Freitag, Mai 23, 2014

Man muss sich in Geduld üben - dann klappts auch mit der Presse

 Ich war auf der Suche nach einer Presse, mit der Pflanzenreste ausgepresst werden können, die Für Tinkturen oder Öle verwendet wurden. Freilich gibt es Spindelpressen in Apothekenqualität, groß und schwer oder kleine und handlich. Und dann gibt es noch die kleinen Hydraulischen, die mit einem gewaltigen Pressdruck arbeiten. Aber sie sind teuer. Klar man kann mit ihnen auch das Öl aus den Bucheckern drücken, aber brauch ich das wirklich? Neee – man muss ja nicht alles machen können, wenngleich das wirklich seinen Reiz hat. Es gibt so nette Alternativen, die man beim Stöbern im Trödel findet. So geschehen Anfang April.

Sie sieht fast wie eine gewöhnliche Kartoffelpresse aus. Dabei hat sie etwas in ihrem Inneren, was beim flüchtigen Langstreifen an den übervollen Regalen leicht übersehen wird. Gut das alles geordnet ist.  Zwischen all den alten, angegangenen, zweiarmigen Ungetümen lag eine blitzsaubere, die anders aussah. Eine Handfruchtpresse! Sie hat einen Einsatz mit Löchern an den Seiten und im Boden, in welche der „Stempel“ drückt. Zugegeben, groß ist sie nicht,  immerhin einige Löffel Ansatzgut gehen hinein. Und dann hat sie am Rand eine Schüttstelle – ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein. Was noch prima ist: sie kann stehen, auch wenn ich mich mit meinem Gewicht auf den oberen Arm lehne, nimmt sie mir es nicht übel. Nur drei Euro wollte der Verkäufer. Wer also auf der Suche ist, nach einer Minipresse, bitte schön hier ist sie. Kleine, trockene Kräuterfrischkäse oder vegi-Presslinge kann man auch damit machen. Wieder einmal ein kleiner Helfer, so einfach und so nützlich.  Meine kommt auch der Schweiz. 



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