Freitag, 28. Februar 2014

Sprachausgabe - Vorlesefunktion unter Win 7 Deutsch.

Leider fehlt auf Win 7 die Vorlesefunktion in deutscher Sprache, die man aber über einige Umwege nach installieren kann. „Steffi“ wäre so ein  Umweg, oder Yannik. Diese könnte man hier Steffi downloaden und installieren. Allerdings ist das Zuhören etwas mühselig mit der Zeit. Daher habe ich mich nach Alternativen umgesehen, die nicht so blechern klingen. CereProc z. B. biete gut klingende Stimmen an. 


Neben Gudrun Hörprobe und Alex Hörprobe als deutsche stimmen gibt es noch „Leopold“, der mir am besten gefiel, er hat einen österreichischen Klang Hörprobe Leo. Ich wollte mir meine Rezepte vorlesen lassen, natürlich mit den entsprechenden Maßeinheiten. Hier hatte Leo dann ein kleines Problem, was aber dank des wirklich hervorragenden Supportes schnell gelöst werden konnte. 

Man erstellt sich eine Textdatei mit dem Namen „user_abbreviations.txt“. Diese wird im Programm-Verzeichnis abgelegt. Pfad: c:\Program Files (x86)\CereProc\CereVoice Leopold 3.1.0\ Möchte man nun z.B. die Maßeinheiten korrekt ausgesprochen haben so schreibt man sie in diese Datei. Zwischen dem geschriebenen Wort und der Aussprache steht die Ziffer Null als Zahl: Also:

EL 0 Esslöffel
ml 0 Milliliter
l 0 Liter

Dann hat man ja immer mal den Bindestrich stehen, dieser wird als Minus gesprochen. Möchte man das nicht sonder z. B. „2 bis 3“ ausgesprochen hören, schreibt man in die txt. Datei  "- 0 bis" (ohne Ausrufezeichen natürlich) und schon wird der Bindestrich als „bis“ gesprochen.


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Ivona hätte noch den Natural Free Reader, mit dem man die kostenfreie Steffi einfach nutzen kann, auch auf der 64 Bit-Version. Für Word gibt es ein Addon, da kann man den geschriebenen Text auch gleich vorlesen lassen.







Dienstag, 18. Februar 2014

Dinkelbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle



Zutaten

125 Gramm Sonnenblumenkerne
300 Gramm Dinkelmehl
1 Teel. Zucker
1 Pack. Trockenhefe
250 Gramm Quark (20%)
300 Gramm Dinkelschrot
2 Teel. Salz
 
Zubereitung

Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne langsam anrösten, bis sie goldbraun sind. Mehl, Zucker und Hefe vermischen. Den Quark mit 500 ml lauwarmem Wasser verrühren, zum Mehl geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Dinkelschrot, 100 g geröstete Sonnenblumenkerne und Salz unterkneten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in eine gerettete Kastenform (30 cm Länge) füllen und mit den restlichen Sonnenblumenkernen bestreuen. Die Form auf dem Gitter in den Backofen einschieben und backen. Beigaben: Kräuterquark, gemischter Salat, Butter

Backzeit: ca. 50 min

(Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle: Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel, M. Flaig)

Freitag, 14. Februar 2014

Giftcocktail Körperpflege - Unbedingt lesen!

Das Bestreben den Körper mit Haut und Haar möglichst lange dem gerade angesagten
Schönheitsideal anzupassen und den erreichten Zustand zu erhalten zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kulturen und Epochen. Er treibt gar wunderliche Auswüchse. Ein sehr bekanntes Beispiel sind die Lotusfüsschen der Chinesinnen, über die die Europäer erstaunt den Kopf schüttelten. Ebenso dürften sich die Damen Arabiens in ihren den Körper umschmeichelnden Gewändern mit Sicherheit über die Sinnhaftigkeit des Korsetts Gedanken gemacht haben. Wenn man sich etwas mit der Geschichte der „Kosmetik“ befasst, liest man staunend von z. B. Bleiweiß in alten Büchern, bedauert die armen Geschöpfe, die um der Mode willen Schönheit und Gesundheit opferten, vor der Zeit alterten, blind wurden, ja sogar wegen diverser Mittelchen gestorben sind. Das war einmal möchte man meinen, wir leben ja in aufgeklärten Zeiten, weit gefehlt. Schönheit ist ein Produkt mit Vermarktungsstrategie geworden, es hat neue Berufe hervorgebracht und Arbeitsplätze geschaffen, global versteht sich. Längst sind bekannte Hersteller große Konzerne, die in erster Linie eins sind: gewinnorientierte Unternehmen, denen es gänzlich egal zu sein scheint, das ihre Produkte ganz und gar nicht den Aussagen gerecht werden, mit denen sie die aufwendig designeten Packungen schmücken. Eine ganze Armada von Spezialisten tüftelt die wirksamsten Psychofinten aus um den nichts ahnenden „Verbraucher“ hinters Licht zu führen, ihm etwas vorzugaukeln. 


Dass es schlimm ist, wusste ich. Aber so! in diesen Ausmaßen, das übertrifft alles. Was Marion Schimmelpfennig da so mutig recherchiert und publiziert hat wächst mit jeder Seite des Buches zu einem monströsen Irrsinn an. Alles ist alles gründlich belegbar. Man vergiftet uns täglich, stündlich, in jeder Minute, nur um die äußere Hülle angeblich jung, vital, schön und gesund zu erhalten. Nicht einmal vor den Kleinsten macht der Pflegewahn Halt. Da redet man davon, die empfindliche Haut schützen zu wollen, präsentiert Produkt auf Produkt mit zweifelhaftester Zusammensetzung, immer schön an das Gewissen der Eltern appellierend. Die getäuschten Eltern, die ja alles richtig machen wollen, glauben den Versprechungen. Als ob Mutter Natur in ihrer Trickkiste nichts hätte, den Unbilden der Witterung zu trotzen, wird aggressivste Chemie zusammen gepanscht, obwohl man von der Toxizität, karziogene oder allergieauslösenden Wirkung weiß. Täglich wird Haar, Haut und Nagel zugeschmiert, angemalt, gefärbt, gebleicht, gepudert, mattiert, gesprayt, desodoriert und weiß der Teufel was sonst noch, nur um eins zu bedienen: das Bankkonto der Hersteller, die sich nicht darum scheren, ob der arme Verbraucher irgendetwas in seinem Körper anreichert und dieser sich dann mit Krankheit und Siechtum revanchiert

Das Schlimme ist, ich glaube nicht, dass es möglich ist, die Mehrzahl der Verbraucher zum Umdenken anzuregen, weil es ihnen schlicht und ergreifend egal ist. Ich hatte in den letzten Wochen wirklich viele Gespräche, schon wenn man im Discounter steht und die Zusammensetzung studiert wird man angesprochen. „Das ist mir egal, ich möchte gut riechen und schön aussehen“ war die Antwort. Oder: „Naund, ich mach es ja abends wieder ab“. Oder: „Das ist eben so“. Der wirklich mit Abstand saudämlichste Satz den ich in diesem Zusammenhang gehört habe war: „Die Chemie macht die Biologie erst nutzbar.“ Da ist wirklich alle Zeit und Mühe vertan. Wenn schon nicht diese Menschen die Verantwortung für sich selbst und ihr Tun übernehmen wollen, warum sollten es denn bitteschön die Fabrikanten tun? Wo kein Kläger, da kein Beklagter, sagt das Sprichwort. Und wie Einstein schon sagte: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Neben der Dummheit dürfte die Profitgier aber noch viel unendlicher sein als eben jene, dazu gesellen sich Naivität, Unvorsichtigkeit und Urvertrauen auf der anderen Seite. Wenn man dann noch das Glück hat und kann etwas weiter ausholen, nennt Beispiele, ja dann werden Bauklötzer gestaunt. Nur diese dann auch noch zusammenzusetzen und endlich aufzuwachen - Himmel hilf. Das kann es doch wirklich nicht geben, dass man den Mensch nicht vor solchen Elementen schützen kann. Wo bleibt denn bitte die Politik? Das wäre doch mal ein neues Thema, dass sich die Grünen ganz groß auf ihre Fahne schreiben können: Verbraucherschutz, der tatsächlich einer ist. Oh, ich fühl es in mir kochen und brodeln, stocksauer bin ich und gleichzeitig froh, meinem Instinkt vertraut zu haben. Ich frag mich, was das für Leute sind, ob die niemals Grenzen kennen lernen durften. Es gab ja in der Vergangenheit Puplikationen zu diesem Thema, man sollte doch meinen, es habe sich etwas getan. Von wegen. Und wenn ich auch nur einen Teil des Buches Glauben schenken will, meinetwegen auch nur einem Viertel, so ist das immer noch schlimm genug, dass was man zu wissen glaubte aus den Angeln zu heben und mit den ganzen bunten Plastikpackungen in die Mülltonne zu werfen. Dr. Rüdiger Dahlke, Arzt, Psychotherapeut und Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher, hat ein umfangreiches Vorwort geschrieben, das verdeutlicht nochmals die Wichtigkeit des Buches. Ich denke nicht, dass er sich dazu hinreißen lassen würde, wenn es nicht wirklich so wäre wie geschrieben. Sehr gut ist auch die Übersichtstabelle die ganze 30 Seiten umfasst und damit das Nachschlagen leicht macht.

Jeder der mehr ist als ein „Verbraucher“, jeder der sich Gedanken um die Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit macht, der kommt um diese eindrucksvoll beschriebenen schrecklichen Wahrheiten nicht herum. Wir alle haben es selbst in der Hand, wir sind viele, wir haben gemeinsam die Macht, etwas zu ändern! Zeigen wir den Herstellern, das wir das nicht wollen, lassen das Zeug da wo es steht, dann können die sich ja damit krank und womöglich zu Tode pflegen. Ich möcht´ wetten, die lassen an ihre Haut nur Wasser ... und sonst nix.  Danke für das Buch!

Ein Stück Seife selber zu "sieden" oder sich ein Cremchen zu rühren, ist wirklich nicht schwer. Fast alles was du dazu brauchst gibt es deiner Küche. 

Sonntag, 9. Februar 2014

Mehrkornbrot mit Backferment - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 100 g Gerstenkörner
  • 100 g Weizenkörner
  • 100 g Haferkörner
  • 100 g Roggenkörner
  • 100 g Hirsekörner
  • 1 l Wasser
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Backferment
  • 2 TL Salz
  • 50 g Sesam
  • 50 g Leinsamen
  • 5 TL Öl
  • ca. 500 ml warmes Wasser

Zubereitung

Alle Körner gründlich unter warmem Wasser waschen und gegebenenfalls auslesen. Anschließend mit 1 Liter Wasser auf kleiner Stufe etwa 20 Minuten kochen. Falls noch Wasser übrig ist, abgießen und die Körner vollständig abkühlen lassen.

Die abgekühlten Körner mit dem Mehl, dem Backferment und dem Salz vermischen. Sesam, Leinsamen und das Öl hinzufügen und mit dem warmen Wasser zu einem feuchten, gut formbaren Teig verkneten.

Den Teig etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen, mit Alufolie abdecken und zunächst 40 Minuten backen.

Anschließend die Temperatur auf 220 °C erhöhen und weitere 40 Minuten backen. Danach die Folie entfernen und das Brot nochmals etwa 30 Minuten backen, bis es eine schöne Kruste hat.

Das Brot aus der Form nehmen und unter einem Tuch vollständig auskühlen lassen. Erst im kalten Zustand anschneiden.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Freitag, 7. Februar 2014

Käsefladenbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

  • 20 g frische Hefe
  • 2 EL warmes Wasser
  • 350 g Weizenmehl
  • 200 g Tilsiter
  • 2 Eier, verquirlt
  • Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • etwas Mehl zum Arbeiten

Zubereitung

Die Hefe im warmen Wasser auflösen und mit etwa einem Drittel des Mehls zu einem festen Vorteig verkneten. Diesen kreuzweise einschneiden, abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.

Inzwischen die Hälfte des Käses reiben, den Rest in kleine Würfel schneiden und beides mit den verquirlten Eiern vermischen.

Das restliche Mehl mit etwas Salz, 1 EL Öl und etwa 4 EL Wasser verrühren. Den aufgegangenen Vorteig und die Käse-Ei-Mischung hinzufügen und alles auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen und nochmals abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Anschließend den Teig in eine leicht geölte, flache Form geben und flach andrücken. Die Oberfläche dünn mit dem restlichen Öl bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C etwa 30–40 Minuten backen, bis das Fladenbrot goldbraun ist. Heiß in Stücke geschnitten servieren.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)

Dienstag, 4. Februar 2014

Knoblauchbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle


Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe)
  • 1 TL Salz
  • 500 ml kalte (!) Milch
  • 100–150 g Butter
  • 1 Ei
  • 3 TL Salatkräuter
  • 11–15 Knoblauchzehen, fein gehackt
    oder 2–3 EL Knoblauchgranulat, in etwas Wasser aufgeweicht

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend den Teig nochmals kräftig durchkneten und in eine gefettete Backform geben. Wieder abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Brot auf der unteren Schiene etwa 35–45 Minuten backen, bis es goldbraun ist.


(Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel und M. Flaig, Suxdorfer Mühle)





Samstag, 1. Februar 2014

Ein Püppchen fürs Püppchen

Kinderaugen, groß und rund, noch runder wenn es ein neues Püppchen geben soll. Aber nun kam der Knaller, genäht bitte, selbst genäht und nicht gekauft. Ohman, :-)  raus gekommen ist dieses Exemplar, gerade mal 15 cm. groß. So schnell nähe ich bestimmt keins mehr.