Samstag, 5. November 2011

Molke, Heilerde und Olivenöl und Kräuter


Auch diese Seife entstand so ziemlich am Anfang meiner Seifensiederei. Mittlerweile sind die wenigen Stücke, die noch da sind über 3 Jahre alt, schön trocken ist sie geworden, wenig Gewichtsverlust und sie duftet immer noch, dank der Kräuter richtig fein. 

Zutaten: 
Olivenöl, etwas Kokus, 
Molke für die Lauge, 
Kräuter und Rohrzucker



Donnerstag, 3. November 2011

Reibeteig (Graiy) – geriebene Suppeneinlage

Reibeteig ist eine Suppeneinlage, die es in Ungarn z. B. gleich bei den Nudeln gibt. Sie ist leicht selbst herzustellen: 

Man braucht 2 Eier, 2 TL Salz, die man mischt und darein knetet man soviel Mehl, bis ein schöner fester Teig entstanden ist. Und der Teig muss fest sein, sonst kann man ihn nicht reiben, und macht sich die Handballen womöglich an der Reibe kaputt. Man kann die kleinen Teigstücke lufttrocknen und dann in einem Glas aufbewahren oder gleich in die KOCHENDE! Suppe geben. Umrühren, damit nichts anklebt. Der Reibeteig kommt fast augenblicklich hoch und dann kann gegessen werden. 

Meine Oma machte ein lecker Süpplein, vor allem wenn man es im Halse hatte: 

200 g Kartoffelwürfel in reichlich Salzwasser garen. 100 g weiße (nicht geräucherte) Speckwürfel auslassen, ein große Zwiebel würfeln und im Speck anbraten. Etwas abkühlen lassen und 1 EL Rosenpaprika zugeben, umrühren und zu den Kartoffeln mit dem Kochwasser geben. Wenn nötig noch etwas Wasser nachgießen. So scharf wie man es verträgt mit Paprikapulver würzen und dann aufkochen lassen, den Reibeteig einstreuen, umrühren, servieren. 

Die Suppe ist gut, wenn man tüchtig mit schwitzen anfängt - weil es scharf & heiß ist. Oma nannte es "Graiy" oder so ähnlich. Saulecker- danke Oma!

Schlesische Kartoffelklöße

Neulich beim Kochen: Wieder "nur" Kartoffeln? Gekocht waren sie schon und eigentlich wäre ja auch Selbstgestampftes nett gewesen. Aber es gibt da ein Klößchen - denkbar einfach und macht doch was her: die guten Schlesischen aus Omas Rezeptkiste:
So gehts: 750 g gekochte Kartoffeln heiß durch die Kartoffelquetsche in eine Schüssel  geben. 100 g Kartoffelmehl mit 1 TL Salz vermischen, mit 20 ml kalter Milch anrühren, über die Kartoffeln geben und gleich hinterher ungefähr 170 ml heiße  Milch. Nun sofort verrühren und verkneten. Aus der Masse Klöße formen und in kochendes Salzwasser einlegen und 8 -10 Minuten ziehen lassen. Fertig. ich hab meine noch mit Petersilie gewürzt, da ich Rahmsauce hatte und es dazu gut passte. Das Bild ist bissel blaß, die Teile sind schön gelb, wie Kartoffelbrei  :-) Guten Appetit.

Kürbisgenuß fast mit Stumpf und Stiel

Allerheiligen ist vorbei, auch wir haben eine kleine Feier im Garten gehabt, allen die anwesend waren, danke ich fürs Kommen und die gute Laune sowie die schönen Stunden. 
Zeit den durch Halloween eine Art Renaisance erlebenden Kürbis etwas näher zu betrachten, ist er doch eine der ältesten Kulturpflanzen, die den Menschen schon seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel dient. Alte kernige Funde aus prähistorischer Zeit werden auf etwa 10.000 v. Ch datiert. Das Fruchtfleisch musste gleich verwertet werden, da es sich bekanntlich schnell verdirbt, die eiweißhaltigen Kerne allerdings kann man länger aufheben und verschieden einsetzen. Süß-sauer eingelegt, als Füllung, Pie, Kuchen, Suppe und als Plätzchen - dafür kennt sicher jeder ein Rezept, daher habe ich etwas herausgesucht, was bestimmt nicht jeder kennt: 

Mazedonischer Kürbis-Spargel

Man benötigt einen 1,5 kg schweren Kürbis, den man aushöhlt und dann in fingerdicke lange Stücke schneidet. Mit Küchengarn bindet man sie paketweise zusammen und kocht sie in Salzwasser, dem ein TL Zucker zugefügt wird, bis sie glasig sind. Dann nimmt man den Kürbis heraus, lässt ihn abtropfen, nimmt das Garn ab und schichtet alles in eine Auflaufform und gießt 1 Becher Sauerrahm darüber. Darauf krümelt man 4 EL Semmelbrösel, die man in Butter gelbbraun anbrät. Das Ganze schiebt man in den Herd und backt es bei 120 Grad 15 min.

panierter Kürbis

1,5 kg zarten Kürbis aushöhlen, waschen, in 6 cm lange und gut 1cm dicke Streifen schneiden, salzen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann in 2 verschlagenen, gepfefferten und gesalzenen Eiern wenden, anschließend in Semmelbrösel. Dann in heißem Fett (was auch immer Man sonst zum Braten nimmt) ringsherum braun braten und mit Tomatensauce servieren.

Zum guten Schluss, da wir nichts wegwerfen wollen: 

Die Kerne heben wir auf und bereiten eine leckere Knabberei: Die Kerne sämtlich von Fruchtfleisch lösen und waschen, bis sie nicht mehr so klebrig sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegeten Bleche können sie gesalzen oder ungesalzen bei 200 Grad geröstet werden, wobei man sie mit dem Pfannenwender nach gut 10 Minuten wenden kann, damit man eine schöne gleichmäßige Bräunung erreicht. 

Und wer die Knabberei vom Jahrmarkt vermisst, der kann sie karamelisieren. Dazu Rohrzucker und 1 EL Rübensirup in einer Pfanne auslassen die Kerne dazu und gut umrühren. Dann auf einem Backpapier ausgebreitet abkühlen lassen, eventuell in Stücke brechen. 

Ungeröstet und getrocknet kann man sie im Müsli genießen oder zu Gemüseriegeln, Gemüseleder und zum Backen sowie für Salate verwenden. 

Auch Kürbismilch läßt sich leicht selbst herstellen: Kürbiskerne in Mixer zerkleinern, mit warmen Wasser aufgießen, 20 min ruhen lassen, seihen und mit Honig abschmecken. 

Frischkäse übrigens kann man mit gerösteten Kernen, die man nach dem Erkalten in der Mühle bzw. Küchenmaschine fein zerkleinert zu neuen Ehren als Herbstbrotaufstrich verhelfen. Abgeschmeckt wird mit Pfeffer, Salz. Eine Schalotte in feinen Ringen rundet das Ganze geschmacklich ab. 






Herbstbrotaufstrich

Frischkäse kann man mit gerösteten Kürbiskernen, die man nach dem Erkalten in der Mühle oder Küchenmaschine fein zerkleinert, zu neuen Ehren als herbstlichen Brotaufstrich verhelfen. Dazu die Kerne unter den Frischkäse rühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und zum Schluss eine fein geschnittene Schalotte unterheben – sie rundet das Ganze geschmacklich ab.

Kürbismilch

Diese läßt sich leicht selbst herstellen:

Kürbiskerne in 
Mixer zerkleinern, mit warmen Wasser aufgießen, 20 min ruhen lassen, seihen und mit Honig abschmecken. 

Kürbisknabberei - Ungeröstet und getrocknet zu Müsli, Gemüseriegeln, Gemüseleder, zum Backen, für Salate

 

Die Kerne heben wir auf und bereiten eine leckere Knabberei: Die Kerne sämtlich von Fruchtfleisch lösen und waschen, bis sie nicht mehr so klebrig sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegeten Bleche können sie gesalzen oder ungesalzen bei 200 Grad geröstet werden, wobei man sie mit dem Pfannenwender nach gut 10 Minuten wenden kann, damit man eine schöne gleichmäßige Bräunung erreicht. 


Und wer die Knabberei vom Jahrmarkt vermisst, der kann sie karamelisieren. Dazu Rohrzucker und 1 EL Rübensirup in einer Pfanne auslassen die Kerne dazu und gut umrühren. Dann auf einem Backpapier ausgebreitet abkühlen lassen, eventuell in Stücke brechen. 

Ungeröstet und getrocknet kann man sie im Müsli genießen oder zu Gemüseriegeln, Gemüseleder und zum Backen sowie für Salate verwenden. 

Panierter Kürbis

1,5 kg zarten Kürbis aushöhlen, waschen, in 6 cm lange und gut 1cm dicke Streifen schneiden, salzen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann in 2 verschlagenen, gepfefferten und gesalzenen Eiern wenden, anschließend in Semmelbrösel. Dann in heißem Fett (was auch immer man sonst zum Braten nimmt) ringsherum braun braten und mit Tomatensauce servieren.


Mazedonischer Kürbis-Spargel

Man benötigt einen 1,5 kg schweren Kürbis, den man aushöhlt und dann in fingerdicke lange Stücke schneidet.

Mit Küchengarn bindet man sie paketweise zusammen und kocht sie in Salzwasser, dem ein TL Zucker zugefügt wird, bis sie glasig sind. 

Dann nimmt man den Kürbis heraus, lässt ihn abtropfen, nimmt das Garn ab und schichtet alles in eine Auflaufform und gießt 1 Becher Sauerrahm darüber. 

Darauf krümelt man 4 EL Semmelbrösel, die man in Butter gelbbraun anbrät. Das Ganze schiebt man in den Herd und backt es bei 120 Grad 15 min.

Mittwoch, 2. November 2011

So - und nun noch selber machen

Die Idee ist nicht von mir und auch (noch) nicht getestet. Die so klugen Ägypterinnen benutzen schon Schwämme während der Periode. Sie trocknen die Scheidenschleimhäute nicht aus, sind somit schonend zu Weib und Natur. Aus einem sehr feinporigem Naturschwamm (nicht gebleicht) werden passende Stücke in Walnußgröße geschnitten. Diese Stücke sollen wie Tampons benutzt werden. Einfach in Wasser waschen, ausdrücken und einem Tampon gleich einführen. Wenn der Schwamm voll ist, auswaschen und wieder verwenden . Zur Desinfektion den Schwamm in Essigwasser (1:2) für 12 Stunden baden lassen, oder in Alc einlegen. Nicht auskochen, da geht das Teil kaputt. An einem sauberen Ort lufttrocknen lassen und eben bis zum nächsten Einsatz aufheben in einem Tontöpfchen oder ähnliches, damit Luft heran kommt. Man kann die Teile auch im Web bestellen, einfach mal "Menstruationsschwämmchen oder MeLuna" in die Suchmaschine der Wahl eingeben.

Und um gleich noch eins draufzusetzen

waschbare Monatshygiene


  • Atmungsaktiv, angenehm und unkompliziert zu tragen, verrutschen nie 
  • Zuverlässiger Schutz: Absolut dicht auf Grund der Flügel und der hohen Saugfähigkeit, keine peinlichen Erlebnisse mehr 
  • Verhindern die Belastung der Haut durch Berührung mit chemischen Substanzen in herkömmlichen Damenhygieneartikeln 
  • Bewirken einen natürlichen, angenehmen Blutfluss
  • Bunt und freundlich – für jede Stimmung das passende Design
  • Pflegeleicht – waschmaschinen- (bis 95°) und trocknergeeignet
  • Praktisch und unkompliziert für Unterwegs
  • Langfristig günstiger als klassische Binden
  • Umweltfreundlich durch Müllvermeidung
Quelle: bloodmilla.de

Mondtasse

Auf der Suche nach dem heiligen Gral in Sachen Monatshygiene habe ich etwas gefunden, dass mir wirklich neu ist. Ich bin echt hin und weg. Und ich hab schon viel gesehen. 


Aber den MoonCup hätte es schon früher geben sollen, aber jetzt, ja das ist doch mal was. Dazu noch umweltschonend, nur mit der Reinigung in der Spüli kann ich mich nicht anfreunden. Die beschriebenen Vorteile jedenfalls sind mehr als einleuchtend, darüber kann man sich doch ruhig mal Gedanken machen: 

"Der Mooncup enthält keine Bleiche, kein Deodorant oder aufnahmefähigkeitsverstärkenden Gele. Der Mooncup beeinträchtigt Ihre gesunde Scheidenflora nicht. Weiterhin konnte kein Zusammenhang mit TSS (Toxic Shock Syndrome) nachgewiesen werden. Die weiche Oberfläche des Mooncups behindert weder die lebenswichtige Selbstreinigung noch greift es die schützenden Funktionen der vaginalen Schleimhaut an. Die natürlichen Abwehrmechanismen werden nicht zerstört, der Mooncup interlässt keine Fasern in und an der Scheidenwand. Zu Ihrer Sicherheit ist der Mooncup aus einem speziellen medizinischen, nicht allergischem Silikon hergestellt. Silikon ist ein organische Verbindung, die aus Sandstein gewonnen wird. Silikon verursacht keine Reizungen und ist somit perfekt geeignet für Frauen mit Latexallergie. Der Mooncup kann wie Babyausstattung gereinigt werden: entweder mit Sterilierungsflüssigkeiten, durch Auskochen oder ganz einfach: in der Geschirrspülmaschine! Ganz anders als Binden oder Tampons ist der Mooncup wiederverwendbar. Sie brauchen nie wieder Ersatzbinden oder -tampons mitzunehmen. Mit entsprechender Pflege gemäss Anleitung wird Ihr Mooncup ungefähr 10 Jahre halten. Stellen Sie sich den Müllberg von Binden und Tampons vor, denn Sie in dieser Zeit produzieren würden! Der Mooncup Menstrual Cup wird in England hergestellt."Quelle: Mondtasse (Copyrigth für Foto und Text)

Menstruationstassen von Bloodmilla