Sonntag, September 11, 2011

jeder mag Klösse

... aber kennt Ihr eigentlich die kleinen Kartoffeligen, fast viereckigen? Bei uns daheim hießen sie "Schneidekösse". Sie sind total lecker zu scharf gebratenen Fleisch, man drückt sie einfach im Bratensaft breit.


So gehts: ein gutes Kilo Kartoffeln werden sauber gewaschen und in Salzwasser mit der Schale als Pellkartoffeln gekocht. Dann die Schalen abziehen und durch die Kartoffelpresse geben. Erkalten lassen. Dann ein Ei, etwas Salz, eine Priese Muskat (wer mag) unterrühren. Nun gutes Mehl unterkneten, bis ein halbfester, formbarer Teig einstanden ist, diesen etwas ruhen lassen.


Der Teig darf nur wenig kleben. Man ist gut beraten beim Kloßkochen einen Probekloß zu machen. Er darf nicht zu weich sein, nicht auseinander fallen und auch nicht schwammig sein. Er ist fest und behält seine Form, die Farbe ist goldgelb. In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und wenn es kocht Salz zufügen.


Vom Kloßteig Scheiben schneiden und dann 2-fingerdicke Würste formen und diese dann in 2 - 3 cm breite Stückchen schneiden und diese kurz in Mehl wenden und dann ins kochende Wasser geben. Bei großen Mengen portionsweise, denn die Klößchen kommen gleich hoch wenn sie gar sind und werden dann sofort mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser gehoben und mit klaren heißem Wasser kurz übergossen und in ein feuerfestes Geschirr mit einem Flocken Butter in den lauwarmen Backofen zum Warmhalten gestellt. So wird mit allen Teig verfahren. Das war schon, ein ziemlicher Aufwand aber es lohnt sich.


Guten Hunger :-)

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