Donnerstag, Dezember 22, 2011

Kräuter-Rezeptbuch

Aus dem Freya-Verlag möchte ich auf ein Buch hinweisen, dass für den Neueinsteiger sehr gut paßt: Das "Kräuter-Rezeptbuch" von Siegrid Hirsch. Es vermittelt einiges an Grundwissen über die Herstellung von Urtinkturen, Bachblüten, Marmeladen, Sirups, Ölauszügen, Essigmischungen, Kräuterwein, alkoholische Auszüge aus Heilpflanzen. Rezepte für die Gesundheit z. B. Entschlackungspulver und für kleine Leckereien (Veilchengelee) sind ebenso vorhanden wie auch Salbenrezepte. Auch eine knappe Zusammenstellung, welche Kräuter für Kinder geeignet sind ist vorhanden incl. einer Anleitung einen pflanzlichen Hustensaft zu bereiten. Und dann in Tabbellenform welche Wildpflanze wofür verwendet wird: Beispiel: Stiefmütterchen - Lithospermim officinale: Blättchen und blüten in kleinen Mengen als Salatzutatoder Gemüsebeilage, Tee aus getrockneten Blättern = Ersatz für Schwarzen Tee.

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, gespickt mit einigen Bildern - ein passendes Geschenk, für jemanden, der gerade anfängt sich in das Thema einzuarbeiten.  

Besonders witzig: einige alte Rezepturen in Originaltext aus dem Buch "Allerhand bewährte Wunderkuren an Mensch und Vieh wie auch verschiedene Heimlichkeiten der Natur..."

Beispiel: 
Gestank von den Füßen zu vertreiben
Myrrhen und Alaun in Wasser gesotten, und die Füße damit gewaschen



ISBN Nr.: 978-3-902540-00-3
Erschienen: 31.05.2007
Format: 23 x 17 cm
192 Seiten
Autor: Hirsch Siegrid

Siegrid Hirsch, langjährige ORF-Redakteurin, beschäftigt sich seit ihrer Jugend mit Heilpflanzen. Sie schloss in Ignaz Schlifnis Heilkräuterschule eine Heilpflanzen- und Botaniker-Ausbildung mit Auszeichnung ab. Sie ist Vorstandsmitglied in einem der größten Kräutervereine Österreichs und leitet als Verlagsmitarbeiterin die Redaktion der Zeitschrift Gesundheitsbote. Ihre Heilpflanzenbücher und Titel über alternative Heilweisen wurden so erfolgreich, weil sie so praxisnah geschrieben sind.

Textauszug: 
Schafgarbe (Achillea millefolium)Sie ist das Kraut der Frauen und vermittelt durch ihre Blüten eine Schwingung, die besonders auf das Immunsystem wirkt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Ein Sirup aus den Blüten ist eine Abwechslung zum Tee und schmeckt vorzüglich. Besonders energiereich sind die Blüten von Sonnenhängen, wenn vor dem Pflücken mindestens fünf Tage die Sonne geschienen hat, auch der Vollmondtag ist ein guter Pflücktag. Der schwach lilafarbene Sirup wird übrigens umso reiner im Geschmack, je weniger Blütenstiele enthalten sind. Dies ist wegen der winzigen Blüten allerdings sehr arbeitsintensiv. So wird er hergestellt: …

Daumen hoch!

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