Sonntag, April 22, 2012

Tag der Erde


Der amtierende Senator des US-Bundesstaates Wisconsin, Gaylord Nelson, ist der Ideenvater eines Umwelttages: 1970 wurde der 22. April als Earth-Day das Erste mal begangen, im Focus standen Umweltschutz und Konsumverhalten. Viele Jahre später ist der Tag zu einem Ereignis geworden, an dem viele Millionen Menschen teilhaben. Der Tag der Erde ist eine schöne Idee, besonders nach den gescheiterten Klimakonferenzen und fortschreitender rücksichtsloser Ausbeutung der großen Mutter. 2012 wird ja als Hoffnungsjahr für das große Umdenken angesehen, wobei der große Ruck sicherlich ausbleiben wird. Es kommen bestimmt keine Außerirdischen um uns vor uns selbst zu retten und es werden auch nicht ein paar Wenige ausgewählt. Wir selbst haben die Wahl, wir müssen bei uns selbst anfangen, denn hier fängt es an, wir können alle etwas tun. Und dann brauchen keinen 22. April, einen Umwelttag, bei uns ist immer Tag der Erde. Unser Planet ist einzigartig und wunderschön. Schützen wir ihn. Mit nachhaltigen Produkten z. B. , sparsamen Umgang mit Ressourcen, verantwortungsbewussten Handeln, mit recyclebare Artikeln, egal ob es sich um Kleidung, Spielzeug oder Waren des täglichen Bedarfs handelt. Konsequent sein, unablässig den einen Weg verfolgen, der uns zur Gesundung unseres angeschlagenen Planeten führt und somit zur Gesundung aller. Nur in einer intakten sauberen Umwelt können wir uns selbst entfalten und Frieden finden. Mich frage neulich jemand: "Warum soll ich denn anfangen, warum soll ich etwas tun, das ist mir doch egal, die Großen machen den Dreck, sollen sie ihn wegräumen". Ich kann nur für mich sprechen und sagen: "Weil das Bewusstsein kein egoistischer rücksichtsloser Verursacher zu sein und das Wissen, nicht tatenlos dabei gestanden zu haben mir Kraft gibt und ein reineres Gewissen. Die Erde ist meine Heimat, von ihr kam ich, auf ihr lebe ich, dorthin geh ich zurück. Sie ist gibt mir Schutz, Nahrung und Heil. Ich darf ein Teil des Ganzen sein. Und als solcher leiste ich meinen Beitrag, das Ganze zu erhalten, zu bewahren für alle die, die nach mir kommen. Es gibt keine Alternative." Und darauf kam: "Naja, solche Leute wie dich muß es ja auch geben." Aufwachen bitte und zwar jetzt. Bevor das Licht ausgeht, dunkel ist es schon genug. Bitte hört euch doch mal das Klanggebet an, dass sagt doch alles. Weinen möchte ich, doch schreien muss ich: NEIN, ES REICHT!





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