Landeruns Weihnacht

Ich erbitte mir zur Sonnenwendzeit
das es draußen gar nicht schneit,
das alles ruhig und friedlich bleibt,
versteckt im Schnee, bedeckt mit Reif.
Das der Frost das Näschen kneift
Dampf vor dem Gesicht aufsteigt.

Yul, du klare, helle Winternacht,
in der ich meiner Ahnen stets gedacht.
In der ich ruhig sinnend steh´ im Schnee,
dankbar bin für Glück und Weh. 
Das ich wachs an dem was war,
Stark bin für das kommend Jahr.

Das die Ruhe unsrer Welt
nicht in sich zusammen fällt.
Das wir noch lange sind auf Erden,
jeden Tag ein bisschen besser werden.
Das man begreift der Liebe ganzen Wert,
man die Menschen achtet, ehrt.

Sie so sein lässt wie sie sind,
sieht die Wahrheit wie ein Kind.
ohne Schleier, einfach, schlicht,
dass Wut und Hass daran zerbricht.
Und wenn ich gehe einstmals heim,
so soll es aufrecht, ohne Ängste sein.


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