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Freitag, 18. Juni 2021

Rosen-Essig für Haut & Haar


Auf eine Handvoll Rosenblätter gib 750ml Bio-Apfelessig naturtrüb, verschließe das Gefäß und lass es
vier Wochen stehen, immer mal wieder schütteln nicht vergessen. Danach wird das Ganze abgeseiht, die Blätter ausgedrückt und weggeworfen. Die so gewonnene Flüssigkeit gib in eine dekorative Flasche, etikettieren nicht vergessen, fertig.

Dieser liebliche Essig, der den Duft und heilende Eigenschaften der Rose mit dem des Apfelessig wunderbar vereint lässt sich vielseitig anwenden. Er wirkt desinfizierend und hilft bei unreiner Haut, vergrößerten Poren, trockene Haut wird beruhigt. Natürlich muss der Rosenessig für diese Art der Anwendung als Gesichtswaschung verdünnen. Auf Pickelchen kann man ihn pur mit einem Wattebausch auftragen. Im Verhältnis 1:5 gemischt ein sauberes Leinentuch befeuchten und 10 Minuten auf das Gesicht legen, Augen zu. Danach abwaschen und trocken tupfen. Ein Schuss Rosenessig in das Haarspülwasser schenkt wunderbaren Glanz, entfernt Schuppen und beruhigt die Kopfhaut und wirkt der Neubildung von Schuppen entgegen. Unter der Dusche einfach ein bisschen Rosenessig in die Hand geben und über den Körper reiben. Nicht abspülen. Der Essiggeruch verfliegt und es bleibt nichts als Rose. Angeblich hilft der Rosenessig auch bei Insektenstichen, das werden wir bei Gelegenheit selbstverständlich ausprobieren. Kulinarisch passt Rosenessig zu Blatt- und Obstsalaten. 

Freitag, 11. Juni 2021

Wilde Heidelbeere - Eine Heilpflanze voller kosmischer Intelligenz

Es sind die kleinen Dinge die zu unseren Füßen wachsen, unscheinbar, manchmal in einer schier
unglaublichen Fülle, manchmal weniger bis fast nichts. So auch bei den Heidelbeeren, die an meinen Heimatort an vielen versteckten Stellen gedeihen. Das sie gut schmecken wissen Groß und Klein, schließlich sind viele Rezepte für Saft, Sirup, Brotaufstrich und andere Leckereien überliefert. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, dass die Pflanze auch in der Heilkunde vielfach Anwendung findet. Getrocknete Heidelbeeren wirken z. B. wunderbar bei Durchfall, die Blätter und Wurzeln können bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Halsentzündungen, Hämorrhoiden und vielem mehr Linderung verschaffen. Die kleinen dunkellila Beeren enthalten viele verschiedene Vitamine und Mineralien in recht hohen Konzentrationen und sind somit unglaublich gesund. Wie sie wirken, in welcher Dosierung welcher Pflanzenteil angewendet werden muss, darüber berichtet dieses kleine niedliche Büchlein. Um sich der Urkraft der Beeren zu bedienen, müssen Sie sammeln gehen (bitte nicht mit einem Kamm), denn die Früchte aus dem Supermarkt sehen zwar hübsch aus, das war es aber dann auch schon. Die wunderbaren Eigenschaften der wilden Beeren gingen den Kulturheidelbeeren durch Züchtung auf Größe und Haltbarkeit zusammen mit ihrer Färbekraft verloren. Je dunkler desto wirksamer und köstlicher ist das Credo. Die Autorin hat etliche Rezepte hinzugefügt, die stimmungsvollen Fotos machen Appetit auf Bowle, Smoothie, Grütze, Eis, Sorbet, Muffins und Käsekuchen. Absolut genial sieht das blaue Heidelbeer-Risotto aus oder das Risotto mit Pfifferlingen, ich werde es definitiv diesen Sommer probieren. Im Übrigen kann man sich die heilkräftige Wirkung der Beeren auch für die Hautpflege Mittels Peeling oder Maske zunutze machen. Natürlich sind detaillierte Anleitungen vorhanden. Fast tut es mir leid das Gabriela Schwarz das Buch geschrieben hat, manches hängt besser nicht an „der großen Glocke“. Wer weiß, welche Massen dann wieder in die Wälder pilgern, mit Erntekamm und Eimer bewaffnet alles rupfend und niedertrampelnd was da wächst

Wilde Heidelbeere - Gabriela Schwarz
12,99 €, Kopp Verlag, ISBN  978-3864458125

Mittwoch, 2. Juni 2021

Das CDL-Handbuch, Gesundheit in eigener Verantwortung, mit Corona_update

Gilt Paracelsus’ Grundsatz noch: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis
macht, dass ein Ding kein Gift ist
“? Und was ist mit dem Satz des Hippokrates: „Wer heilt, tut Recht?“ Bis heute tobt ein Feldzug gegen MMS und seine Weiterentwicklung CDL – aber warum eigentlich? Ja, es sind chemische Mittel – das ist Paracetamol, das in dauernden oder zu hohen Dosen nachweislich nierenschädigend ist, auch. Oder Arsen, welches zerebrale Krämpfe und gastrointestinale Beschwerden auslöst, aber in homöopathischer Verdünnung gegen Angst, Ruhelosigkeit und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes Anwendung findet. Warum also dieser unmögliche Gebaren? Weil es keine wissenschaftlichen Studien gibt? Warum werden dann keine anberaumt? Angesichts der seit Jahren wachsenden Erfolgsberichte ist das tatsächlich die große Frage.

Die nüchternen Fakten hält dieses Buch nun schon in der 7. Auflage fest. CDL ist eine Weiterentwicklung des aus den gleichen Komponenten bestehenden MMS – nur wird das bei MMS entstehende Chlordioxid hier an Wasser gebunden, sodass eine bereits aktivierte ca. 0,3-prozentige wässrige Lösung entsteht. Die lässt sich nach der bebilderten Anleitung im Buch auch wunderbar selbst herstellen. Der Vorteil: Der dem MMS eigene chlorige Geschmack und der intensive Geruch geht der Lösung vollständig ab, sodass die Einnahme weniger problematisch ist. Die Wirkung von CDL ist ähnlich und kann mit DMSO verstärkt werden.

Die Autorin Dr. med. Antje Oswald ist Ärztin, hat MMS und CDL selbst ausprobiert und konnte so die gemachten Beobachtungen bei sich selbst und anderen Menschen einordnen und bewerten. Die Indikationsliste ist beachtlich: Nach eigener Aussage hat sie unter anderem bei allen Arten von Infektionen, auch bei Lebensmittelvergiftungen, bei Allergien, Blasen- und Augenentzündungen, Bronchitis, Borrelien, Herpes, Pilzbefall, selbst bei Heuschnupfen, Schlafapnoe, bei Entzündungen des Zahnfleisches und Parodontose signifikante Besserung und Ausheilung beobachten können. Auch Risiken und Nebenwirkungen – ja auch diese gibt es – werden detailliert aufgezeigt. Lassen Sie besondere Vorsicht walten bei Leber- und Nierenerkrankungen, bei Überempfindlichkeit oder Allergie auf Chlor, bei Erkrankungen des Herzens und bei der Einnahme von Blutverdünnern.

Die 7. Auflage des Buches enthält zudem ein Update zum Coronavirus, wobei hier das Hauptaugenmerk auf der Stärkung des Immunsystems und der Psyche liegt. Dr. Oswald beschreibt, wie CDL vorbeugend eingenommen werden könnte und was bei der Individualisierung der Verabreichung in die Entscheidungsfindung einfließen muss. Was im Fall einer Covid-Erkrankung zu tun wäre, wird ebenfalls ausführlich beschrieben. Leider enthält das Buch an dieser Stelle keinen Hinweis auf die vielversprechenden Studien der Universität El Alto in Bolivien, laut denen sich Chlordioxid als äußerst wirksam gegen Covid-19 erwiesen hat. Es wurde bereits im September 2020 als einsatzfähiges Mittel bestätigt und wird dort in großen Mengen hergestellt.

Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage sind: Warum werden hierzulande keine Studien anberaumt? Eine Antwort könnte die sein, die schon Entdecker Jim Humble geliefert hat: Richtig angewendet, sind die üblichen Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten so gut wie ausgeschlossen, und zudem ist eine Resistenzbildung gegen CDL/MMS so gut wie ausgeschlossen. Das Mittel könnte ein einfacher, viel zu günstiger und nicht patentierbarer Deckel zu Pandoras offener Keimkiste und die Antwort auf die monströse Verschwendung von Antibiotika sein.

Das CDL-Handbuch, 7. Aufl. mit Corona-Update, Dr. med. Antje Oswald, Daniel-Peter-Verlag, 262 Seiten

ISBN: 978-3-9819954-4-2, € 24,-