Dies ist MEINE Übersetzung / Anleitung / Meinung: Übersetzt, getestet, für gut befunden – aber trotzdem ohne Gewähr. Jeder strickt auf eigene Gefahr 😏 / Interprätation der Originalanleitung. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit.
Schweizer Maschine mit wunderbarem Strickbild
- Art: Feinstricker
- Doppelbett: ja
- Nadelabstand: 5mm
- Nadelanzahl: 179 Zungennadeln pro Bett mit Stößern darunter
- Hersteller / Land: MADAG Maschinen- und Apparatebau, Dietikon, Schweiz
- Herstellungsjahre: ab 1988
- Preis:
- Maße: , Gewicht ca. 30 kg
- Sonderzubehör: Elektroantrieb, 4-fach Farbwechsler, Musterschloss u100
- nun kostenfreie Software Journal Six, Creativ
Bemusterung mit sogn. Dialogcomputer mit über 600 festgespeicherten Mustern, wobei hier immer Muster und Technik kombiniert werden und ich schon so manches Mal eine Überraschung erlebte. Sie kann mit neuen Speichern (Eproms) downloadfähig gemacht werden.
Dazu gibt es eine Software, Journal Six, zum Download, damit können eigene Muster und Schnitte komfortabel auf die Maschine übertragen werden. Die Software ist mittlerweile frei verfügbar. In der Facebookgruppe um Kirsten Schreiweis von der Strickschmiede wurde das Programm eingedeutscht. Hier erhält man auch fundierte, freundliche Hilfe zu allen Pfaff & Passap Maschinen.
Im Detail:
Die Nadelbetten. 179 Nadeln sind auf jedem Bett. Die Nadelskala auf dem vorderen Bett zeigt an, wie viele Nadeln links und rechts von der Mitte liegen. L-1 R+1 markiert die genaue Mitte – aber wer braucht schon ’ne Skala auf dem hinteren Bett, da schaust du eh nicht -oder doch? Dann musst du den Kopf verrenken. Wenn du ohne die Konsole strickst, musst du die Nadeln auf dem vorderen Bett selbst auswählen und sie dann entsprechend deiner Anleitung auf dem hinteren Bett anordnen. Wenn du die Konsole benutzt, lehne dich entspannt zurück und lass den E-Schlitten die Nadeln auswählen, die er verwenden möchte. Dann richte die Nadeln auf dem hinteren Bett nach deinem treuen Handbuch ein.
Die Nadeln haben Zungen, die sich öffnen und schließen, um die Maschen zu bilden. Jede Nadel entspricht einer Masche. Die Nadeln haben zwei Positionen. Nicht-arbeitende Nadeln ruhen unten an der Schiene, während sich die arbeitenden Nadeln etwas über der Schiene befinden, mit den Nadelköpfen an der Oberseite des Nadelbetts, aber nicht darüber hinaus. Um die Randfedern zu verschieben werden sie angehoben und gleiten dann entlang der Schiene, um an der Randnadel in Arbeitsposition zu landen. Die Zunge bleibt dabei unter der Randfeder geschlossen. Wenn du ohne Gewichte strickst, helfen die Randfedern, die Randmaschen auf den Randnadeln zu halten. Die Riegelschiene am hinteren Bett ermöglicht das Bewegen der Stößer in und aus der Schiene und sichert ihren Weg. Du kannst die Schiene öffnen, indem du den Bolzen ganz nach links drückst. Nachdem du die gewünschten Stößer ausgeschoben hast, schließe sie wieder. Schau drauf, dass sie wirklich geschlossen ist, sonst gibt´s Selektionsfehler.
Der Stößer ist die kuriose Vorrichtung mit 3 Positionen. Wenn er faul sein darf – also im Ruhezustand (NWP – „Non-Work-Position“), verweilt der Stößer gemütlich in der Riegelschiene am hinteren Bett und kuschelt sich vorne ganz unten ans Bett. In der Arbeitsposition (WP – „Work-Position“) erhebt sich der Stößer stolz über die Schiene am hinteren Bett und nimmt auch vorne seinen Platz an der Positionierungskerbe am vorderen Bett ein. Wenn es Zeit zum Ausruhen ist – Ruhestellung (RP), bleibt der Stößer oben auf der Riegelschiene am hinteren Bett bequem und entspannt am unteren Ende des Nadel-/Stößerkanals am vorderen Bett.
Wenn ein Stößer aus der Riegelschiene herausgefahren ist, kann er leicht aus dem Bett angehoben werden Und wusstest du schon? Es gibt zwei Arten von Stößern für das vordere Bett – einen mit rundem Deckel und den anderen, nun ja, der ist einfach nur gerade. Prost auf diese skurrilen Vorrichtungen, die die Welt der Musterung ein bisschen unterhaltsamer machen!
Oh,Stickerin, lass uns über die zauberhafte Welt des Versatzgriffs sprechen! Diese schicke Vorrichtung dreht sich ganz um die Positionierung von Nadeln, wie eine Tanzparty auf einer Strickmaschine.
Der Versatzgriff kann entweder die Nadeln auf dem hinteren Bett direkt gegenüber denen auf dem vorderen Bett platzieren – dann ist der Griff oben. Oder sie in einer abwechselnd anordnen, dann zeigt er nach unten. Kontrolliere, ob das bei dir so ist, meine ist genau umgekehrt montiert. Wenn dieses Biest nicht richtig eingestellt ist, kann es zu einer unschönen Katastrophe führen. Also, vergewissere dich, dass er in der richtigen Position ist.
Behalte die Versatzanzeige im Auge (zeigt die Richtung an, in die du zuletzt versetzt hast) und ebenso die Versatzskala (zeigt an, wie viele Nadelpositionen du von der aktuellen Position aus nach links oder rechts grooven kannst),
Der Fadenmast mit Fadenspannung hält den Faden fest und sorgt dafür, dass er sich nicht verheddert, während er sich durch die Maschine wuselt. Für ein bisschen mehr Spannung, drehe in Richtung der 7, und für etwas Lockerheit, zur Nummer 1.
Die Schlösser vorne und hinten sind einander ganz ähnlich, nur mit ein paar kleinen Unterschieden. Das hintere Schloss trägt das Garn, hat außerdem (die von der DUO 80 bekannten) ein paar freche Pfeiltasten und eine Musterwählscheibe von A bis H. Das vordere Schloss hingegen hat einen coolen Griff, einen reizenden Reihenzähler und eine Musterskala mit den Buchstaben K, L, C, O, E, S, G und U.
N – X Hebel ist der Zauberer: Bei N erhältst du die Grundstrickarten wie Feinripp, Jersey und glattes Gestrick. Steht er auf X kannst du die kreative Kraft des (elektronischen) Musterstrickens entfesseln. Wenn der Hebel auf X steht, kann die Musterskala nicht bewegt werden.
Die E6000 hat neben den o. g. eine weitere Wählscheibe, welche die Maschengröße bestimmt. Die Zahlen 1 bis 8, mit Viertelschritten dazwischen, beziffern die Maschengröße, 1 ist die Kleinste und 8 die Größte. Die Maschengröße richtet sich nach der Strickart und natürlich dem Material.
Deine Werkzeuge und die Abstreifer werden hinreichend im Handbuch beschrieben.