Rheinischer Spekulatius

Ganz nostalgisch soll es sein in diesem Jahr. War auf der Suche, nach etwas Schönen. In dem alten Buch "180 Preisgekrönte Hauskonditoreirezepte - Emilie Kisslinger, Ausgabe von 1915" fand ich das schöne, einfache Rezept.

Originalrezept für Rheinische Spekulatius: 


370 g gesiebtes feines Mehl, 200 g Staubzucker, 120 g Butter, 1 Ei , ein mittlerer Kochlöffel voll dicker, saurer Rahm, ein  Teelöffel Zimtpulver und eine Messerspitze Ammonium (Hirschhornsalz zerdrückt) werden zu einem glatten Teig rasch angemacht, der Teig 1 Zentimeter dick ausgerollt, daraus Sterne, Blumen, Tiere usw. ausgestochen, auf geschmierte Bleche gesetzt und bei mittlerer Ofenhitze gebacken. 

Übertragen in Landeruns Küche & Backwut entstanden hauchdünne Kekse, um die Knusperhexe uns sicher beneiden würde.

Zum Ausstechen benutzte ich eine Puddingform aus Kunststoff mit 5 cm Durchmesser und zum Prägen einen Mandalastempel, ebenfalls 5 cm Durchmesser. 


Landeruns Version:

370 g Vollkorndinkelmehl 
200 g Rohrzucker im Standmixer staubfein gemahlen
120 g Butter
1 Ei
1 1/2 El Jogurt 10 % Fett (wollte die saure Sahne nicht anreißen)
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Tl Zimtpulver
1/4 TL Kardamon

1 gute Messerspitze Nelkenpulver
1 gute Messerspitze Anispulver
1 gute Messerspitze Muskatblüte 

1 gute Messerspitze Muskatpulver 

  • Einen schönen Teig herstellen, diesen über Nacht ruhen lassen. 
  • Am nächsten Tag auf einer Silikonunterlage ausrollen. Auf den Teig lege ich dabei ein Backpapier, so brauche ich kein zusätzliches Mehl. 
  • Runde Formen ausstechen und auf das Backblech legen. Stempel in Puderzucker tunken, ein wenig abklopfen, dann die Plätzchen prägen, wieder eintunken, prägen... Du musst ganz fest auf den Stempel drücken, dass das Motiv sehr gut sichtbar ist.
  •  Die runde Ausstechform aufsetzen und 
  • denn überflüssigen Teig entfernen. 
  • Bei 175 Grad backen. 

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