
Um 16.00 geht die Sonne unter und dann bricht die längste Nacht des Jahres an, die dunkelste Zeit, die größte Leere. Die Erde schweigt in ihrer Stärke, alles geht winterlich geruhsam, schwerer, langsamer, die Luft scheint dünner, klarer, zuweilen in der Nase eisig zwickend, Schnee fällt, hüllt alles ein, wie eine Decke. Für unsere Ahnen eine Zeit der inneren Einkehr, der Besinnung, des Innehaltens. Gerade heute in unserer hektischen Zeit ist es unabdingbar, sich Ruhezeiten zu schaffen, Rituale zu haben.