Was früher die Feuerräder unserer Ahnen waren, die man auch heute noch in den Alpen sehen kann, das sind uns heute Raketen und Silvesterböller. In frühen Zeiten wurde die Liebste in der Nacht auch "angeböllert", welche sich mit Bewirtung revanchierte. Das Gericht zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Karpfen, eine seiner Schuppen im Geldbeutel aufbewahrt soll im neuen Jahr Geldsegen bringen. Ganz beliebt ist das Bleigießen in der Silvesternacht, um die Zukunft voraus zusagen, oder man kann die Tiere im Stall belauschen, die sich in menschlicher Sprache über die Zukunft unterhalten, allerdings könnte es sein, dass man dann kurz darauf den Löffel abgibt - dann halte man es doch vielleicht wie im Erzgebirge: da gibts das Bibelstechen: Ein Holzspan wir in die Bibel geschoben, aufgeschlagen und auf der betreffenden Seite wird nun versucht, einen Hinweis für das Kommende zu finden, ja so muss das Buch der Bücher auch für Aberglauben herhalten - ist doch nett! Wie auch immer man in der Silversternacht orakelt - auslegen muss man es sowieso selbst. Um seiner selbst und der Umwelt willen kann man auch mit Wachs orakeln. Das ist gesünder. Hier gibts noch eine ausführliche Deutung in PDF-Form als Download.
Freitag, 30. Dezember 2011
Keine Bettlaken in den Zwischennächten
Was früher die Feuerräder unserer Ahnen waren, die man auch heute noch in den Alpen sehen kann, das sind uns heute Raketen und Silvesterböller. In frühen Zeiten wurde die Liebste in der Nacht auch "angeböllert", welche sich mit Bewirtung revanchierte. Das Gericht zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Karpfen, eine seiner Schuppen im Geldbeutel aufbewahrt soll im neuen Jahr Geldsegen bringen. Ganz beliebt ist das Bleigießen in der Silvesternacht, um die Zukunft voraus zusagen, oder man kann die Tiere im Stall belauschen, die sich in menschlicher Sprache über die Zukunft unterhalten, allerdings könnte es sein, dass man dann kurz darauf den Löffel abgibt - dann halte man es doch vielleicht wie im Erzgebirge: da gibts das Bibelstechen: Ein Holzspan wir in die Bibel geschoben, aufgeschlagen und auf der betreffenden Seite wird nun versucht, einen Hinweis für das Kommende zu finden, ja so muss das Buch der Bücher auch für Aberglauben herhalten - ist doch nett! Wie auch immer man in der Silversternacht orakelt - auslegen muss man es sowieso selbst. Um seiner selbst und der Umwelt willen kann man auch mit Wachs orakeln. Das ist gesünder. Hier gibts noch eine ausführliche Deutung in PDF-Form als Download.
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Asiatisch frei Schnute :-)
In der Zwischenzeit alles Gemüse (Karotten, Paprika, Lauch, Bambus, Zucchini, rote Zwiebeln, Lauchzwiebel) und die Champignons waschen, putzen, und klein schneiden. Dann das Gemüse Portionsweise im Wok anbraten. Salzen und Pfeffern nicht vergessen. Warm stellen.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und im Wok anbraten. 1 Glas Mungobohnenkeime abgießen und abtropfen lassen, dann kurz mit anschmoren, nun die Marinade dazu geben und zur Sauce eindicken lassen, das müsste ganz fix gehen, da wir nicht viel Marinade hatten.
In der Zwischenzeit die Woknudeln nach Vorschrift garen, in das Wasser etwas Gemüsebrühe geben. Herausnehmen und etwas aufdrehen, damit man beim Anrichten das Fleisch schon darauf drapieren kann. Das Fleisch auflegen, das Gemüse daneben, mit etwas Sauce beträufeln und servieren.
Abendbrot bei Oma - Bohnensalat
Sonntag, 25. Dezember 2011
Apfelkuchen "Alicja"
Haselnuß-Quark-Kuchen mit Apfelmusfülle
- Man benötigt einen Mürbeteig (ausreichend für eine 4eckige Springform:
65 g zimmerwarme Butter mit 50 g Vollrohrzucker, 1 Ei, 1/2 TL gesiebtes Backpulver und 200 g gesiebten Dinkelmehl zu einem Teig verkneten und die Form damit auskleiden. (Form einfetten nicht vergessen)
- Musfülle
- Quark-Nuß-Schicht
Freitag, 23. Dezember 2011
Gänsebraten - ala Oma Fränze, schnell und einfach - ohne Firlefanz
Gänsebraten - ala Oma Fränze, schnell und einfach - ohne Firlefanz
Dann in einen Gänsebräter legen, 5 cm hoch Wasser einfüllen, oben Salzen, Pfeffern. In den Ofen stellen, Deckel drauf. Bei 200 Grad einfach vor sich hin schmoren lassen und ab und an mal mit den austretenden Fett begießen. Die Gans ist durch wenn die Flügel sich leicht abziehen lassen.
Gans rausnehmen, abtropfen lassen und in den Deckel legen. Deckel mit Gans in den Ofen stellen und überknuspern. Aus den Fond eine Sauce bereiten: Fett abschöpfen, mit etwas Beifuß in einem Töpfchen aufkochen. Das restliche Zeug im Gänsebräter einreduzieren lassen und anbräunen, dann etwas Wasser (Boden bedeckt) aufgießen und mit einem Silikonpinsel die Seitenwände des Bräters mit dem Wasser einpinseln. Dabei lösen sich alle festen Brutzelteile und das Ganze kommt mit in die Sauce.
Abschmecken mit Salz und Pfeffer eventuell mit etwas Mehl binden. Die Gans aus dem Herd nehmen, die Äpfel entfernen und anrichten. Dazu gibts klassisch Thüringer Kloß und Apfelrotkohl.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Kräuter-Rezeptbuch
Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, gespickt mit einigen Bildern - ein passendes Geschenk, für jemanden, der gerade anfängt sich in das Thema einzuarbeiten.
Daumen hoch!
Tolle Knolle
Dem "Alten Fritz" haben wir es zu verdanken, dass die Kartoffel zum Nahrungsmittel Nr. 1 wurde. Er erkannte, dass die Kartoffel die Versorgung der wachsenden Bevölkerung sichern könnte - Hungersnöte und Missernten traten leider immer wieder auf. Allerdings teilte die Bevölkerung die Meinung ihres Königs nicht, sie waren skeptisch und vorsichtig, wie bei allem was neu ist: so veränderte sich die Landwirtschaft durch den Kartoffelanbau, die 3-Felder-Wirtschaft hatte ausgedient, denn im 3. Jahr, in dem das Feld brach lag, die Tiere darauf weideten und es so auch düngten, sollte das Feld mit Hackfrüchten also z.B. der Kartoffel bestellt werden. Unter Hackfrüchten versteht man Kulturpflanzen, die während ihrer Wachstumsphase "behackt" werden - der Boden wird also bearbeitet, damit aufgelockert und das Wachsen von (Un)Kräutern verhindert. Die Bevölkerung erhält auf öffentlichen Vorführungen die Knolle als Geschenk nebst Anweisung zur deren Gebrauche. Die Bauern, so wird berichtet, machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung: "Die Dinger riechen nicht und schmecken nicht und nicht einmal die Hunde mögen sie fressen".
Dann greift der König mit einem Erlass durch und droht mit Geldstrafen, trotzdem kam die Sache erst nach dem Ableben Friedrich des Großen in Gang. Eine der Legenden um den fintenreichen Fritz gibt es auch zum Erdapfel: Soldaten wurden zur "Bewachung" der Äcker abkommandiert, um die Bauern neugierig zu machen - was bewacht wird ist wertvoll - oder etwa nicht :-)? Man soll nun die Bauern die Kartoffeln haben mausen lassen. Die vielgepriesene Bauernschläue und an die Macht des Hungers werden das ihrige zum Siegeszug beigetragen haben, der Geschmack hat sich durch Züchtung weiterentwickelt und so haben wir heute viel Arten zur Auswahl, ob mehlig oder fest kochend, groß oder klein, gelb oder blau, orange oder rot. Die Kartoffel ist nahrhaft, gesund und ist das wertvollste Kohlenhydrat überhaupt schwärmte Herr Schubeck jüngst in einer Fernsehsendung.
100 g essbarer Anteil roher Kartoffeln enthält:
77,8 g Wasser, 2,1 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 18,5 g Kohlehydrate, 2,5 g Ballaststoffe, 1,0 g Mineralstoffe. Vitamine: B1, B2, B6, C, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure. Mineralstoffe: 3,2 mg Natrium, 443 mg Kalium, 25 mg Magnesium, 9,5 mg Calcium, 50 mg Phosphor, 0,8 mg Eisen. (Quelle: Chefkoch.de)
Traditionell gibt es ja zu Weihnachten in vielen Haushalten Kartoffelsalat. So habe ich mal in den alten Aufzeichnungen gestöbert, ein paar Rezepte zusammen gesucht - man gehe bitte immer von gekochten Pellkartoffeln aus, dann muss man dass nicht immer extra schreiben.
- Warm
- Schlesisch
- Böhmisch
- Tschechisch
- Mit Fleisch / Bratenresten
- Mit Dill & Nüssen
- Mit Radieschen und grünen Bohnen
- Ungarisch
oder: Mit Artischocken in Öl eingelegt, Paprika frisch in Würfeln, Petersilie
- Sächsisch - ohne Mayonnaise (hatten wir ja schon)
- Sächsischer pfundweiser
- Szegediner Salat
- Amerikanisch
- Süddeutscher
- Elsässer
- Holländer
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"Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren [(öffentlich) bekennen], erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren[bevölkern], so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen“ (aus einem Brief, 1740).
Da kann man ruhig mal drüber nachdenken!
Kartoffelsalat Süddeutscher
1 kg Kartoffeln (mit Kümmel als Pellkartoffeln kochen), 2 fein geschnittene Zwiebel, 1 Tasse Fleischbrühe, Salz & Pfeffer.
Kartoffelsalat Amerikanisch mit Truthahnbrustfilets
750 g Kartoffeln, 300 g Truthahnbrustfilets in Streifen geschnitten anbraten, dabei salzen und pfeffern und einen Zweig Rosmarin mit in die Pfanne geben.
Kartoffelsalat Szegediner
4 Salzgurken gewürfelt, 500 g Kartoffeln, 2 Paprikaschoten, 4 Tomaten, 2 hartgekochte Eier, Salz, Essig etwas Öl. Alles vermengen, abschmecken dann noch mit 60 g Rapunzelsalat dekorieren
Kartoffelsalat Szegediner Salat
4 Salzgurken gewürfelt, 500 g Kartoffeln, 2 Paprikaschoten, 4 Tomaten, 2 hartgekochte Eier, Salz, Essig etwas Öl. Alles vermengen, abschmecken dann noch mit 60 g Rapunzelsalat dekorieren
Kartoffelsalat Ungarisch
Grundrezept:
1 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel in Ringen, etwas Essig und Öl, Salz, Pfeffer und Zitrone.
oder: Mit Artischocken in Öl eingelegt, Paprika frisch in Würfeln, Petersilie

