Rezepte! - StockerVerlag
Gerd Wolfgang Sievers und Sassi Z. Horinek 
175 Seiten
Stocker Verlag; Auflage: 1., Auflage (21. Oktober 2013)
ISBN-13: 978-3702014230

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Die Autoren:
Gerd Wolfgang Sievers, gelernter Koch und studierter Publizist, hat im Leopold Stocker Verlag bereits vielbeachtete Kochbücher veröffentlicht (z. B. Schnelle Küche für Genießer, Ausseerland-Kochbuch, Apfelland-Kochbuch, Fleisch einkochen, Kaiserliche Küche). Sein „Genussland Österreich“ wurde mit dem World Cookbook Award als „weltbestes Kochbuch“ ausgezeichnet. G. W. Sievers arbeitet in Wien, im Burgenland und in Italien (Friaul). 

Sassi Z. Horinek, geb. in Mähren (CZ) absolvierte die Hotelfachschule und lebt seit fast 20 Jahren in Kittsee. Sie hat eine Cateringfirma und verwöhnt ihre Gäste mit ihrer „innovativen Monarchieküche“. Fernsehköchin im slowakischen Fernsehen, entwickelt Rezepte für diverse slowakische Zeitschriften, Jurorin bei diversen Foodfestivals.
(Quelle:http://www.stocker-verlag.com/)

Donnerstag, 23. Januar 2014

Eiersalat aufs Brot

Eine Sache erinnert mich immer an zu Hause. Wenn da unverhofft Besuch kam, dann gab es Eiersalat zum Abendbrot. Das wurde aufs Brot geschmiert und war saulecker.

Nimm 4 Eier, koch sie schön hart. Die Schale entfernen und mit dem Eierschneider in Würfeln zerschneiden. Nun Salz und Pfeffer dazugeben. Mit etwas Milch und Johgurt verrühren und zu den Eiern geben. Aber nur soviel Flüssigkeit zugeben, dass die Masse nicht vom Butterbrot läuft. Fertig.