Freitag, 15. April 2016

Soup & Co: Holunderkaltschale

 ¼  Kilo Holunderbeeren von den Stielen zupfen, in den Behälter geben. ¼  l Wasser und dazu etwas Zimtpulver, Nelkenpulver, Anis. 30 min Kochen lassen. Dann ½ l guten Rotwein zufügen, aufkochen für weiter 10 min köcheln lassen bei 90 Grad P3. 

3 Schreiben Burger Knäckebrot Urtyp zugeben, pürieren, abkühlen lassen. 500 Sahne aufschlagen und unter den Holunder heben.

Donnerstag, 7. April 2016

Die Super-Suppe: Nährstoffwunder Knochen- und Fleischbrühe

Jahrhundertealtes Ernährungswissen und neue Rezepte- November 2015
von Sally Fallon Morell (Autor), Kaayla T. Daniel (Autor), VAK Verlag
ISBN 978-3867311731

Wenn Oma feststellte, dass eine Erkältung im Anmarsch war, da gab es eine Suppe, kräftig, heiß, wärmend. Oft bekam man so noch „die Kurve“ bzw. kam schneller wieder auf die Beine. Völlig zu Unrecht führen Suppen ein recht stiefmütterliches Dasein, zur Vorsuppe degradiert, zum Appetitmacher auf das Hinterher. Dabei ist die Suppe eines der schätzenswertesten Nahrungsmittel überhaupt, wenn sie mit frischen Zutaten richtig gekocht wird. Wie unterschiedlich diese sein können, so dass jeder Gaumen etwas den Suppen abgewinnen kann, zeigt sich am reichhaltigen Fundus von über 140 Rezepten für Suppen, Saucen, Pesti & Co. Damit gelingt die Zubereitung zu Hause sicher. Es wird Zeit Altbewärtes neu zu entdecken, Kranken zur Stärkung und Gesunden zur Erhaltung.
Das Buch ist viel mehr als ein Kochbuch, es beschreibt wissenschaftlich fundiert, was die Suppen so wertig macht, das sie selbst bei schwerwiegenden Krankheitsbildern im Stande sind, Linderung zu verschaffen und Genesung zu fördern, ja zu heilen. Es kommen Ärzte, Therapeuten und Anwender zu Wort, untermauert werden die beschriebenen Erfolge anhand von Fallbeispielen und Berichten. Versuchen Sie es selbst, ich bin mir sicher, es wird Ihnen gut tun.

Montag, 28. März 2016

Vegetarischer Käse

Vegetarischer Käse

  • 1 l Sojamilch aufkochen und mit dem 
  • Saft einer Zitrone unter langsamen Umrühren vermischen. 
  • Nun vom Feuer nehmen und noch etwas weiter rühren, bis sich eine gewisse Dicke einstellt. Der Masse eine viertel Stunde Ruhe gönnen. Dann wie bei jeder Quarkgewinnung den Käse über Nacht abtropfen lassen, das gibt dann ca. 450-500 g Frischkäse. 
  • Abschließend würzen nach Geschmack und im Kühlschrank aufbewahren.

Dienstag, 15. März 2016

Liptauer Käse selbst gemacht

Um diesem zu zubereiten benötigt man gesalzenen Frischkäse aus Schafsmilch. Alternativ ginge dann trockener Quark, also nicht das komische nasse Zeug aus dem Kühlregal, dass kann man erst einmal abtropfen lassen. 


250 g Quark durch ein Sieb drücken, 
125 g Butter auslassen und schaumig rühren, zum Quark geben.
125 ml saure Sahne unterrühren. Das Ganze vermischen  mit 
1/2 EL ungar. Paprikapulver, 
2 TL gemörserter Kümmel (da kommen die Aromen besser raus finde ich und nicht jeder mag die Körnlein zwischen den Zähnen stecken haben). Außerdem 
1 kleine klein geschnittene Zwiebel und 
1 TL Tafelsenf. Wer mag gibt noch 
1 TL gehakte Kapern zu und  / oder einige klein gehackte Sardellen. 

Zu einer glatten Masse verarbeiten, im Kühlschrank fest werden lassen. Dann stürzen und zu einer (traditionellen) Kuppel formen, mit Schnittlauch bestreuen und zu kräftigen Brot und Bier servieren. 

Montag, 14. März 2016

Der Tannen Tau - Gedicht

Im gleißend Morgenlichte
da hab ich es gesehen:
An dunklen, grünen Tannen
viel Wassertröpfchen stehen.

Der Nebel brachte sie dahin
und auch auf Wald und Wiesen.
Aus funkelnd Kugeln wurde Eis,
aus Kleinen wurden Riesen.

Sie hängen da wie Eine,
zusammen sind sie groß,
an der gewaltgen Tanne
all aus der Erde Schoß

So wie es über Nacht gekommen
verschwand es mit dem Lichte,
Doch fühlbar ist ein Neubeginn,
so wars schon oft in der Geschichte.

Mit jedem neuen Nebel
werden ihrer immer mehr
Wenn genug beisammen sind,
Vertreibt kein Flimmern mehr das Heer.

Hetze, Lüge, Kriegsgeschrei,
der Schrecken aller Mütter,
aus vielen tausend Kehlen schallt
Tosend wie ein Gewitter.

Nicht das Klagen unsrer Kinder,
nicht das Mahnen unsrer Alten
nicht das Wehe! unsrer Mütter
wird vom Kampfe uns abhalten.

Falsch Zeugnis bringet Hass,
und schrecklichste Gefechte.
Wenn sie all' gefallen sind,
weiß keiner: wer war denn nun der Rechte?

Schuldig ist, wer es getan,
und die, die sahen auch nur zu,
Unter einem Leichentuche
finden endlich alle Ruh'.

Montag, 7. März 2016

Die Deutschen - Wochentage

Sieben Tag sind eine Woche :-) 

Sonntag

Sontaggeborene sind Glückskinder, von der Sonne geküst. Sie haben angeblich das zweite Gesicht, können in die Zukunft schauen, Geister sehen.

Montag

hat man dagegen das Licht der Welt am Montag erblickt so ist man weniger mit Glück gesegnet, das Gegenteil von Sonntag. Wechselt man eine Diensstelle am Montag so bringt es Pech. 

Dienstag

Der Dienstag ist dem Gott Tin bzw. Tyr gewidmet, davon zeugt die englische Bezeichnung TUESDAY. In Schwaben heißt man in auch Ziseldi.

Mittwoch

Das ist der Tag des Gottes Wotan, englisch WEDNESDAY, Westfählisch Gauns- oder Godensdag, Im Mittelalter wurde der Mittwoch der Jungfrau Maria gewidmet, er war ein traditioneller Fastentag. 

Donnerstag

Die skandinavische  Brzeichung Thorsdag verrät es schon, der Donnerstag gehört dem Thor bzw. Donar, dem Obersten der Germanischen Götter. Traditionelle Gerichte sind solche aus Erbsen, denn die Erbse ist eine heilige Pflanze und Thor geweit. 

Freitag


Er ist der Freia / Frigga geweiht, sie ist die Gattin Wotans. Der Freitag sei ein Unglückstag ( 13.) so heißt es. Daher wurden keine Reisen angetreten, kein Schiff sollte in See stechen. Die Dänen schreiben den Freitag der Venus zu, darum feiert man viele Hochzeiten. Den Katholiken ist er ein Fastentag. 


Samstag

Mittwoch, 10. Februar 2016

Brimsenkäse

  • 4 Liter Schafsmilch werden mit 
  • 200 ml Ziegenmilch in einen großen Topf gegeben und auf soweit erhitzt, dass man mit der Hand reinlangen kann, ohne sich weh zu tun. Die Milch wird mit
  • ½ Labtablette eingelabt. Erhitzen und Dicklegen geschieht innerhalb von gut 10 Minuten. 
  • Dann fährt man mit sauberen Händen in die Gallerte und zerkleinert sie gründlich, es wird nicht gerührt oder gebrannt. 
  • Der Bruch wird sofort auf ein Tuch geschöpft, mit den Händen zu einer Kugel geformt und dann zum weiteren Entmolken aufgehängt. 
  • Wenn dann nach einiger Zeit das Tropfen stark nachgelassen hat, nimmt man den Bruch wieder aus dem Tuch, walkt ihn unter Zugabe von reinem Salz gehörig mit den Händen durch und gibt ihn in kleine Holzkistchen, wo er an einem kühlem Ort solange reifen darf, bis er salbenartig wird und pikant schmeckt.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Lügenpresse - Peter Denk - Buchbesprechung

Wenn man wachen Auges durch die digitalen und papiernen Pressewelten streift, stößt man früher oder später auf Ungereimtheiten, die umso auffälliger werden, je mehr man liest und aufpasst. Beginnt man dann zu hinterfragen, warum das so ist, biete das Buch eine fundierte, gut recherchierte Hilfestellung. Der vorliegende Titel „Lügenpresse“, der auch gleich mal erklärt woher dieses Wort wirklich kommt und in welchen Zusammenhängen es das erste Mal auftauchte, vermittelt gerade Neueinsteigern sachlich und fundiert, wie der Informationsfluss im 21. Jahrhundert funktioniert. Welche Verstrickungen und Verwicklungen die Welt so formen wie sie ist, wie im Hintergrund Fäden gezogen, Geschichte neu gewoben, (Grund)Bedürfnisse ganzer Völker den Interessen anderer Nationen – genauer gesagt deren „Eliten“ geopfert werden. 

Nach der Lektüre ist man definitiv um einen Sack Erkenntnisse reicher. Dieser ist nicht schwer erkämpft, denn das Buch ist trotz des trockenen Themas gut zu lesen, strotzt vor Beispielen, anhand derer erklärt wird, wie das System funktioniert. Dennoch war ich überrascht von den Ausmaßen der Manipulationen und Agitation. Entsetzt bin ich darüber, mit welcher Geringschätzung dem eigenen Volke entgegengetreten wird, das ist durchaus kein ausschließlich deutsches Phänomen. Schon immer haben die Herrschenden Mittel und Wege gefunden, die Massen zu lenken und zu leiten. Die Methode passt sich den Möglichkeiten der Technik an. 
Die Frage nach dem Warum stellt sich gar nicht mehr, die nach dem Charakter der Entscheidungsträger ebenso wenig, das was getan wird ist so galleböse, so widerlich und gemein, es offenbart sie vollständig. Doch zu allen Zeiten gab es mutige Menschen die vorangingen und unerschrocken die Wahrheit sprachen, von jenen die dies zur Zeit tun und wie sie verunglimpft werden, davon berichtet das Buch. Auch davon wie man unliebsame Zeitgenossen mundtot macht(e), welcher Schachzüge, Täuschungen und Winkelzüge man sich bedient. Auf der Rückseite wird bei entsprechendem Lichteinfall die schattenhafte Figur des Pinocchio sichtbar. Bei allem was an Presseerzeugnissen konsumiert wird, sei der Schatten der Figur Mahnung und Warnung, ja nichts einfach so unbesehen zu glauben, so mancher Redakteur in verantwortungsvoller Position täte gut daran. Dann müsste man auch nicht – wenn es denn genehm ist  - eine Gegendarstellung drucken bzw. auf der Website einen Vermerk anbringen, welche dann bestimmt von den Meisten ob ihrer Größe übersehen werden dürften. Eine Verbesserung – also eine korrekte, unabhängige Berichterstattung – als Gegengewicht zur Politik in der Demokratie wird kaum zu erwarten sein, denn dann müsste man ja wirkliche Empathie für lebendige Menschen entwickeln und hätte letztlich für Mammon nur noch wenig übrig. Einen Fehler hat das Buch allerdings, das Inhaltsverzeichnis gibt die falschen Seitenzahlen an. Es sei verziehen, niemand ist perfekt. 

Autor:Peter Denk, 304 Seiten
Einband:Gebunden
Stichwörter:Demokratie, Lügenpresse, Presse,
 Meinungsdiktatur

Die Kunst des Fermentierens - Sandor Ellix Katz

Jedwedes Lebensmittel, das per enzymatischer Umwandlung organischer Stoffe geschaffen
wurde fand irgendwann als Kostprobe oder Rezept den Weg zu Sandor Ellix Katz, zu all seinen Bottichen, Krügen, Fässern und Schüsseln, wo es man mehr mal weniger heftig blubbert. Dieser Eindruck entsteht, wenn man das großformatige, sehr umfangreiche Buch in den Händen hält, das erklärt, wie man diese Köstlichkeiten selber fabrizieren kann. Alles wird der Natur überlassen, je nach Eigenart der Ausgangmaterialien mehr oder weniger dem Zufall, aber bloß nicht der (Lebensmittel)Industrie, das ist das große Anliegen des Autors. Er hat eine ansteckende Begeisterung für alles Vergorene, sich Verwandelnde, die mitreißt und neugierig macht. Wegbegleiter und Verkoster, Selberbrauer und studierte Köpfe, wer etwas beitragen konnte kam zu Wort. So wird wertvolles altes Wissen und Können erhalten, der breiten Masse erneut zugänglich gemacht. Zahlreiche Beschreibungen und Rezepturen des Autors und der seiner fermentationsbegeisterter Zeitgenossen laden ein es selbst zu probieren. Das nötige Wissen um die einzelnen Arbeitsschritte und die chemischen Prozesse werden entspannt vermittelt. Denn weiß man um die Wechselbeziehungen der unzähligen uns umgebenden Hefen, Bakterien, Pilze kann man Fehlentwicklungen zeitig begegnen und grobe Fehler vermeiden. Der zitierte Sidney Mintz meinte dazu: „Was fermentiert und was verrottet ist, kann davon abhängen, ob eine Person dazu erzogen wurde, das eine oder andere zu essen.“ 

Was vor einigen Jahren noch selbstverständlich war, wurde nach und nach mit Argwohn beäugt und schließlich ganz und gar in die kalten metallenen Klauen industrieller Fertigung gegeben, fiel der irrigen Annahme zu Opfer, das die häusliche Herstellung zu unhygienisch, zu aufwendig und zu teuer sei. Die propagierte Zeitersparnis und Entlastung brachte sterile Einheit, statt lebendige Vielfalt. Dabei haben wir sie so bitter Not, die unbehandelten ursprünglichen Lebensmittel, die die Botschaft der Heimaterde in unsere Körper tragen. 

Das Handwerkszeug jedenfalls wird hier kenntnisreich dargelegt, sodass alle Fragen beantwortet werden. Ton-, Holz-, Kunststoff-, Glas- oder Metallgefäß, vielleicht auch einen Kürbis oder eine Grube nach alter Methode? Hier finden Sie die Antwort. Weiter geht’s mit der Erklärung der Vergärung des Zuckers und damit der Herstellung von Wein oder Met. Auch hier wieder eine unglaubliche Vielzahl von Anregungen, die beim nächsten Abschnitt, der sich mit Gemüsen und Früchten befasst so bunt weiter geht. Unglaublich, welche neuen Möglichkeiten sich durch Fermentation bieten, jedes Fleckchen Erde hat seiner Natur gemäß regionale Rezepturen, sehr viele sind hier versammelt, selbst vor Pilzen wird nicht halt gemacht. Von Kuriositäten wie Feigenbutter ist zu lesen. Von Erfrischungsgetränken, von Kwas und Kefir, Mauby und Tepache, von selbstgemachter Limonade, gesund und köstlich, statt pappesüss. Mein Kombucha brachte bisher „nur“ ein Getränk hervor, das Buch verrät wie Bonbons daraus werden. Auch Käse und Jogurt sind Fermentationsprodukte, folglich geht es anschließend um Milch und Molke und ganz spezielle Tipps damit. Auch Veganer kommen nicht zu kurz, wie Pflanzenmilch und daraus nun wieder käseähnliche Erzeugnisse entstehen gehört selbstverständlich auch in das Werk.  Dabei betont der Autor, dass es nicht darum geht, einen Ersatz zu finden, vielmehr lässt er uns etwas völlig Neues entdecken. Später vielleicht selbst gemachtes Bier, beliebig variabel nach den Rezepten aus aller Herren Länder, oder Schimmel in Kulturform. Hülsenfrüchte, Samen, Fleisch, Eier, alles wandert in irgendeinen Behälter, notfalls in Mutter Erdes Schoß, von wo sie genommen. 

Fermentierung ist stetige Veränderung, ist eine Konstante in dem Kreislauf des Lebens. Ob im Keller oder auf dem Komposthaufen, im Garten, der Klärgrube oder in des Menschen letzter Ruhestätte, alles ist Fermentation. Das ist das Leben gebunden im ewigen Tanz der Elemente, die Kenntnis vom Wert der Nahrung, der Heimat, der Erde. Lesen, nachschlagen, Anregungen wirken lassen, auf neuaromatische Weltenreise gehen, neckisch dekoriert mit kleinen Anekdoten und schließlich die Küche um nie gekannte Gaumenfreuden bereichern – das ist die Bibel der Fermentationskünste, der zusammengetragene und erlernte Wissensschatz des Sandor Ellix Katz, dem Papst der Verwandlung der Erdgaben zur hedonistischen Vollendung. 

  • Die Kunst des Fermentierens
  • 621 Seiten, zahlreiche Illustrationen + 32-seitiger Farbbildteil
  • Verlag: Kopp Verlag
  • Preis: 29,95 €

Freitag, 8. Januar 2016

Das verflixte Klopapier

Früher zu Großvaters Zeiten
Da hing man seinen Po den breiten
Über ein gar schwarzes Loch
Donnerbalken nannte man es noch.

Dachte dann im Sommer gerne
An des Winters kühle Ferne
Wenns doch nur was kälter wäre
Hinge der Gestank nicht gar so schwere
In der Nase, an den Kleiden
Das tat den Besuch verleiden.

Doch des Menschen erster Sinn
Ist es nach dem Mahle hin 
Dem Klosette zu zustreben
Öfter – war man Vortags einen heben
Oder wenn es im Gedärme krachte
Man sich hier Gedanken machte

Kommts erst hinten oder droben,
schon ganz fein oder im Groben.
Ist dann endlich damit Schluss
So folgt was immer folgen muss: 
Man wischt - egal ob groß ob klein -
Den Podex sauber und hübsch rein.

Nun gab es damals nicht wie heute
Weiches Papier für alle Leute. 
Opas lag im schönen Stapel
An der Wand mit viel Gekrakel.
So hatte man denn auch Lektüre
Auf das beim Kacken man erführe

Was noch wichtig ist und war
Kultur, Politik und Klatsch na klar.
Versuch mal das von heut zu falten
So dass es passt in Ritzen, Spalten

Damit es seinen Zweck erfülle
Säuberung der äussren Hülle,
Ohne das es grauslich pickt
Der Deliquent laut hörbar quickt.

Das war und ist schon längst vergangen
Bliebe nunmehr etwas davon hangen
Erzeugt es Krebs, so heißt es heute,
gewarnt sind auch schon alle Leute.

Auch schiens mir weicher da zu sein
Das bildet man sich auch nicht ein.
Heute spült man mit dem Wasser nach,
beherrscht ein jeder, selbst im Schlaf. 
Man hat es öko, chlorfrei oder auch gebleicht
Und wem das alles noch nicht reicht
Der mag die Düfte der Kamille
Einen Schneemann mit ner Brille,

Genoppt, gerippt und auch gestanzt
Begleite es der Speisen letzten Tanz.
Ja man könnt sich auch bequemen
Kleine Läppchen herzunehmen - 
Gebügelt, weich gespült – oh nein
Das könnt schon wieder schädlich sein.

Immerhin man könnts versuchen,
Nur freilich wird man es verfluchen 
Bei der stinkgen Wäscherei
Sich und jedes extra weiche Ei.
Möglich auch ein Sitzwaschbecken,
das erfüllt den gleichen Zwecken.

Doch den Meisten tuts Papier,
hat nicht jeder ein Bidet allhier.
Oh die Mengen dauern mich so sehre
Mit jedem Mal gewinnts an Schwere
Ich such die Alternative für: 
Das verflixte Klopapier


Donnerstag, 7. Januar 2016

Handkäse & Kräuterkrustenkäse

Neue Rezepte und Ergänzungen zu meinem Buch "Alles selbst gemacht: Butter, Käse, Öl & mehr" folgen hier.

Käse machen ist nicht schwer. Wichtig ist, dass alles blitzsauber ist.

Handkäse aus deinem Quark / Frischkäse. Schön trocken und krümelig muss dein Quark sein, je weniger Wasser, desto besser. Wasche die Hände und alle Geräte mit heißem Wasser ab.

Von 500 g selbst gemachten, trocken, Quark, gewürzt mit Kümmel forme nun kleine flache Klopse, 
decke sie mit einem feuchten, in Essigwasser getränkte und ausgewrungenen Tuch ab. 
Nun musst du warten, der Käse reift unter dem Tuch, befeuchte das Tuch hin und wieder mit Essigwasser. Für dein Essigwasser nimm einen mild schmeckenden Essig, 1 El auf 500 ml Wasser. 
Kontrolliere hin und wieder, ob sich Schimmel bildet. Wenn ja, musst du ihn mit Essigwasser säubern. 

Wenn der Käse anfängt glasig zu werden ist er auf einem guten Weg. Gib ihm noch ein, zwei Tage. Drückst du mit dem Finger drauf ist muss es elastisch sein. Der Reifevorgang dauert zwischen 7 und 10 Tagen. Hast du einen Tontopf, kannst du die Käse da auch reinlegen, der Topf ist am Besten im Keller aufgehoben. Zu Warm darf es dem Käse nicht sein. 


Mit Kruste:

Du kannst auch etwas mehr als faustgroße Laibe formen und diese vor dem Trocknen in getrockneten Kräutern wenden. So bekommt er eine schöne Rinde und schimmelt auch nicht. Die Kräuter konservieren den Käse. Du kannst den Käse auch in Salz und Pfeffer wenden.

Freitag, 1. Januar 2016

EMPISAL 260 / 360



Fotos von: Würmeltalshop - Lieben Dank dafür.

Name

Jahr / LAND
EMPISAL 260 / 360


Art:
Einbett -
mit Erweiterung Empisal SRP-305  zweibettig / Heimstrickapperat
Nadelabstand
4,5 mm
Nadelanzahl
200
Gestrickabzug
Gewicht
Garnstärke
 
Fadenführung
ja
PDF 
 http://machineknittingetc.com/knitmaster-360-260-operation-knitting-machine-manual.html
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