Liegnitzer Bomben „Landeruns Art“

Lignitzer Bombe, Autor Skopp, Quelle Wikipedia
"Die Liegnitzer Bombe ist eine Pfefferkuchen-Spezialität aus Liegnitz in Niederschlesien. Es
handelt sich um kleine runde Kuchen aus braunem Lebkuchenteig mit einer Frucht-Marzipan-Füllung. Die Füllung kann zum Beispiel kandierte Kirschen, Orangeat, Rosinen und gehackte Mandeln enthalten. Vor 1945 wurde dieses Gebäck tatsächlich vor allem in Liegnitz und Umgebung hergestellt und von dort aus weltweit exportiert, aber mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung kam diese Pfefferkuchentradition im polnischen Teil Niederschlesiens zum Erliegen. In der Oberlausitz sind sie weiterhin verbreitet". (Quelle Wikipedia)

Hier sind nun meine:

Für den Teig:

150 g brauner Honig mit 
2 Eiern
60 g Rohrzucker und
50 g zimmerwarmer Butter ordentlich verschlagen. 

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  • Nun je einen Teelöffel Zimt- und Nelkenpulver,
  • 2 MSP Kardamom
  • 1 Priese Meersalz
  • (wer mag 50g Kakaopulver, gesiebt)
  • 200 g Dinkelmehl vermischen und zu den o. g. Zutaten in die Schüssel geben, gut vermischen.

Anschließend
  • 40 ml Rum
  • 20 ml Arak
  • 50 g Haselnuss gemahlen
  • 50g Mandeln gemahlen und 
  • 1 El Rosenwasser einarbeiten



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  •  15g Pottasche in einem Esslöffel kochend heißen Wasser auflösen, rühren, durch ein feines Sieb die Flüssigkeit in die Schüssel laufen lassen und mit dem Teig verkneten. 


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Füllung:

  • 1 Packung Fruchtmix kandiert mit
  • 100 g Marzipan und
  • 1 EL Quittenmarmelade vermischen, Vorsicht das klebt ganz schön.


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Eine für Kleingebäck geeignet Form ausbuttern, mit Mehl bestäuben. Ich habe ein Blech mit 12 Vertiefungen. In diese habe ich den Teig ca. einen kleinen Fingerbreit eingefüllt. Nun die Füllung auflegen und wieder Teig obenauf geben, dass die Füllung bedeckt ist, glatt streichen.  Bei 180°C backen. Die Backzeit ist abhängig von der gewählten Form, also Größe und Höhe der Bomben. Nach dem Backen sofort mit Quittenmarmelade bestreichen, die mit 1 EL Orangenlikör verrührt wird. Anschließend mit Zartbitterschokolade überziehen. Eine Ruhezeit von einer Woche tut den Bomben gut.


 

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