Mittwoch, Januar 02, 2013

nichts Neues 2013


Na, auch gut über die Feiertage gekommen? Mit oder ohne hartnäckige Katze auf dem Kopf, das ist egal, nun sind wir alle da im Jahre 2013, das wir ja eigentlich nicht hätten erleben sollen. Ob das ein gutes Jahr wird, wird sich zeigen. Fakt ist aber schon mal, dass es vieles teuer wird, warum auch nicht, dass ist doch jedes Jahr so. Und wie immer genau das, was die breite Masse dringend braucht, da kann man sich das Geld dann holen. Ob es nun beim Benzin und Diesel anfängt, was mit der besseren Weltkonjunktur begründet wird oder beim Reizthema Strom, dessen Kosten die Ökoumlage in die Höhe schnellen lassen bzw. beim Gas wegen der Koppelung an den Ölpreis. Froh und fröhlich geht es mit den Tarifen der privaten Krankenkassen weiter, vorab schon mal nicht schlecht, allerdings prognostiziert man da auch bei Vertragsabschluss bis zu 30 % höhere Kosten. 
Und wenn wir schon bei Unisex und Versicherungen sind: Hier trift es uns  Frauen wohl sehr, denn das Alter des Autos wird nun mit berücksichtigt. Meist sind es doch die Frauen, die ein älteres Modell fahren, oft auch als Zweitkarren, womit man die Kinder kutschiert, da macht es dann nix, wenn da hier und da eine Macke im Lack ist. Auch die Fahranfänger haben es nun viel schwerer. Ein oller fahrbarer Untersatz zum Anfangen langte allemal. Auf jeden Fall kosten alte Autos mehr - bis zu knapp 7 %. Danke. Und die, die kein Auto brauchen die dürfen dann für Fahrkarten auch mehr löhnen. Rauchen wird auch teuer, die Glimmstengel waren schon immer teuer, die Krankenkassen haben sich geweigert, Rauchen als Suchtkrankheit anzuerkennen. Ist klar, wenn man an die Kosten denkt, die eine Behandlung kosten würde. Wenigstens ist die Praxisgebühr weggefallen, das ist doch mal was. Dafür steigen die Gebühren bei der Post, und die Fahrerlaubnis gibt es ab Mitte Januar nur noch befristet. Dann könnte man, wo man gleich dabei ist, die Gesundheitscheks fein säuberlich archivieren, dann weiß man auch gleich, wer noch fit ist und wer nicht. Wieder ein "nur" bürokratischer Akt, der - logisch -mit Gebühren verbunden ist. Danke. 

Die Lebenshaltungskosten steigen, das ist einfach so, man kann sich nicht wehren. Kann man bloß hoffen, dass man gesund bleibt und niemals nicht ein Pflegefall wird. Aber was sind schon unsere kleinen Sorgen angesichts der Lebensumstände in vielen anderen Ländern der Erde, wo ein Mangel an allen zum Tagesprogramm gehört und der Kampf ums tägliche Überleben die Menschen zu den unmöglichsten Taten treibt. Verwunderlich, dass in all dem Chaos dennoch das Leben blüht, auch wenn so viele auf der Strecke bleiben.

Da fällt es auch gar nicht ins Gewicht, dass ein Vielleicht-Kanzler sich über eine Bezahlung beschwert, die er vielleicht niemals haben wird, weil er es vielleicht gar nicht wird. Ich habe mal meinem Sozialkundelehrer gefragt, warum denn ein Politiker ein für meine Begriffe hohes Gehalt haben muss: "Weil er unbestechlich sein soll, das geht nur, wenn er entsprechend hohe Bezüge hat." war die Antwort. Oh weh. Ich behalte an dieser Stelle meine Gedanken für mich :-), das ist besser so. Erinnern sie mich doch sehr an die "Göttlichen Eigenschaften" die zur steten Erinnerung in meinem Vaterhaus in der Küche hingen: 

Die Früchte des Fleisches sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe: Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Milde und Selbstbeherrschung.

Dann auf ein wunderbares Jahr 2013. Was für eine Zahl. 13. Des Teufels Dutzend. Freitag der 13. ist ein Unglückstag, angeblich. Was bringt wohl das Jahr 2013? Was geschah eigentlich im Jahre 1013? Im Heiligem Römischen Reich regierte Heinrich der II. den der Papst 1146 heilig sprach erst als König, später als Kaiser. Er gilt als Erneuerer und Festigerer des Reiches.  Er wird als der gute Kaiser bezeichnet, der Zeit seines Lebens den Armen und Bedürftigen gegeben haben soll. Seine Kaiserwürde sah er als heiliges Amt an, weswegen er in dem Bewusstsein regierte, später vor Gott Rechenschaft für alle Taten ablegen zu müssen. Damit könnte er ein Vorbild sein, für alle, die einem Volke vorn anstehen, die seine Geschicke lenken und leiten, Kriesen meistern und Entscheidungen zum Wohle aller zu treffen haben. Niemand ist unfehlbar, das ist nichts Neues, aus Fehlern lernt der Mensch. Hoffentlich. Und alles hat 2 Seiten und mehr. Was ist schon Schein, was Sein. 

Heinrich II. (HRR) - Der unheilige Heilige

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