Sonntag, 30. Mai 2021

Maiwipferl-Kräutersirup

Mutter Natur beschenkt uns immer reichlich, besonderes im Frühjahr. Zeit für mich einen Maiwipferlsirup
herzustellen, den ich natürlich – wie immer – frei Schnauze angesetzt habe. Ziel war etwas für die angekratzte Lunge meines Bruders zu kreiren, in der Hoffnung das es ihm gut täte.

So geht´s:

2 Handvoll Fichtenspitzen (von der Seite und nicht länger als 2 cm) werden zusammen mit
1 Handvoll Huflattichblätter und Blüten, (frisch)
1 Handvoll getrockneter Kamillenblüten und ebenso viel
Spitzwegerichkraut, frisch
Melissenkraut, getrocknet,
Pfefferminzkraut, getrocknet
2 Esslöffel Fenchelsamen – die vorher etwas angequetscht werden können,
1/2 Handvoll Wiesensalbei, frisch1/2 Handvoll Heublumen vermischen und in so viel heißes Wasser geben, dass die Kräuter knapp bedeckt sind. Ggf. muss man ein wenig Wasser nachgießen, denn die trockenen Kräuter saugen das Wasser auf

2 Tage stehen lassen, Wasserstand kontrollieren, immer mal wieder am Gefäß rütteln. Anschließend seihen, den Kräuterrückstand gut ausdrücken, ich hab es mit der Tinkturenpresse ausgedrückt. Die so gewonnene Flüssigkeit habe wird zu einem Sirup eingekocht. Fertig ist ein wirklich leckere Kräutersirup. Davon gebe ich ein ganz klein bisschen in ein Glas eiskaltes Wasser oder später im Jahr in der Erkältungszeit in heißes Wasser.


Generation Maske - Buchbesprechung

Machen Sie sich Sorgen um ihre / unsere Kinder? Ist das Ergebnis Ihrer Überlegungen auf sie hinsichtlich
der Auswirkungen des Pandemiegeschehens verstörend? Wenn Sie sich Ihren Befürchtungen stellen und einen anderen Blickwinkel wagen möchten, der das ganze Drama aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen sieht, dann sei Ihnen Prof. Stefan Hockertz Buch anempfohlen. Als Pharmakologe, Toxikologe und Immunologe ist er befähigt die sozialen und gesundheitlichen Wechselwirkungen sachlich in Relation zu setzen.

Es ist erschreckend: was er beschreibt sehe ich in Teilen in meinem Umfeld. Schau so oft in leere, traurige, fragende Augen, auch bei meinen Eigenen sehe ich hin und wieder diesen Blick, immer die Frage: Wann wird’s mal endlich wieder richtig Leben? Stumpfe Augen, da wo früher lebendiges Funkeln und Neugier war. Resignation weicht Entdeckungslust, Lebensfreude Melancholie.

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die den Ausführungen von Dr. Hockertz Recht geben, die gerade angesagte Maxime ad absurdum führen. Doch die Kinder leiden weiter, mehr oder weniger laut, je nach Naturell und Veranlagung, sie haben keine Lobby. Es vermehren sich Entwicklungs- und Angststörungen, Verhaltensausfälligkeiten – das kann man doch nicht wirklich wollen?! Der Vergleich mit Kriegskindern hinkt, hier handelt es sich um eine unsichtbare Bedrohung, die, wie wir nach einem Jahr gesehen haben, in Gänze gottlob doch nicht ganze Landstriche ausgerottet hat. Doch von Anfang an wurde von den furchtbarsten Szenarien hysterisiert – frage sich jeder selber warum. Selbstverständlich trug man die ersten auferlegten Maßnahmen geduldig mit, man wusste ja nicht was kommt. Man arrangierte sich, hoffte, das ganze Übel wäre bald vorbei.

Doch nach einem Jahr darf man konstatieren, dass Kinder unter dieser Irrlichterei, mit Ausgrenzung, Isolation, Angst und Druck traktiert, nur schwer zu den Charakteren heranreifen können, deren Anlagen sie in sich tragen. Sie werden in einer Art und Weise stigmatisiert, die einer angeblich so hochentwickelten Gesellschaft wie der Unseren unwürdig ist. Wir sind weder in der Lage unseren Kindern Sicherheit zu bieten, noch sie zu schützen. Als Staat nicht und als Eltern nicht. Möge der Himmel Kinderseelen vor Angst und Irrsinn und uns alle vor bewusst panischen Schlagzeilen und Möchtegern-Expertenrunden schützen. Bitte: Reden wir miteinander, alle. Kehren wir zurück zu einem sachlichen, fundierten Dialog, unserer Kinder und um unseres Seelenfriedens wegen. Möge das Buch helfen aufzurütteln, Zusammenhänge zu erkennen, möge es helfen zu einer Stärke zu finden, die unsere Schutzbefohlenen so dringend an uns benötigen. Möge es helfen neue Wege zu beschreiten, die den Bedürfnissen der nachwachsenden Generation Rechnung tragen. Mögen es helfen, das was zu tun ist zu tun und es sei getan nicht um der 30 Silberlinge wegen.

Generation Maske: Corona: Angst und Herausforderung

Autor Stefan Hockertz,
ISBN 9783864458194

Sonntag, 23. Mai 2021

Auf zum Iselerblick – Oberallgäu

Iselerblick – Oberallgäu Der Iseler steht auf der sogenannten Flyschzone der Allgäuer Alpen. Das ist kein fester, massiver Kalk wie bei vielen anderen Gipfeln, sondern ein wechselhaft geschichtetes Material aus Sandstein, Mergel und Ton. Genau das merkt man beim Gehen: Der Boden ist weicher, trittanfälliger, und die Hänge sind anfälliger für Rutschungen. Deshalb sieht der Iseler auch anders aus als die schroffen Kalkberge – runder, aber nicht harmloser.

Der Grat, über den man sich bewegt, ist stellenweise schmal und brüchig. Das hat nichts mit Dramatik zu tun, sondern mit Geologie. Hier arbeitet der Berg. Still, aber dauerhaft. Der sogenannte „Iselerblick“ ist kein fest definierter Aussichtspunkt, sondern ergibt sich aus dieser Lage heraus: ein Übergang zwischen zwei Landschaftsräumen. Nach Süden hin öffnet sich der Blick in die stärker zerfurchten Tiroler Strukturen, nach Norden liegen die weicheren, stärker genutzten Allgäuer Flächen. Man sieht hier also nicht nur weit – man sieht einen Wechsel im Gebirge selbst.

Historisch war das Gebiet rund um Oberjoch ein wichtiger Übergang. Nicht nur für Wanderer, sondern für Händler, Schmuggler und Viehtrieb. Alte Steige, heute kaum noch beachtet, ziehen sich durch das Gelände. Wer genau hinschaut, erkennt Linien im Hang, die nicht zufällig entstanden sind.
Und noch etwas: In diesen Höhenlagen treffen unterschiedliche Vegetationszonen aufeinander. Alpenrosen, Gräser, niedrige Sträucher – alles wirkt unscheinbar, ist aber hoch spezialisiert. Der Boden darunter ist oft dünn, nährstoffarm, und trotzdem erstaunlich lebendig.
Der Iseler ist kein spektakulärer Berg im klassischen Sinne. Aber er zeigt sehr klar, wie Landschaft funktioniert: nicht als Postkarte, sondern als Zusammenspiel aus Untergrund, Nutzung und Zeit.

Samstag, 8. Mai 2021

Haferflocken-Gemüseauflauf mit Kräutersauce

  •  120g frisch gepresste Haferflocken,
  • 6 Esslöffel heißes Wasser,
  • 200g fein geriebene Möhre,
  • 2 Eigelb,
  • 2 Eischnee,
  • 50g Butter,
  • Salz, frische, gehackte Petersilie,
  • eine kleine Zwiebel.

Die Haferflocken werden im heißen Wasser 10 Minuten eingeweicht, dann in die schaumig gerührte Butter gegeben, Eigelb, Salz, Petersilie, fein gehackte Zwiebel und die Möhren dazu, alles gut verrühren, zuletzt den Eischnee unterziehen.

Die Masse in eine gebutterte und mit Haferflocken ausgestreut Auflaufform geben und eine halbe Stunde bei Mittelhitze backen.

Für die Kräutersoße:

In 40 g Butter eine kleine, fein gehackte Zwiebel anbraten,
40 g Hafermehl hinzufügen und eine helle Einbrenne herstellen.
In 1/4 Liter Sahne ein Sträußchen Gartenkräuter (Brennnessel, Giersch, Wiesenschaumkraut, Löwenzahn, Gänseblümchen, Schnittlauch..) fein wiegen und zu der Sahne geben.
Ein 1/4 Liter Gemüsebrühe oder Wasser unter die Einbrenne ziehen, gut verquirlen, dann die Sahne mit den Kräutern hinzufügen, einmal aufwallen lassen.
Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 8. April 2021

Pandemie: Gefährdet eine Seuche die Welt? - Buchbesprechung

Ich finde den Titel unglücklich gewählt, denn er erzeugt eine falsche Erwartungshaltung, die viele
davon abhalten könnte, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen. Dabei ist es perfekt geeignet für alle, die sich noch nie damit beschäftigt haben, was Gesundheit eigentlich ist und wie ihre Abwesenheit mit Medikamenten und Ernährung in Zusammenhang steht.

Obwohl das Buch also von weit mehr handelt, ist die aktuelle Lage natürlich der Aufhänger. Beschrieben werden die den Menschen begleitenden Seuchen und der Weg zum gefeierten Allheilmittel, der Impfe. Anschließend geht es um Biowaffen, die beileibe keine moderne Erfindung sind, gefolgt von einem Gedankenspiel, ob das Covid-19-Virus nicht aus einem Labor entschlüpft sein könnte.

Dann aber, und zwar schon ab Seite 52, geht es um übergreifende Dinge, nämlich die faszinierende Welt der Mikroorganismen und ihr Zusammenleben mit uns. Sie sind lebenswichtig für viele Abläufe auf dem wunderschönen blauen Planeten. Vieles ist noch verborgen, nicht entschlüsselt – doch sicher ist, dass sie uns hinsichtlich ihrer Überlebensstrategien weit überlegen sind. Eindrucksvoll wird aufgezeigt, dass sehr wohl verbesserte Hygiene, nicht aber eine hemmungslose Desinfizierung unserer Umwelt zu unserer Gesundung beitragen kann und wird. Es ist der Auftakt zur Passage, in der es ums Eingemachte zum Thema Impfen geht. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass der Arzt Edward Jenner die Pockenimpfung an seinem eigenen sechs Monate alten Säugling ausprobiert hat und dieser dann schwerst geistig behindert war. Diese und viele andere Dinge werden einfach verschwiegen, man erfährt sie auch nicht an der Schule. Somit fehlt ein wichtiger Teil der Wahrheit, der hier auf den folgenden Seiten zusammengefasst nachgelesen werden kann. Ungeheuer wichtig und hochaktuell: Sie erfahren, wie der mRNA-Impfstoff funktioniert … Ganz ehrlich: Mich gruselt es da.

Der Großteil des Buchs handelt aber nicht vom leidlichen, die Medien beherrschenden Thema. Es geht um eine Erfindung der Natur, die mich jedes Mal ehrfürchtig staunen lässt, wenn ich über sie lese: das Immunsystem. Wie es funktioniert, uns gesund erhält und wie es unterstützt werden kann, davon handeln die restlichen 200 Seiten. Kompakt und mit Quellen belegt findet sich hier alles Wichtige, um sich selbst zu helfen. Das geht bei gesunder Ernährung los: Was ist in Soja, Milch und Milchprodukten drin? Warum ist moderner Weizen nicht sonderlich gesund? Was veranstaltet Gluten im Darm? Was bewirkt zu viel bzw. der falsche Zucker? Was richten Zusatzstoffe wie beispielsweise Glutamat und Nitritpökelsalz an? Was ist Übersäuerung und Verschlackung, welchen Einfluss haben Stress, Erschöpfung und dauernde Sorgen auf das Immunsystem? Was hat das alles mit der Magensäure, einem krankhaften Darm, Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten zu tun?

Erfreulicherweise fußen die aufgezeigten Lösungsansätze auf dem Prinzip der Ganzheitlichkeit. Damit führt es den Leser, will er die Ratschläge beherzigen und umsetzen, zurück in die Anbindung an die Erde, zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst und damit auch ein gutes Stück zur eigenen Gesundheit.

Im Grunde ist das Buch also ein kompaktes Einsteigerbuch, das man jedem Menschen offerieren kann, der willens ist, bei der Problemlösung die Perspektive zu wechseln.

Brigitte Hamann

Kopp Verlag

330 Seiten

ISBN: 978-3-864457-85-2

€ 19,99

Kokostherapie für Haustiere - Buchbesprechung

Zugegeben, ich hätte mir nie Gedanken darüber gemacht, was in der Tiermedizin so veranstaltet wird,
wenn wir nicht selbst eine schottische Faltohrkatze im Alter von neun Monaten übernommen hätten. Als dann die ersten Termine beim Tierarzt fällig waren, fing ich an, den Status quo zu hinterfragen, und machte mich auf die Suche nach Alternativen. Dass dieses Buch mich fand, möchte ich als glücklichen Zufall bezeichnen – wer schaut schon in Richtung Kokosöl?

Bruce Fives Ratgeber enthält zahlreiche Erfahrungsberichte von Haustierhaltern, die erfolgreich Kokosfett bei diversen Leiden ihrer Lieblinge angewendet haben. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Parasiten wie Flöhe und Würmer, ja selbst Zecken einen großen Bogen um Kokosöl zu machen scheinen. Auch den positiven Effekt auf Zähne und Zahnfleisch – und damit auf Mundgeruch – konnten viele Anwender beobachten. Wenn Sie einmal selbst eine Weile die eigenen Zähne oder die Ihres Haustieres (sofern es sich das gefallen lässt) mit Kokosöl putzen, dann werden Sie feststellen, dass hier eine signifikante Besserung bei etwaigen Problemen eintritt. Weißer, fester, gesünder. Berichtet wird außerdem, dass Wunden schneller abheilen, das Fell glänzender und weicher wird und selbst bei Demenz und alters­bedingten Erkrankungen gewisse Fortschritte erzielt wurden.

Eigentlich hätte ich darauf vorbereitet sein müssen, dass es in der Tiermedizin und in der Tierernährung nicht viel anders sein kann als bei uns. Studien über die Schädlichkeit gewisser Zusatzstoffe und Rezepturen gibt es zuhauf, dennoch ist es bis heute eine Odyssee, das richtige Futter zu finden. Auch hier gibt das Buch Hilfestellung: Es beschäftigt sich ausführlich mit der Frage, warum unsere Haustiere überhaupt krank werden und wie ihnen mit entsprechender Ernährung zu helfen bzw. dem ganzen Geschehen vorzubeugen ist.

Hätte man das alles vorher gewusst, dann hätten die zwei Boxer meiner Freundin sicherlich nicht eingeschläfert werden müssen: Sie hatten schwere Allergien – egal was sie probiert hat, es wollte und wollte nicht besser werden. Am Ende hing ihnen das Fell in Fetzen herunter und es blieb nur die erlösende Spritze. Dass mit der Tiermedizin, mit Tiernahrung und allerhand Popanz Unsummen von Geld verdient werden, dürfte klar sein. Hier ist es wie überall: Das Wohl der Kreatur steht nicht über dem Wohl des Geldbeutels gewisser Leute.

Unserer Mydhi jedenfalls geht es blendend. An manchen Tagen hatte sie eine gewisse Bewegungsunlust und man hatte den Eindruck, dass ihr die Knochen wehtun. Das mag stimmen, titulieren diverse Blogs im Internet diese Rasse doch als Qualzucht. Die geknickten Öhrchen, mit denen sie übrigens sehr gut hört, sind jedenfalls nicht die einzigen Körperteile, in denen unzureichend Knorpel vorhanden sein sollen. Um diesen Mangel auszugleichen, haben wir bei der Auswahl des Futters darauf geachtet, nur hochwertige Nahrung ohne Zucker und Getreide zu kaufen. Doch da sie jegliche andere Gabe von knorpelstärkenden Substanzen verweigert, waren wir etwas hilflos. Also starteten wir nach der Lektüre des Buches einen Versuch. Jetzt bekommt sie seit acht Wochen regelmäßig Kokosfett. Manchmal nimmt sie es, manchmal nicht – insgesamt ist sie aber wesentlich agiler und sprungfreudiger geworden.

Die Kosten für das Mittel halten sich in Grenzen, es schadet nichts – wenn Sie also Ihrem Tier helfen möchten, gesünder oder gar gesund zu werden, sollten Sie es unbedingt ausprobieren.

Bruce Fife
Kopp Verlag

336 Seiten
ISBN: 978-3-864457-97-5
€ 14,99

Donnerstag, 11. März 2021

Ist es nicht bald genug?

Unaufhörlich verrinnt die Zeit, entwickeln sich Kinder unter der hoffentlich liebevollen Betreuung ihrer Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft, zur scharfsinnigen und wachsamen Hinterfragern, zu Gestaltern einer neuen, einer besseren Gesamtheit. Denn schließlich muss ja alles besser werden, humaner, gerechter; und das völlig frei und ohne Zwang, ohne Dogmen, ohne Stigmatisierung. Damit sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Damit sich Kinder gesund an Leib und Seele entwickeln, sind einige Grundvoraussetzungen vonnöten, die zu erfüllen einige in der Hand des Staates liegen. Der Staat sorgt per Gesetzgebung dafür das Frieden und Sicherheit für seine Bevölkerung gegeben sind. Denn unter diesen Voraussetzungen kann die kleinste Keimzelle der Gesellschaft Früchte tragen. Im Falle einer Bedrohung muss die Politik reagieren und sich Gegenmaßnahmen überlegen, um das bis dato funktionierende Konstrukt weiterhin aufrechtzuerhalten, bedeutet stete Wiederholung ja auch Sicherheit für die Bevölkerung.

Wie sich die Früchte entwickeln liegt an der Pflege. Werden sie mit Liebe, Geduld, und Bildung begossen, einhergehend mit der Möglichkeit der Entfaltung, der freien Meinungsäußerung und des natürlichen Kontaktes zu Altersgenossen, des freien Spielens in der Natur sodass der Prozess des Wachsens, Werdens und Lernens nicht unterbrochen wird, so ist davon auszugehen, dass sie sich gesund und munter einige Jahre später (selbst als Eltern) präsentieren.

Immer wieder - und das ist die Natur des menschlichen Lebens selbst - flammen Konflikte auf, deren Problemlösung sicherlich die eine oder andere drastische Maßnahme einfordern könnte. Ach, wären die Staatenlenker, Entscheidungsträger, die Menschen selbst doch schon soweit Dispute nicht mehr mit Keule und Faust austragen zu können, der derzeit praktizierte Diskurs jedenfalls kann es nicht. Dieser Eindruck entsteht mir beim Betrachten der vielen Widersprüchlichkeiten, insbesondere im Hinblick auf das nun schon ein Jahr andauernden Hin und Her. Was viele Erwachsene als beschwerlich, zermürbend und sicherlich auch oft als aussichtslos empfinden, das ist für Kinder und Jugendliche noch um ein Vielfaches erschütternder. Kinde fühlen die Ohnmacht ihren Eltern, Erzieher, Lehrer und Vertrauenspersonen wo Stärke sein sollte, auch Schutz, Geborgenheit, Hilfe – und das zieht ihnen den Boden unter den Füßen weg. Sie fühlen ganz genau wie ihre Welt schwankend und taumelnd vielfach ohne Not, sich Tag für Tag ein Stück weiter zu einem grusligen Zerrbild verformt.

Ab- und auffangen kann man das schon lange nicht mehr – wie auch! Man darf ja nicht einmal mehr fragen. Wir Eltern denken ständig darüber nach, wie mit dieser Situation umgehen, wie den Kindern helfen, wie das Leben gestalten ohne ihnen einen wichtigen Teil ihrer Erfahrungen zu nehmen. Genau die Erfahrungen der Kindheit sind es doch, die über das seelische Gleichgewicht und damit die Stabilität des Daseins selbst entscheiden. Der Idealfall ist willkommen, umsorgt, gehegt und gepflegt. Selbstverständlich trug man die ersten auferlegten Maßnahmen geduldig mit, man wusste ja nicht was kommt. Über das Warum und Wieso und das Woher und Wohin wollte man doch gar nicht nachdenken - wozu auch, dafür gab es ja schließlich studierte Köpfe, denen vertraute man. Man arrangierte sich, hoffte, das ganze Übel wäre bald vorbei. Doch man bekommt ständig neue Regeln auferlegt und die ganze Diskussion ist - sofern sie stattfindet - mir viel zu einseitig, zum Heilsbringer wird die Impfung stilisiert, Menschen zu Haus gehalten und ihnen eigentlich alles auferlegt, was dem Immunsystem nicht hilft. Freude am Leben, regelmäßig Sport, frische Luft, leben, lieben, lachen - Mangelware wenn man sich mitschleifen lässt.

Und als ob das alles noch nicht genug ist jagt ein Skandal den Nächsten, ändert sich etwas? Nein, da wächst ja Gras drüber.

Mein Gott, euer Ehrgefühl, eure moralische Integrität ist ohne Gleichen. Nehmt alle den Hut, was bildet ihr euch eigentlich ein? Echt - ich koche vor Wut. Hat überhaupt irgendetwas Konsequenzen? Schämt ihr euch nicht? Immer sind es die andern, alles bleibt wie es wird schlimmer... Hauptsache der moralischen Zeigefinger ist oben, Herrgott im Himmel, was für Zeiten. Für Pflegekräfte kurz mal Beifall klatschen, von Solidarität schwadronieren, auf gestellte Fragen nur mit Bla Bla antworten. Die einzige Solidarität die ihr kennt ist die für eure Geldbeutel und für die ganzen hofierten Lumpen in eurer Entourage die nach euch kommen. Aber ihr macht ja bestimmt gute Arbeit, nicht wahr! Eckelhaft!!! Auf die eintreten, die nach euren Reden euern Schutz verdient haben. Ist mir schlecht!!!! Und da ist nicht nur eine Figur Schuld, da sind immer mehr daran beteiligt. Und hurra, selbst wenn sie nicht mehr das Amt innehaben - kosten die uns Steuerzahlern weiter 💰. Wir haben fertig!!! Solche Leute entscheiden über unser aller Leben, Gesundheit. Es reicht definitiv.

Samstag, 9. Januar 2021

Waldgeschenk - Fichtenharz

Ein Waldgeschenk für meinen Ischias. Vorgestern Nachmittag beim Badputz, eine blöde Bewegung - Hexenschuss. Vorerst half ich mir mit mit Umschlägen mit ätherischen Pfefferminzöl, die Beweglichkeit war heute schon wieder richtig gut hergestellt, also waren wir spazieren. Mein Freund der Wald versteht mich und hat mir ein besonderes Geschenk gemacht: einen riesen großen Klumpen Fichtenharz. Dieses habe ich zu einem feinem Balsam verarbeitet. Und das dürfte nun den Rest vom Hexenschuss in Wohlgefallen auflösen.

Hartung (Wanderung)

Hartung ist (erfunden durch Hermann von Pfister-Schwaighusen 1893) aus der Umformung des "Hartman" (nach der harten Erde, Man = Mond) entstanden. Der Hartmond oder Hartmonat (althochdeutsc "hertimanod", mittelhochdeutsch "hertemanot") weist allenfalls noch auf hartes Eis (auch oberdeutsch gefrorenen Schnee) in diesem strengen Wintermonat hin. Quelle: https://www.regionalgeschichte.net/.../monatsnamen.html