Knoblauch

Wer kennt es nicht aus den Kindertagen: Eine Scheibe dunkles -gerne auch altes Brot - schön geröstet auf dem alten Kohleherd bei Oma in der Küche und dann wurde zum Schrecknis unserer Mutter eine schöne dicke Zehe Knoblauch darüber gerieben. Ein bissel Butter und etwas Salz - mehr brauchte es nicht und wir Kinder stanken satt und buttertriefend um die Wette. Dabei ist der Knoblauch (Allium Sativum) schon lange Kulturbegleiter des Menschen: Schon die Sklaven der Pharaonen, welche die Pyramiden bauten, aßen ihn täglich. Die Griechen nannten den Knobi "stinkende Rose", und Odysseus bewahrte er davor von Circe in ein Schwein verwandelt zu werden. Die großen Ärzte des Altertums waren von ihm ebenso angetan wie Karl der Große, der den Anbau der Pflanze nebst einigen anderen ausdrücklich empfahl.

Der Knoblauch senkt den Blutdruck und wirkt gegen Diabetes. Er wirkt antiseptisch und antibiotisch, wirkt regulierend auf die Darmflora, indem er das Wachstum von schädlichen Bakterien hemmt. Er hilft bei Durchfall, Magenbeschwerden, Blähungen und wirkt gegen alle Würmer (Spul- und Bandwürmer, und auch gegen Madenwürmer Oxyuren). Besonders interessant dürfte der Knoblauch für Raucher sein, da er der Nikotinvergiftung entgegen wirkt.



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