Mittwoch, 8. Februar 2012

Wasseranomalie


Weißt du, was die Fische im Winter machen? Ob die einfrieren? Tja Kinderfragen :-).


Mutter Natur hat einen prima Trick auf Lager, der alle Wassertiere vorm Erfrieren schützt: Wenn das Quecksilber des Thermometers unter 4°C rutscht, dann dehnt sich Wasser aus. Flüssigkeiten, Gase und feste Stoffe ziehen sich normalerweise bei Kälte zusammen, das Wasser aber nicht und deshalb spricht man von einer "Wasseranomalie". Aber das tut es erst ab 4°C, darüber verhält es sich wie alles andere - es zieht sich zusammen. Ab den magischen 4°C expandiert das Wasser, bis es gefroren ist. Jeder kennt das, mit einer geschlossenen Flasche voller Wasser kann man das mit den Kindern austesten (Vorsicht, das kann auch ins Auge gehen!), die Flasche hat irgendwann einen Riss. So geschehen in meinen Kindertagen mit Vaters Bierflaschen, da war dann der Hals der Flaschen defekt. Über das Bier in den noch nicht zerbrochenen Flaschen freuten sich unsere Hausschwein. Was auch interessant ist, ist der Umstand, dass nun in Gewässern das kältere Wasser im Winter hochsteigt, es ist ja leichter (hat also die kleinere Dichte). Deswegen frieren die Gewässer zuerst oben zu. Und wenn nun das Wasser zu Eis wird, wird es noch leichter und kann so ober auf schwimmen. Gut für alles Wasserbewohner: Das Eis und der Schnee bilden ein Schutzschild und der See, Tümpel oder Fluss friert so niemals ganz zu.

Dienstag, 7. Februar 2012

Tag wie dieser....

An manchen Tagen bleibt man besser im Bett - jeder kennt das. Da geht einfach alles schief, alles fällt runter, man stößt sich an, nichts gelingt. Und wenn dann noch jemand kommt und etwas verlangt, was man machen soll, was einem unangenehm ja ecklig ist - jüngst geschehen bei mir. Das Ende von Lied war ein oller Herpes - sowas hatte ich noch nie. Klasse. Natürlich hatte ich nichts im Hause außer eine Kiste mit kleinen Flaschen ätherischer Öle, zum Glück auch eine mit Zitronenöl, das hat mir dann den Tag gerettet. Ich habe also den Herpes mit ätherischen Zitronenöl betupft, immer wenn es wieder krabbelte. Der Herpes ist nicht aufgegangen, innerhalb von ein paar Stunden waren die Bläschen weg. Über Nacht war dann quasi ganz Ruhe, bisschen spannt es noch, da tut ein Fettstift gute Dienste. Unterstützend gab es noch 3 x tägl. eine Tasse Salbeitee. Meine Laune verbesserte sich unter der Anwendung zusehens, immerhin es fördert auch die Entspannung, es wirkt anregend auch auf die Konzentrationsfähigkeit. Vielleicht könnte man das Öl auch in ein bisschen Lanolin einarbeiten zusammen mit etwas Kakaobutter. Das wär so eine Anregung für ein handgemachtes Lippenbalsam.

Nach dem durchschlagenden Erfolg am Wochenende denke ich ist es Zeit um die Vielseitigkeit der Zitronen mal etwas genauer zu betrachten. Für die Herstellung von 1 l ätherischen Öl braucht man ungefähr 3000 Zitronen, deren Schalen dann ausgepresst werden. Im Öl enthalten sind Aldehyde, Camphen, Citral, Citronnol, Limonen, Linalylacetat, Phellandren, Pinen, Terpineol.

Das Öl selbst ist klar, leicht gelbgrünlich gefärbt, ist Lichtempfindlich, daher bewahrt man es am besten in einer braunen Flasche und im Kühlschrank auf. Allergiker sollen es nur mit Vorsicht anwenden, wie bei allen Ölen gilt es die Dossierung genau zu beachten. Wie es dufte weiß jeder ,es vermittelt uns einen Eindruck von Frische und Sauberkeit, da ja auch viele Putzmittel nach Zitrone riechen.

Es wird u. a. empfohlen bei zur Akne neigender Haut, Ekzemen und Hautauschlägen und wird auch gern in Massageöle gegeben, wo es den Lymphfluss ankurbeln soll.

Auf Hühneraugen, Schwielen und Schwellungen abends und morgens ein wenig aufmassiert verschafft es Linderung. Und gegen das hässliche Leiden (Cellulite) an den Oberschenkeln solls auch noch helfen, da es die Durchblutung anregt, Schlacken abtransportiert werden. Das sind nur einige Anwendungsgebiete.

Man kann sich dank der hervorragenden keimwidrigen Eigenschaft des ätherischen Öls ein Flächendesinfektionsmittel leicht selbst herstellen:

  • In eine kleine Sprühflasche einfach 2 oder 3 Tropfen geben und gut schütteln. 
  • Diese Mischung kann man also zur Flächendesinfektion benutzen und braucht dazu keine Chemiebombe, die 99,9 % aller .... - na Sie wissen schon :-).
  • Mit der gleichen Mischung kann man auch noch die Raumluft bedüfteln und das kann der genannte Vertreter nicht, da brauchts die nächste chemische Keule.

Zum guten Schluß kann man auch noch Limonade aus Sprudelwasser machen, es als Aroma in Cremspeisen und Gebäck beimischen usw.

  • Duftlampe bzw. in die Wasserschale: 6-8 Tropfen
  • Haarspülung: 2 Tropfen Zitrone auf 1 EL Brennesselessig und 1 l handwarmes  Wasser.
  • Massageöl: 100 ml Maiskeimöl, 3 Tropfen Zitrone, 1 Tropfen Wachholder.



Mittwoch, 1. Februar 2012

Imbolc - Sü Sü es ist noch zu früh :-)


Wenn’s zur Lichtmess stürmt und schneit, so ist der Frühling nicht mehr weit - so sagt ein altes Sprichwort. Und was hatten wir bitte zu Lichtmess - das Fest wird in der Nacht vom 01. zum 02. Februar gefeiert für ein Wetter??? Bibberkalt war’s und Schnee haben wir hier genug. Aber es hat weder gestürmt noch geschneit. Ja, was denn nun :-)? Auf jeden Fall gab und gibt es zu Lichtmess sehr viele Bräuche, die man im Buch von Prof. Storl nachlesen kann. 

"Noch immer gibt es alte Bauern, die am Lichtmesstag ihre Obstbäume wachrütteln und den Bienen im Stock die frohe Botschaft verkünden. Vielerorts soll das Dreschen und Spinnen an diesem Tag beendet sein, denn nun kommt der Erbsen- oder Kornbär, der, wie wir gesehen haben, die neue Fruchtbarkeit bringt. Auch gilt der Tag noch immer als Lostag. Es wird orakelt, wer heiratet, wer sterben muss und wie die Ernte ausfallen wird. Um zu erfahren, wie lange der Winter noch anhalten wird, wendet man sich an jene Tiere, die in Erdhöhlen ihren Winterschlaf halten. Vom Dachs und vom Fuchs ist da die Rede, aber sie dienen nur als Ersatz für den Bären. Ist es zu Lichtmess schön und warm, muss der Bär noch sechs Wochen in seiner Höhle bleiben, heißt es vielerorts. Sieht der Bär am Lichtmesstag seinen Schatten, muss er noch vierzig Tage in die Höhle, lautet die Regel in England und Frankreich. Sechs Wochen oder vierzig Tage dauert es bis zur Frühjahrstagundnachtgleiche. Dann hat der Petz seinen Winterschlaf endgültig abgeschüttelt, und der Bann des Winters ist gebrochen. Der Bär, der die Fruchtbarkeit bringt, und die Bienen, aus deren Waben goldgelbe Kerzen gemacht werden, sind die Lieblingstiere der weißen Brigid. Als Gegensätze gehören sie auch zusammen: der massige, geile, faule Petz und die winzigen, keuschen, fleißigen Immen. Vor allem wegen des Honigs, den sie aus den Blüten saugen, ohne diese zu zerstören, achtete und verehrte man die Bienen. Für die alten Europäer war der Honig, der erst im 17. Jahrhundert durch den Rohrzucker ersetzt wurde, der einzige Süßstoff. Er war so heilig, dass er als Opfergabe für die Götter und Ahnen verwendet wurde, und nur in den Weihenächten des Mittwinters durften Honigkuchen als segenspendende Kultspeise gegessen werden. Die Indogermanen sahen im Honig ein Überbleibsel eines fernen, goldenen Zeitalters, den Tau, der vom Weltenbaum herabtropft."
Und wenn es dann endlich warm wird, Saft und Kraft in die Natur zurückkehrt, dann erwachen die Frühlingsgefühle in uns, beschwingt und leichter wird der Tag. Das Symbol fürs Verliebtsein ist von altes her ein Pfeil, und das Symbol der Brigid ist ein Pfeil, ein glühender Sonnenstrahl, der den Frühling in die Erde bringt. Ein wunderbares Buch für Kinder, die ungeduldig auf den Frühling warten heißt: "Der Star im Apfelbaum". Es hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, es ist unglaublich süß und auch niedlich illustriert. Sehr vielseitig ist er wirklich, ein Gesangskünstler. Aber hört selbst:

 
Unter Babetts Fenster im Apfelbaum schmettert der Star sein Frühlingslied "Züp, züp, zie-züp, züp zie - ich habe eine Nachricht für Sie! Der Frühling schläft im Apfelbaum. Züp züp, witt, witt , wir wollen ihn wecken, kommen sie mit?" mit dem er jedes Jahr den Frühling weckt, dieser lässt sich aber Zeit und da bittet Babett den Star andere Lieder zu singen. Er singt das der Wildente ("Wack wack, warten wir bis zum Donnerstag"), das vom Uhu, das der Libelle im Schilf ("Sü Sü es ist noch zu früh") und noch anderer Tiere und vergisst darüber sein eigenes Lied. Davon und wie der Star endlich sein Lied wieder findet und der Frühling erwacht, erzählt das Buch auf 32 großzügig mit Bildern versehen Seiten.  Der Star im Apfelbaum - Libri-Link



Also dann, wollen hoffen, wir bekommen einen wunderbaren Frühling!

Montag, 30. Januar 2012

Milchsäure - Getränke aus Getreide


Ein ganz lieber Freund hat eine liebe Omi - von dieser stammt nachfolgendes Rezept für Boza. Boza - das ist ein wenig alkoholhaltiges, durch Getreidefermentation gewonnenes Getränk, welches Vitamin A, B, E und Milchsäure enthält. Es fördert die Verdauung. Der Geschmack ist leicht säuerlich ähnlich wie Jogurt, Gekühlt erfrischend - im Sommer ideal. Das sagt die Wiki:

Boza (türkisch: boza, bulgarisch: ???? [bo'za], rumänisch braga) ist ein leicht alkoholisches, süßlich-prickelndes, vergorenes Getreidegetränk aus der Türkei, vorwiegend Istanbul, heute vorwiegend aus Mais hergestellt und überliefert seit der Antike. Es ist auf der gesamten Balkanhalbinsel mehr oder weniger verbreitet; in Bulgarien ist es Teil des traditionellen Frühstücks: Baniza mit Boza. Vom türkischen Boza berichtete hingegen schon der arabische Weltreisende Ibn Battuta im 14. Jahrhundert, als er Zentralasien besuchte. Im Osmanischen Reich war Boza das Leibgetränk der Janitscharen. Berühmt ist eine Boza-Schenke in Istanbul, das Vefa Bozahanesi, welches eines der besten Istanbuler Bozas herstellen soll, nicht zuletzt Mustafa Kemal Atatürk kostete es dort, wovon ein Silberbecher in einer Vitrine heute noch zeugt." (Quelle Wikipedia)

So wird es gemacht: 

1 kg dunkles Mehl wird in einem großen Topf mit 5-6 Gläsern Wasser verquirlt und wird etwas erwärmt, bis es die Dicke von Suppe erreicht hat. Dann gibt man 1 Glas Hefe dazu und läst es gut durchgerührt ungefähr 2 oder 3 Tage gären. Danach süßen nach Geschmack mit Honig oder Zucker bzw. Xylitol, nochmals gut durchrühren - fertig!
Traditionell wird Boza mit getrockneten, gerösteten Kichererbsen serviert.

Da ich keine Lust hatte, Roggenmehl zu mahlen habe ich Dinkelvollkornmehl genommen. Und bei der Menge der Hefe: 2 TL selber groß gezüchtete Bierhefe. Ob das nun genug war? Auf jeden Fall hat es schön gegoren :





2 Tassen geschroteten Weizen bzw. Bulgur über Nacht in 10 Tassen  Wasser einweichen und am nächsten Tag 2 Stunden köcheln lassen. Dann das Getreide pürieren und durch ein Sieb passieren. Das Mus kühl stellen und den Rest im Sieb nochmal mit 10 Tassen Wasser ansetzen und unter steten rühren mit zusätzlich 2 El Mehl solange köcheln lassen, bis die Masse zu Brei gekocht ist. Dann 2 1/2 El Zucker unterrühren und abkühlen lassen. Die Hefe in etwas warmen Wasser auflösen in 1/2 Tasse Jogurt rühren, unter das Breigemisch im Topfe geben und für 30min an einem warmen Ort gehen lassen. Nun das Mus aus dem Kühlschrank in den Topf geben, 1 EL Vanillezucker hinzufügen, alles in ein gut verschließbares Gefäß einfüllen. Darin soll es für 4 -5 Tage vor sich hingären. Während der Gärzeit sollte man immer mal das Gefäß öffnen und den Boza umrühren (Tontopf mit Deckel und Rinne) Nach 5 Tagen in einer Trinkschale anrichten, mit etwas Zimt bestäuben und geröstete Kichererbsen dazu servieren. 

Bulgarisches Boza

1 Tasse Mais, Hirse oder Reis am Vortag in einem Topf mit  1 1/2 l Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser soweit auffüllen, dass die Körner gut in reichlich Wasser schwimmen. Jetzt das Ganze aufkochen und solange köcheln lassen, bis die Körner durch ein Sieb passiert werden können. Das sollte nun geschehen und in die Masse gibt man nun 1 Tasse Zucker und kocht das Ganze solange, bis eine kleistrige Masse im Topf ist. Nun abkühlen lassen, 1 TL Trockenhefe mit etwas Wasser auflösen und unter die Masse rühren, den Topf mit einem Küchentuch abdecken und 2 -3 Tage gären lassen. Wenn Bläschen aufsteigen ist das Boza fertig. Im Kühlschrank hält es sich nun einige Tage. 

Laut R. C. kann man es auch Eingefrieren. Ich könnte mir vorstellen, dass an kühlen Sommertagen ein Strauß Pfefferminze den Genuß ähnlich wie beim russischen Kwas noch vervielfachen könnte - das testen wir dann im Sommer. Jetzt soll es ja erst mal bitterkalt werden - zieht Euch warm an. 

Sonntag, 22. Januar 2012

Püppchen niesen

Nach einem Märchenfilm in dem Pilze geniest wurden von Waldgeistern fragte mich ein kleines Kind nach einer Nießpuppe :-() ?!? Sie soll selbst gebastelt sein und geniest werden - also ganz schnell zum basteln sein. Als ich klein war, hab ich Flechtpüppchen gebastelt, ganze Puppenwagenladungen voll und jede war anders. Jetzt heißt es "Püppchen niesen". Es dauert wirklich nicht lange und wenn das Wetter eh so wüst ist...

Man braucht:

Stoffreste oder eine ausgedientes Shirt für die Sachen, bunte Wolle, Knöpfchen, Perlen und Kleinkram, den man zur Deko aufbringen kann. Wackelaugen, Bastelkleber. Nadel, Schere, Faden.

So gehts:
Über einer Türklinke und die linke Hand  Wolle spannen, bis es ein dicker Strang ist.

Unter straff ziehen und einem 10 cm langen Wollfaden zwischen durch legen, feste verknoten. Die Fasenenden zu einer Schlaufe binden und den Wollstrang an der Türklinke mittels der Schlaufe aufhängen. Nun die Wolle starm ziehen und unten mittig aufschneiden. Oben ein Stück für den Kopf mit einem Wollfaden abbinden - ganz so als wolle man eine Quaste bauen.

Dann die Arme abteilen und über die Klinke hochbinden. Den Körper flechten, wenn möglich mit 4 Strängen, dann wird es flacher und breiter. Beim Flechten schön locker bleiben, ist kuschliger :-).
Den oberkörper so lang wie gewünscht herunterflechten. dann den Mittelstrang teilen. Anschließend jeweils die Beinchen Flechten (3er oder 4er). Mit einem Konten abschließen, diesen fest ziehen, dass es nicht mehr aufgehen kann. Die Büschel schön stutzen.

Bei den Armen beginnt man wie man mag: 3er-Flechtwerk ergibt runde Arme, 4er dreht sich etwas um sich selber. Man kann auch mit 4er beginnen, das sind die Schultern und dann mit 3er weiter flechten. Wieder mit einem Knoten abschließen und diesen festziehen, Büschel  stutzen.

Für die Haare so beginnen wie bei der Puppe. Aufspannen, zusammenbinden, eine Seite aufschneiden und dann Zöpfe flechten. Diese an der Puppe festnähen.

Die Wackelaugen aufkleben, einen Knopf als Nase fest nähen, dann den Mund mit Filzstift aufmalen oder mit Wolle aufbringen.

Das Kleidchen ist aus zwei trapetzförmigen Stoffresten genäht mit zwei Stücklein Schleifenband als Trägern.  Das wars schon.





Freitag, 20. Januar 2012

Knoblauch

Wer kennt es nicht aus den Kindertagen: Eine Scheibe dunkles -gerne auch altes Brot - schön geröstet auf dem alten Kohleherd bei Oma in der Küche und dann wurde zum Schrecknis unserer Mutter eine schöne dicke Zehe Knoblauch darüber gerieben. Ein bissel Butter und etwas Salz - mehr brauchte es nicht und wir Kinder stanken satt und buttertriefend um die Wette. Dabei ist der Knoblauch (Allium Sativum) schon lange Kulturbegleiter des Menschen: Schon die Sklaven der Pharaonen, welche die Pyramiden bauten, aßen ihn täglich. Die Griechen nannten den Knobi "stinkende Rose", und Odysseus bewahrte er davor von Circe in ein Schwein verwandelt zu werden. Die großen Ärzte des Altertums waren von ihm ebenso angetan wie Karl der Große, der den Anbau der Pflanze nebst einigen anderen ausdrücklich empfahl.

Der Knoblauch senkt den Blutdruck und wirkt gegen Diabetes. Er wirkt antiseptisch und antibiotisch, wirkt regulierend auf die Darmflora, indem er das Wachstum von schädlichen Bakterien hemmt. Er hilft bei Durchfall, Magenbeschwerden, Blähungen und wirkt gegen alle Würmer (Spul- und Bandwürmer, und auch gegen Madenwürmer Oxyuren). Besonders interessant dürfte der Knoblauch für Raucher sein, da er der Nikotinvergiftung entgegen wirkt.



Mittwoch, 18. Januar 2012

Butterschmalz - Ghee selbst gemacht

Gestern habe ich Butterschmalz gemacht, schön langsam, ist total lecker geworden. Man braucht richtig gute Butter. Die bekommt man hier im Gäu´von einer der vielen Berg-Käsereien. Vorzugsweise von einer, die Biomilch verarbeitet, wenn man den Senn dann noch kennt - umso besser. 
Man nimmt also gut 2 kg gute Butter und lässt sie in einem großen Topf ganz langsam schmelzen. Dann muss man sie schön langsam vor sich hin blubbern lassen, den dabei entstehenden Schaum abschöpfen. Mit guten Gedanken umrühren und sich schon mal freuen, es duftet wunderbar. Irgendwann fällt das Eiweiß aus und das kann man auch abschöpfen. Später wird es zu Boden sinken, Vorsicht, dass es nicht anbrennt. Wenn alles Eiweiß raus ist, das Butterschmalz durch ein Leinentuch laufen lassen und in Gläser füllen. Das war es schon. Die Festigkeit und Farbe kann je nach Jahreszeit und Futtergabe variieren. Man muss auf jeden Fall darauf achten, dass das Wasser, was noch in der Butter enthalten ist schön verdampft, damit das Butterschmalz nicht ranzig wird. Wenn man das Butterschmalz dann noch zu gleichen Teilen mit Kokosfett verschmilzt hat man eine lecker Allround-Paste. Hier noch ein Sprichwort: aus "Shina-Texte aus Gilgit"(Nord-Pakistan): Wenn ein Mann stirbt, dann wird das Ghee, dass er aus Geiz vergraben hat als Almosen verteilt. :-)



Sonntag, 15. Januar 2012

Nimm Butter aufs Brot

Welche Faktoren beeinflussen die Streichfähigkeit der Butter? Das Wichtigste ist die Zusammensetzung des Futters. Auf der Seite von Kerrygold kann man lesen, dass in Irland ein mildes Klima herrscht dessen Ursache der der Golfstrom ist. Infolge dessen verbringen die irischen Kühe das ganze Jahr auf den Weiden, die Fütterung mit Silage oder Trockenfutter entfällt. "Diese natürliche Ernährung unterstützt damit die Bildung der sogenannten ungesättigten Fettsäuren, wie z. B. der konjugierten Linolfettsäuren, die sich später so positiv auf die gute Streichfähigkeit der Butter auswirken (Quelle)." Was das ist kann man in der Wiki nachlesen: Konjugierte Linolsäure

Eine Kuh die im Stall steht und nicht weiden darf hat also von Stall aus andere Voraussetzungen. Und aufgrund der klimatischen Bedingungen kann also bei uns zwischen Winter - und Sommerbutter unterscheiden. Die Farbe der Butter wird natürlich durch das Futter beeinflußt, dass kennt man ja von Kleinkindern, die viel Karottensaft trinken :-). Um diese Streichfähigkeit , die ein wichtiges Kriterium bei der berechtigten Namensführung "Markenbutter" ist, trotzdem auch im Winter hinzubekommen, gibt es eine Methode, die sich Rahmreifungsverfahren nennt. Dabei wird die Sahne vor dem Buttern zwischen 18 -25 Grad für  4 bis 12 Stunden gelagert. Die Zeit und Temperatur richtet sich nach dem Fettgehalt der Sahne. Dadurch verändert sich die Gliederung der Fettsäuren - es kommt zu dem sogenannten "Kugellagereffekt", das wiederum macht die Butter streichfähiger. Wenn man Butter einfriert und wieder auftaut, anschließend nochmal knetet hat man den gleichen Effekt. Ja - und nun? Wird importierte Butter gefroren angeliefert und hier verpackt? Wenn ja, dann kann man auf einheimische Butter zurückgreifen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. 

Und wem das alles Wurscht ist - so wie mir - der hat auch ohne großes Tamtam streichfähige Butter. Das geht ganz einfach mit einer französischen Butterdose aus der Töpferei. Es schaut nicht nur richtig rustikal aus, es macht auch unheimlich was her - finde ich. Und herrlich weiche Butter gibt es dann zu jeder Tages und Nachtzeit: die französische Butterdose. Ein kleines Wunder finde ich. Ganz ohne Strom und Kühlschrank. Besser schmeckt es allemal. Die Butter wird in den hohlen Deckel platziert und in den Topf gibt man 2 Finger-breit Salzwasser.Ist die Dose geschlossen, wird die Butter luftdicht "verpackt" und kann nicht ranzig werden. Das verdunstende Wasser sorgt für die nötig Kühlung auch wenn es mal wärmer ist.  Zu beziehen hier - da hab ich meine her. Beste Qualität und schnelle Lieferung: Töpferei Langerwehe. Butter selber machen ist gar nicht schwer - haben wir hier beschrieben: Butter machen, irgendwo hab ich mal gesehen, dass jemand den Rahm solange in einem Glas verschlossen geschüttelt hat, bis es eben Butter war. 

Samstag, 14. Januar 2012

Der Zaunkönig

Heute erhielt ich einen schönen Newsletter, an dem ich Euch teilhaben lassen möchte:




Text : Gottfried Rennertz, Töpfermeister

"Wieso der Zaunkönig nicht länger König bleiben wollte

Haben Sie heute schon den Zaunkönig gehört?
Ich schreibe absichtlich „gehört“ – denn sehen ist beim kleinsten Vogel Europas oft schwierig. Gerade mal 10 Gramm wiegt der Zaunkönig, und sein rostbraunes Gefieder macht ihn auch nicht gerade auffälliger, sondern sorgt im Gegenteil für perfekte Tarnung im Unterholz. Doch hören kann man die Winzlinge umso besser – bis zu 90 Dezibel erreichen die Kerlchen bei ihrem Gesang (das ist der durchschnittliche Geräuschpegel in einer Diskothek), und man kann sie auf eine Distanz von bis zu 500 Metern sehr gut hören.

Oder kennen Sie den Zaunkönig etwa unter einem anderem Namen?

Wie nennt man ihn bei Ihnen? Zaunsinger, Tannkönig, Mäusekönig? Meisenkönig, Schupkönig, Zaunschnerz? Oder Backöfelchen? In Mecklenburg und Niedersachsen heißt er „Grot-Johann“, in Westfalen „Däumling“, und in Österreich „Zitzerl“. Beachtlich! Selten habe ich von einem Tier gehört, das so viele verschiedene Namen trägt.

Die wichtigste Variante habe ich jedoch noch gar nicht genannt: Schneekönig. „Sich wie ein Schneekönig freuen“ leitet sich von dieser Namensvariante des Zaunkönigs ab.
Wieso bei diesem Vogel meist der Bestandteil „König“ im Namen enthalten ist (selbst die Japaner nennen den Winzling „König der Lüfte“!)? Ganz einfach, es ist eine Anspielung auf eine alte uralte Fabel, die dem griechischen Dichter Äsop zugeschrieben wird:

Als die Vögel einst ihren König wählen wollten, bewarb sich auch der Zaunkönig und begründete seine Bewerbung damit, dass er sogar höher fliegen könne als der Adler.

Daraufhin sagte (lt. dem dt. Dichter Hoffmann von Fallersleben) der erboste Adler zu den versammelten Vögeln:

„Stellt Euch jetzt in Reih und Glied, alle, ohne Unterschied! Wer am höchsten fliegen kann, der soll König sein fortan!“ Turr! da flog die ganze Schar, aber unterm Flügelpaar König Adlers saß versteckt Herr Zaunkönig, unentdeckt. Als der Adler endlich doch matt ward, flog Zaunkönig noch, höher noch ein ganzes Stück und kam als König dann zurück.

Aber einem walisischen Märchen zufolge zeigte sich der Zaunkönig später sehr einsichtig und verzichtete freiwillig auf seinen Königsthron:

„Freunde“, rief er, „es tut mir leid, dass ich euch geärgert habe. Ehrlich gesagt, ich wollte ja eigentlich gar nicht König werden, ich wollte nur dem stolzen Herrn Adler zeigen, der mich so von oben herab behandelt hat, dass ich nicht dumm bin, wenn ich auch nicht so stark bin wie er.Aber der Adler ist ja wirklich viel besser zum König geeignet als ich, und deshalb trete ich von meinem Amt zurück und überlasse meinen Königsthron dem Adler.“
Der Adler nahm das Angebot des Zaunkönigs an, und jeder war zufrieden - nicht zuletzt der Zaunkönig selbst. Denn wenn nun auch der Adler für alle Zeiten der König der Vögel bleiben würde, so konnte doch der Zaunkönig seinen Kindern und Enkeln erzählen, auch er sei einmal König gewesen, wenn auch nur für eine halbe Stunde.

Liebe Leser,
beim Zaunkönig denke ich wegen des Thronverzichts einerseits an einen ganz bestimmten Politiker, und andererseits immer an den „kleinen Mann“ im Allgemeinen. An jemand „wie du und ich“.
Er ist König und sein Reich ist die Hecke. Der Zaunkönig führt dort mit seinem Hofstaat ein beschauliches Leben. Große Reichtümer besitzt er nicht. Und doch hat dieser „kleine Mann“ alles, was er zum Leben braucht.
Manchmal sitzen der Zaunkönig und seine Hofdamen in den Zweigen der Hecke und beobachten das Leben der Menschen. „Was für eine Hektik!“, raunen sie einander kopfschüttelnd zu, „was für eine Mühsal und was für ein buntes Treiben!“
Das sind dann die Momente, in denen der Zaunkönig am liebsten sein Heckenkönigreich verlassen möchte. Da packt ihn die Abenteuerlust. Da will er hinaus in die Welt.
Doch er bleibt in seiner Hecke. Denn er überlegt: Was man hat, vermisst man nicht. So ist es wohl. In seiner Welt, da ist er wer, doch draußen, da ist er nichts und niemand wartet dort auf ihn.
Manche Träume sind ja nur deshalb verlockend, weil sie nicht wahr werden, denkt der Zaunkönig bei sich, und setzt an zu einem seiner lautstarken Königs-Gesänge."





Freitag, 6. Januar 2012

Na -da bin ich aber froh :-()

Man weiß ja, dass die guten Vorsätze fürs neue Jahr allesamt nur so lange etwas taugen, bis sie in Vergessenheit geraten sind. Deshalb braucht man keinen Termin wie Silvester oder den 40. Geburtstag um etwas zu ändern - sondern nur den festen Entschluß. Ein Entschluß der schon lange pö a pö in die Tat umgesetzt wird ist meinen Haushalt umweltfreundlicher und ressourcensparender zu führen. So schaut man sich gern im und viel um, damit man noch den einen oder anderen Tipp erhaschen kann. Und beim Surfen kam ich dann zu dieser Info:


"Entgegen der allgemeinen Auffassung ist dabei das Spülen in der Maschine deutlich umweltschonender als das Abwaschen von Hand. Eine effiziente Geschirrspülmaschine in einem Zweipersonenhaushalt spart laut "Forum Waschen" bis zu 18.000 Liter Wasser und 210 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr ein. Quelle .


Natürlich spielt die Wahl des Pulvers oder Tabs eine große Rolle - sauberes Geschirr und Umweltschutz müssen sich nicht ausschließen. Stiftung Warentest hat natürlich die Tabs getestet. Ich selbst hatte mich für eine Eigenmarke eines Drogeriediscounters entschieden und diese Teile hielten leider nicht was sie versprachen. Gut, dass es nicht nur einen Anbieter gibt und da ich "fit" schon ewig kenne und das Spülmittel überhaupt nicht aggressiv zu meinen Händen ist, testete ich die Tabs und bin erfreut. Wenn Sie nun tatsächlich so umweltfreundlich sind und immer so sauber waschen: fit Grüne Kraft Tabs Classic

Was sagt Codechek 



Angezeigt werden 3 Stoffe,  Polyvinyl Alcohol ist das ist wasserlöslicher Kunststoff - also das wird dann die Folie sein. Die Rückstände können mit dem Klärschlamm entsorgt werden. Benzotriazol wird eingesetzt als Korrosionsschutz, der wischfest ist und den meisten organischen Lösungsmittel widersteht - es schützt also die Spülmaschine. Benzotriazol ist relativ gut wasserlöslich und schwach toxisch. Sodium Polyacrylate schützt die Maschine vor Kalk.

Dann habe ich noch "Denk mit" getestet, das Ergebnis ist gut. Codechek hat nix bemängelt. Also ein "Hoch" auf die ökologischen Tabs.

Der Hintergrund der ganzen Testerei war stinkiger Kunststoff, verursacht durch Tabs, die das Plastik ja so quitschsauber machen. Jetzt wollen wir doch mal sehen, ob bei den neuen Tabs und bei der Ökoserie das Plastik auch einen komischen ekelhafte Geruch annimmt und diesen an die Pausenbrote wieder abgibt - bis jetzt ist mal nichts passiert. Übrigens auf Nachfrage erklärte mir der Kundenservice eines namenhaften Herstellers, dass es unwarscheinlich sei, dass die Tabs der Verusacher seien, die Düfte sind  nicht unangenehm sondern in der Toleranz, so das man sie nicht schmecken könnte. Ich schmecks und riechs aber und ich mag es nicht. Ich möchte bitte das mein Brot nach Brot und mein Käse nach Käse schmeckt. Na dann guten Appetit.

Donnerstag, 5. Januar 2012

„Ist bis Dreikönig kein Winter, folgt keiner dahinter.“

Na, da bin ich mal gespannt, denn dass was wir bis dato hatten - hm - kann man es als Winter bezeichnen? Und steht auch schon K (C)+M+B 2012 über dem Hauseingang? Der Volksmund nennt es "Kaspar, Melchior und Baltashar"- die heiligen 3 Könige und in kirchlichen Kreisen bedeutet es  "Christ + Mansionem + Benedicat", "Christ schützt dieses Haus".  Wenn nicht dann machen Sie es doch selbst :-) so wie unsere Ahnenfrauen, wobei hier aus den Herren plötzlich Damen werden. Im Mittelalter lauteten die Namen: Katharina  + Margarethe  + Barbara. Das sollen 3 Heilerinnen gewesen sein und gleichzeitig Repräsentantinnen der "Urmutter" (auch Frau Holle, Holla oder Percht). Und geht man noch weiter zurück dann heißen die Damen: Anbeth + Wilbeth + Borbeth und sind zusammen die "drei Bethen": Die Bedeutung der Namen sind Ambeth (Margarethe) ist die Leben gebärende Mutter - in weiß gekleidet, Wilbeth (Katharina) bestimmt das Schicksal, symbolisiert den Lebenslauf - in rot gekleidet, schließlich Borbeth (Barbara), sie zerschneidet den Lebensfaden und trägt schwarz. Unsere Ahnen baten also um den Schutz der Stellvertreterinnen und der "Großen Mutter" im gesamten Lebenszyklus von der Wiege bis zur Bahre. Uns allen ein gutes Jahr.


So von wegen keinen Winter: bei uns ist alles weiß, es stürmt und schneit :-)

Dienstag, 3. Januar 2012

Gutes Frühstück mit Cisa´s Korn


Nun haben wir die Jahreswende geschafft und damit ist die Zeit der Völlerei vorbei :-) Ich habe die Zähne wie ein Wolf in die Weizensemmeln gehauen, Kaffee viel zu viel "genossen", mich auf der Couch mit Keksen (wenigstens halbwegs vollwertige) breit gedrückt, keinen Sport getrieben, wenn man den Gang zur Mülltonne - immerhin wohne ich im Dachgeschoß, oder das ungeduldige Stampfen von einem Bein auf das Andere in der Schlange beim örtlichen Discounter mal außen vorlässt. Wenigstens konnte man dort mehrere Muskelpartien gleichzeitig trainieren, man kennt ja "Hitsch und Hatsch", ebenso sein räumliches Empfinden, wenn man um die im Wege platzierten Pappständer mit Fertiglebkuchen zirkuliert und das bitte mit vollem Wagen, dessen angerostete Räder störrisch in die entgegengesetzte Richtung steuern. Und jetzt? Ja - jetzt wird man sich seiner Sünden bewußt dank kneifender Jeans, die nach 1- 2 Stunden Tragen sanft nachgebend Platz macht für 1cm mehr. Aber da muss man erst einmal reinkommen - 1cm, dass gibt es echt nicht, wie dick 1cm ist. Na, dann wollen wir uns doch mal wieder gesund ernähren - das Müsli ist alle, mit eingebacken in Müslicraker. Zeit für ein Neues. Aber welches? Da stellt sich doch die Frage, welches Müsli ist denn überhaupt gesund? Vollkornflocken solls haben, gutes Getreide - Hafer, Gerste, Kamut oder auch Roggen. Amaranth, Quinoa, man hat ja viel Gutes über das Getreide der Azteken gehört, Nüsse und bischen Trockenobst. Keine Erdbeeren, Rosinen heute ja - morgen nöööö, Schokoladenflocken, ganz klar, muss ich nicht drin haben, nicht so kurz nach Weihnachten. Und überhaupt, Zucker will ich auch nicht haben, also Vorsicht vor kandierten Früchten und komisch aussehenden Flakes, besonders wenn dann auch noch was von "fit" auf der Packung steht. Pops und Flakes haben einen aufwendigen Prozess hinter sich - von vollwertig kann man hier also nicht mehr sprechen. Und die zugesetzten Früchte sind oft begast und geschwefelt, darauf gilt es auch zu achten. Dann das Nächste: wenn das Getreidekorn geschlossen ist, kann das darin enthaltene Fett und Vitamine nicht oxidieren, folglich müsste es, wenn es zu Flocke wird, doch anfangen zu ranzen - damit das nicht passiert ist es wärmebehandelt, das schreibt der Gesetzgeber vor. Und bei dieser Prozedur gehen die guten Inhaltsstoffe bestimmt ins Nirwana. Ich habe es mit nicht mehr und nicht weniger als einer Konserve zu tun, nicht so eine in einer Metall - sprich Konservendose - aber eine in der Plastiktüte. Also muss man einen Hersteller finden, dessen Müslis besser sind, oder man macht es sich selbst. Der Name Dr. Maximilian Oskar Bircher-Brenner ist unweigerlich mit Müsli verbunden, er mischte seinen Patienten geschrotetes Getreide, Obst und Nüsse. Der Legende nach wurde er auf einer seiner Wanderungen von einer Sennerin mit einer Speise aus Haferflocken, gesüßter Milch, Äpfeln und Nüssen bewirtet. 

Das Original-Rezept soll dieses sein:

Für eine Portion:
1 gestrichener EL Haferflocken mit 3 EL Wasser 12 Stunden einweichen.
1 EL Zitronensaft mit 1 EL gezuckerte Kondensmilch vermischen. 2 säuerliche Äpfel von ca. 400 g, möglichst säuerliche Sorte; unmittelbar vor dem Servieren mit der Schale auf der der groben Reibe (Bircherraffel) direkt in die Sauce hineinreiben und gelegentlich umrühren, damit sich das Apfelfleisch nicht bräunt. 1 EL Haselnüsse oder Mandeln gerieben darüberstreuen. (Quelle Wikipedia). 


Haferflocken als Grundlage, frisches oder selbst gedörrtes Obst und Nüsse nach Appetit, Lust und Laune mit (Hafer)milch. Das passt immer.


Hier noch ein Rezept mit gekeimten Getreide: * Quelle: Kraut und Rüben 03/95

6 El. Nacktgerste
1 El. Nüsse oder Mandeln
8 El. Milch
1 klein. Apfel
1  Banane
1  Orange oder Kiwi
2 El. Sahne

Die Gerste 2-3 Tage keimen, bis die Keimspitzen 2 mm lang sind. Die Nüsse oder Mandeln über Nacht im Wasser quellen lassen. Das Getreide und die Nüsse in einem Sieb abspülen, abtropfen lassen zerhacken. Die Milch dazu geben. Den Apfel grob raspeln. Das übrige Obst schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann alles mit dem Getreide mischen. Die Sahne steif schlagen und das Müesli damit verzieren. 

Roggen, Weizen, Nacktgerste oder Nackthafer eignet sich gut zum Keimen, was etwa drei Tage dauert. so geht´s: Getreide in Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb geben und gründlich spülen. Das Korn in einem dunklen Glase bei Zimmertemperatur mit einem Leinenlappen abgedeckt stehen lassen. Mehrmals täglich gründlich spülen, damit es nicht schimmelt. Am 3. oder 4. Tag sind die Keime voll ausgebildet und dann bitte das Korn ein letztes Mal gründlich spülen und im Müsli genießen.