Weihnachtsmarmelade mit Bananen

Regelmäßig verkauft der örtliche Rewe hier Bananen, die schon die beste Zeit hinter sich haben. Aus diesem Bananen kann man eine leckere Konfitüre bereiten, die nicht nur zu Weihnachten schmeckt. Die Grundlage der Konfitüre sind eben Bananen, wodurch die Zugabe von zusätzlichen Zucker auf ein Minimum reduziert werden kann.
So wird es gemacht
2 Kilogramm Bananen werden geschält und mit einer Gabel breit gedrückt, bis ein feines Muß entsteht. 4 Zitronen und 2 Limetten werden heiß abgewaschen, die Schale wird abgerieben und  beigegeben. Der ausgepresste Saft wird ebenfalls unter das Muß gemischt. Außerdem fügt man Zucker nach Geschmack hinzu, hier darf es auch gerne das Xylitol sein. Abschmecken nicht vergessen. Klassisch gebunden binden kann man den Aufstrich mit einem Päckchen Geliermittel, den Geschmack verfeinert man mit ein bis zwei Teelöffel Zimt. Alle Zutaten werden miteinander vermischt in einen Topf gegeben und drei Minuten lang köcheln gelassen. Anschließend füllt man die fertige Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser, verschließt sie und lässt sie umgedreht auskühlen.
Da ich nun nicht unbedingt ein Verfechter von Gelierzucker bin, habe ich auf einen Kilo Bananen 2 Esslöffel Chia-Samen gegeben. Diese Samen haben die großartige Fähigkeit Wasser zu binden und zwar in nicht unerheblicher Menge. Dadurch dick die Marmelade fast von selbst ein, und hat durch die knackigen Kerne auch noch eine aparte Note. Etwas Vanille gebe ich auch gerne hinzu, das schmeckt einfach besser.
Man kann ein Viertel der Bananen auch mit anderen Obst ersetzen zum Beispiel Kirschen oder Erdbeeren. Dann lässt man natürlich den Zimt weg da er mit den beiden Beispielefrüchten nicht unbedingt so gut harmoniert.

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