Freitag, 30. Dezember 2011

Keine Bettlaken in den Zwischennächten


Jahreswechsel, die letzte Gelegenheit, Geister, Dämonen und all das Schlechte des endenden Jahres auszutreiben. Diese Nacht, in der das alte Jahr "stirbt" und das neue Jahr "geboren wird", stellt gleichzeitig die Mitte der Rauhnächte - die dunkelste Zeit dar.  Die "Wilde Jagd" zieht noch immer umher, angeführt von Odin auf seinem Ross Sleipnir reitend, zusammen mit die Perchta bzw. Frau Holle, die dem "wilden Heer" voraus  ist, welches all die Unglückseligen mit sich führt, die vor der Zeit gehen mussten. Deswegen soll man nun keine Laken aufhängen, damit man nicht verwechselt und ebenfalls mitgenommen wird. Die Welt der Toten ist offen, die Dämonen können heraus zu uns, um sie zu vertreiben veranstaltet man einen Höllenlärm, Feuer und Radau :-). 


Was früher die Feuerräder unserer Ahnen waren, die man auch heute noch in den Alpen sehen kann, das sind uns heute Raketen und Silvesterböller. In frühen Zeiten wurde die Liebste in der Nacht auch "angeböllert", welche sich mit Bewirtung revanchierte. Das Gericht zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Karpfen, eine seiner Schuppen im Geldbeutel aufbewahrt soll im neuen Jahr Geldsegen bringen. Ganz beliebt ist das Bleigießen in der Silvesternacht, um die Zukunft voraus zusagen, oder man kann die Tiere im Stall belauschen, die sich in menschlicher Sprache über die Zukunft unterhalten, allerdings könnte es sein, dass man dann kurz darauf den Löffel abgibt - dann halte man es doch vielleicht wie im Erzgebirge: da gibts das Bibelstechen: Ein Holzspan wir in die Bibel geschoben, aufgeschlagen und auf der betreffenden Seite wird nun versucht, einen Hinweis für das Kommende zu finden, ja so muss das Buch der Bücher auch für Aberglauben herhalten - ist doch nett! Wie auch immer man in der Silversternacht orakelt - auslegen muss man es sowieso selbst. Um seiner selbst und der Umwelt willen kann man auch mit Wachs orakeln. Das ist gesünder. Hier gibts noch eine ausführliche Deutung in PDF-Form als Download

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Asiatisch frei Schnute :-)


Wir brauchen 400g Hünchenbrust, welches in Streifen geschnitten in wenig Marinade aus etwas Sojasauce, Erdnußöl, bisschen Wasser, 2 Frühlingszwiebeln und 1,5 El 5-Gewürzemischnung, Salz und Pfeffer mariniert wird.


In der Zwischenzeit alles Gemüse (Karotten, Paprika, Lauch, Bambus, Zucchini, rote Zwiebeln, Lauchzwiebel) und die Champignons waschen, putzen, und klein schneiden. Dann das Gemüse Portionsweise im Wok anbraten. Salzen und Pfeffern nicht vergessen. Warm stellen.


Das Fleisch aus der Marinade nehmen und im Wok anbraten. 1 Glas Mungobohnenkeime abgießen und abtropfen lassen, dann kurz mit anschmoren, nun die Marinade dazu geben und zur Sauce eindicken lassen, das müsste ganz fix gehen, da wir nicht viel Marinade hatten.


In der Zwischenzeit die Woknudeln nach Vorschrift garen, in das Wasser etwas Gemüsebrühe geben. Herausnehmen und etwas aufdrehen, damit man beim Anrichten das Fleisch schon darauf drapieren kann. Das Fleisch auflegen, das Gemüse daneben, mit etwas Sauce beträufeln und servieren.







Abendbrot bei Oma - Bohnensalat

Wenn ich früher bei Oma war, dann fragte sie abends nach der vielen Arbeit immer, auf was man Appetit hatte: "Bohnensalat und Pilze bitte :-)". Da wandte sich Oma lächelnd um und brachte aus dem Keller zwei Gläser.

Ein Glas gemischte Pilze - natürlich selbst gesammelt und eingeweckt - abtropfen lassen und in der Zwischenzeit eine kleine Zwiebel würfeln und mit etwas Butter und ein wenig Knoblauch andünsten. Die Pilze dazu geben, salzen und pfeffern und die Flüssigkeit gehörig einreduzieren lassen. Etwas anbrutzeln lassen und 1 -2 Eier darüber schlagen und dann bloß nicht doll rühren - da gab es eine Kopfnuss. Langsam und vorsichtig umwenden, dass man noch gelb und weiß unterscheiden kann. Stocken lassen und mit gehackter Petersilie bestreut mit einer Scheibe Schwarzbrot (mit Butter bestrichen und gesalzen) zum Bohnensalat genießen. Bohnensalat ist ganz leicht: die eingeweckten Bohnen in eine Schüssel schütten, eine kleine Zwiebel würfeln, salzen und pfeffern, 1/2 TL Sonnenblumenöl, durchziehen lassen.


Sonntag, 25. Dezember 2011

Apfelkuchen "Alicja"

Es gibt jemanden, der ißt supergerne Apfelkuchen und für diesen lieben "Jemand" entstanden 2 Kuchen

Haselnuß-Quark-Kuchen mit Apfelmusfülle




  • Man benötigt einen Mürbeteig (ausreichend für eine 4eckige Springform: 

65 g zimmerwarme Butter mit 50 g Vollrohrzucker, 1 Ei, 1/2 TL gesiebtes Backpulver und 200 g gesiebten Dinkelmehl zu einem Teig verkneten und die Form damit auskleiden. (Form einfetten nicht vergessen)

  • Musfülle
1 Glas Apfelmuß mit 1/4 Tl Zimt und etwas Zucker abschmecken. Dann Erwärmen und mit etwas Xanthan andicken. Alternativ kann man auch einen Vanillepudding statt mit Milch eben mit Apfelmuß kochen. Auskühlen lassen, auf den Kuchen geben und 10 min bei 175 °C vorbacken. 
  • Quark-Nuß-Schicht
500 g Speisequark mit einem Eigelb und etwas Vanillezucker verrühren, dann 200 g gemahlenen Haselnüsse dazu geben und 150 ml Milch und 3 EL Dinkelgries unterrühren, aufpassen, dass es nicht zu dick wird und dann das Ganze zügig auf das Apfelmuß streichen. Es muss ganz leicht zu verstreichen sein. 

Jetzt noch ca. 20 -30 min fertig backen. 

Statt der Musfülle kann man auch ganze Apfelspalten auflegen, karamellisierte Walnüsse darauf verteilen. 

Mit Zimt bestäuben und ordentlich Streusel drauf geben. Voll-lecker :-)


Freitag, 23. Dezember 2011

Gänsebraten - ala Oma Fränze, schnell und einfach - ohne Firlefanz

Ein altes Sprichwort sagt: Je mehr Gänge am Heiligabend auf dem Tische - desto mehr Getreidehocken im Sommer auf dem Feld. So prima, hätten wir auch geklärt, warum man Weihnachten so viel essen darf :-().

Gänsebraten - ala Oma Fränze, schnell und einfach - ohne Firlefanz

1 küchenfertige deutsche Bio-Gans, aufgetaut, gewaschen und fertig geputzt wird innen mit reichlich Beifuß, Salz und Pfeffer eingerieben und der Bauch mit säuerlichen Apfeln ausgestopft. Das Pürzelchen hochklappen und mit einer großen Schaschliknadel fixieren. Die Restliche Haut übereinander legen und ebenso fixieren.


Dann in einen Gänsebräter legen, 5 cm hoch Wasser einfüllen, oben Salzen, Pfeffern. In den Ofen stellen, Deckel drauf. Bei 200 Grad einfach vor sich hin schmoren lassen und ab und an mal mit den austretenden Fett begießen. Die Gans ist durch wenn die Flügel sich leicht abziehen lassen. 

Gans rausnehmen, abtropfen lassen und in den Deckel legen. Deckel mit Gans in den Ofen stellen und überknuspern. Aus den Fond eine Sauce bereiten: Fett abschöpfen, mit etwas Beifuß in einem Töpfchen aufkochen. Das restliche Zeug im Gänsebräter einreduzieren lassen und anbräunen, dann etwas Wasser (Boden bedeckt) aufgießen und mit einem Silikonpinsel die Seitenwände des Bräters mit dem Wasser einpinseln. Dabei lösen sich alle festen Brutzelteile und das Ganze kommt mit in die Sauce. 

Abschmecken mit Salz und Pfeffer eventuell mit etwas Mehl binden. Die Gans aus dem Herd nehmen, die Äpfel entfernen und anrichten. Dazu gibts klassisch Thüringer Kloß und Apfelrotkohl. 


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Kräuter-Rezeptbuch

Aus dem Freya-Verlag möchte ich auf ein Buch hinweisen, dass für den Neueinsteiger sehr gut paßt: Das "Kräuter-Rezeptbuch" von Siegrid Hirsch. Es vermittelt einiges an Grundwissen über die Herstellung von Urtinkturen, Bachblüten, Marmeladen, Sirups, Ölauszügen, Essigmischungen, Kräuterwein, alkoholische Auszüge aus Heilpflanzen. Rezepte für die Gesundheit z. B. Entschlackungspulver und für kleine Leckereien (Veilchengelee) sind ebenso vorhanden wie auch Salbenrezepte. Auch eine knappe Zusammenstellung, welche Kräuter für Kinder geeignet sind ist vorhanden incl. einer Anleitung einen pflanzlichen Hustensaft zu bereiten. Und dann in Tabbellenform welche Wildpflanze wofür verwendet wird: Beispiel: Stiefmütterchen - Lithospermim officinale: Blättchen und blüten in kleinen Mengen als Salatzutatoder Gemüsebeilage, Tee aus getrockneten Blättern = Ersatz für Schwarzen Tee.

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, gespickt mit einigen Bildern - ein passendes Geschenk, für jemanden, der gerade anfängt sich in das Thema einzuarbeiten.  

Besonders witzig: einige alte Rezepturen in Originaltext aus dem Buch "Allerhand bewährte Wunderkuren an Mensch und Vieh wie auch verschiedene Heimlichkeiten der Natur..."

Beispiel: 
Gestank von den Füßen zu vertreiben
Myrrhen und Alaun in Wasser gesotten, und die Füße damit gewaschen



ISBN Nr.: 978-3-902540-00-3
Erschienen: 31.05.2007
Format: 23 x 17 cm
192 Seiten
Autor: Hirsch Siegrid

Siegrid Hirsch, langjährige ORF-Redakteurin, beschäftigt sich seit ihrer Jugend mit Heilpflanzen. Sie schloss in Ignaz Schlifnis Heilkräuterschule eine Heilpflanzen- und Botaniker-Ausbildung mit Auszeichnung ab. Sie ist Vorstandsmitglied in einem der größten Kräutervereine Österreichs und leitet als Verlagsmitarbeiterin die Redaktion der Zeitschrift Gesundheitsbote. Ihre Heilpflanzenbücher und Titel über alternative Heilweisen wurden so erfolgreich, weil sie so praxisnah geschrieben sind.

Textauszug: 
Schafgarbe (Achillea millefolium)Sie ist das Kraut der Frauen und vermittelt durch ihre Blüten eine Schwingung, die besonders auf das Immunsystem wirkt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Ein Sirup aus den Blüten ist eine Abwechslung zum Tee und schmeckt vorzüglich. Besonders energiereich sind die Blüten von Sonnenhängen, wenn vor dem Pflücken mindestens fünf Tage die Sonne geschienen hat, auch der Vollmondtag ist ein guter Pflücktag. Der schwach lilafarbene Sirup wird übrigens umso reiner im Geschmack, je weniger Blütenstiele enthalten sind. Dies ist wegen der winzigen Blüten allerdings sehr arbeitsintensiv. So wird er hergestellt: …

Daumen hoch!

Tolle Knolle



Dem "Alten Fritz" haben wir es zu verdanken, dass die Kartoffel zum Nahrungsmittel Nr. 1 wurde. Er erkannte, dass die Kartoffel die Versorgung der wachsenden Bevölkerung sichern könnte - Hungersnöte und Missernten traten leider immer wieder auf. Allerdings teilte die Bevölkerung die Meinung ihres Königs nicht, sie waren skeptisch und vorsichtig, wie bei allem was neu ist: so veränderte sich die Landwirtschaft durch den Kartoffelanbau, die 3-Felder-Wirtschaft hatte ausgedient, denn im 3. Jahr, in dem das Feld brach lag, die Tiere darauf weideten und es so auch düngten, sollte das Feld mit Hackfrüchten also z.B. der Kartoffel bestellt werden. Unter Hackfrüchten versteht man Kulturpflanzen, die während ihrer Wachstumsphase "behackt" werden - der Boden wird also bearbeitet, damit aufgelockert und das Wachsen von (Un)Kräutern verhindert. Die Bevölkerung erhält auf öffentlichen Vorführungen die Knolle als Geschenk nebst Anweisung zur deren Gebrauche. Die Bauern, so wird berichtet, machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung: "Die Dinger riechen nicht und schmecken nicht und nicht einmal die Hunde mögen sie fressen".  
Dann greift der König mit einem Erlass durch und droht mit Geldstrafen, trotzdem kam die Sache erst nach dem Ableben Friedrich des Großen in Gang. Eine der Legenden um den fintenreichen Fritz gibt es auch zum Erdapfel: Soldaten wurden zur "Bewachung" der Äcker abkommandiert, um die Bauern neugierig zu machen - was bewacht wird ist wertvoll - oder etwa nicht :-)? Man soll nun die Bauern die Kartoffeln haben mausen lassen. Die vielgepriesene Bauernschläue und an die Macht des Hungers werden das ihrige zum Siegeszug beigetragen haben, der Geschmack hat sich durch Züchtung weiterentwickelt und so haben wir heute viel Arten zur Auswahl, ob mehlig oder fest kochend, groß oder klein, gelb oder blau, orange oder rot. Die Kartoffel ist nahrhaft, gesund und ist das wertvollste Kohlenhydrat überhaupt schwärmte Herr Schubeck jüngst in einer Fernsehsendung.

100 g essbarer Anteil roher Kartoffeln enthält:
77,8 g Wasser, 2,1 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 18,5 g Kohlehydrate, 2,5 g Ballaststoffe, 1,0 g Mineralstoffe. Vitamine: B1, B2, B6, C, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure. Mineralstoffe: 3,2 mg Natrium, 443 mg Kalium, 25 mg Magnesium, 9,5 mg Calcium, 50 mg Phosphor, 0,8 mg Eisen. (Quelle: Chefkoch.de)

Traditionell gibt es ja zu Weihnachten in vielen Haushalten Kartoffelsalat. So habe ich mal in den alten Aufzeichnungen gestöbert, ein paar Rezepte zusammen gesucht - man gehe bitte immer von gekochten Pellkartoffeln aus, dann muss man dass nicht immer extra schreiben.



Kartoffelsalatrezepte

  • Warm
1,5 kg Kartoffeln in Scheiben schneiden, je 2 Tassen gekochte Erbsen und Möhren dazu geben. Dressing: 7 EL Weißweinessig, 2 EL Weißwein, etwas Zitronensaft, etwas Zwiebelwürfel wer mag, Salz & Pfeffer. Alles vermischen und damit es recht gehaltvoll wird kann man dann noch 200 g Schinkenspeck würfeln, anbrutzeln und dazugeben. 

  • Schlesisch
1 kg Kartoffeln in Scheiben schneiden. 2 Äpfel waschen, schälen, entkernen, fein würfeln. 6 kleine saure Gurken würfeln. 1 große Zwiebel - ebenfalls würfeln. 5 Salzheringe (gewässert, ausgenommen und enthäutet) würfeln. 200 g Jagdwurst würfeln, 1 Becher Fleischsalat, Mayonnaise & Senf, Salz und Pfeffer, 1 hartgekochtes, gewürfeltes Ei.  Alles vermischen und 1/2 Tag ziehen lassen



  • Böhmisch
1 kg Kartoffeln in Scheiben, Salz & Pfeffer, 1 Priese Zucker, 1 kleine feingehackte Zwiebel, etwas Gemüsebrühe, Essig & Öl, 2 saure Gurken, fein gewürfelt, 1 TL Kapern, 1 TL Senf, 2 Sardellen feingehackt, etwas Mayonnaise.

  • Tschechisch
1 kg Kartoffeln, 400 g in Salzwasser, dem ein Schuss Essig zugesetzt wurde, gegarte kleingeschnittene Champignons, 2 hartgekochte, gewürfelte Eier, 1 Zwiebel in Würfeln, 150 g Mayonnaise, zum Abschmecken je eine Priese Zucker und Pfeffer, etwas Zitronensaft

  • Mit Fleisch / Bratenresten
500 g Kartoffeln, 100 g gegartes Wurzelgemüse, 1 Zwiebel, 1 saure Gurke, 400 g Bratenreste oder gekochtes Fleisch, 100 g Mayonnaise, Salz, Zitronensaft oder Essig, Petersilie

  • Mit Dill & Nüssen
800 g Kartoffeln, 2 durchgepresste Knoblauchzehen, 100 g Walnußkerne anrösten und zerdrücken, 2 EL Essigwasser, 1 Bund Dill und 1/4 l saure Sahne



  • Mit Radieschen und grünen Bohnen
500 g Kartoffeln, 150 g gare grüne Bohnen, Schnittlauchröllchen, 1 Bund Radieschen - Blätter nicht wegwerfen, ein paar davon ruhig in den Salat geben - in Streifen :-), 200 g grob geriebene Möhren (Karotten / rote Rüben - das was die Karnickel / Hasen mögen :-))) 1/8 l Essig, 100 g Mayonnaise. Abschmecken. 

  • Ungarisch
Grundrezept: 1 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel in Ringen, etwas Essig und Öl, Salz, Pfeffer und Zitrone. 

dazu: bunte Paprikawürfel und Sellerie sowie Essiggurken
oder: saure Sahne als Dressing, reichlich Paprikapulver und Schnittlauch 
oder: Mit Artischocken in Öl eingelegt, Paprika frisch in Würfeln, Petersilie 


  • Sächsisch - ohne Mayonnaise (hatten wir ja schon)
500 g Kartoffel, 1 gehobelter Apfel, 2 saure Gurken, 3 gewürfelte Tomaten, 1 gehobelte Möhre, 5 Radieschen in Scheiben, 1 Zwiebel gewürfelt ebenso 2 hartgekochte Eier, 2 EL Senf (Bautzner :-)), Salz und Pfeffer, 50 g ausgelassene Speckwürfel heiß darüber geben.

  • Sächsischer pfundweiser
je ein Pfund Kartoffel, rote Rüben, Äpfel, Salzheringe, Zwiebeln, etwas Öl, 3 EL Senf, Salz & Pfeffer, etwas Zucker und 10 gehackte Walnüsse

  • Szegediner Salat
4 Salzgurken gewürfelt, 500 g Kartoffeln, 2 Paprikaschoten, 4 Tomaten, 2 hartgekochte Eier, Salz, Essig etwas Öl. Alles vermengen, abschmecken dann noch mit 60 g Rapunzelsalat dekorieren
  • Amerikanisch
750 g Kartoffeln, 300 g Truthahnbrustfilets in Streifen geschnitten anbraten, dabei salzen und pfeffern und einen Zweig Rosmarin mit in die Pfanne geben. 
1 Dose Gemüsemais, 1 rote Paprikaschote in Würfel, ebenso eine rote Zwiebel, 2 gehackte Knoblauchzehen, 4 EL Erdnussöl

  • Süddeutscher
1 kg Kartoffeln (mit Kümmel als Pellkartoffeln kochen), 2 fein geschnittene Zwiebel, 1 Tasse Fleischbrühe, Salz & Pfeffer.

  • Elsässer
750 g Kartoffel, 2 saue Äpfel, 2 EL Schweineschmalz darin bitte je 2 feingehackte Zwiebeln und Knoblauchzehen anbrutzeln mit einen Schlückchen Wein ablöschen. 500 g Sauerkraut mit 1 EL Zucker, 2 Pimentkörnchen und einem Lorbeerblatt in 1/4 l Weißwein aufkochen und 30 min simmern lassen. Das Kalte Kraut unter den Salat heben und wer will schneidet noch 2 Rauchwürste hinein.

  • Holländer
 400g Brokkoliröschen in Wasser mit etwas Zitronensaft und Zucker garen, 1 kg Kartoffeln, 300g Goudawürfel, 2 Matjesfilets gewürfelt, 2 EL Kapern. Dressing: 1 Bund Petersilie, 1 feingeschnitten Zwiebel, 1/4 l Wasser, Pfeffer, Salt Essig. unterrühren, dann noch etwas Öl - fertig.

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Und um den Weihnachtsgedanken noch einmal aufzugreifen: Vom "Alten Fritz" stammt auch dies: 

"Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren [(öffentlich) bekennen], erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren[bevölkern], so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen“ (aus einem Brief, 1740). 

Da kann man ruhig mal drüber nachdenken!

Kartoffelsalat Süddeutscher

 1 kg Kartoffeln (mit Kümmel als Pellkartoffeln kochen), 2 fein geschnittene Zwiebel, 1 Tasse Fleischbrühe, Salz & Pfeffer.

Kartoffelsalat Amerikanisch mit Truthahnbrustfilets

 750 g Kartoffeln, 300 g Truthahnbrustfilets in Streifen geschnitten anbraten, dabei salzen und pfeffern und einen Zweig Rosmarin mit in die Pfanne geben. 

1 Dose Gemüsemais, 1 rote Paprikaschote in Würfel, ebenso eine rote Zwiebel, 2 gehackte Knoblauchzehen, 4 EL Erdnussöl

Kartoffelsalat Szegediner

 4 Salzgurken gewürfelt, 500 g Kartoffeln, 2 Paprikaschoten, 4 Tomaten, 2 hartgekochte Eier, Salz, Essig etwas Öl. Alles vermengen, abschmecken dann noch mit 60 g Rapunzelsalat dekorieren

Kartoffelsalat Szegediner Salat

 4 Salzgurken gewürfelt, 500 g Kartoffeln, 2 Paprikaschoten, 4 Tomaten, 2 hartgekochte Eier, Salz, Essig etwas Öl. Alles vermengen, abschmecken dann noch mit 60 g Rapunzelsalat dekorieren

Kartoffelsalat Ungarisch

Grundrezept:
1 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel in Ringen, etwas Essig und Öl, Salz, Pfeffer und Zitrone. 


dazu: bunte Paprikawürfel und Sellerie sowie Essiggurken
oder: saure Sahne als Dressing, reichlich Paprikapulver und Schnittlauch 
oder: Mit Artischocken in Öl eingelegt, Paprika frisch in Würfeln, Petersilie